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Pro-ject zum Einstieg

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Autor
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joslaz
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Mrz 2013, 11:37
mittlerwweile habe ich wieder etwas Geld zusammen um meine Stereo-Analge zu erweitern.
Aktuell scheut es so aus:
2x Nubox 381
ATM
Yamaha 473

nun wollte ich mir ein Plattenspieler endlich kaufen.
Bin nun eine ganze Weile im Forum unterwegs gewesen und bin noch nicht so ganz sicher.
Pro-ject gefällt mir vom aussehen echt am besten und würde wohl auch am besten in mein Zimmer passen.
Ich mag es halt schlicht und einfach. Rega ist mir da zu teuer.

Neu würde ich ihn auch nur erwerben sondern eher bei ebay. Da gibt es so manch einen schon für 150-180€( den essential und debut)
Ich werde mich wohl für den Debut entscheiden in schwarz.

Was meint ihr dazu? Wird man mit ihm lange zufrieden sein?
ich will ihn ja nur als klassischen Plattenspieler benutzen ohne weiteren Funktionen.
maddin2
Stammgast
#2 erstellt: 04. Mrz 2013, 12:06
Klar wirst Du damit zufrieden sein.... Platten drehen kann der schon.
Mir wäre er halt nix. Man kriegt für das veranschlagte Geld auf dem Gebrauchtmarkt qualitativ deutlich besseres. Aber wenn die Optik eine Rolle spielt, kann das wieder schwieriger werden. Denn schick sind die Brettchen ja und sie passen optisch gut zu einer modernen Ikea-Wohnung (keine Wertung!!).
boozeman1001
Inventar
#3 erstellt: 04. Mrz 2013, 12:06
Hallo!

Ich glaube zu Project wirst Du hier im Forum nicht viel positive Resonanz ernten.
Nutze einfach mal die Suchfunktion und lies, was zu den Frühstücksbrettchen hier so geschrieben wird.
Ich persönlich hatte auch mal einen (Project 0.5, entspricht in etwa dem Debut) und war regelrecht froh, als der Motor die Grätsche gemacht hat. Denn dem Project folgte ein Thorens und das ist mal eine völlig andere Liga.
Die kleinen Project sind einfachst konstruierte Brettchenspieler, die zwar einen einigermaßen brauchbaren Tonarm haben, aber ansonsten nix können, was den Preis rechtfertigen würde.
Jeder 80er-Jahre Plstikbomber mit T4P-System kann alles besser, als so'n Project.

Und Optik ist eben nicht alles. Was nützt Dir der schickste Dreher, wenn er durch brummende Störgeräusche und schlechte Gleichlaufwerte einfach nur rumnervt?

Just my 2 cents... ;-)

Gruß,
Kai
akem
Inventar
#4 erstellt: 04. Mrz 2013, 12:23
Ehrlich gesagt finde ich (fast) jede Plastikschüssel aus den 80ern schicker als jeden Rega oder Project...
Ansonsten kann ich mich nur anschließen. Man kann basierend auf einem Brett schon einen funktionierenden Dreher bauen - aber nicht für 150€... Für 150€ bekommt man noch nicht mal einen guten Tonabnehmer, geschweige denn einen guten kompletten Dreher inkl. Tonabnehmer.

Gruß
Andreas
maddin2
Stammgast
#5 erstellt: 04. Mrz 2013, 12:27

akem (Beitrag #4) schrieb:
Für 150€ bekommt man noch nicht mal einen guten Tonabnehmer

Och naja, gebraucht schon....
RinderRechte
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Mrz 2013, 13:02
Woran merkt ihr denn schlechte Gleichlaufwerte? Hört ihr da tatsächlich Schwankungen in der Geschwindigkeit eines Musikstückes? Denn das ist mir nun wirklich noch nie passiert. Für Rock und elektronische Musik reicht mir mein Debut Carbon auf jeden Fall und ich werde ihn behalten, wie nur derzeit auch in einem anderen Thread und auch hier erwähnt wurde, kriegt man für gleiches Geld bei alten Spielern halt wesentlich mehr Leistung. Klanglich bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden, man hört das Tellerlager ganz leise wenn gerade Pause ist, beim kleinsten Ton hör ich das aber schon wieder nichtmehr. Ist halt eher Designobjekt als rein technischer Spieler.
Wenn du die Möglichkeit hast, ist probehören natürlich das beste, konnte ich aber z.b. auch nicht.
joslaz
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Mrz 2013, 14:08
könnt ihr mir paar Hersteller nehmen die qulitativ gut sind?
Dual kenn ich schon:)
boozeman1001
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2013, 14:20
Alles was Du heute NEU von Dual kaufen kannst, ist aus China und nur noch mit dem Namen beklebt.
Hat mit den alten deutschen Duals bis auf den Namen nichts mehr gemein.

Die Frage ist halt, was Du suchst. Soll er "nur" gut Musik abspielen? Dann kannst Du im Prinzip (fast) alles aus der goldenen Zeit des Vinyl kaufen, also aus den 70er und 80er Jahren.
Wenn es auch um die Optik geht, hängt es natürlich auch von Deinen persönlichen Vorlieben ab.
Thorens finde ich optisch z.B. recht nett, die sind meist sehr schlicht gehalten.
Dual ist optisch nicht jedermanns Sache.
Und da ist da noch die unüberschaubar große Zahl anderer Fabrikate. Da einen besonders herauszupicken ist fast unmöglich...

Gute Dreher gibt es von Dual, Thorens, Technics, Denon, Pioneer, Sony, Kenwood, Onkyo, ect. pp. ......
Schau Dich doch mal in der Bucht um und suche Dir ein paar konkrete Dreher raus, die Dir gefallen. Die kannst Du dann hier mal nennen und wirst sicher eine Fülle von Tipps dazu bekommen.

Aber Deine Frage ist so quasi kaum zu beantworten. Wäre in etwa so, als wenn Du fragen würdest "nennt mal ein paar gute Autohersteller"...
joslaz
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Mrz 2013, 22:35
Wie schaut es aus mit dem Thorens TD180 und TD146?
directdrive
Inventar
#10 erstellt: 05. Mrz 2013, 07:59

boozeman1001 (Beitrag #8) schrieb:
Alles was Du heute NEU von Dual kaufen kannst, ist aus China und nur noch mit dem Namen beklebt.
Hat mit den alten deutschen Duals bis auf den Namen nichts mehr gemein.


Das stimmt doch gar nicht, Fehrenbacher produziert immer noch im Schwarzwald: Klick!

Preiswerte Unterhaltungselektronik aus Fernost gibt es dagegen unter diesem Label: Klick!

Kurz noch zum dauerhaften Pro-ject-Bashing hier im Forum: Ich hatte vor rund 10 Jahren einen kleinen Pro-ject als Zweitspieler für Singles und andere 45er. Ich fand den Pro-ject nicht übel und kann mir gar nicht so recht vorstellen, daß die Qualität so stark nachgelassen hat. Vielleicht differieren hier auch die Ansprüche - ich brauche keine klappernde Automatik mit Wiederholfunktion, Plattengrößenerkennung und Leuchtstroboskop.


joslaz (Beitrag #9) schrieb:
Wie schaut es aus mit dem Thorens TD180 und TD146?


TD-180 und TD-146 gibt es nur gebraucht. Der TD-180 stammt aus polnisch/deutscher Fertigung, ist von eher einfacher Qualität, obendrein oft kaputt, der 146er ist ein schöner und empfehlenswerter Plattenspieler aus den 80er Jahren.

Umfangreiche Informationen zu Thorens findest Du auf Holgers Thorens-Seite: Thorens Info

Grüße, Brent
boozeman1001
Inventar
#11 erstellt: 05. Mrz 2013, 09:02

directdrive (Beitrag #10) schrieb:

Das stimmt doch gar nicht, Fehrenbacher produziert immer noch im Schwarzwald: Klick!

Preiswerte Unterhaltungselektronik aus Fernost gibt es dagegen unter diesem Label: Klick!



OK, stimmt. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil...
Ob die Unterhaltungselektronik aus Fernost unter dem Namen "Dual" allerdings preiswert (und nicht eher billig) ist, wage ich zu bezweifeln, ist aber hier nicht das Thema.


directdrive (Beitrag #10) schrieb:


Kurz noch zum dauerhaften Pro-ject-Bashing hier im Forum: Ich hatte vor rund 10 Jahren einen kleinen Pro-ject als Zweitspieler für Singles und andere 45er. Ich fand den Pro-ject nicht übel und kann mir gar nicht so recht vorstellen, daß die Qualität so stark nachgelassen hat. Vielleicht differieren hier auch die Ansprüche - ich brauche keine klappernde Automatik mit Wiederholfunktion, Plattengrößenerkennung und Leuchtstroboskop.


Ich kann nur aus meiner Erfahrung mit Project sprechen und fand die Qualität einfach nicht gut.
Insbesondere der Motor war einfach mies, hat Lauf- und Brummgeräusche eingestreut und nach ca. 7 Jahren (bei nicht gerade exzessiver Nutzung) war er im Eimer - festgefressen.
Meinen hatte ich auch (von heute gerechnet) vor ca. 10-12 Jahren gekauft.

Und es geht bei den Ansprüchen auch nicht um den Vergleich der Ausstattung sondern um die Qualität der Ausführung, das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Wenn ich z.B. meinen (ehemaligen) Project 0.5 (Entspricht etwa dem Debut) mit einem Thorens TD 150 vergleiche, dann liegen dazwischen Welten, ja Universen. Und es sind beides vollmanuelle Riementriebler.
Und nochmal: wenn der Anspruch einfach darin liegt, vernünftig Musik zu hören, kommt für mich so ein Frühstücksbrettchen schlicht nicht in Bertracht. Da kaufe ich lieber Vintage fürs gleiche Geld und habe etwas ausgereiftes, was um Welten besser klingt.
outstanding-ear
Gesperrt
#12 erstellt: 06. Mrz 2013, 20:55
Ich habe einen Project 2.9 in Klavierlack. Abgesehen von magischer Staubanziehungskraft, kann ich nichts Schlechtes berichten. Aber in Sachen Komfort ist er meinem Technics SL5310 von 1978 definitiv unterlegen.

Sind diese Geräte nachgewiesen schlecht oder verhält es sich hier wie mit dem Headbox-II Massenphänomen, wo jeder meint zu hören, wie mies sie angeblich klingt, meßtechnisch aber 1a ist und daher gar keinen Anlaß für schlechten Klang liefert?
boozeman1001
Inventar
#13 erstellt: 07. Mrz 2013, 13:00
Ob nun alle Geräte von Project schlecht sind, kann ich nicht beurteilen.
Aber einen einstreuenden Motor brauche ich mir nicht einzubilden, der ist auch für ungeübte Ohren hörbar.
Und ich spreche nicht von Brummgeräuschen, die von einer mangelhaften Masseleitung herrühren.

Gruß,
Kai
akem
Inventar
#14 erstellt: 07. Mrz 2013, 15:26
Naja, einen brummenden Motor gibt's aber bei den billigeren Regas auch. Selbst die 24V Motoren sind nicht mehr komplett brummfrei, wie ich unlängst feststellen mußte. Gut, das Audio Technika AT120 ist diesbezüglich auch eine echte Mimose und brummt sofort, sobald irgendein noch so geringes magnetisches Streufeld in der Nähe ist... Trotzdem, es geht auch anders.

Gruß
Andreas
faxe
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 07. Mrz 2013, 16:10
Hallo

kann die Probleme mit Project Dehern nicht ganz nachvolllziehen, denn 80% des Klanges macht der Tonabnehmer aus, und die Drehzahlschwankungen sind nie so stark dass man sie wahrnehmen könnte, meiner Meinung nach völlig überbewertet. Duck und weg

lg faxe
boozeman1001
Inventar
#16 erstellt: 07. Mrz 2013, 16:13

akem (Beitrag #14) schrieb:
Naja, einen brummenden Motor gibt's aber bei den billigeren Regas auch. Selbst die 24V Motoren sind nicht mehr komplett brummfrei, wie ich unlängst feststellen mußte. Gut, das Audio Technika AT120 ist diesbezüglich auch eine echte Mimose und brummt sofort, sobald irgendein noch so geringes magnetisches Streufeld in der Nähe ist... Trotzdem, es geht auch anders.

Gruß
Andreas


Eben, die billigen Regas sind letztlich ja auch nix anderes, als ein Frühstücksbrettchen.
Das Brummen hatte ich aber sowohl mit dem originalen (Schrott-) OMB5 als auch mit dem nachgerüsteten Sumiko Black Pearl. Das deutet also schon auf einen erheblichen Einstreueffekt hin.

Naja, egal, der Projekt ist Schnee von gestern und ich erfreue mich jeden Tag an meinen Vintage-Fräsen (auch optisch!).
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 08. Mrz 2013, 03:09
@ joslaz:

Gut möglich, daß Du einen besseren Pro-Ject als Aussteller oder Vorführgerät günstiger ergattern kannst.

Evtl. auch über einen anderen Tonabnehmer als das OM5E nachdenken und den Händler fragen. Ein Berliner Händler verbaut gerne die kleineren Nagaoka's. Zuweilen werden ausgefallene Chassis-Farben ausgesprochen günstig angeboten.

MfG,
Erik
RinderRechte
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 08. Mrz 2013, 08:38
Beim Debut Carbon brummt nix mehr vom Motor aus, man darf nur nicht wie in der Anleitung teilweise beschrieben die Schrauben lösen, die die Halterung des Motors leicht auf die Sorbothankissen drücken. Das einzige was man hört (und das zugegeben recht laut wenn gerade keine Musik läuft) ist das Tellerlagerrumpeln. Sobald Musik läuft ist das aber nichtmehr wahrnehmbar, auch nicht bei leisen Parts.

Aber ich glaube man dreht sich da im Kreis. Jeder halt wie er mag, die besten sinds mit Sicherheit nicht, aber auch nicht so grottenschlecht wie viele behaupten.
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