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Unterschiede von Ortofon LM, OM und Dual ULM?

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Autor
Beitrag
fou100
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 17. Mai 2013, 09:50
Hallo Vinylfreunde,
ich habe einige Beiträge im Forum gelesen, aber die Unterschiede zwischen den alten Ortofon Tonabnehmersystemen LM, OM und Dual ULM sind mir nicht ganz klar geworden. Sind die Generatoren technisch unterschiedlich und welcher wäre für meinen Dual CS 5000 am empfehlenswertesten?
Grüßle Andi.


[Beitrag von fou100 am 17. Mai 2013, 09:51 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 17. Mai 2013, 11:27
Hallo,

das Seriensystem ab Werk war ein OM20. Die "ULM"- 3. Serie sind eigentlich OMs, jedoch weichen die Werte der Nadeln ab zu den Ortofon-Nadeln.

Bei den ersten beiden Serien haben die Generatoren ja Dual-Systembefestigungen, sind eh ungeeignet für eine Montage am 5000er.

Gönn dem Dreher ruhig eine 30er Nadel oder ein Denon DL110 - wäre mein Vorschlag.

Peter
Passat
Moderator
#3 erstellt: 17. Mai 2013, 11:54
Theoretisch ist das beim CS 5000 serienmäßige OMB20 eine glatte Fehlbestückung.
Das OMB20 ist eher für leichte Tonarme gedacht, der Tonarm des CS 5000 ist aber in die Kategorie Mittelschwer einzuordnen.

Beim nahezu baugleichen Golden 1, der serienmäßig ohne Tonabnehmer ausgeliefert wurde, empfahl Dual dann MC-Systeme wie z.B. ein Ortofon MC 20 oder MC 30.
Gegen Aufpreis gabs den Golden 1 auch mit dem Audio Technica AT-OC7, aber niemals mit einem OM/OMB.

Wenn es ein neues System sein soll, ist das genannte Denon DL-110 eine gut passende Wahl.
Das OMB20 mit Nadel 20 oder Nadel 30 funktioniert zwar, ist aber keine optimale Wahl.

Grüße
Roman
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 17. Mai 2013, 12:34
Das DL-110 soll mittlerweile 200€ kosten.....
Letzes Jahr gab es ein DL-160 noch für 150-160€ und das DL-110 für 120€.
akem
Inventar
#5 erstellt: 17. Mai 2013, 13:40
Deswegen ist es trotzdem besser als ein OM30, das noch mehr kosten dürfte...

Gruß
Andreas
fou100
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 17. Mai 2013, 20:56
Aha, interessant.

Mir geht es auch um den Aspekt ein gutes System zu haben mit der Möglichkeit, für zeitweisen 78er Betrieb einfach nur die Nadel wechseln und nicht das ganze System umfummeln zu müssen. Und das bietet eben die alte Ortofonfamilie.
Nur bin ich vom Klang der auf meinem Dual CS 5000 (vermutlich original) montierten ULM 60/DN 166 E nicht voll überzeugt. Nicht schlecht, aber könnte deutlich besser sein. Ein Bekannter hat mir sein Ortofon LM 30 mit 30er Nadel nahegelegt. Das LM-System wurde doch damals recht schnell durchs OM ersetzt, wodurch unterscheidet sich denn das OM vom LM oder vom ULM? Ist es technisch soviel anders?

Woran erkenne ich denn, ob mein ULM = dritte Generation = OM ist? An der Tatsache, daß es eben auf dem Dual CS 5000 einwandfrei montiert werden konnte?

Und wenn es für diesen Tonarm nicht das Richtige ist, ist vielleicht die Ortofon 2M - Serie geeignet? Da besteht ebenfalls die 78er-Option. Geht Ortofon mit 2M technisch einen anderen Weg als mit OM?

Das genannte Denonsystem DL-110 wird gerne hervorgehoben, ist auch optisch sehr ansprechend, aber es klappt halt mit dem 78er Nadelwechsel nicht, oder?

Grüßle Andi.


[Beitrag von fou100 am 17. Mai 2013, 21:25 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 18. Mai 2013, 07:06
Die Systeme sind im Grunde allesamt Standard OMs in unterschiedlichen Gehäusen ( auch das 2M).
Ein OM Gehäuse kostet ohne Nadelm5€ in der Bucht, also ist das kein Problem.

Achten solltest du auf die Compliance (Nadelnachgiebigkeit). Die sollte bei deinem Dual grob zwischen 15 und 25 liegen.

Das DL 110 ist ein MC, also ist ein Nadelwechsel nicht möglich.
lini
Inventar
#8 erstellt: 18. Mai 2013, 08:20
Andi: Die LMs hatten in der Tat etwas andere Generatordaten (Induktivität ein gutes Stück, Innenwiderstand nur etwas höher im Vergleich zu einem normalen OM(B)- bzw. Dual-ULM63/65/66/68-Body), und auch das Gehäuse war etwas anders (kein Einlagegewicht vorgesehen und auch etwas niedriger, wimre). Entsprechend wär auch die Frage, ob das Dir angebotene LM30 noch eine 30er-Nadel der LM-Generation trüge (und ob das dann tatsächlich eine glatte 30er wäre oder aber eine 30H) - oder eine jüngere 30er der ursprünglichen OM-Generation oder eine noch jüngere der SuperOM-Generation. Recht brauchbar für den OPS-Arm des 5000ers wären die ganz alte 30er ohne H-Suffix sowie die aktuelle 30er der SuperOM-Generation - während die 30H und die ursprüngliche 30er der OM-Generation m.E. schon zu arg nachgiebig wären. Die alte 30H hat allerdings den Nachteil, dass sie tatsächlich nur auf die Bodies dieser Generation (also auch auf die Hifi-Concordes und die T4P/P-Mount-Geschwister der TM-Familie) passt, während die jüngeren 30er-Nadeln sowohl auf alle OM- als auch alle LM-Variationen passen. Das heißt, mit 'ner jüngere 30er hättest Du dann den Vorteil, dass Du sie an beiden Body-Varianten ausprobieren könntest - und mit 'nem zusätzlichen SuperOM-Body hättest Du sogar noch eine dritte Generator-Variante zur Auswahl.

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Um das H-Suffix noch zu erklären: Weil bei den LMs eben noch kein Einlagegewicht vorgesehen war, gab's von der Nadel 20 und 30 jeweils noch eine hochnachgiebige Variante (also H wie high compliance...). Zudem war die damalige 10er noch eher mittelhart aufgehängt, während die jüngeren 10er eher mit der damaligen 15er zu vergleichen wären.
fou100
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 20. Mai 2013, 19:38
Hallole,
das sind ja tolle Infos, meine Herren, vielen Dank! Dann habe ich also an meinem Dual mit dem ULM 60 quasi einen Standard OM-Generator montiert, stimmt´s?

Dann lasse ich das mit dem alten LM 30 und probiere eine neue 30er Nadel anstatt der montierten Dual DN 160 oder vielleicht besser die Digitrac 300SE. Was meint Ihr, diese Nadel soll ja ein Geheimtip sein und der 30er ähneln?

Der Vergleich zum Denon-MC-System wäre auf jeden Fall auch interessant, ums mal gehört zu haben.

Grüßle Andi.
Passat
Moderator
#10 erstellt: 20. Mai 2013, 20:02
ULM 60?

Das passt gar nicht am CS 5000, da es keine 1/2" Systembefestigung hat.

Grüße
Roman
fou100
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 20. Mai 2013, 20:19
Sorry, habe mich verlesen, die Schrift ist sehr klein!
Es ist (offenbar original) ein DUAL ULM 68 E montiert mit einer Nadel DN 168 E.
Wie ist diese Kombi zu bewerten? Würde auch hier eine 30er Ortofon oder eine Digitrac 300SE den Klang aufwerten?

Grüßle Andi.
Passat
Moderator
#12 erstellt: 20. Mai 2013, 20:27
Das System mit der Nadel liegt irgendwo zwischen Nadel 10 und 20.
Da kannst du direkt ohne irgendwelche Änderungen die Nadel 20 oder 30 draufstecken oder gar die Nadel 40.

Grüße
Roman
lini
Inventar
#13 erstellt: 24. Mai 2013, 10:32
Roman: Ähem, warum sollte denn die DN168E zwischen einer 10er und 20er liegen? Da gehörte m.E. eher die DN166E hin, während die 68er mit der 20er auf Augenhöhe ist.

Grüße aus München!

Manfred / lini
fou100
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 07. Jun 2013, 20:01
Hallole,
wer hat eine Meinung zur Digitrac 300SE-Nadel am Ortofon OM an meinem DUAL CS 5000?
Grüßle Andi.
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 07. Jun 2013, 20:28
Hallo,

gute Wahl

Peter
lini
Inventar
#16 erstellt: 07. Jun 2013, 23:02
Andi: Könnt schon ein wenig grenzwertig werden von der Nachgiebigkeit her - aber mit etwas Glück macht das noch nichts...

Grüße aus München!

Manfred / lini
fou100
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 14. Jun 2013, 06:56
Hallo Lini,
wie macht sich denn ein zu hohe Nadel-Nachgiebigkeit klanglich bemerkbar?
Grüßle Andi.
akem
Inventar
#18 erstellt: 14. Jun 2013, 20:33
Im Prinzip überhaupt nicht. Nadelnachgiebigkeit und effektive Masse des Tonarms müssen zusammenpassen. Eine hohe Nadelnachgiebigkeit brauchst Du für leichte Tonarme wie z.B. Project, Dual-ULM, einige SME...

Gruß
Andreas
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