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Justierungsfehler am Mikro Seiki MA-505

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PJonLiner
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Mai 2013, 15:46
HI "Forum" ...
Habe heute endlich meine (verschwundene) "dhfi Schallplatte 2 - Hörtest und Messlatte" auf meinem :
+++ Micro Seiki DDX 1000 am
++ Tonarm Micro Seiki MA-505MKIII
+ Ortofon MC Rondo Bronze

getestet, so weit so gut eigentlich - bis auf die Einstellung de Antiskating-Kraft. Auf dem dafür vorgesehenen leeren Band (auf der o.g. LP) sollte das System in der Mitte bleiben, leider - egal was ich einstelle - läuft das System sofort nach innen.

>>> ??? mmh, was mache ich falsch oder was könnte ich falsch eingestellt haben ???
weitere Info: Das System wurde mit einer Original "Schön-Schablone Typ 2" eingestellt und mit einer Waage "Shure SFG-2" gewichts massig "gewichtet" ;-)

Hoffe, auf einige Vorschläge / Denkanstöße - DANKE !
solong ..
Albus
Inventar
#2 erstellt: 21. Mai 2013, 16:05
Tag,

diese Manier, das Antiskating mittels einer glatten Plattenoberfläche einstellen zu wollen, ist irreführend. - Nimmt man die DHFI 2 als Hilfsmittel der Bestimmung der Antiskatingkraft, dann eher schon das Band der Abtastfähigkeit 300 Hz horizontal (Seite B, Band 5), und zwar bis maximal 70 µm, nicht noch höher (d.h. ja tatsächlich 77 µm, siehe im Begleittext die Korrekturtabelle), so realiserte man einen tragfähigen Kompromiss.

Freundlich
Albus
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 21. Mai 2013, 16:07
Einige Ketzer, darunter auch ich, verzichten bei Tonabnehmern mit mittlerer bis niedriger Compliance gänzlich auf Antiskating.
PJonLiner
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Mai 2013, 16:44
Hi #Fhtagn, #Albus ...

vielen Dank für die SCHNELLE Antwort. Heißt das im Umkehrschluss: "mittlerer bis niedriger Compliance" - mein Ortofon MC Rondo Bronce hat eine nierige/mittlere Compliance und wäre somit auf der sicheren Seite?
Habe gerade noch einmal den Test "Abtastfähigkeit horizontal" durchgeführt, jedenfalls höre ICH hei 70 µm keine Verzerrungen, so dass ich doch wohl auf der sicheren Seite wäre oder ?

Im übrigen geht es mir auch nicht um technische Nachweisbarkeiten, sondern möchte einfach nur, dass meine alten "schwarzen Schätzchen" nicht unnötig "geknebelt" werden, sondern der (mein) Hörgenuss im Vordergrund steht ;-)

solong ...
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 21. Mai 2013, 17:07
Wenn du keine Verzerrungen hörst, dann ist alles in Ordnung.
Letztlich zählt das Resultat und für das Antiskating ist generell kein bestimmter Wert der absolut richtige, es wtellt immer einen Kompromiss dar. Meine Regel: Lieber zuwenig als zuviel.
PJonLiner
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Mai 2013, 17:52
.. t@nks - es hört sich irgendwie gleich besser an ;-)
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 21. Mai 2013, 19:42
Hallo!

Das Antiskating beim MA-505 ist etwas problematisch, du solltest die Rote Markierung für elliptische Nadeln nutzen und bei der für das System geringstmöglicher Auflagekraft (das sind beim Rondo.bronze 2 Gramm ) einstellen und dann erst die Auflagekraft auf 2,3 Gramm einstellen. So sollte es eigentlich hinhauen, ganz genau bekommst du das Antiskating mit dem MA-505 nicht eingestellt da es seinerzeit so scharfe Schliffe wie den Gyger-80 noch gar nicht gab und er somit technisch noch gar nicht berücksichtigt ist.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 21. Mai 2013, 19:42 bearbeitet]
PJonLiner
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Mai 2013, 21:06
Hallo @Günther ...
Möchte gerne noch einmal genauer nachharken, zum Verständnis, d.h. dann für mich folgende Vorgehensweise:

1) bis jetzt war mein Ortofon Rondo Bronze habe ich auf 2.3 - 2.4 Gramm eingestellt und auch schon auf der roten Markierung...
2) ich drehe den Knopf (Tracking force adjustment knob) zurück auf 2.0 Gramm..
3) jetzt drehe ich den Knopf (Antiskating adjustment knob) genau auf die rote Markierung ...
4) danach das Ortofon Rondo Bronze wieder mit dem Knopf (Tracking force adjustment knob) auf 2.3 - 2.4 Gramm einstellen.

---> habe ich dich so richtig verstanden oder liege ich mit "meiner Interpretation" falsch ?

solong ...
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 22. Mai 2013, 07:25
Hallo!

Beim MA-505 verstellt sich das Antiskating automatisch zusammen mit der Fadenspannung mit der die Auflagekraft eingestellt wird, wenn du schon vorher auf der roten Markierung warst hast du eigentlich alles richtig gemacht und es geht halt nicht besser.
Aber wenndu ohnehin keine Verzerrungen bei hohen Schnellen hast ist eigentlich alles in Ordnung und du kannst es so lassen.

Eigentlich brauchst du um so mehr Antiskatingkompensation je schärfer der Schliff ist, bis zu Shibata-Schliffeb kompensiert der MA-505 jedenfalls noch recht gut, der Gyger-80 allerdings ist noch einmal ein ganzes Ende schärfer hier dürfte eine 100% Kompensation nicht mehr gelingen.

Aber die Auswirkung von Antiskatingmaßnahmen werden ohnehin für gewöhnlich überschätzt, es ist zwar kein Fehler so gut es eben geht zu kompensieren aber wirklich wichtig wird das erst bei Auflagekräften unter 1,2 Gramm und recht scharfen Schliffen da es hier Probleme gibt die Nadel überhaupt noch mittig zu führen.

MFG Günther
PJonLiner
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Mai 2013, 10:09
Hi @Höbert ...
Danke für Deine Fachkompetenz Günther und deinen Ausführungen speziell zum MA-505, die ja damit auch nochmal das zusätzlich Bestätigen, was ja auch #Fhtagn & #Albus schon angedeutet hatten.

Denke, dann bin ich jedenfalls auf der "sicheren Rille" unterwegs !

nochmals allen vielen

solong ....
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