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Mikro Seiki DQX 500

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tomkuepper
Stammgast
#1 erstellt: 04. Mai 2008, 20:13
Nachdem ich meine CD Sammlung nun schon x-mal durchgehört habe in meinem "Archiv" gewesen bin, ist mir meine Plattensammlung wieder vor Augen gekommen und ich erinnerte mich wieder an die gute alte Zeit des Vinyl.

Der Klang des Analogen war doch eigentlich viel mitreißender, so zumindest mein Eindruck von alten Zeiten und somit habe ich mich entschieden, das in der Rille gespeicherte Musikmaterial mal wieder erklingen zu lassen.

Dazu habe ich ein gutes Angebot bekommen :

Plattenspieler Mikro-Seiki DQX 500 mit Tonarm Mikro-Seiki CF 1. Ein System ist natürlich nicht dabei.

Ich suche nun ein gutes System. Bin aus der Analogtechnik zu lange heraus und möchte hier Euch mal fragen, ob jemand Erfahrungen mit diesem Tellerdreher hat und ein dazu gut passendes System empfehlen kann.

Meine Musikrichtungen auf Vinyl : Rock/Pop der 1970er und 1980er Jahre.

Mit dem Accuphase E 204 müßte der Mikro-Seiki zwecks Verstärkung Kontakt aufnehmen.

Bis zu € 500,00 darf das System kosten.

Jemand ne Idee ?
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 04. Mai 2008, 21:52
Hallo!

Ich habe neben anderen Plattenspielern/Laufwerken auch einen DQX 500, das Laufwerk an sich ist recht stabil und zuverlässig (bis auf die Gummifüße, die muß man irgendwann gegen passenden Ersatz tauschen.) In den recht leichten Carbonfasertonarm Mikro-Seiki CF 1 passen nur Systeme mit recht hoher Nadelnachgiebigkeit, (Ich habe ihn deshab gegen einen Rega RB-300 Getauscht, der passt genau) oder aber MCs mit einem recht hohem Korpusgewicht von 10-12 Gramm und mit einer Compliance nicht unter 14. Ein sehr guter Kandidat wäre z.B. ein Ortofon Rondo Red ( 380-390€) oder ein Grado Reference Platinum Wood ( 400-410€). Die Qualität des CF 1 ist für diese Systeme allemal ausreichend obwohl sie an die Qualität der größeren Micro-Seiki Tonarme (MA-505 MK III, MAX 237) nicht heranreicht.

MFG Günther
tomkuepper
Stammgast
#3 erstellt: 04. Mai 2008, 22:15
Hallo Günther,

vielen Dank für Dein Feedback.

Der Mikro-Seiki ist natürlich ein Gebrauchtgerät älteren Datums. Bekomm das Ding über einen Händler angeboten, der natürlich die 12 monatige gesetzliche Gewährleistung bietet.
Deshalb kostet der Mikro-Seiki dann auch 1.350,00 €, mit meinem Systembudget würde ich dann so auf € 1.850,00 kommen.

Würdest Du mir zustimmen, wenn ich dann lieber sage, ich erspare mir noch etwas Geld und kauf mir lieber dann einen neuen TRANSROTOR ZET 1, der mich incl. werkseitig beigefügtem System etwa mit 2.200,00 € belasten würde.

Sind die Dreher überhaupt miteinander vergleichbar ?

Der MS ist ja schließlich schon betagter und der ZET 1 ist noch nicht so lang auf dem Markt. Ist immer schwierig, da es keinen direkten Vergleichstest gibt, wie ja auch, da so viele Jahre zwischen den beiden Geräten liegen.

MfG
Thomas


[Beitrag von tomkuepper am 04. Mai 2008, 22:16 bearbeitet]
HerEVoice
Stammgast
#4 erstellt: 05. Mai 2008, 01:04
Hi

Ist zwar nicht meine Gewichtsklasse und da rede ich dann eigendlich ungern mit aber da mir der DQX 500 aus meiner Zeit als Fachkaufmann im Radiohandel her noch bekannt ist doch.
Was ist DAS für ein Händler der für einen Anfang der Achtziger, als kleinen Bruder des DQX 1000 auf den Markt gebrachten Direkttriebler noch 1350€, man kann nur sagen; abzocken will. Garantie hin oder her. Der Spieler kostete damals neu um 500€. 850€ für die einjährige Garantie und einen Liebhaberzuschlag? Laß dir die Garantie mal rausrechnen denn wenns hart auf hart kommt dürfte dir diese nur wenig nutzen...
Micro gibt es leider schon lange nicht mehr ebenso dürfte die Ersatzteilversorgung schwierig werden.
Nicht das du mich falsch verstehst: Ich habe nichts gegen den Player. Nur gegen die Umstände. Hier vor allem die Preisgestaltung.
Wenns denn dann der Transrotor sein muß:
Hier ist für mich das Konzept nicht stimmig. Wenn man den Abtaster rausrechnet; für das Laufwerk 2000€ incl. günstigem Arm aufzurufen und diesem dann einen nicht ganz schlechten 140€ MM
Tonabnehmer vornedran zu schnallen... Für mich unausgewogen.
Ist wohl eine Frage deren Philosophie die dem Laufwerk den meisten Einfluß auf den Klang zuschreibt. Wenn se Audio Technica im Programm hätten wärs wohl ein AT95E geworden.
Sprich: Hier wäre noch weiter zu investieren. Denn DER macht die Musik. Dann wärste schon bei 2,5-2,6k€. MM.
Lassen sich beide vom Antriebskonzept her nicht miteinander vergleichen. Direkt vs Riemen.

Grüße
Herbert


[Beitrag von HerEVoice am 05. Mai 2008, 04:58 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 05. Mai 2008, 07:37
Hallo!

@tomkuepper

Der DQX 500 ist ein Sammlerstück, in der dir angebotenen Konfiguration (mit CF 1 stat mit MA 500 stammt er aus der letzten Gereration die auf den Markt kam) ist er etwa 500-600 Euro Liebhaberpreis wert. (Mit MA 500 etwa 350-400 Euro). Zu diesem Preis wird er auch auf Ebay gehandelt. Die 1350 Euro sind stark überteuert, der Plattenspieler kostete neu (mit Original Micro Seiki MM-System ) in dieser Konfiguration etwa 1050 DM, selbst wenn man die inzwischen stattgefundene Geldentwertung rechnet und 100% draufschlägt ist das Angebot noch zu teuer.

Ein zeitgenössisches Riemengetriebenes Laufwerk wie den Z1 kannst du eigentlich nicht mit dem alten DQX-500 vergleichen. Der Z1 ist vor allem eine Wohnzimmerskulptur die nebenbei noch Schallplatten abspielen kann, da hat die Optik ihren Preis, falls es dir darum geht ist deas Laufwerk daß dir Optisch am besten gefällt das richtige. Falls du allerdings nur einen guten Plattenspieler suchst der mit dem DQX gleichziehen kann würde ich dir zu einem Technics SL-12xx MK II raten und ihn mit einem möglichst guten Abtastsystem bestücken (Benz-Miucro ACE, Lyra Dorian, Ortofon Rondo Bronze u.s.w.) Das Laufwerk des direkt angetriebenen Technics ist ebenfalls Quarzgeregelt und der verbaute Tonarm ist so gut wie der beim ZU1 verbaute kleine Rega RB-250. Nur ist die Optik halt nicht jedermans Sache. Alternativ dazu kanst du dich bei Ebay nach einem DQX 500 umsehen, du wirst für einen gut erhaltenen DQX 500 etwa 500-600 Euro zahlen müssen, ohne Tonarm etwa 250-300. (die werden gerne abmontiert und extra verkauft) Die installation eines Rega RB-250/300 auf einen Armlosen DQX 500 gestaltet sich denkbar einfach da er dieselbe Länge hat und der Tonarmschaft durch das Montageloch passt.

MFG Günther
Milo_Minderbinder
Inventar
#6 erstellt: 05. Mai 2008, 12:12
... der Micro Seiki DQX-500 mit Tonarm MA-707 und Tonabnehmersystem LC-80 W wurde im Sommer 1978 in Deutschland vorgestellt.

Der erste umfangreiche Test erschien in der HIFI exklusiv 11/1978:



Das Tonarmrohr bestand aus einer Alulegierung und war nicht besonders torsionsfest.
Der Preis für das Laufwerk inklusive Tonarm betrug ca. 1100,- DM.

Im Frühjahr 1984 erschien der Micro Seiki DQX-500 S.
Das Tonarmrohr bestand nun aus Carbonfiber und der Tonarm nannte sich CF-1.
Am Gesamtpreis hatte sich nichts verändert.


MfG - Milo
Heinz_Albers
Neuling
#7 erstellt: 01. Jun 2009, 16:02
Hallo Hi-Fi-Gemeinde,
ich komme recht spät mit meinem Beitrag; hoffentlich liest ihn jemand.
Ich betreibe seit Ende der 70er Jahre den DQX 500 von Micro Seiki. Auch heute ist er toll in Schuss, selbst die drei Standfüße sind absolut intakt. Mein Problem ist, dass der Kabelanschluss System/Headshell einen Wackelkontakt hat. Hat jemand eine Idee, ob es ein bauähnliches Headshell gibt?

Interessant in dem Beitrag von Milo Minderbinder fand ich den Hinweis darauf, dass dieser Player mit einem MA-707-Tonarm ausgerüstet ist. Das Handbuch des DQX 500 liefert dazu keine Hinweise. In den beiden Bedienungsanweisungen für die Tonarme MA-707 und CF-1 sind aber keine nennenswerten Unterschiede herauszulesen, außer dass das Headshell des 707 vier Gramm wiegt, wobei für den CF-1 ein Gewicht von 6 Gramm angegeben wird. Oder gibt es doch mehr Differenzen?

Gruß
Heinz
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 01. Jun 2009, 16:42
Hallo!

Ursprünglich wurde der DQX-500 mit dem MA-500 ausgeliefert. http://www.my-micro.de/ma500.htm

Später dann mit dem CF-1. http://www.my-micro.de/cf-1.htm

Modelle mit de,m MA-707 http://www.my-micro.de/ma707.htm hat es wohl auch gegeben, sind mir aber noch nicht untergekommen. Neben dem Alurohr und der höheren eff. bewegten Masse scheint es zwischen dem MA-707 und dem CF-1 keine großen Unterschiede gegeben zu haben, beide waren Tonarme mit dynamisch geregelter Auflagekrafteinstellung und mit geraden Tonarmrohren mit Wechselheadshell ausgestattet.

MFG Günther
Heinz_Albers
Neuling
#9 erstellt: 01. Jun 2009, 22:24
Hallo Hörbert/Günther,

vielen Dank für deinen produktiven Beitrag.
Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem MA-707 und dem CF-1 sind, dass bei Bedarf beim MA-707 mit 2 verschiedenen Gewichten die bewegte Masse des Tonarms verändert werden kann. (Bei der Vielfalt an Tonabnehmern eine sinnvolle Einrichtung.) Das geschieht mit 2 Gewichten: Das "Sub-weight" wird hinten in den Tomarm geschraubt und das "Additional-weight" - wird variabel auf den Tonarm gesteckt. Der Vorteil liegt auf der Hand, weil der MA-707 im Grunde mit jedem Tonabnehmer harmonieren kann, egal ob es eine hohe oder niedrige Nadelnachgiebigkeit hat.

Bei mir "arbeitete" der Tonarm MA-707 mit dem DQX-500 mit so unterschiedlichen Systemen wie das Dynavector Karat und Rubin oder das preiswerte Denon DL-103 und vielen anderen Tonabnehmersystemen absolut problemlos, und das wartungsfrei über 3 Jahrzehnte hinweg. Alle als problematisch eingestuften Platten (TELARC "1812", EMI "The Planets", TELARC "Sarcre du printemps" usw.) wurden und werden verzerrungsfrei abgetastet. Allerdings sind ein paar Testschallplatten und Schablonen erforderlich, um den Tonarm und das System optimal angleichen zu können.

Ich muss an dieser Stelle deutlich zum Ausdruck bringen, dass der DQX-500 noch heute eine souveräne Leistung bringt und durchaus mit sogenannten "modernen" Playern mithalten kann, die deutlich teurer sind.
Wer die Möglichkeit hat, so ein Gerät zu einem vernünftigen Preis erwerben zu können, sollte nicht lange fackeln. Mehr als 700 Euro sollte man aber vernünftigerweise nicht bezahlen, denn das wäre der Neupreis von damals. Probehören (Kopfhörer ohne Platte und auf Lager-Rumpeln achten) und Ansehen (Standfüße!) ist aber dringend angeraten.

MfG
Heinz
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 02. Jun 2009, 07:57
Hallo!

Sorry, du meinst die Kontergewichte, in die bewegte Masse des Tonarmes gehen diese nur mit einem kleinen Bruchteil hinter dem Komma ein, der Begriff der eff. bewegten Masse beschreibt im wesentlichen die Massen vor dem Drehpunkt, (Tonarmrohr, Headshell so nicht fest und beim Tonabrohr schon berücksichtigt, und Systemkorpus-Gewicht)

Meinen DQX-500 habe ich mit einem Rega-RB-300 ausgestattet da der Original M-500 schon lange das Zeitliche gesegnet hat. Optisch und technisch passt der Rega-Tonarm recht gut zu dem Laufwerk.:) Eventuell rüste ich ihn stäter mal auf einen MA-505 MK nix um.


MFG Günther
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 02. Jun 2009, 08:18
Hallo,

Spring-Air hat im April 2008 (! - also in einer wirtschaftlich bessereren Zeit) einen nagelneuen originalverpackten DQX 500 mit CF-1 und der wirklich selten zu bekommenden Original Abdeckhaube aus einem alten Lagerbestand für 1.250 € angeboten. Ob der damals für den Preis verkauft wurde ist mir nicht bekannt. Der Preis ist allenthalben für Liebhaber und Sammler zu vertreten, die faktisch ein Neugerät aus der Zeit suchen.

Reale Preise liegen bei 380 € - 550 €, je nach Zustand. Die drei Füße werden öfters in Übersee zu Preisen um die 100 € angeboten. Für ein Gebrauchtgerät im Topzustand und Händlergarantie sollten demnach max. 750 € bezahlt werden. Passende gute Systeme bekommt man für 250 € - z.B. das Ortofon Samba oder das MC 3 Turbo. Vermutlich erreicht man damit schon die Leistungsgrenze des mitspielenden E-204 und der Vinysammlung aus der Zeit. Je nachdem wie umfangreich die Sammlung ist, ist zu überlegen, ob sich die Anschaffung einer Plattenwaschmaschine oder/und eines externen preamps lohnt.

herzliche Grüße
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 02. Jun 2009, 08:56
Hallo!

@audiophil_Leipzig

Gebrauchte DQX-500 ohen Tonarme (aus der ersten Serie, die MA-500 dürften inzwischen zum größen Teil das Zeitliche gesegnet haben) gibt es ab 250 - bis 300 Euro. Eigentlich passt jeder Tonarm mit dem Einbaumaß 222 Millimeter. Miut den Rega-Tonarnen kommt man auf jeden Fall hin.

Als Tonabnehmer bietet sich z.B. bei Verwendung derselbigen die 2M-Serie von Ortofon an. Z.Z. habe ich meinen DQX-500 mit RB-300 und einem 2M-black ausgestattet, das Ergebniss kann sich durchaus hören lassen und steht einem Linn LP-12 mit Ekos-Tonarm und Benz-Micro ACE-L (ebenfalls in meinem Besitz) nur wenig nach.

MFG Günther
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Jun 2009, 09:14
Hallo Günther,

danke für den Tip. Das 2M Black habe ich an dem 500-er noch nicht probiert. Ich habe es auch bewusst vermieden, höherwertige Systeme zu empfehlen, da in der Regel schon die Armverkabelung und die Schnittstelle am Gerät klanglich das nicht mehr zulassen. Die Exemplare, die ich bisher sah und hörte haben naturgemaäß an der Stelle nach knapp 30 Jahren deutlich verloren. Hier würde die Bastelei anfangen. Ob tomkuepper dann damit geholfen ist ... ?

LG
Stephan

NS: die rega-Lösung geht natürlich. In der Regel sind die 500-er und 1000-er aber wegen ihres Aussehens und ihres Kultstatus beliebt. Gerade auf dem 500-er macht der MA 707 oder CF-1 optisch was her. Noch filigraner wäre ein Infinity Black Widow ...
gto
Stammgast
#14 erstellt: 02. Jun 2009, 09:59

Hörbert schrieb:
Hallo!

Sorry, du meinst die Kontergewichte, in die bewegte Masse des Tonarmes gehen diese nur mit einem kleinen Bruchteil hinter dem Komma ein, der Begriff der eff. bewegten Masse beschreibt im wesentlichen die Massen vor dem Drehpunkt, (Tonarmrohr, Headshell so nicht fest und beim Tonabrohr schon berücksichtigt, und Systemkorpus-Gewicht)

MFG Günther


Bei mir spielt auch seit kurzem ein DQX 500 mit MA 707 und der Arm hat nicht nur ein zusätzliches Kontergewicht, sondern auch ein verschiebbares Zusatzgewicht am Arm.
http://img16.imageshack.us/img16/7452/ma707.jpg

Grüsse Gerd
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 02. Jun 2009, 19:34
Hallo!

Der bestmögliche Ersatz-Tonarm wäre selbstverständlich ein MA-505 MKII/III, -aber das ist nicht gerade ein günstiges Vergnügen-. (Natürlich wäre auch ein MAX-237 denkbar,-aber der Preis-!) Klanglich sollt sich ab dem RB-300 ein Tausch lohnen, das ist der günstigste Tonarm mit dynamisch einstellbarer Auflagekraft der derzeit auf dem Markt ist. Die kleineren Micro-Tonarme sind zwar Optisch recht gelungen bringen aber nicht ganz die Qualität der größeren Exemplare ab dem MA-505 rüber.

Leider ist z.Z. kaum ein MA-505 unter 500 Euro zu finden, wenn dann allenfalls eines der MK nix Modelle die schon recht schwere Brocken darstellen, hier ist dann die Abtastsystemwahl deutlich eingeschränkt. Schließlich kann -oder will-, nicht jeder auch noch das Geld für ein Lyra Dorian o.ä. locker machen wenn er schon 400-500 Euro für den Tonarm und 250-300 für das Laufwerk hingeblättert hat.

Beim MAX-237 haben die Anbieter dann vollends den Boden unter den Füßen verloren, z.Z. ist keiner unter 1800-2000 Euro zu finden. Bei aller Liebe zu den alten Micro-Seiki Produkten ist -zumindestens mir-, diese Summe dann doch ganz entschieden zu hoch.

MFG Günther
Milo_Minderbinder
Inventar
#16 erstellt: 08. Jun 2009, 11:30

Hörbert schrieb:
Ursprünglich wurde der DQX-500 mit dem MA-500 ausgeliefert...



... um nochmal alle Klarheiten zu beseitigen... :

Die all-akustik aus Hannover, der deutsche Micro Seiki Vertrieb, stellte auf der hifi '78 in Düsseldorf den neuen DQX 500 mit dem neuen MA 707 vor.

Insgesamt gab es 16 Plattenspieler im Katalog.

In der DQ-Serie gab es darüber noch den DQX 1000, das quarzstabilisierte Nachfolgemodell des im Jahre 1976 präsentierten DDX 1000, für den Micro den MA 505/L vorgesehen hatte.

Das Spitzenmodell war allerdings der DQL 120.

Im zweiten Halbjahr 1983 zeigte die all-akustik den BL 10 X. Dieser wurde mit einem messerschneidengelagerten Tonarm, den MA 500 angeboten, der ab Frühjahr 1984 auch wahlweise neben dem CF 1 auf dem DQX 500 S zur Verfügung stand.

Der MA 707 war ein sehr beliebter Tonarm, der auch auf dem BL 91 und dem RX 5000 eine gute Figur machte - was allerdings den guten Herrn Breh in der HiFiStereophonie 2/1980 nicht daran hinderte, einen Audio Craft AC 300 Mk II auf den BL 91 zu setzen...

Auch gab es eine Sonderausführung des MA 707 mit verbessertem Lager im Marantz-Design, den Marantz 1980 auf dem 4000 DM teuren Marantz TT 1000 anbot.

Das MAX-237 Tonarmsystem - sozusagen die 9-Zoll-Variante des MAX-282 - ist eine ganz andere Hausnummer.
Dafür gab's vier MA 707 oder ein Dutzend SME 3009 Nylonlager im Sonderangebot.


MfG - Milo
Armin2
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 21. Jun 2009, 16:34
Hi zusammen,
ich finde schon faszinierend, wie Preise deutlich über dem Neupreis bei einem ordendlichen, aber nicht wirklich guten Laufwerk, akzeptiert werden.
Hatte damals die Auslaufmodelle für 1775 DM!!! mit einem preiswerten Luxman Mc verkaufen können. Damals war zu diesem Preis sogar eine akzeptabele Marge drin.
Natürlich weiß ich das der oben genannte Preis schon ein deutlich reduzierter war, aber was solls, in heutigen Zeiten wird ja auch extrem auf Rabatte geachtet.

GRuß
Armin
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