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MM/MI Tonabnehmer (Grado Prestige Gold) an Thorens 318 zu leise

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LiRa
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jul 2013, 20:18
Hallo fachkundige Phono-Gemeinde!
Meine "Neuanschaffungen": Quadral Amun Mk V und Technics SU-V800.
Bei o. g. Konstellation fällt mir leider sehr negativ das arg leise Signal des Grado TA auf.
Bei Einstellung MM muss ich (zugegeben: die Quadral Amun Mk V sind eher leistungshungrig) den Amp auf etwa 12:00 Uhr (!) regeln, um Druck auf die Boxen zu bekommen. Zum Vergleich: bei CD wäre es bei 09:30-09:45 Uhr bereits mindestens so laut.
Bei Einstellung MC erhalte ich ein Signal in etwa so laut wie bei CD-Betrieb. Ich habe aber den Eindruck, hier würde bereits Verzerrung produziert, was bei MM nicht der Fall war (dafür zu wenig Dynamik).
Frage: ist die Phonostufe des Technics so schlecht? Bei seinem Vorgänger Yamaha AX-750 RS hatte ich jedoch das gleiche Phänomen. Zufall? Wie komme ich aus der Nummer raus, ist das System vielleicht hinüber? Angeblich ist das Grado ja relativ laut.
Rainer
volvo740tius
Inventar
#2 erstellt: 08. Jul 2013, 20:40
Hallo,

die Einstellung MC nützt Dir nichts(das sollte auch nicht gut klingen), Grado als MI Tonabnehmer ist wie MM zu behandeln. Normal ist das aber schon, der Phonoeingang verstärkt eben nicht so stark wie z. B. der CD Player ausgibt, möglich wäre aber dass der Phonoeingang des su v 800 nicht ganz so "laut" ausgibt. Ich finde auch nicht, dass das Grado sonderlich laut ist, ich habe da zumindest andere Erfahrungen gemacht. Möglicherweise eine Verkettung von Umständen, ein Cd Player wird aber trotzdem immer lauter sein. Du musst eben etwas lauter aufdrehen, das sollte aber kein Problem darstellen.

Gruß Thomas
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 08. Jul 2013, 21:12
4 mV Ausgangsspannung sind schon ganz ordentlich und eigentlich unproblematisch.

Vermutlich verstärkt der Phonoeingang unzureichend. Evtl. mal mit einem externen MM-Preamp testen, sofern kostenlos verfügbar.

Dieser externe Preamp muß an AUX oder CD oder Tuner = Hochpegeleingänge

MfG,
Erik
LiRa
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Jul 2013, 21:16
Ach, ergänzen wollte ich noch: Tonarm ist der TP 21...
Ja, lauter aufdrehen ist per se kein Problem, ich habe aber schon den Eindruck, ab der 12:00 Uhr-Stellung hat der Amp nicht mehr allzu viel Reserve... Und das ist schon ein "Bolide" (jetzt ist das böse "B-Wort" raus, mag ich eigentlich nicht) mit 130W.
Und ich finde, dass das Grado an diesem Amp zu muffig/dumpf/undifferenziert klingt, irgendwie so, wie zu leise ohne Loudness gehört: da fehlt was. Vorher auf meinen DIY-Boxen mit kleinem Denon-Verstärker war das okay, klang luftig genug, in dieser Kombination (schicke Quadral-Boxen etc) ist es aber eher unbefriedigend.
Weitere Gedanken dazu:
ist ein Phono-Pre empfehlenswert - muss er regelbar sein - Lautstärke oder Kapazität oder womöglich beides? Oder läuft alles eher auf ein neues System raus?
Kennt jemand den Aikido Phono RIAA Verstärker? Der Betrieb mit Akkus ist irgendwie beunruhigend... Da wird immer wieder gerne mit Netzteilen, groß und schwer wie ein Kasten Bier , geworben - der Leistungsreserven und -stetigkeit wegen - und dann sowas! Ist wahrscheinlich schon zu weit ab vom Thread, wer mag, kann bitte trotzdem auch dazu was schreiben.
Rainer
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Jul 2013, 07:51
Ein CD-Spieler ist mindestens doppelt so laut wie ein durchschnittlicher Plattenspieler (nach dem Entzerrverstärker gemessen). Das ist so, weil zu guten alten Platten-Zeiten auch Tonbandgeräte und UKW-Tuner in jenem Pegel-Bereich arbeiteten. Dass CD also deutlich lauter sind ist kein Vorteil.

Wenn man am Verstärker die "Loudness" nicht nutzt ist der Klang unabhängig von der Stellung des Lautstärkereglers und damit ist es absolut egal, ob man den Regler halb oder ganz aufdrehen muss. Das spielt nur eine Rolle, wenn man die Loudness einschaltet, dann wird der Frequenzgang verbogen, in Abhängigkeit davon, wie weit man aufdreht.

Die "Reserve" hat auch nichts mit der Reglerstellung zu tun! So lange man die maximale Ausgangsleistung nicht überschreitet (was bei 130W eher unwahrscheinlich ist) ergeben sich keine klanglichen Nachteile. Dass also der CDP eigentlich zu laut ist ist nur ein Schönheitsfehler, den man mit einer entsprechenden Dämpfung (Widerstände im CD-Kabel) beheben könnte.
Albus
Inventar
#6 erstellt: 10. Jul 2013, 13:33
Tag,

die Sache läuft, so darf dann noch eine Anmerkung mitlaufen - ich schmisse nichts davon hin, vielmehr prüfte ich, ob denn wohl sämtliche Kontaktstellen des Signalpfades festen und sauberen Sitz und flächigen Kontakt haben. Auch durch Belag, losen Kontakt oder gar Korrosion kann Nutzsignal verloren gehen; alles auch hier im Forum schon so vorgekommen. Vor allen Dingen die dünnen Hülsen auf den vier Tonabnehmer-Pins auf harten flächigen Kontakt prüfen.

Ansonsten sind Versionen der Prestige-Serie gemessen worden mit eher geringer Ausgangsspannung, entgegen den anders lautenden Spezifikationen des Herstellers (Gold mit 3,5 mV, Blue mit 3,125 mV, Red mit 3,2 mV - jeweils bei 5 cm/s Spitzenschnelle). Die Verstärkung der Phono-Baugruppen des SU-V800, AX-750 beträgt 35,5 dB, d.i. 60-fach (ja, es gibt andere Geräte mit 100-facher oder gar 120-facher Verstärkung im MM-Modus). Allerdings sollte auch bei 3,2 mV (5 cm/s) und Verstärkung 60x für übliche kommerzielle Platten bei Mittenstellung des Volumereglers eine Lautstärke in der Gegend von >95 dBC resultieren; auch bei einem eher geringen Wirkungsgrad der LS, Quadral Amun V, mit 86 dB (etc.).

Entweder hörst du unglaublich laut - oder, bitte, Kontakte überprüfen. - Die Mittenstellung des Lautstärkestellers ist im Übrigen kein Nachteil, falls es beim Gegebenen bleiben darf (interne Impedanz wird vermindert, was als günstig anzusehen ist). Bei Mittenstellung sollte noch genügend Leistungsspielraum sein, etwa 70% sieht der Verstärker vom Eingangssignal bei dieser Position, d.h. er wirkt noch als Abschwächer.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 10. Jul 2013, 13:36 bearbeitet]
LiRa
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Jul 2013, 21:28
Nochmals danke für den Zuspruch!
Gut, werde die Kontakte mal überprüfen. Die Kontakte des TA sind es jedenfalls nicht, die sitzen bombenfest (trotzdem ist natürlich Korrosion nicht auszuschließen).
Ich war bisher nicht gewohnt, den Verstärker soo weit aufzureißen. Die vorherigen Verstärker-LS-Konstellationen (mit deutlich höherem Wirkungsgrad)) liefen bei max. 1/3 und ab da hatte ich bereits Befürchtungen einer Überlastung, weil's dann (also früher) schon angestrengt (aber laut) klang. Aber manche Amps sind so ausgelegt, dass ab 10:00 Uhr kaum noch was kommt, andere nutzen die Möglichkeiten eines Volumereglers stärker aus. Ich höre schon gerne mal laut, wobei ich aber nicht in den gehörschädigenden Bereich komme - bei Mittenstellung z. Zt. jedenfalls nicht.
Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Rainer
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