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Und täglich grüßt das Murmeltier. TA für 1210 an Pioneer Stereo-Receiver

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ParrotHH
Inventar
#1 erstellt: 09. Jul 2013, 12:40
Huhu!

Im Rahmen eines nostalgischen Schubes habe ich in meiner "Haupt-Anlage" vor ein paar Monaten meinen seit Jahren ungenutzten Thorens 320 MK II inkl. Audio-Technica OC9 wieder in Betrieb genommen. Klingt alles super, hat nur einen Haken. Alle Platten stehen im Schlaf-/Arbeitszimmer, und irgendwie würde ich da auch gerne Platten hören.

Daher habe ich mir für dort einen gebrauchten Technics 1210 MKII besorgt. Als Verstärker dient ein Pioneer-Receiver PDX-Z9, eine eierlegende WollradiomilchstreamingSACD-Sau, die auch einen Phono-Eingang hat, allerdings nur MM.

Dann habe ich nach passenden Tonabnehmern gesucht. Sollte natürlich schon "was ordentliches" sein, High-End kommt mir allerdings nicht ins Haus. Preisgrenze liegt außerdem so bei ca. 200€. Gut, was nehmen... ich habe mir dann einen Ortofon 2m Blue bestellt. Kam mir irgendwie passend für meine Zwecke vor. Gestern abend habe ich das System montiert, da fiel mir schon auf, dass es praktisch nicht möglich ist, die Tonarmhöhe mit diesem System so einzustellen, dass der Arm aufgesetzt parallel zur Platte liegt... wenn ich den Lift denn noch benutzen möchte...

Gut, dann ein wenig höher eingestellt, egal erst mal.
Unterlegscheiben?

Na ja, den Dreher an den Pioneer angeschlossen, eine Platte aufgelegt.
What the fuck???

Klingt grob gesagt wie aus einer Blechdose. Der Bassbereich ist sogar ordentlich, aber der ganze "Rest" erinnert mich doch stark an meine Jugend mit billigen Plastikdrehen.

Ich werde die Kiste heute abend mal an meinen NAD PP3i im Wohnzimmer hängen, um auszuschließen, dass der Tonabnehmer, die Verkabelung des Drehers oder meine Montage ursächlich sind. An der Platte jedenfalls liegt es nicht. Die klingt auf meiner Wohnzimmeranlage super (Sara K... schimpfte ich vorhin über High-End...?). Mich beschleicht eher das Gefühl, der Tonabnehmer passt einfach nicht zum Phono-Preamp im Pioneer?!

Da die Infos beim Pioneer eher spärlich sind, ich brauche also eine unkritische Alternative. Was könnt ihr mir empfehlen?
Ich lese da was über MI-Systeme, wie z. B. dem Grado Prestige Silver, die vielleicht passen könnten. Oder doch ein High-Output MC á la Denon DL 110? Ich kann ja aber nicht einfach solange auf gut Glück neue TAs kaufen, bis es nicht mehr so klingt wie damals im Kinderzimmer...

Hilfesuchende Grüße,
Parrot
woofer-66
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Jul 2013, 14:10
Juhu!

Die ``Lifthöhe`` lässt sich einstellen.

Sieh mal in den Link der zu einer BDA führt, Seite 18 - Bild C

http://www.dj-corner.de/data/manuals/Technics_SL-1210M3D_Bedienungsanleitung.pdf

Wie sieht`s mit den Kapazitäten von Kabel und Phonoeingang aus?
ParrotHH
Inventar
#3 erstellt: 09. Jul 2013, 15:39
Aaah... merci für den Link

Was die Kapazitäten angeht: ich bin schon mal keine

Aber im ernst, das ist ja Teil des Problems. Ich kanns nicht sagen, weil beim Pioneer keine Angaben dazu im Handbuch stehen, zum Kabel weiß ichs auch nicht. Ich kann nicht mal sagen, ob das Kabel original ist. Ich löte da auch gerne ein anderes dran, kein Problem, aber wo kommt das Kabel in der Reihenfolge der Relevanz...?

Parrot
akem
Inventar
#4 erstellt: 09. Jul 2013, 15:46
Rein elektrisch gesehen sind High-Output MCs natürlich am unkritischsten. Eine zu hohe Kapazität, die Dir vermutlich den Klang mit dem 2M verhagelt, ist einem MC schlichtweg egal. Nachteil ist aber, daß man den Lautstärkeregler deutlich weiter aufdrehen muß. Ein DL110 dürfte rund 6dB weniger Output liefern wie ein 2M. Dafür hat es nebenbei bemerkt auch die bessere Nadel.
Aber stelle erstmal den Arm vernünftig ein und teste den Dreher an Deiner anderen Anlage. Dann sehen wir weiter.

Gruß
Andreas
raindancer
Inventar
#5 erstellt: 09. Jul 2013, 16:35
Bitte erstmal die basics checken:

Tonarm ausgependelt?
Auflagekraft?
Liftbank frei im Betrieb? Link zur Höheneinstellung kam ja schon.
Justierung?
Mit deinem externen Phonopre mal an den Pio (Hochpegeleingang) gehen.

Probieren und berichten.

aloa raindancer
ParrotHH
Inventar
#6 erstellt: 09. Jul 2013, 17:04

raindancer (Beitrag #5) schrieb:
Bitte erstmal die basics checken:

Tonarm ausgependelt?
Auflagekraft?
Liftbank frei im Betrieb? Link zur Höheneinstellung kam ja schon.
Justierung?

Huhu!

Dat is schon alles im grünen Bereich. Ich mache das zwar nicht alle Tage, und es ist bestimmt nicht perfekt. Aber es gibt bestimmt deutlich schlechter eingestellte Plattenspieler. Auch die Höheneinstellung ist eher eine Nuance, mit bloßem Auge ahnt man es nur.

Na ja, ich werd´ das Ding mal an die andere Anlage bzw. den anderen Phonopre anschließen, und berichten.

Parrot
ParrotHH
Inventar
#7 erstellt: 09. Jul 2013, 18:47

raindancer (Beitrag #5) schrieb:

Mit deinem externen Phonopre mal an den Pio (Hochpegeleingang) gehen.

Probieren und berichten.

aloa raindancer

Olá!

Habe die Kiste mal so wie sie ist ins Wohnzimmer getragen, an den NAD PP 3i angedübelt und spielen lassen.
Was soll ich sagen? Schon nach dem ersten Ton war klar: Die Kiste kann _richtig_ gut klingen!

Es ist wohl leider wirklich so, das Problem liegt im Phono-Eingang des Pioneer.

Nun habe ich also die Möglichkeit:

  • mir noch einen Phono-Pre zu kaufen *, und damit an den bereits besetzen (...) Line-In des Pioneer zu gehen, oder
  • mir einen passenden Tonabnehmer zu suchen *.

*: Wodurch ihnen zusätzliche Kosten entstehen.



Im Handbuch des Pioneer findet sich zum Phono-Eingang nichts, außer dass er da ist. In den technischen Daten taucht er gar nicht mehr auf. Beim Hören (oder besser: Quälen) gestern fielen mir auch Verzerrungen in den Stimmen auf, die ich eben am NAD PP3i nicht mehr entdecken konnte.

Ist der 2M Blue vielleicht sogar zu laut...?

Also komme ich wieder zurück auf meine Ausgangsfrage: was sind "unkritische" Alternativen, die Ihr mir empfehlen könnt?

Mein Musikgeschmack ist übrigens weit gefächert:

  • Jazz (Poppig)
  • Pop aus den 80ern
  • R&B (also im weitesten Sinne: Pop)
  • Drum 'n' Bass (also im weitesten Sinne: Pop)
  • Trance (also im weitesten Sinne: Pop)
  • Elektro (also im weitesten Sinne: Pop)
  • selten mal Ska (also im weitesten Sinne: Pop)

Ok, die letzten 300 bis 400 Jahre Musikgeschichte kommen leider auch noch dazu, wenn man ab Wagner das meiste der klassichen Moderne streicht. Oper, Symphonisches, Kammermusik, Klavier. Aber kein Raggae. Auf gar keinen Fall Raggae!!! Das muss der Tonabnehmer also nicht können.

Des blöden Scherzes kurzer Sinn: es wird ein Allrounder gesucht, der nicht nur Effekt macht, sondern mit dem man entspannt gute Musik hören kann, Klaviersonaten auf historischem Flügel ebenso wie eine Scheibe von Sven Väth.

Was ist von den MI-Systemen von Grado zu halten?

Parrot
raindancer
Inventar
#8 erstellt: 09. Jul 2013, 19:05
Ich würde das anders angehen, wenn der Pio das Problem darstellt wär das mein Tauschobjekt.

aloa raindancer
ParrotHH
Inventar
#9 erstellt: 09. Jul 2013, 19:27
... wir sprechen hier aber immer noch von meiner "Zweitanlage" ...

Ein adequater Ersatz für den Pioneer ist sicher die mit Abstand teuerste Lösung. Außerdem habe ich den irgendwie ins Herz geschlossen! So ein kleiner schwarzer glänzender Monolith, der trotz Kuntstoff eine edle Haptik hat.

I see the point. Aber der ist gesetzt!

Parrot
volvo740tius
Inventar
#10 erstellt: 09. Jul 2013, 19:51
Hallo,

von den Pioneer Phonoeingängen liest man häufig nichts gutes. Bleibt nur ein Phono- Pre versorgen und darüber entzerren lassen.


ParrotHH (Beitrag #7) schrieb:


Des blöden Scherzes kurzer Sinn: es wird ein Allrounder gesucht, der nicht nur Effekt macht, sondern mit dem man entspannt gute Musik hören kann, Klaviersonaten auf historischem Flügel ebenso wie eine Scheibe von Sven Väth.

Was ist von den MI-Systemen von Grado zu halten?



MbMn ist ein Grado für Deinen breitgefächerten Musikgeschmack nichts.

Gruß Thomas
woofer-66
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 09. Jul 2013, 21:35
Mit einem neuen Tonabnehmer wirste das Problem nicht lösen, egal welchen noch so dollen TA du da nehmen tust ändert ja generell nichts an der Tatsache das der Phonoeingang am Pioneer schitt ist!

Ich würde mir noch einen externen Phono-Pre anschaffen, dieser wurde hier schon oft als sehr gut bewertet:

http://www.ebay.de/itm/380619483272?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2649

Da du nur einen Cinch-Eingang hast, nimmste einfach einen Cinch-Umschalter der aus einem Eingang mehrere macht, diesen z.B.:

http://www.conrad.de/ce/de/product/350715/?insert_kz=VQ&hk=SEM&WT.srch=1&WT.mc_id=google_pla

Die gibt's auch mit mehr Eingängen und natürlich auch teurer:

http://www.dodocus.de/UBox4C-D.html

Und schon is dat Problemchen Geschichte!!!
ParrotHH
Inventar
#12 erstellt: 09. Jul 2013, 22:51

volvo740tius (Beitrag #10) schrieb:
von den Pioneer Phonoeingängen liest man häufig nichts gutes. Bleibt nur ein Phono- Pre versorgen und darüber entzerren lassen.



woofer-66 (Beitrag #11) schrieb:
Mit einem neuen Tonabnehmer wirste das Problem nicht lösen, egal welchen noch so dollen TA du da nehmen tust ändert ja generell nichts an der Tatsache das der Phonoeingang am Pioneer schitt ist!

Ich würde mir noch einen externen Phono-Pre anschaffen, dieser wurde hier schon oft als sehr gut bewertet:

http://www.ebay.de/itm/380619483272?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2649


Ok ok ok...
Ihr habt wohl recht...

Son Mist.

Ich dachte, eine ordentliche Phono-Vorverstärkung wäre im 21 Jahrhundert jetzt nicht mehr sooo das technische Problem, vor allem wenn es schon eingebaut ist in ein Gerät, das einen gewissen Anspruch hat.

Anyway, ich habe mir jetzt mal den Lyndahl bestellt. Kostet nicht die Welt und ist anscheinend eine ordentlich konstruierte und witzige Kiste. An die Überlegenheit teurer Konstruktionen mag ich angesichts der Aufgabenstellung nicht so recht glauben, einen NAD habe ich ja schon, und der Lyndahl hat ja sogar noch Einstellmöglichkeiten

Das mit dem Line-In-Eingang löse ich schon irgendwie. Das Problem hängt mit einem anderen Phänomen des Pioneer zusammen (wahrscheinlich mag ich genau deshalb...). Die Kiste hat einen Anschluss für Line-Out und einen Line-In. Aus irgendwelchen Gründen kann man nur einen davon verwenden, wenn also am Line-Out etwas hängt, ist der Line-In ohne Funktion. Am Line-Out hängt derzeit ein (ganz guter digitaler) Funkkopfhörer von Sennheiser für den Fall, dass ich auch mal später auf musikalische Untermalung oberhalb der Zimmerlautstärke nicht verzichten will.

Parrot
ParrotHH
Inventar
#13 erstellt: 09. Jul 2013, 23:00

volvo740tius (Beitrag #10) schrieb:

MbMn ist ein Grado für Deinen breitgefächerten Musikgeschmack nichts.

Hallo Thomas,

kannst Du das ein wenig ausführen? Irgendwas in mir hat da nämlich leider Blut geleckt.

Ich habe später gemerkt, dass ich ein paar Grado-Werbebotschaften unbewusst quasi 1:1 wiedergegeben habe (von wegen Effekt gegen Musik hören). Gruselig, dabei dachte ich, ich wäre einigermaßen immun gegen sowas. Und der Spruch mit der "Aura" geht sowieso: gar nicht.

Egal, jedenfalls suggeriert das ja genau das, was ich gerne hätte. Wiewohl mir immer ganz komisch im Hirn wird, wenn einem technischen Gerät, das ja letztlich nur die aufgezeichneten Frequenzen möglichst 1:1 aus der Quelle holen soll, sowas wie "Musikalität" angedichtet wird.

Parrot
akem
Inventar
#14 erstellt: 10. Jul 2013, 07:18
Grado sind nicht gerade Temperamentsbündel und hatten zumindest früher eklatante Verarbeitungsfehler.
Zum Pio: man kann den Phonoeingang auch passend machen: aufmachen, die Eingangskapazitäten am Phonoeingang suchen und gegen praxisgerechte Werte tauschen. Es gab mal eine Zeit, in der die großen Hersteller den Phonoeingang nur noch als Gimmick betrachtet haben und sich entsprechend wenig Mühe bei Platinenlayout etc. gegeben haben. Mit dem Ergebnis, daß die Eingänge nicht störfest waren (EMV). Um da auszugleichen, hat man die Eingangskapazitäten auf geradezu absurd hohe Werte erhöht, so daß zwar die Störfestigkeit erreicht wurde, aber jeglicher Klang im Keim erstickt wurde. Gegen sowas hilft eigentlich nur der Tausch der Kondensatoren (mit dem kleinen Risiko, sich Störgeräusche einzufangen, was in einem normalen Haushalt aber eher selten ist, wenn Du nicht gerade Dein Handy daneben legst) oder eben ein MC-Tonabnehmer.

Gruß
Andreas
ParrotHH
Inventar
#15 erstellt: 10. Jul 2013, 07:47

akem (Beitrag #14) schrieb:
Grado sind nicht gerade Temperamentsbündel und hatten zumindest früher eklatante Verarbeitungsfehler.


Danke für den Hinweis.
Habe meinen sinnlosen Kaufimpuls zwar noch nicht vollständig überwunden, aber das hilft schonmal


Zum Pio: man kann den Phonoeingang auch passend machen: aufmachen, die Eingangskapazitäten am Phonoeingang suchen und gegen praxisgerechte Werte tauschen.

Hui, nun weckst Du auch noch meinen Basteltrieb. Wenn ich dem nachgehen sollte, muss ich vielleicht anschließend zwangsläufig nach Ersatz für den Pio suchen...

Parrot
woofer-66
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Jul 2013, 08:06
Probier das doch erst mal weiter mit dem Ottifon, das braucht ja auch einige Std. um sich einzuspielen.

Wenn dir das im Hochton so noch nicht gefällt, kannst du auch mal probieren die Tonarm-Basis etwas höher zu stellen so das der Tonarm nicht waagerecht zur Platte steht.

Damit verändert sich der ``AS-Winkel`` von Nadel zur Platte, manchmal wirkt das Wunder. ....mit der Auflagekraft lohnt es auch schon mal zu experimentieren.

Das man an dem Pioneer den Line In und Out nicht gleichzeitig nutzen kann is ja kaum zu glauben, würd da nochmal die BDA studieren ob das nicht evt. nur ne Einstellungs-Sache ist.


[Beitrag von woofer-66 am 10. Jul 2013, 08:09 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#17 erstellt: 10. Jul 2013, 08:52

woofer-66 (Beitrag #16) schrieb:
Das man an dem Pioneer den Line In und Out nicht gleichzeitig nutzen kann is ja kaum zu glauben, würd da nochmal die BDA studieren ob das nicht evt. nur ne Einstellungs-Sache ist.

Ja, komisch ist das schon. Ich habe mich damit am Anfang länger rumgeschlagen, und irgendwann aufgegeben, wobei ich technisch nicht wirklich unbegabt bin. Der Pioneer hat an der Front noch einen weiteren Line-In, den benutze ich jetzt eben. Macht die Optik etwas kaputt.

Ich könnte den Funk-Kopfhörer statt an den Line-Out natürlich auch an den Kopfhörerausgang klemmen. Nur schaltet der die Boxen stumm. An sich vernünftig, nur nicht in meinem Szenario. Denn den Kopfhörer benutze ich ab und an beim Einschlafen. Nun habe ich den Pioneer aber auch als "Radiowecker" eingestellt. Wenn ich also mit dem Kopfhörer auf den Ohren sanft einschlummere, geht der Wecker am nächsten Morgen nicht mehr auf die Lautsprecher, sondern auf den Kopfhörer, der dann irgendwo neben dem Bett liegt, und sich automatisch ausgeschaltet hat...

Zugegeben: seltsame Probleme.

Parrot
akem
Inventar
#18 erstellt: 10. Jul 2013, 09:19
Dann frag ich mich aber, warum Du dann den Kopfhörer brauchst, wenn der Ton eh über die Lautsprecher kommt...

Gruß
Andreas
woofer-66
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 10. Jul 2013, 09:29
Dann hast du für Nachts einfach die falschen Kopfhörer, dieser würde das Problem ganz einfach lösen:
helm

.....muhahahaha
ParrotHH
Inventar
#20 erstellt: 10. Jul 2013, 10:39
Über den Helm denke ich dann nochmal in Ruhe nach...

Es ist schon erstaunlich: shoppen macht doch glücklich. Freue mich schon auf den kleinen neuen Phono-Vorverstärker TC760LC!
Wie ist der Eurer geschätzten Meinung nach im Vergleich zum NAD PP3i einzuschätzen?

Mein blödes Line-In Problem werde ich nämlich wohl so lösen: ich nehme einfach den NAD ins Schlafzimmer, und stelle den Lyndahl ins Wohnzimmer. Der NAD hat nämlich noch einen zusätzlichen Line-In, den man - total praktisch - über einen Minischalter an der Rückseite umschalten kann. Und da der Lyndahl regelbar ist, könnte ich da den Pegel des OC9 auch besser an den Rest der Anlage anpassen. Auf dem Datenblatt sehen die nackten technischen Daten des Lyndahl auch noch besser aus als die des NAD.

Zwischendurch hatte ich überlegt, mir die passende Phonostufe zum Einbau in meinen T+A Powerplant zu holen. Aber irgendwie laufen für mich als bekennendes Holzohr und Technikfaschist da Preis und Leistung auseinander (um das Geld an sich geht eigentlich gar nicht!), zumal man dann auch noch auf MC oder MM festgenagelt ist.

Parrot
Holger
Inventar
#21 erstellt: 10. Jul 2013, 11:29

ParrotHH (Beitrag #20) schrieb:
Freue mich schon auf den kleinen neuen Phono-Vorverstärker TC760LC!


Ich zitiere mich einfach mal selbst aus einem Nachbarthread:

"So, schon da...

TC760LC Phonopre


Ganz hinten die Verkabelung zum Verstärker, da hing vorher der Brinkmann Fein dran. In der Mitte der Thorens TD 125 mit TP25 und Denon DL-107 (MM), vorne der Thorens TD 127 mit SME 312 und van-den-Hul'tem Denon DL 103 (MC).

Hier also ein erster Eindruck:

Gehört habe ich mit dem 127 die Imagine Dragons und mit dem 125 eine Classic-Records-Ausgabe der "Kind of Blue" von Miles Davis (33er-Version).

Zur Performance kann man nur sagen: ohne Fehl und Tadel. Kein Rauschen, kein Brummen, hervorragender Klang (mbMn). OK, ich muss den integrierten Pegelsteller auf Maximum stellen, um am Verstärker bei meiner gewohnten 11-12-Uhr-Stellung des Volumereglers meine normale Abhörlautstärke zu bekommen, aber das ist kein Problem. Der Brinkmann hat da noch eine Reserve, dessen Pegelsteller muss ich nur auf ca. 3/4 stellen.

Für MC gibt es noch einen Schalter 20/100 Ohm - im Fall meines vdH-103ers habe ich mal die 20-Ohm-Position genommen und das passt m. E., bei Schalterstellung 100 Ohm wird's nur etwas leiser, ansonsten ändert sich nichts.

Verarbeitung einwandfrei, inkl. Steckernetztel und zwei Kabeln mit vergoldeten Steckern. Gekauft für knappe 55 Euro inkl. Porto.

Von mir jetz schon mal eine dicke Empfehlung..."

Und nochmal:

"Ich habe dann übrigens noch die "King Animal" von Soundgarden nachgeschoben und mit dem vdH-DL103 gehört - wirklich prima, sehr druckvoll und direkt, die Knorrigkeit in Chris Cornells Stimme wird sehr gut rübergebracht.

Definitiv ein Phonopre, mit dem sich hervorragend leben lässt - gerade auch für Einsteiger ist das eine tolle Sache, daran habe ich keinen Zweifel."
ParrotHH
Inventar
#22 erstellt: 02. Aug 2013, 10:13
Hallo!

Was gibt's Neues...?

Habe inzwischen den TC760LC im Wohnzimmer an meiner "großen" Anlage im Einsatz, und dort gestern schon wieder abgelöst. Er kommt nun zu meiner Freundin, für die ich noch einen alten Pioneer-Dreher "geschossen" habe (PL400X), und für den sie nun auch einen Preamp für die Kompaktanlage braucht.

Fürs Wohnzimmer habe ich mir also nun einen neuen Preamp besorgt, einen Trigon Vanguard II.
Und was soll ich sagen? Was für ein riesiger Unterschied!!!

Das Gehäuse ist einfach sooo viel schöner

Jedenfalls passt der jetzt "standesgemäß" zum Umfeld. Is ja auch wichtich, wenn ich mal meinen Zahnarzt zum Essen einlade...
Und dank Mäuseklavier prima anpassbar! Damit bekomme ich das AT OC9 jedenfalls besser auf gleiches Lautstärkeniveau als bei den beiden anderen.

Im Schlafzimmer steht der NAD PP3i, und versieht dort klaglos am Technics seinen Dienst. Endlich habe ich nun auch mal den USB-Ausgang benutzt. Nettes Feature!

Leider bin ich nun doch auf dem Trip, mir völlig sinnlos Tonabnehmer zu kaufen. Ein AT 440 MLa macht gegen das 2m Blue bei mir keinen Stich, kommt mir etwas blutleer und spitz daher. Mag ich nicht. Mal sehen, was der Vintage Sony XL35 so bringt, wenn die SAS-Nadel da ist. Und ein AT-7V steht auch schon auf meiner Wunschliste.

Schlümm!

Außerdem habe ich am Technics ein neues und besseres Kabel angelötet, das neben identischem Klang auch eine einheitliche Länge des rechten und linken Kabels hat (das war irgendwie verhunzt). Außerdem ist rechts jetzt auch wieder: rechts...

Wahrscheinlich muss ich nochmal alles auseinander reißen und wieder zusammen bauen und löten. Ich glaube, der Vorbesitzer hat nicht nur eine rot/weiß-Schwäche beim Anlöten gehabt, sondern beim Einbau des neuen Tonarms auch noch gleich das Anti-Skating außer Betrieb genommen.

Merke: "gut gepflegt" in der Anzeige heißt so viel wie "hat sich stets bemüht"

Na ja, wat solls. Das Tolle an dem 1210er ist, dass man ja wirklich jede Schraube nachkaufen kann, und man alles mit ein wenig handwerklichem Geschick reparieren kann! Bei meinem Thorens 320 MK II ist das nicht so. Am Tonarm ist vor Jahren mal eine Schraubenhalterung zum Einstellen der Lifthöhe gebrochen, die man nur notdürftig wieder hinfrickeln konnte. Ersatzteile: Fehlanzeige!

So bin also wenigstens von der Straße, weil es immer was zu Fummeln, Basteln, Hören gibt. Aber was will man bei dem Wetter auch draußen...

Parrot
springginckerl_1
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 13. Dez 2013, 10:22
Hallo Parrot,

ich hab mal ne frage an Dich,
passt vielleicht nich ganz hier rein, aber evtl. kannst Du mir ja weiter helfen:

Ich habe auch diesen Verstärker und einen 1210ner am Phono hängen,
klingt eigentlich ganz OK, nur nehme ich mir Platten über den Output vom
Pioneer auf, klingt die Aufnahme ziemlich dumpf...
(Aufnahme über éine gut Soundkarte & Wavelab)
Es muß am Ausgang liegen, nutze ich meinen Mixer, funktioniert es bestens.


Hast Du schon mal was aufgenommen zufällig damit?

Schöne Grüße

Marc
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