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Guter Vorverstärker für Einsteiger mit 2x Din

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wurst_wasser
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Jul 2013, 06:11
Morjen,

ich suche einen Vorverstärker für einen Dual 604. Preislich sollte der so um die 50 Euronen liegen. Ich habe schon gegoogelt und es wurde meist der Dynavox TC-750 in dieser Preiskategorie empfohlen.
Für mich hat dieser das Problem, dass er ausschließlich Chinch-Anschlüsse hat. Mein Verstärker und der Dreher haben allerdings DIN-Anschlüsse. Klar kann man sich Adapter kaufen oder auch löten oder man kann die Geräte auch Chinch umrüsten, aber das ist mir nichts! Ich würde gern einen VV haben, der bereits DIN-Buchsen verbaut hat.
Hat jemand eine Idee, ob es da ein Gerät gibt, das dem TC 750 ähnelt?

danke für die Hilfe,
Beste Grüße.
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 16. Jul 2013, 06:38
Moin !

Reiner Phono-MM-Preamp : Dual TVV 47

Der Ausgang zum Vorverstärker-Hochpegeleingang ist aber im Originalen auch DIN.

Oder einen funktionstüchtigen Vorverstärker von Grundig oder Telefunken aus den 70zigern / 80zigern kaufen und zwischenschalten.

Ob Du nun einen Adapter für ca. 8 - 10 Euro kaufst oder bestimmt noch mehr fürn richtigen Preamp ausgeben wirst, mußte selber entscheiden.

Die Kontakte des DIN-Steckers sollten mit einem Glasfaserstift sorgfältig von Patina + Oxidation befreit werden. Ein ultimatives Hurra-Erlebnis wirste auch mit Zusatzgeräten nicht erhalten.

MfG,
Erik
wurst_wasser
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Jul 2013, 08:21
Hi,

danke für die schnelle Antwort!

ja, vom Dual TVV 47 habe ich schon gelesen, allerdings hätte ich da bezugsprobleme, da ich in der Bucht nichts gefunden habe!
Dass der Ausgang auch DIN ist, ist sogar noch besser. Der Eingang an meinem Amp ist auch DIN, ist auch aus den 70er Jahren, aber leider ist der Eingang nicht für Dreher gedacht, weshalb ich ja einen VV brauche.

Wie meinst du das mit dem Hurra-Erlebnis?

Im übrigen bin ich ziemlich gut am Lötkolben! Also wenn es gute VV-Kits zum Selberbau gibt (oder Platinenlayouts, denn Ätzen kann ich auch), dann könnte ich mir so ein Ding auch selbst zusammenbauen. Dann hätte ich das Adapter-Problem auch nicht. Adapter mag ich nämlich ganz und gar nicht!
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 16. Jul 2013, 15:26
Ich hatte nur einmal den TVV47 in einer recht ordentlichen Stereokette, aber kein Hurra-Erlebnis dabei.

Der Retrosound der 70ziger ist immer serienmäßig dabei.

Von Monacor gibt es auch so ein olles Retro-Ding mit DIN-Eingang. Alles klanglich Banane.

MfG,
Erik
wurst_wasser
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Jul 2013, 15:37
Was ist von dem Dynavox TC-4 zu halten? Der hat auch DIN-Anschlüsse...
Dass das alles kein High-End ist, ist mir ja bewusst, nur manchmal kriegt man ja für den kleinen Geldbeutel schon was halbwegs vernünftiges...
andre11
Inventar
#6 erstellt: 16. Jul 2013, 16:43
Wenn Dir die DIN Anschlüsse wichtig sind, dann gibt es wohl kaum bis noch weniger Alternativen.
Bei dem Preis kann man auch nicht viel falsch machen, darf aber auch keine Wunder erwarten; Musik wird rauskommen.

Fazit: Kaufen, wird seine Aufgabe schon erfüllen.
Magister_Verbae
Inventar
#7 erstellt: 17. Jul 2013, 10:22
Hr Otto (Stichwort Aikido) kann dir sicherlich auf Wunsch einen hervorragenden Pre mit DIN-Buchsen zusammenbasteln. Das dürfte allerdings etwas kostspieliger als die bisher genannten Geräte werden (hält sich aber preislich dennoch im Rahmen).

LG

Martin
ollipro
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jul 2013, 10:35
Ich habe mich hier ja neulich dafür ausgesprochen, den TC-760LC als Standardempfehlung im Einsteigerbereich zu etablieren.

Das wäre auch in diesem Fall mein Tipp, einfach für 5-10 Euro bei Conrad einen entsprechenden Adapter mit Massekabel dazu, und fertig ist der Schuh.

Da diese Lösung aber nicht gewünscht wird, kann ich ja mal den folgenden Preamp ins Spiel bringen:

TC-770LC

Das ist der "große Bruder" des TC-760LC, der neben ein paar zusätzlichen Eingangssignal-Features auch den benötigten DIN-Anschluss mit an Bord hat.
Ich kann mich für dieses Teil zwar nicht verbürgen, da ich ihn nicht aus eigener Erfahrung kenne aber angesichts der Qualität des kleineren TC-760C würde ich mal auf ein ziemlich gutes Gerät tippen.
In jedem Fall dürfte es hinsichtlich der Normen des Ausgangssignals dem "neuschrottigen" TC-4 klar überlegen sein.

Man bekommt den TC-770LC allerdings hierzulande nicht so leicht, lediglich als Import über Ebay.

Alles Gute!
ollipro
Stammgast
#9 erstellt: 17. Jul 2013, 10:50

ollipro (Beitrag #8) schrieb:
Das ist der "große Bruder" des TC-760LC, der neben ein paar zusätzlichen Eingangssignal-Features auch den benötigten DIN-Anschluss mit an Bord hat.


...allerdings nur einfach, wie ich gerade sehe.

Also Kommando zurück. Ich bleibe dann bei meinem ersten Vorschlag, doch eine Adapterlösung in Kombination mit dem TC-760LC in Erwägung zu ziehen.


[Beitrag von ollipro am 17. Jul 2013, 10:50 bearbeitet]
wurst_wasser
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Jul 2013, 19:54
Danke für die Antworten (und sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe)

ich glaube, dass ich mich von der Idee nur DIN-Stecker zu benutzen verarbschiedet! Also wird es doch einer der vorgeschlagenen VV.
Ich liebäugele ja mit dem TC760L, den gibts in der Bucht schon für 50 Tacken.

Wäre es eigentlich auch denkbar, einen normalen VV, der für Phono ausgelegt ist, vor den eigentlich VV meiner Anlage zu schließen.
Ich könnte günstig an einen Proton P1100 kommen, den ich dann vor meine Anlage schalten könnte (auch per Chinch, also mit einem Adater). Man liest wenig über diesen VV, aber es soll einen guten Entzerrer eingebaut haben. Kann ich den also getrost vorschalten, ohne dass es übersteuert oder gar etwas kaputt geht? Immerhin wird das Ding doch normalerweise direkt vor einer Endstufe betrieben und nicht vor einer Vorstufe.


[Beitrag von wurst_wasser am 29. Jul 2013, 19:56 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 29. Jul 2013, 20:50
Der Proton ist ein Oldies aussen 80zigern. Die Firma existiert schon lange nicht mehr.

Anschlußwerte unbekannt.

MfG,
Erik
wurst_wasser
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 29. Jul 2013, 21:20
Also lieber die Finger davon lassen und auf einen der oben genannten Pre-Amps setzen?
Es geht also nicht, einen kompletten VV vor den eingebauten VV zu hängen?
directdrive
Inventar
#13 erstellt: 30. Jul 2013, 04:23

Anschlußwerte unbekannt.


Ich benutze ja gelegentlich Google. Das ist womöglich nicht jedermanns Sache, aber einfache Infos wie z.B. die Anleitung finden sich schnell: Hifi-Engine
wurst_wasser
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 30. Jul 2013, 06:02
Dake, directdrive.
Aber leider weiß ich nichts damit anzufangen. Output sind 2V, steht da. Bei meiner Anlage steht in der BDA:

toccata

Also könnte ich die zusammen betreiben, wenn der Eingang max. 2V aushält? Oder sehe ich das falsch

Und was ist von dem Proton zu halten. Auf der Seite heißt es ja "among the best in the world - regardless of price". Ist das so? Ist das qualität? Was würdet ihr für das Gerät noch bezahlen?

Könnte ich das Ding vor meine Anlage klemmen oder sollte ich lieber auf den TC-750 oder den TC760CL setzen?

PS; Google habe ich als allererstes befragt, jedoch habe ich nicht die entsprechende antwort bekommen.


[Beitrag von wurst_wasser am 30. Jul 2013, 06:25 bearbeitet]
andre11
Inventar
#15 erstellt: 30. Jul 2013, 09:35

wurst_wasser (Beitrag #14) schrieb:
...könnte ich das Ding vor meine Anlage klemmen...

Vom Record-Out des Proton in einen beliebigen Hochpegeleingang Deines jetzigen Verstärkers, dann funktioniert das.

Ein Freund von mir hatte irgendwann Ende der 80er so einen Proton.
Qualitativ zu heute kann ich ihn nicht mehr einschätzen, das ist zu lange her.
Zufrieden war er damals mit dem Teil.
Verarbeitung der Phonostufe ist sicherlich gut, weil sie zu der Zeit entwickelt wurde, als die Platte die Hauptquelle war.

Was man heute dafür ausgeben kann? Keine Ahnung!

Allerdings bist Du dann wieder bei einer Adapterlösung, weil DIN-Anschlüsse wirst Du beim Proton nicht finden.

Warum tauscht Du nicht einfach den Verstärker komplett gegen einen Neuen aus?
Damit würden die Probleme vermutlich weniger und der gesamte Bedienkomfort größer.
wurst_wasser
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Jul 2013, 09:55
Hi Andre,

danke für die Antwort und den Tipp mit dem Record-Out. Wenn ich diesen denn nutzen würde, könnte ich auch verschiedene Eingangs-Signalquellen wählen, oder? Weil deshalb liebäugle ich mit dem Ding. Ich könnte alles was Chinch ist dann über diesen laufen lassen und hätte nur einmal den Adapter. Aber wie gesagt, ich habe mich von der Idee keinen Adapter zu nehmen, verabschiedet.

Warum ich keine andere Anlage nehmen will? Zum einem habe ich sie für "umme" bekommen und musste lediglich die Reparaturkosten (ein paar Cs und Ts) tragen und mir gefällt der Sound hamergut, zum anderen ist es irgednwie auch was emotionales. Meinem Vater gehörte die, der hat sie von seinem ersten Lehrlingsgehalt erstanden und ich glaub der würde es doof finden wenn ich sie eintauschen oder verkaufen würde ud ist ein bisschen stolz, dass das ding wieder lebt und mir der sound so gut gefällt.

Ich würde michnatürlich über weitere Meinungen zu dem teil freuen und evtl auch über eine preisliche Einschätzung.

Dnake nochmal an alle Hlefer.
andre11
Inventar
#17 erstellt: 30. Jul 2013, 10:10
Ja, Du könntest alle Chinch-Geräte am Proton anschließen und sie bequem mit dessen REC-OUT Schalter umschalten.
Die Adapterlösung ist auch nicht so schlimm, zumal man sie ja nur in den seltensten Fällen sieht.

Die emotionale Komponente kann ich sehr gut verstehen - dann lass alles so wie es ist, so lange es funktioniert!

Preislich habe ich leider keine Idee, aber so sehr teuer waren die auch neu nicht (ich meine unter 1.000,- DM).
Vermutlich wird so etwas dann für die üblichen 100,- EUR zu haben sein.
Wuhduh
Inventar
#18 erstellt: 30. Jul 2013, 21:23
Soweit ich mich an Proton erinnern kann, gab es damals eine Art Geschäftsverbindung mit historischem Beigeschmack zwischen Proton und NAD. Proton ging im Laufe der Jahre aus mir unbekannten Gründen den Bach hinunter. Die Geräte waren wohl vom Design her nicht für den deutschen Markt konzipiert. Ich persönlich fand die genauso unappetitlich wie das NAD-grau. Vermutlich war auch die Fertigungsqualität für viele Käufer unbefriedigend.

Überlebt haben nur einige mit hübschen Zappelzeigern ausgestattete Endstufen. Eine steht wohl aus nostalgischen Gründen bei einem bekannten Schöneberger Händler. Vertrieben wurden die in Berlin u. a. von Boxen-Gross, als die noch bescheiden in Neukölln am Maybachufer residierten.

Realistischer Zeitwert der ausgelullerten Vorstufe, sofern überhaupt technisch fehlerlos ? Na, irgendein symbolischer Betrag zwischen 9,99 und 49,99 Euro.

MfG,
Erik
wurst_wasser
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 31. Jul 2013, 06:25
Danke für die Einschätzung des Gerätes und auch für die preisliche Einschätzung.
Ich würde ihn in der Preisspanne kriegen, die WuhDuh angibt und eigentlich hallte ich das auch für relativ fair. Selbst mit für den TC 750 würde ich inkl. Versand fast 30 Tacken berappen. Schade, dass niemand was genaues zu diesem Gerät sagen kann und auch google nicht viel weiß... Ist wohl eher ein Nischengerät gewesen.
Wuhduh
Inventar
#20 erstellt: 01. Aug 2013, 21:02
Du könntest Dich evtl. auch ein so einem einfachen Preamp versuchen, der damals in Taiwan oder Japan für Deutschland produziert wurde. So in Richtung Blaupunkt, Uher, Kenwood C1, Sanyo Plus-Serie, Fisher CC-dingsbums.

Das sind auch alles Geräte, die bestimmt schon über 25 Jahre alt sind und entsprechend abgenutzt. Zum einen wurden gerne kpl. Türme angeboten, die die Nachfahren der Kompaktanlagen darstellten, zum anderen waren kalkulatorisch öfters die Vollverstärker günstiger und wurden für die breite Masse anders vermarktet. Nur noch wenige Vollverstärker boten die Möglichkeit der Auftrennung zwischen Vorstufe und Endstufe. Schließlich sollten die Kunden lieber die teureren Einzelgeräte kaufen.

Möglicherweise haben Händler wie SpringAir und On-Off-Hifi auch noch solch altes Gedönz irgendwo herumzustehen. Bei uns in Berlin gibt es zumeist nur noch Scheintote, die mit irgendwelchen Sprays und oberflächlichem Nachlöten für begrenzte Zeit reanimiert wurden.

MfG,
Erik
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