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TA System für Rega Planar 3 und weitere Tuning-Tips

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Autor
Beitrag
Saege
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Aug 2013, 10:42
Hi,
habe mir gebraucht einen Rega Planar 3 zugelegt. Würde mir hier ein gut klingedes TA-System dazu holen. Lohnt es sich ggf. die Innenverkabelung neu zu machen? Welche Tuning Tips für den Rega Planar 3 hättet Ihr noch auf Tasche.
akem
Inventar
#2 erstellt: 07. Aug 2013, 11:09
Ich würde ein Denon DL110 in Betracht ziehen. Bei der Montage ein kleines Zusatzgewicht zwischen TA und Headshell anbringen (dem Tonabnehmer liegt ein kleines Plättchen mit 1g bei).
Als Tuning würde ich empfehlen:
- Zubehör zur Verstellung der Tonarmhöhe kaufen
- Filzmatte durch Project-Korkmatte ersetzen (zwischen 10 und 15€)
- Masseführung im Tonarm ändern (http://www.aqvox.de/REGA_250_300_Tonarmumbau-mod-brummfrei-Masse-entfernen_rega_mod_de.html)
- ggf. das Laufwerk auf Spikes stellen (kleiner Effekt)

Leider sind auch die Headshellclips Müll, oxidieren schnell und leiern schnell aus. Wenn diese hinüber ist, kommt man an einer Neuverkabelung leider kaum vorbei, weil man die Kabel vorne kaum abschneiden, abisolieren und mit neuen Clips ausstatten kann, ohne daß die Kabel zu kurz werden. Mußt' mal schauen, in welchem Zustand die Dinger bei Deinem Exemplar sind.

Gruß
Andreas
golf2
Inventar
#3 erstellt: 07. Aug 2013, 14:54
Beim P3 würd ich die Filzmatte eher lassen. Mehr bringt da eher das Motor Tuningpaket (obwohl wir hier nicht beim Rennsport sind) TTPSU und damit besserer Geschwindigkeitsumschaltung sowie ein Tungsten Gegengewicht.
Versuche mit einem guten Wandregal oder eine mit MDF-Platte bzw Schiefer lohnen jedenfalls immer.
Zu einem P3 würde übrigens auch ein hauseigener Rega Abnehmer passen...

Gruß

golf2
akem
Inventar
#4 erstellt: 08. Aug 2013, 10:53
Der P3 hat doch schon ein Tungsten Gegengewicht am Arm, oder? Das ist doch der RB300? Da bringt ein anderes Gegengewicht klanglich nichts mehr. Das bringt nur bei den kleineren Armen was, wo das Gegengewicht zur Hälfte aus Plastik ist.
Und zum Motor: etwas Komfort bringt die Geschwindigkeitsumschaltung schon. Aber klanglich bringen die Motor-Ausbaustufen nicht viel um nicht zu sagen gar nichts. Ich hab den Schritt vom 230V Synchronmotor zum 24V Motor mit dem großen Netzteil gemacht und der einzige Unterschied war, daß der 24V Motor anfangs lauter lief (nach ein paar Tagen lief er dann auch geräuschlos).
Und ein Rega Elys der ersten Generation hatte ich auch mal. Witzigerweise klang das Ding auf dem Rega-Arm mit Abstand am schlechtesten. Es mag natürlich sein, daß das bei den heutigen Systemen nicht mehr so ist.

Gruß
Andreas
golf2
Inventar
#5 erstellt: 09. Aug 2013, 09:33
Es geht auch gar nicht unbedingt um den Elys. Ich meinte eher das Exakt, das klingt richtig knackig und passt gut zum Arm.
Kostet allerdings auch 400 Euro.
Und ein Tungsten (höhere Dichte, dadurch kleinerer Durchmesser) Gegengewicht hat der Ur-3er von Haus aus auch nicht.
Probieren kostet jedenfalls nichts und die Teile kann man ja alle wieder zurückschicken bei Nichtgefallen.
akem
Inventar
#6 erstellt: 09. Aug 2013, 09:39
Wenn das jeder so macht gehen die Preise im Analogsektor noch weiter hoch... Oder glaubst Du etwa, der Händler kann eine Retoure, womöglich noch mit beschädigter, kaputter oder fehlender Originalverpackung, so ohne weiteres wieder als neu verkaufen? Mit anderen Worten: er hat Unkosten... Und die ersten Online-Händler beginnen auch schon damit, sich zu wehren. Da landest Du halt dann auf der schwarzen Liste mit Leuten, die immer wieder was zurückschicken und die folglich halt gar nichts mehr bekommen.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 09. Aug 2013, 18:59
Diese vermaledeite Rücksendeoption sollte als Alphabetvirus in die deutsche Wirtschaftsgeschichte eingehen :

Alphabet = A - Z = Amazon - Zalando !

Ergo werden Gesetzgeber und Handel reagieren und diesen Volkssport in geregelte Bahnen leiten.

Gibt es zu den verschiedenen Rega-Gewichten inkl. Montage schon den ultimativen, un-gesponsorten Vergleichstest ? Hearing is believing, U know !

MfG,
Erik
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 09. Aug 2013, 19:03
Am besten klingt das Rhodium Gewicht.
Platin soll noch etwas strahlender sein, Gold macht den Klang wärmer und weicher.
Bleigewichte klingen träge.
akem
Inventar
#9 erstellt: 10. Aug 2013, 13:58



@ Erik:
Nach meiner Erfahrung gibt es lediglich einen echten Klangunterschied zwischen die Plastikteilen der 100er und 250er Klasse und den Metallteilen oberhalb davon bzw. als Nachrüstoption. Untereinander unterscheiden sich die Gewichte klanglich nicht mehr großartig, egal, ob Rega-Original oder Scheu oder sonstwas. Nur bei einem Rega-Metallgewicht, was mal ne Zeitlang bei den RB300 verbaut war, konnte es sein, daß es zu leicht war und den Tonabnehmer nicht ausbalancieren konnte (da durfte der TA dann glaub ich nur etwa 8g oder sowas haben). Für die meisten MM / MI reicht's aber bei MCs wird's schon mal knapp. Wenn man die Feder rechts außen vor läßt und eine Tonarmwaage nimmt, gewinnt man nochmal etwas Spielraum, aber auch dann reicht's nicht immer.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 10. Aug 2013, 16:34
@ Andreas:

Danke für die Information. Meine Frage war nur symbolisch-zynisch gemeint und Haakon hatte genau die richtige Antwort darauf.

Ich werde nicht den Gedanken zu Ende spinnen, ob man nicht den PVC-Schaft nach erfolgreicher Justage hinter dem Gegengewicht mit resonanzdämpfenden C37-Lack, Schrumpfschlauch oder anderem Schnickschnack verhüllen und dann die Position des Gegengewichtes noch einmal korrigieren sollte.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#11 erstellt: 10. Aug 2013, 19:44
Tja, dann stellt sich natürlich als nächstes die Frage, ob man nicht das Tonarmrohr mit Bauschaum oder Gießharz..... Nein, ich hab nix gesagt...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#12 erstellt: 10. Aug 2013, 20:56
Tag,

Rega Planar 3 (zu unterscheiden vom P3 oder späteren 3er-Modellen) - das originale Gegengewicht auf Edelstahlhalter hinten wiegt 100 g, ist geeignet für die Verwendung von Tonabnehmern mit Gewicht von bis zu 11 g; das schwere Gegengewicht zum Planar 3 wiegt 120 g, Durchmesser 30mm, Stärke 13,5 mm, so können auch höhere Tonabnehmergewichte ohne besondere Einfälle ausbalanciert werden. Es gibt wohl zu den späteren Modellen als dem Planar 3 (etwa dem P3 etc.) ähnlich aussehende Gegengewichte mit anderem Durchmesser und abweichender Stärke sowie anderen Stoppringen innen. Planar 3, großes Gegengewicht aus Tungsten 120 g, Preis damals DM 90, verfügt über zwei schwarze Stoppringe innen (wohl Gummi), ein neueres Gegengewicht von dieser Art hat innen ein weißes Material.
Die Bauhöhe der Tonabnehmer am Planar 3 sollte bei Verwendung der originalen Filzmatte (Stärke 2 mm) max. 16 mm betragen, andernfalls könnte es zu irgend nachteiligen Wiedergabeeffekten kommen - muss aber nicht in jedem Fall, je nach Tonabnehmer und Nutzeransprüchen. Das Denon DL-110 ist 17,6 mm hoch (nominell).
Wer unbedingt etwas verbessern möchte, der sollte eher die drei harten 'Füße' kritisch ansehen - gut zu ersetzen durch vier Audio Technica Audio Insulator AT 605 oder Ähnliches (Isolator: Federn, Gummi, Filz, höhenverstellbar).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 10. Aug 2013, 21:06 bearbeitet]
golf2
Inventar
#13 erstellt: 12. Aug 2013, 14:07
Die Füsse zu ersetzen (und dann noch durch vier!) bringt aber genauso nichts...
Saege
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 14. Aug 2013, 07:29
Danke für die vielen Tips. Plattenspieler ist bezahlt und sollte die nächsten Tage bei mir Eintreffen.
Da noch die ein oder andere Anschaffung ansteht, werde ich erst einmal ein 2M red montieren, das bekomme ich von einem Kunden für extrem kleines Geld. Mittelfristig wird es in Richtung Bronze oder Denon gehen. Werde mich dann direkt dem Masse-Thema annehmen und die aussenverkabelung durch ein Real cable oder audioquest Kabel tauschen. Dann werden wir mal hören. Feu mich schon und werde berichten.
akem
Inventar
#15 erstellt: 14. Aug 2013, 11:14
Bedenke, daß die Außenverkabelung eine Zugentlastung braucht, sonst ziehst Du das Innenkabel raus, setzt es unter Zug und behinderst den Arm in der Bewegung. Im Sockel des Rega ist so ein Plastikstopfen, der seitlich mit einer Madenschraube fixiert ist. Genau so einen Stopfen bräuchtest Du auch wieder. Daher ist es nicht ratsam, irgendein Kabel zu nehmen.
Entweder Du läßt das normale Cinchkabel dran oder Du nimmst einen der speziellen Rega-Tuningkits, die es mancherorts für rund 150€zu kaufen gibt. Die dritte Alternative wäre, einen 5pol DIN-Stecker einzubauen und ein Tonarmkabel mit entsprechender Buchse kaufen. Dann mußt Du den Rega-Dreher allerdings um etwa 5-10cm aufbocken, da der Stecker unter dem Arm sonst keinen Platz hat...
Und: für ein 2M Red lohnt sich der Aufwand nun wirklich nicht... Selbst für ein Denon oder 2M Bronce würde sich das nicht lohnen. Da müßtest Du schon ein System der Kiloeuroklasse dran machen, damit man vielleicht einen Unterschied hört (der nicht einfach nur auf eine andere Kapazität zurückzuführen ist).

Gruß
Andreas
bernd9061
Neuling
#16 erstellt: 01. Okt 2013, 11:19
Hallo,

ich baue gerade mit meinen Sohn seinen Planar 3 auf und suche eine Planar 3 Motor Upgrade Kit oder einen P3 Motor. Wer hat soetwas; vielleicht aus 24V Umbau?

Gruß
Bernd
akem
Inventar
#17 erstellt: 01. Okt 2013, 16:46
Einen 110V Synchronmotor mit Vorschaltplatine kann ich Dir anbieten.
Das Upgradekit mit dem 24V Motor kostet leider 200 Euro beim Rega Vertrieb. Dafür ist der 24V-Motor (fast) frei von magnetischen Streufeldern, so daß es auch bei Verwendung von MM und MI Tonabnehmern nicht zu Brummen kommt, solange die Erdung stimmt. Beim 110V Motor bist Du auf MC-Tonabnehmer fixiert.

Gruß
Andreas
bernd9061
Neuling
#18 erstellt: 01. Okt 2013, 16:55
Hallo Andreas,

das hört sich gut an! Was musst Du für den Motor haben?

Gruß

Bernd
akem
Inventar
#19 erstellt: 01. Okt 2013, 17:51
Der muß nicht teuer sein, ist übrig. Aber überleg Dir das gut: MC-Tonabnehmer sind neu kaum unter 200 Euro zu haben. Ein gebrauchtes Denon DL110 könnte ich Dir ja mit anbieten, davon liegen inzwischen auch schon 4 Stück bei mir rum... Aber mit dem von Dir anvisierten 2M Red wird es brummen.
Sagen wir 100 Euro für's Komplettpaket und 20 für den Motor mit Platine aber ohne Riemen. Riemen hab ich auch noch einen unbenutzten in der Schublade, die Dinger halten ja unüblich lange bei Rega... Für den hab ich auch 25 Euro bezahlt (billiger wirst Du ihn "draußen" nicht kriegen, da kostet er eher 40 Euro...). 5 Euro Versand kommt dann halt noch dazu.

Gruß
Andreas
bernd9061
Neuling
#20 erstellt: 02. Okt 2013, 09:58
Hallo Andreas,

danke für das Angebot! Den Motor nehme ich, nur das mit dem Brummen verstehe ich nicht. Mit dem jetzigen "Gummibandmotor" brummt es ja auch nicht, trotz Nagaoka MM. Ansonsten kann ich ja wieder umbauen.

Gruß
Bernd

Ps. Poste mir mal die Bankverbindung - Danke!
akem
Inventar
#21 erstellt: 02. Okt 2013, 10:58
Es ist ganz einfach: der Motor erzeugt ein magnetisches Streufeld. MM und MI Tonabnehmer haben so große Induktionsspulen im Inneren, daß schon relativ geringe Streufelder reichen, um hier eine nach der Verstärkung durch den Phonozweig hörbare Spannung zu erzeugen. Bei MC-Tonabnehmern ist diese Induktivität um den Faktor 10 hoch 5 bis 10 hoch 6 geringer und die Spule liegt ihrerseits wiederum im Inneren eines starken Magnetfeldes im Tonabnehmer, wodurch sie ggü. äußeren Magnetfeldern gut geschirmt wird.
Aber das mußt Du wissen... Ggf. kannst Du Dich ja wegen des DL110 nochmal melden.
Willst Du den Riemen auch haben?
Meine Bankverbindung schreibe ich Dir per PN.

Gruß
Andreas
bernd9061
Neuling
#22 erstellt: 02. Okt 2013, 14:39
Hallo Andreas,

danke für deine Ausführungen. Ich probiere es einfach mal mit dem Motor. Den Riemen hatte ich schon erneuert. Ich brauche also nur den Motor:

Gruß
Bernd
akem
Inventar
#23 erstellt: 02. Okt 2013, 15:04
Okay. Vergiß nicht, mir Deine Adresse per PN zu schicken... Wenn das Geld da ist, schicke ich den Motor raus.

Gruß
Andreas
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