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Sound gut, aber Optik schlecht - Transplantation/DIY Zarge

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Autor
Beitrag
Sathim
Inventar
#1 erstellt: 13. Nov 2013, 21:49
Hallo zusammen,

ich besitze schon seit einigen Jahren einen Sherwood PM9800.
Dem Vernehmen nach ein Technics Nachbau.

Vor etwa 3 Jahren habe ich den Tonabnehmer gegen ein Denon DL110 getauscht
und es mit einer Schablone korrekt eingerichtet.

Mit dem Sound des Drehers bin ich absolut zufrieden, ich besitze viele
Alben sowohl als CD als auch als LP und habe beim LPP noch nie einen
Nachteil ausmachen können. (Aber auch keinen Vorteil)

Generell dürft ihr mich in die Holzohrenecke stecken

Was mich allerdings stört, ist die Plastebomberoptik!
Tonarm, Teller, Bedienelemente usw sind ja ganz schick, aber das Gehäuse ist
einfach billig und hässlich.


Optisch gefallen mir z.B. die "kleinen" Clearaudio LPP - schlicht, modern.

Ich habe also überlegt, die vorhanden Teile in ein neues Gehäuse, eine neue Zarge
zu verpflanzen. Handwerklich gibt es wenig Limitierungen, bis hin zur CNC-Fräse (Holz)
ist alles vorhanden.

Ich suche also Informationen zu diesem Thema - vielleicht hat jemand Links parat
von Leuten, die sowas schon gemacht haben.

Worauf muss ich achten?

Lässt sich das "aufrüstbar" gestalten?
(Falls ich doch irgendwann mal den Tonarm tauschen will o.ä.)
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 14. Nov 2013, 17:41
Sofern Du handwerklich dazu in der Lage bist, könnteste das Gerät bis auf die nackte Zarge ( Chassis ) auseinandernehmen, mit Lösol 80 dezent entfetten, wichtige Bereiche abkleben und dann mit Kunststoff-Grundierfarbe beschichten. Gibt es als Spray und inna Büggze. Und dann die Wunschfarbe drauf. Krisseliger, unregelmäßiger Hammschlagmetallic-Lack kann schick aussehen und verdeckt einiges von der unregelmäßigen Grundierung.

Die Beschriftungen sind natürlich zum Teufel.

MfG,
Erik
Compu-Doc
Inventar
#3 erstellt: 14. Nov 2013, 21:53
Ich rate von so einem Zargenneubau ab. Dieser Dreher hat zu viele Bedienelemente in der orig. Zarge verbaut, daß Du-quasi-die neue Zarge 1:1 der alten Plastikzarge nachempfinden mußt. Das macht wirklich keinen Sinn!

Wenn Dir der Dreher klanglich-einigermaßen-zusagt, spiel die Scheiben und geh auf die Suche nach einem Direkt-Dreher, welcher weniger, oder gar keine Bedien-Stangen, Kipp- u. Klappschalter in der Zarge verbaut hat. LENCO, PE und andere-alte-Dreher bieten da bessere Voraussetzungen, als Dein Plastikus.
Holz24
Stammgast
#4 erstellt: 15. Nov 2013, 20:11
Hallo,
wenn eine CNC vorhanden ist, kann ich nur empfehlen eine neue Zarge zu bauen. Am besten aus
MDF - einfach in vielen Schichten aufeinanderleimen und dann aus dem Block Motor, Tonarmöffnung
Steuerleiterplatten und Kabelkanäle ausfräsen. Ich empfehle das Netzteil auszulagern inl. Hauptschalter.
Strobo und Pitch kannste eigentlich weglassen. Bleibt eigentlich nur der Geschwindigkeitsschalter übrig.
Mach den Holzklotz gleich groß genug, sodass auch mal ein 12 zoll Arm draufpasst. "290 mm Achsmaß
von der Tellermitte.
( Bilder Eurer Plattenspieler )
Macht wirklich Spass
Markus
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 16. Nov 2013, 00:18
Juhu, es ist nur ein Sherwood !
lorilocki
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 16. Nov 2013, 00:51
plastik optik mog i zwar au net,

aber mir wäre das zu kompliziert,ich würde gleich einen anderen gebrauchten nehmen,der in etwa meinen wünschen entspricht.
Compu-Doc
Inventar
#7 erstellt: 16. Nov 2013, 10:11
@ Marcus: Klar, machbar ist-fast-alles, aber ob es wirklich Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.
Den Sherwood zu (mega)pimpen ist "un"sinnig.
Holz24
Stammgast
#8 erstellt: 16. Nov 2013, 10:52
Hallo,
die Mehrheit der Menschen wird Plattenhören sinnlos finden. Wenn du natürlich nur sinnvolle Sachen
machst- Gratulation!
Außerdem gehts um Design, vielleicht fliesen dabei eigene Ideen ein und das macht schon Sinn genug.
Es fräst ja ne CNC - und wenns schiefgeht - ab ins Feuerholz, ist ja nicht wirklich schlimm.

Gruß Markus
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 16. Nov 2013, 12:36
In einen Sherwood würde ich die Arbeit und das Geld nicht investieren.
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 16. Nov 2013, 12:49
Ist Deine CNC-Maschine zufällig aus der Konkursmasse von Birger in der Beek ?

Der hat es wohl auch letztendlich eingesehen, daß man im Ggs. zu Burmester oder auch Transrotor ohne einen üppigen Chromanteil keine Marktanteile abschöpfen kann.

Wobei ich bis heute froh bin, daß Herr Burmester sich bisher nicht auf Plattenspieler gestürzt hat, weil die Ausstattung von Benzinschleudern und Yachten weitaus lukrativer ist. Wäre ja ein Horror, wenn hier im Analogbereich auch noch jammernde Yachtbesitzer auftauchen würden.

MfG,
Erik
Holz24
Stammgast
#11 erstellt: 16. Nov 2013, 14:07
Hallo Sathin,
versuchs doch einfach mit dem Sherwood, wenn irgendwas schiefgeht musste Dir
dann sowieso einen anderen Spieler besorgen - der wird bestimmt nicht mehr aus
Plastik sein. So oder so - auf jedenfall verbessert!

Gruß Markus
Holz24
Stammgast
#12 erstellt: 16. Nov 2013, 14:16
Hallo Sathin,
eins noch aus eigener Erfahrung, wenn mit der Selbstbauzarge alles klappt
und das Laufwerk richtig gut gelinkt, also würd ich den Tonarm vom Sherwood
dann nicht mehr draufschrauben. Es könnte dann schon ein Jelco werden. Die
Ausgabe könnte oder sollte entstehen ( € 400 - 500) - lohnt sich aber.

Markus
sandy666
Stammgast
#13 erstellt: 16. Nov 2013, 14:57

Wuhduh (Beitrag #10) schrieb:
Wäre ja ein Horror, wenn hier im Analogbereich auch noch jammernde Yachtbesitzer auftauchen würden.

MfG,
Erik


geile Vorstellung. "Mein 400.000€ Dreher funktioniert nicht richtig. Bei Seegang springt die Nadel immer. Gibt's da was besseres ?"
mkoerner
Stammgast
#14 erstellt: 19. Nov 2013, 17:36
Kein Problem:

Hier

http://www.transroto.../39-gravita-tmd.html

Wird auch dem Yachtbesitzer geholfen.

Mike
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 20. Nov 2013, 08:55
Moin !

Wenn man bei den klassischen Technics-Tangentialplayern in LP-Format, die man auch an die Wand hängen kann, die Auflagekraft auf ca. 4 p erhöhen könnte, wäre das einen Versuch wert, weil das Wienühl mit dem Deckel angepreßt UND sich niemals eine statische Aufladung ergeben wird.

Spärlich bekleidete, angetüterte Galionsfigürchen sollte der Capitano aber fernhalten. Sonst gibt es hier zuviel Hilfe-Threads wegen " Abbe Nadel ! "

MfG,
Erik
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