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DIY- Projekt Plattenspieler

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turnerx2
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Okt 2007, 09:02
Hallo zusammen,

ich plane, einen Plattenspieler selbst zu konstruieren. Insgesamt komme ich dabei recht gut voran, habe dazu aber eine Frage, die Tonarmbohrung betreffend: Für einen Tonarm Rega RB300 ist der Abstand zur Tellermitte mit 222mm angegeben. Ziehe ich mit derm Zirkel nun eine Linie in das entsprechende Segment, dann erhalte ich auf diesem Umfang ja nur unendlich viele Einbaupunkte.
Die Länge des Armes ist zwar mit 9" bekannt, aber von wo bis wo habe ich diese 9" zu sehen, damit ich mir mein zweites Maß zur exakten Positionierung der Tonarmbohrung abnehmen kann?

Liege ich richtig, wenn ich mir dazu die 9" vom Plattentellerrand bis zum 222mm-Radius nehme, und so einen Schnittpunkt auf dem Kreissegment ermittle?

Über anregungen und Hilfe würde ich mich freuen, Christian

PS:Ja, ich weiß, daß soetwas absolut unwirtschaftlich ist...;-))
ronmann
Inventar
#2 erstellt: 20. Okt 2007, 09:09
Such dir doch von den unendlichen vielen Einbaupunkten auf dem Kreis einen aus, üblicherweise hinten rechts auf dem Brett, also falls er rechteckig wird. Was willst du noch alles verwenden? Ich geb gern meinen Senf dazu Was für Material für das "Brett"?
Soulific
Stammgast
#3 erstellt: 20. Okt 2007, 10:51
Das ist wirklich total unwirtschaftlich. Ich mach das auch gerade. Aber es bringt Spass.

Du kannst dir, wie schon geschrieben, einen Punkt auf dem 222mm Kreis aussuchen. Such dir einen der dir gefällt. Ich habe meinen so gewählt, dass die Tonarmbasis nach rechts und nach hinten den gleichen Abstand hat.

Viel Vergügen noch und Stell mal ein Bild ein. Ich bin neugierig.

Lieben GRuß,
Sebastian
turnerx2
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 20. Okt 2007, 11:26
Hallo zusammen,

ich befinde mich noch in der theoretischen Phase, also auf dem Millimeterpapier. Als Material für die Zarge habe ich mir Granit gedacht, Schiefer mag ich einfach nicht und ein Holzspieler (TD320) ist schon vorhanden. Mittlerweile habe ich in meiner Nähe einen Steinmetz gefunden, der angibt, auch Lohnaufträge auszuführen -prima. Hoffentlich ist der Stundensatz auf einer NC-Maschine nicht so extrem teuer.

Mit dem Montagepunkt war ich mir nicht so sicher, weil ich nachteilige Auswirkungen auf Spurfehlwinkel, etc. befürchtet habe.

Natürlich soll der Tonarm hinten rechts sitzen, alles andere wäre bei nur einem Tonarm (mehr ist nicht geplant) unergonomisch;-) Eventuell soll für den Arm eine Ausfräsung gemacht werden, um dort zur besseren Entkopplung ein anderes Material (Holz) einzusetzen.

Ich bin mir nicht sicher, was als Lager/Teller/Motor in Frage kommt, tendiere aber dazu, einen Thorens zu sezieren, auch, um die Kosten nicht explodieren zu lassen. Eveentuelle Elektronik soll wie bei Thorens an der Unterseite geschirmt montiert werden. Die Zarge soll auf federnden Spikes stehen.
Erst wenn all diese Dinge organisatorisch geklärt sind, werde ich alle Materialien gleichzeitig in Auftrag geben oder kaufen, dann wird gebastelt und fotografiert.

Vielen Dank erstmal, Christian

Edit: Habe mir eben nochmal nach Euren Denkanstößen meine Zeichnung angesehen: Klar, ddie Verhältnisse ändern sich ja nicht, wenn ich auf dem Kreisbogen wandere...


[Beitrag von turnerx2 am 20. Okt 2007, 11:33 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#5 erstellt: 20. Okt 2007, 12:06
Irgendwie gefallen mir die Thorensteller nicht. Schnippt man dagegen ertönt ein helles Pinnnnggg. Die Teller von Scheu sind leider nicht ganz billig. Was hälst davon, statt der Feder-Federung ein Seil-Federung zu bauen? Hab etwas Erfahrung damit (Guckst du da: http://cgi.ebay.de/G...QQrdZ1QQcmdZViewItem ) und bin gern behilflich. Die Seile die ich verwende reißen bei 500kg, sollten also auch Steinzargen halten können. Und unter dem Teller machst du ein dickes Lock in die Zarge, durch die der Motor schaut. Durch den Rahmen bleibt er unsichtbar (Granit-Rahmen?). Den Motor packt man eben in ein eigenes Gehäuse.
ronmann


[Beitrag von ronmann am 20. Okt 2007, 12:07 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#6 erstellt: 20. Okt 2007, 13:20

Irgendwie gefallen mir die Thorensteller nicht. Schnippt man dagegen ertönt ein helles Pinnnnggg.

verstehe ich jetzt nicht
Kann bei allen die ich habe schnippen aber keiner macht Pinnnnggg
Nur bei den Innentellern wenn aus Metal und nicht bedämpft kann man sowas hören
Aber wer schnippt beim Betrieb dagegen :?und wie macht man das
Gehe jetzt mal davon aus das du keine 104er - 115er meinst
Grüsse Peter


[Beitrag von wastelqastel am 20. Okt 2007, 13:22 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#7 erstellt: 20. Okt 2007, 16:31
mein TD165 hat das so gemacht, wenn ich mit dem Fingernagel dagegen geschnippt habe. Nach meiner Auffassung sollte ein Plattenteller absolut resonanzarm sein, damit er sich nicht durch Luftschall zum schwingen anregen läßt. Ob das nun klanglich hörbar ist oder nicht, es vermittelt kein gutes Gefühl.
freibürger
Inventar
#8 erstellt: 20. Okt 2007, 21:09
Hallo,

total mein Thema. Ich gehe schon seit Monaten mit Ideen schwanger, wie ich meinem Rega P3 ein neues Chassis verpassen soll.
M.E. sollte ein Plattenspielerchassis jegliche Resonanzen eliminieren. Insbesondere sollten keine Eigenresonanzen vorhanden sein. Ob da Granit die erste Wahl ist?
Meine Überlegungen gehen eher in Richtung Quarzsand gefüllte Sandwichbauweise.

Im Grunde wäre das ja schon ein neuer Thread. Nachdem ja deine Frage beantwortet ist, kannst du ihn ja umbenennen und es gibt endlich mal nen richtigen Selbstbauthread.

Grüsse aus Freiburg
Peter
Zitz
Stammgast
#9 erstellt: 20. Okt 2007, 21:09
Die Änderung des Lagers und des Tellers halte ich für das kleinste Problem... man kann ja erstmal den Thorensteller nehmen und später immernoch aufrüsten.

Ich würde im übrigen den Motor entweder in einer eigenen Motordose unterbringen und ausserhalb des Chassis lagern oder irgenwo hinten links ins Chassis integrieren. Ist m.E. die einfachste Lösung und funktioniert wohl hervorragend.
So hast Du Platz für einen 2ten Tonarm.

Ausserdem würde ich kein Loch in die Platte machen, das für einen Tonarm vorgesehen ist, sondern ein Loch an dem Du eine Tonarmbasis motieren kannst. So könntest Du dann die Höhe und den Radius anpassen und kannst bist unabhängiger bei der Auswahl des Tonarms oder des Tellers. Zumindest müsstest Du das Chassis nicht umarbeiten, sondern bräuchtest lediglich die Tonarmbasis tauschen.

Ich mache mir auch schon seit 3 Monaten Gedanken für einen DIY Plattenspieler und bin noch nicht über die Planungsphase hinaus... da ich gern nen schwebenden Teller hätte, aber die Auswahl der Magnete und die Tatsache, dass ich noch nicht weiss, wie schwer der Teller wird stehen da noch im weg.
freibürger
Inventar
#10 erstellt: 20. Okt 2007, 21:16

Zitz schrieb:
Die Änderung des Lagers und des Tellers halte ich für das kleinste Problem... man kann ja erstmal den Thorensteller nehmen und später immernoch aufrüsten.

Ich würde im übrigen den Motor entweder in einer eigenen Motordose unterbringen und ausserhalb des Chassis lagern oder irgenwo hinten links ins Chassis integrieren. Ist m.E. die einfachste Lösung und funktioniert wohl hervorragend.
So hast Du Platz für einen 2ten Tonarm.

Ausserdem würde ich kein Loch in die Platte machen, das für einen Tonarm vorgesehen ist, sondern ein Loch an dem Du eine Tonarmbasis motieren kannst. So könntest Du dann die Höhe und den Radius anpassen und kannst bist unabhängiger bei der Auswahl des Tonarms oder des Tellers. Zumindest müsstest Du das Chassis nicht umarbeiten, sondern bräuchtest lediglich die Tonarmbasis tauschen.

Ich mache mir auch schon seit 3 Monaten Gedanken für einen DIY Plattenspieler und bin noch nicht über die Planungsphase hinaus... da ich gern nen schwebenden Teller hätte, aber die Auswahl der Magnete und die Tatsache, dass ich noch nicht weiss, wie schwer der Teller wird stehen da noch im weg.


Ah da ist ja schon der nächste mit Ideen! Und direkt konstruktive Vorschläge!
freibürger
Inventar
#11 erstellt: 20. Okt 2007, 21:20

freibürger schrieb:
..... kannst du ihn ja umbenennen und es gibt endlich mal nen richtigen Selbstbauthread.

Grüsse aus Freiburg
Peter


Seh grade der hat ja schon den richtigen Titel. Also..!!
Zitz
Stammgast
#12 erstellt: 20. Okt 2007, 21:38
Ich habe schon einen ganzen Satz Catia Modelle der Einzelteile, die auch -am Rechner zumindest- schon zusammengesetzt sind.

Ach ja ich vergaß zu erwähnen. Plane direkt die Spikes mit ein!
raphael.t
Inventar
#13 erstellt: 21. Okt 2007, 06:52
Hallo!

Ein Thorens-Teller ist immer im Zusammenhang zu sehen mit seinem Sub und vor allem der schweren Gummimatte.

Grüße von Raphael
an alle Erfinder des Rades
turnerx2
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Okt 2007, 08:37
Hallo zusammen,

na, da habe ich ja etwas losgetreten...;-)

Generell bin ich mit meinem Thorensteller zufrieden, er klingelt auch nicht, wenn man gegenschnippt. Erst wenn ich die Gummiauflage entferne klappt es.

Die Idee mit dem Ausschnitt für eine Armbasis aus Holz hatte ich ja schon erwähnt. Diese Art der Montage erfordert zwar eine geringfügig andere Vorgehensweise beim setzen der Bohrung für den Arm, aber das ist machbar. Der Steinmetz hat dann auch nicht so viel "Druck", die Tellerbohrung im Verhältnis zur Armlochbohrung hypergenau setzen zu müssen. Als Material habe ich mir Nero Assoluto ausgesucht, was kein Granit, sondern Basalt sein soll, auch ok.

Um den Kollegen an der NC-Maschine mit übergenauen Maßen nicht in den Suizid zu treiben, habe ich jetzt die Punkte für den Teller auf P=180mm;180mm und den Arm auf P=375mm;74mm gesetzt. Das ergibt zwar keinen Bohrungsabstand von genau 222mm, sondern nur 221,96mm, aber damit kann ich leben.
Das einzige weitere Bedienelemment ist der An/Aus-Schalter links vorne. Damit ergeben sich bei mir für die Zarge die Abmaße 360x440mm.

Die Spikes sollen in Sacklöchern mit Hilfe von Eisatzgewinden montiert werden, ebenso die Schrauben für ein Gehäuse der Motorelektronik. Der Motor kommt nach hinten links, um Einstreuungen auf das System so gut wie möglich zu vermeiden. Für die Entkopplung habe ich noch keine Lösung. Der Motor soll aber in der Zarge sein, da ich nicht bei jedem Staubwischen alles abbauen will. Vorstellbar wäre die Entkopplung mit Gummiringen.

Viele Grüße, Christian


[Beitrag von turnerx2 am 21. Okt 2007, 08:44 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#15 erstellt: 21. Okt 2007, 10:26
Guten Morgen!

Wenn dein Steinmetz das Chassis wirklich auf einer CNC-Maschine fertigt brauchst du dir wegen übergenauen Maßen keine Gedanken machen. Die Maße werden in einen Rechner eingeben und den Rest macht die Maschine allein.

Warum willst du das Chassis eigentlich auf Spikes stellen?
Spikes koppeln an den Untergrund an, m.E. sollte das Chassis eher vom Untergrund entkoppelt werden.

Hast du dir auch schon mal Gedanken dazu gemacht, wie du dem RB300 mit deiner Tonarmbasis nicht direkt auch eine Höhenverstellung verschaffen kannst?

Peter
turnerx2
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Okt 2007, 17:33
Hallo Peter,

ich möchte dem NC-Mann die Fertigung so einfach wie möglich machen, damit so wenig Mißverständnisse wie möglich auftreten können. Nichts ist dümmer als eine falsch verstandene Zeichnung. In meiner letzten Firma hatte ich mal so einen Fall: Der Zerspaner hat meine Vorgaben falsch gedeutet und damit eine Frontplatte versaut. Ich freue mich jetzt schon auf die Rechnung...ein Fertiger im Süden will für eine Ausklinkung schon 40EUR extra haben, eine Bohrung kostet 23EUR.

Wie soll ich das Chassis denn aufstellen? Ich dachte, daß ich mit den Spikes die Verbindung zum Untergrund so klein wie möglich halte.

Im Versandhandel gibt es für den RB300 Paßscheiben, im Betrieb haben wir auch jede Größe. Damit ist das Thema Höhenverstellung durch, denn wenn sich der Teller ändert, werden nur die Paßscheiben gewechselt:-)

Gruß, Christian
ronmann
Inventar
#17 erstellt: 21. Okt 2007, 18:30
Bei einer stabilen Wandhalterung auf resonanzarmem "Brett" sind Spikes ne gute Wahl, Gummidämpfer eher für schlechte Untergründe, aber wer stellt so einen guten Spieler schlecht auf? Oder die Zarge gleich an die Wand schrauben ohne Spikes.
freibürger
Inventar
#18 erstellt: 21. Okt 2007, 18:41
Hallo Christian,

oberstes Ziel ist es ja jegliche Störungen z.B. Trittschall oder Resonanzen von unseren Playern fernzuhalten.
Dein Chassis aus Basalt bringt da gute Voraussetzungen mit, da es allein aufgrund seiner hohen Masse wenig anfällig für Resonanzen ist.
Nur sollte es eben von der Basis möglichst entkoppelt sein. Mit Spikes kannst du deinen Player wunderbar ins Wasser stellen, sie koppeln jedoch an den Basis an, und übertragen Störungen, die auf diese wirken, auf den Plattenspieler.
Die einfachste Möglichkeit ist der Gummifuss um den Plattenspieler zu entkoppeln, Gummi verformt sich aber im laufe der Zeit wenn er zu weich ist. Härter Gummimischungen entkoppeln dann schon nicht mehr so gut.
Im Fachhandel kannst du dann auch viel Geld für Absorberfüsse ausgeben.
Du brauchst also einen weichen Werkstoff der sich nicht all zu schnell verformt: Silikon!
Ich habe es so gemacht: Eine Kartusche Sanitärsilikon aufschneiden und 14 Tage stehend lagern, dann sollte das Silikon in der Kartusche durchgehärtet sein. Mit einer Säge schneidest du dir dann Scheiben ab wenn das Plastik der Kartusche entfernt ist sehen die so aus:



Die kannst du dann unter dein Chassis packen und das Ganze stellst du dann auf eine Basis, die dann mit Spikes einstellbar ist.



So sieht es bei mir aus, unten Rack, darauf die einstellbare Basis,
die Gehwegplatte ruht auf den Silikonpuks und der Player obenauf (ich weiss, ist optisch nicht der Hit).
Bei dir wäre die Gehwegplatte direkt dein Basaltchassis, und schon sieht das Konzept schlüssig aus, wenn dann noch die Basis die gleiche Größe wie dein Chassis hat.

Peter

Edit:Rechtschreibfehler


[Beitrag von freibürger am 21. Okt 2007, 18:46 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#19 erstellt: 21. Okt 2007, 19:17
Ich erinnere mich noch recht gut an einen Test in Klang + Ton, bei dem der Selbstbauspieler erst zu voller Blüte erwachte, als die Gummifüßchen gegen provisorische Hutmuttern (also Spikes-ähnlich) getauscht wurden. Auch bei meinem Thorens bilde ich mir ein es klang mit Spikes besser. Vielleicht ist das aber nur Unsinn, aber trotzdem hätte ich mit Gummifüßen kein gutes Gefühl. Aber noch wichtiger ist es den Motor nicht hart mit der Zarge zu verschrauben. Dort ist Gummi wirklich besser.
Für meinen Thorens hatte ich mal ne hübsche Zarge aus Fichte oder Kiefer gebaut. Nach kurzer Zeit baute ich zurück auf original, weil diese besser klang. Ist mir gerade so eingefallen. Ist schwierig die Materialauswahl.
freibürger
Inventar
#20 erstellt: 21. Okt 2007, 20:08

ronmann schrieb:
Ist schwierig die Materialauswahl.


Ja da muß ich dir recht geben.
Man muß die Verbindung Plattenspieler/Basis als Einheit betracheten. Die funktionieren als System, Änderungen im System können sich klanglich fatal auswirken.

Ich hatte mal meinen P3 hart (ebenfalls mit Hutmuttern)auf die Basis gestellt, also ohne Gehwegplatte, dort spielte er wesentlich dynamischer als mit den original Gummifüssen.
Kam die Gehwegplatte dazwischen war es nicht mehr zum anhören, jetzt mußten die Gummifüsse wieder drunter.

Die Silikonpuks sind ein Zufallsprodukt, entstanden als mir beim Küchenumbau eine Kartusche Silikon verdorben ist. Weil ich alles ausprobieren muß sind sie unter die Gehwegplatte gewandert, und haben das Klangbild wesentlich beruhigt.

Das sieht jetzt alle ziemlich sche... aus aber es funktioniert. Eigentlich will ich die Basis mal als sandgefüllten Sandwich bauen und den P3 direkt draufstellen. Ich habe aber zuviele andere Baustellen, drum bleibt es erstmal so.
Soulific
Stammgast
#21 erstellt: 22. Okt 2007, 12:52

freibürger schrieb:
Hallo,

total mein Thema. Ich gehe schon seit Monaten mit Ideen schwanger, wie ich meinem Rega P3 ein neues Chassis verpassen soll.
M.E. sollte ein Plattenspielerchassis jegliche Resonanzen eliminieren. Insbesondere sollten keine Eigenresonanzen vorhanden sein. Ob da Granit die erste Wahl ist?
Meine Überlegungen gehen eher in Richtung Quarzsand gefüllte Sandwichbauweise.

Im Grunde wäre das ja schon ein neuer Thread. Nachdem ja deine Frage beantwortet ist, kannst du ihn ja umbenennen und es gibt endlich mal nen richtigen Selbstbauthread.

Grüsse aus Freiburg
Peter


Der Rega Plattenspieler arbeitet nach der Idee, dass Resonanzen so schnell wie möglich abgeleitet werden sollten. Darum der Glasteller, der Plastikinnenteller, das dünne Brett usw. Ein resianzeliminierende Zarge ist hier also der falsche Weg. Eine resonanzabsorbierende Geräteplattform aber durchaus denkbar.
Ein guter Weg resonanzen zu vermeiden ist es den Motor ruhig zu stellen. Das Auslagern ist eine Möglichkeit. Der Motor liesse sich aber auch schwingend einbauen, wie etwa bei Pro-Ject. Oder man nimmt einen recht laufruhigen Motor und eine aufwändige Steuerung bzw. ein aufwändiges Netzteil. Ein Airpax Motor und ein Linn Valhalla sind zum Experimentieren recht geeignet, da relativ günstig zu bekommen.


[Beitrag von Soulific am 22. Okt 2007, 12:59 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#22 erstellt: 22. Okt 2007, 15:22

Soulific schrieb:

Der Rega Plattenspieler arbeitet nach der Idee, dass Resonanzen so schnell wie möglich abgeleitet werden sollten. Darum der Glasteller, der Plastikinnenteller, das dünne Brett usw.

Ja, diese Aussage von Rega ist mir bekannt. Ich habe jedoch das Gefühl, das es nur nicht so recht funktioniert will. Wohin sollen die auch abgeleitet werden? Über die Gummifüsse in die Basis? Nein auch beim Rega muß sich die Resonanz in der Zarge totlaufen. Klopf aber mal auf das Regachassis, das "Toktokok" ist sehr laut über die Lautsprecher zu hören.
Das "dünne Brett" ist nach dem Türblattprinzip aufgebaut und weisst sehr stark die Eigenschaften eines Resonanzkörpers auf.


Ein guter Weg resonanzen zu vermeiden ist es den Motor ruhig zu stellen. Das Auslagern ist eine Möglichkeit. Der Motor liesse sich aber auch schwingend einbauen, wie etwa bei Pro-Ject. Oder man nimmt einen recht laufruhigen Motor und eine aufwändige Steuerung bzw. ein aufwändiges Netzteil. Ein Airpax Motor und ein Linn Valhalla sind zum Experimentieren recht geeignet, da relativ günstig zu bekommen.


Stimme ich zu

Antriebsgeräusche sind beim P3 in den Leerrillen sehr stark zu hören, und zwar in der Tonhöhe des oben geschildertren "Toktoktoks". Für mich ein weiteres Indiz dafür, daß das Regaprinzip nur im Herstellerprospekt funktioniert.

Peter
Soulific
Stammgast
#23 erstellt: 22. Okt 2007, 16:45
Ich habe den Rega auch schon so funktionieren gehört. Am einfachsten geht es meiner Meinung nach auf der Wandhalterung. Wichtig ist, dass der Rega nicht von aussen angeregt wird. Auch nicht von den Lautsprechern. Also sollte man ihn an die Seitenwand hängen. Der Motor sollte allerdings nicht ohne weiteres rumpeln. Das kenne ich so aus meiner Erfahrung nicht. Vielleicht hat die Motorachse eine Unwucht?
Ansonsten halte ich das Heed Orbit auch für ein gutes Tuning, das für mehr Laufruhe sorgt. Aber Rumpeln soll der Rega nicht.

Lieben Gruß,
Sebastian
freibürger
Inventar
#24 erstellt: 22. Okt 2007, 17:07

Soulific schrieb:
Am einfachsten geht es meiner Meinung nach auf der Wandhalterung. Wichtig ist, dass der Rega nicht von aussen angeregt wird.


Eine Wandhalterung ist sicher die optimalste Lösung, geht bei mir leider nicht. Darum habe ich die Gehwegplatte drunter, die auf den Silikonpuks liegt. Die ist absolut ruhig.

Peter
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