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Nagaoka oder Goldring für Rega P3?

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Autor
Beitrag
vindaloo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Dez 2013, 18:18
Hallo,

Mittlerweile hat sich meine Auswahl für einen neuen Tonabnehmer auf folgende eingegrenzt:

- Nagaoka MP-200 bzw. MP-150
- Goldring 2500
- Goldring 1022 bzw. 1042

Plattenspieler ist der Rega P3 mit Tonarm RB300, Phonopre Clearaudio Smartphono.

Welchen der obengenannten TA würdet Ihr am ehesten empfehlen für folgende Eigenschaften:
- spielt möglichst verzerrungsfrei auch bei Platten mit etwas Rillenabnutzung
- offenbart nicht jedes Staubkorn und jeden Kratzer (d.h. minimisiert soweit möglich Knistern und Knackser)
- gute Basswiedergabe, Klangbild darf gerne etwas warmer sein

Danke für eure Hilfe!!
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 14. Dez 2013, 06:21
Moin !

Platz 1: Nagaoka MP-200, sieht auch schick aus mit der geraden Vorderkante.

Platz 2: Goldring 2500, wenn Du es günstig bekommen solltest. Justage komplizierter wegen der runden Front.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 14. Dez 2013, 10:31
Hallo!

Der Clearaudio Smartphono ist sowohl für die Nakaoka- wie auch für die Goldring-Systeme denkbar ungeeignet da die niedrigste Eingangskapazitätsstufe des Gerätes bei 150 Pikofarad liegt, beide Hersteller geben eine Kapazitätsbelastung von <150 pF als Gesamtwert der Phonoverkabelung und des Phonoeingangs an. Das dürfte also mit dem vorhandenen Entzerrer unmöglich sein.

Hier würde ich auf Abtaster mit praxisgerechteren Werten ausweichen.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 15. Dez 2013, 00:58
Moin !

Clearaudio Maestro V2 signalisiert somit eindeutig:

" Unsere hauseigenen MM-Systeme können nicht mit dem Smartphono verwendet werden ! "

Wie gut, daß Fahrzeughersteller keine Reifen herstellen ... " OHTSU 1.4 EVO-HYBRID " ... " NANGKANG Challenger ", usw.

,
Erik
vindaloo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Dez 2013, 13:26

Hörbert (Beitrag #3) schrieb:
Hallo!

Der Clearaudio Smartphono ist sowohl für die Nakaoka- wie auch für die Goldring-Systeme denkbar ungeeignet da die niedrigste Eingangskapazitätsstufe des Gerätes bei 150 Pikofarad liegt, beide Hersteller geben eine Kapazitätsbelastung von <150 pF als Gesamtwert der Phonoverkabelung und des Phonoeingangs an. Das dürfte also mit dem vorhandenen Entzerrer unmöglich sein.

Hier würde ich auf Abtaster mit praxisgerechteren Werten ausweichen.

MFG Günther


Hmm, dieser Beitrag hat mich jetzt doch ziemlich verunsichert. Im Internet ist für Goldring 10XX und Nagaoka als empfohlene Abschlusskapazität 150-200 pF zu finden, für Goldring 2XXX sind es 100-200 pF. Das müsste dann doch bei einer Mindestkapazität der Smartphono von 150 pF noch im grünen Bereich liegen? Aber ich gestehe auch, dass ich mich diesbzgl. auch überhaupt nicht auskenne.
Das Dynavector 10x5 welches ich neben den genannten auch noch in der engeren Auswahl hatte, fällt dann wohl auch weg (ebenfalls 150-200pf), für weitere mögliche Kandidaten von Sumiko und Rega kann ich keine Daten finden.
dannewitz
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 16. Dez 2013, 18:06
Clearaudio immer mit Clearaudio, so war es und so will es der Hersteller, vermute ich mal. Also wenn ein Smartphono vorhanden sein sollte, in die Clearaudio-TA-Kiste greifen. Wenn noch nicht vorhanden, Finger weg und ein anderen Pre Pre wählen. Gibt ja nun genug Auswahl beim Händler oder auch beim Versender. Die Suche kann beginnen !!
akem
Inventar
#7 erstellt: 16. Dez 2013, 21:23
Kürzlich habe ich irgendwo gelesen, daß Goldring seine Phonostufen explizit nicht für seine MM-Tonabnehmer empfiehlt. Ist ja auch kein Wunder - das sind ja "nur" aufgebrezelte Audio Technika AT95, die ihrerseits auch nur 100pF sehen wollen...
Viele Phonostufen sind wohl auf die Produkte des Marktführers Ortofon ausgelegt, dessen MMs relativ hohe Kapazitäten bis zu ca. 400pF vertragen.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 17. Dez 2013, 00:23
@ vindaloo: Das Dynavector ist ein Highoutput-MC und interessiert sich nicht die Bohne für die kapazitive Last.

@ Andreas: Goldring ? Preamps ? Habbisch wat verpaßt ?

MfG,
Erik
akem
Inventar
#9 erstellt: 17. Dez 2013, 09:10
Äh, nö, mein Fehler... Ich meinte natürlich Clearaudio.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 17. Dez 2013, 09:55
Hallo!

@vindaloo

Wenn es dir gelingt die Pins des Systems ohne dazwischen liegende Tonarmverdrahtung und Phonokabel an des Smartphono anzuschließen sollte es mit dem Smartphono in der Tat hinhauen.

Da ich aber annehme das die Tonarmverdtrahtung und das Phonokabel nicht verzichtbar sind und diese gffür gewöhnlich schon eine Kapazität von 120-170 Pikofarad aufzuweisen haben gehe ich mal nicht davon aus daß diese Konfiguration besonders günstig ist.

MFG Günther
WilliO
Inventar
#11 erstellt: 17. Dez 2013, 10:33
@vindaloo:

Ich habe das zur Auswahl stehende MP200 im Einsatz und bin nach wie vor mit dem Nagaoka sehr zufrieden!

Du hast völlig recht: 150-200pF ist als Anschlußkapazität gefordert! Und die 200pFsind im wahrsten Sinne des Wortes der Maximalwert inkl. der Kabel
ab TA bis zum Vorverstärker!
Du kannst nur einen Preamp mit max. 100pF Ausgangskapazität einsetzen. Ein kurzes Kabel mit niedrigem pF-Wert bringt dich in den geforderten pF-Wert-Bereich.
Ein Anschluß an höhere Kapzitäten ist deutlich hörbar und macht weder Spaß noch Sinn!
Das Nagaoka-System spielt sehr neutral, weder "warm" noch "kalt". Es gibt nur das wieder was in der Rille ist.
Gehst du aber den dargestellten Weg wirst du es (glaube ich!) nicht bereuen.

Gruß
Willi
vindaloo
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 17. Dez 2013, 13:25
Danke für eure Antworten und ja, jetzt ist mir das Problem klar ;). Wie es scheint, war der Smartphono wohl keine besonders gute Wahl in dieser Hinsicht. Ich hatte ursprünglich den Plattenspieler an einem Yamaha RX496-Receiver angeschlossen, schaltete dann auf Anraten meines Händlers die Smartphono zu, die schon einen (wenn auch nicht riesigen) Klanggewinn brachte. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob der Phonoeingang des Yamaha eher für die genannten Tonabnehmer geeignet wäre. Leider konnte ich auch hierzu keine Daten finden - vielleicht kann mir jemand hierzu ebenfalls Auskunft geben?

Und, verstehe ich dies richtig, dass High-Output-MCs (und auch prinzipiell MCs??) von diesem "Kapazitäts-Problem" nicht betroffen sind?

Nochmals danke.
Albus
Inventar
#13 erstellt: 17. Dez 2013, 13:45
Tag,

zu den hier gesuchten Daten des Rega P3 und des Receiver Yamaha RX-496, Input Phono: Die Kapazität des P3 (Tonkopf bis RCA/Cinch-Stecker) liegt original zwischen 130-140 pF (aus zwei Einzelfällen), die Eingangskapazität des Phono-Schaltkreises des Yamaha RX-496 beträgt 320 pF (aus 100 pF plus 220 pF). Somit stellt sich die Gesamtkapazitätslast auf 320 pF + 130-140 pF = gut 450 pF.
Es gibt durchaus MM-Typen, die dafür gemacht sind (von Ortofon, Shure, auch noch Excel, ältere ELAC und AKG uam.); viele der gängigen High Output-MC sind bis 500 pF ohne Effekt belastbar, aber längst nicht alle, geschweige denn mit noch höherer Kapazitätslast - gelegentlich verlangt ein Hersteller für seine Low Output-MC-Typen gar maximal 100-200 pF, so Sumiko für die Produkte Blue Point und Blue Point Special ("value no higher than 200 pF, and ideally below 100 pF.", BDA).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 17. Dez 2013, 13:48 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 17. Dez 2013, 18:18
Damit wären die genannten Sumiko fast unverkäuflich. Einen Tusch für die doitschen FTZ-Vorschriften !

MfG,
Erik
akem
Inventar
#15 erstellt: 17. Dez 2013, 20:14
Dann müßte deren Induktivität ja mindestens genauso hoch sein als bei MM-Systemen. Wie soll das gehen?

Gruß
Andreas
spacelook
Stammgast
#16 erstellt: 17. Dez 2013, 22:11

WilliO (Beitrag #11) schrieb:
@vindaloo:

Ich habe das zur Auswahl stehende MP200 im Einsatz und bin nach wie vor mit dem Nagaoka sehr zufrieden!

Du hast völlig recht: 150-200pF ist als Anschlußkapazität gefordert! Und die 200pFsind im wahrsten Sinne des Wortes der Maximalwert inkl. der Kabel
ab TA bis zum Vorverstärker!
Du kannst nur einen Preamp mit max. 100pF Ausgangskapazität einsetzen. Ein kurzes Kabel mit niedrigem pF-Wert bringt dich in den geforderten pF-Wert-Bereich.
Ein Anschluß an höhere Kapzitäten ist deutlich hörbar und macht weder Spaß noch Sinn!
Das Nagaoka-System spielt sehr neutral, weder "warm" noch "kalt". Es gibt nur das wieder was in der Rille ist.
Gehst du aber den dargestellten Weg wirst du es (glaube ich!) nicht bereuen.

Gruß
Willi


Hi!
Hast du Vergleiche mit diversen Anschlußkapazitäten verschiedenern Preamps und Kabel? Oder ist deine Aussage nur von "Hören-Sagen"?
Ich habe seit längeren ein Nagaoka MP20 mit original Kabel an meinem Dual 601 und Phonoeingang eines Yamaha S770 und es funktioniert prächtig!
Das Nagaoka klingt bei mir (vor allem in Bassbereich) deutlich besser als das originale M20E (auch das ist eine ernstzunehmede "Hausnummer")
Darum mache ich mir um diverse pF Angaben nicht den "Kopp" - hauptsache es klingt was hinten rauskommt.
Auch mit diversen günstigen Preamps macht das Nagaoka eine guten Eindruck.
Für einen "Highend Preamp" samt Kabel fehlt mir das Geld, aber ich kann mir vorstellen, das das ganze noch geringfügig getoppt werden kann.
Gruß
Klaus
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 17. Dez 2013, 22:50
Wer ein MP20, Zeit, Muße und eine ordentliche Digicam hat, möge bitte von dem filigranen Bor-Nadelträger ein aussagekräftiges Foto machen ! Einfach lecker ! So wie in alten Zeiten bei den besseren Elac', Audio-Technica's, etc.

Zum Vergleich sollte es ein Alu-"Abwasserrohr" von einem typischen Ortofon geben. " Boh ey, izz der Dickmann ! " ... der Nadelträger

Das mag Hörbert nicht überzeugen, aber vielleicht mal Abtastfähigkeit ( mechanisch ) und optimale Abschlußkapazität ( elektrisch ) in Relation setzen.

Ich gebe zu, daß ich schon länger am Überlegen bin, mein fest angeschlossenes Anschlußkabel moderat einzukürzen.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 17. Dez 2013, 22:50 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 18. Dez 2013, 09:39
Hallo!

@Wuhduh


.....Zum Vergleich sollte es ein Alu-"Abwasserrohr" von einem typischen Ortofon geben....


Nett für´s Auge, -aber mehr auch nicht-, man sollte sich einfach mal die Verhältnisse klar machen, Durchnmesser der Alu-Röhrchen respektive der Stäbchen aus exotischeren Materialien sind marginale und rein optische Gimmiks die auf die Abtastung keinen Einfluß haben. Das ist wie die berühmte Masse des Abtastdiamanten reine Augenwischerei die mit der eigentlichen Abtastfähigkeit eines Systems eben nicht einhergeht sobald ein gewisser Wert unterschritten ist.

Wier sollte man sich einfach mal vergegenwärtigen das man bestimmte Konfigurationen mechanisch einfach als günstige oder ungünstige Masse-Feder -Verhältnisse sehen sollte und die elektrischen Verhältnisse eben als günstige oder ungünstige Schwingkreise auffassen sollte.

Wer das nicht will kann sich ja gerne nach optischen oder auch wenn er will ideologischen Gesichtspunken orientieren. Fall das Ergebniss dann nicht den hohen Erwartungen gerecht wird bleibt immer noch das Schönreden respektive Schönhören.

MFG Günther
Spezialized
Inventar
#19 erstellt: 18. Dez 2013, 11:51

Wuhduh (Beitrag #17) schrieb:
Wer ein MP20, Zeit, Muße und eine ordentliche Digicam hat, möge bitte von dem filigranen Bor-Nadelträger ein aussagekräftiges Foto machen ! Einfach lecker ! So wie in alten Zeiten bei den besseren Elac', Audio-Technica's, etc.


DSC02477DSC02479

Besser ging's leider nicht. Bisher aber mein bestes System.


[Beitrag von Spezialized am 18. Dez 2013, 11:53 bearbeitet]
Albus
Inventar
#20 erstellt: 18. Dez 2013, 12:56
Tag,

so viel schon zu bedenken, berücksichtigen, Kapazitäten, ja, und Vindaloo hat mit seinem Rega P3 noch einen weiteren Aspekt 'auf der Liste' - die Bauhöhe von Tonabnehmern und die Forderungen hinsichtlich dieser Größe des P3. Rega original ergibt praktisch taugliche Bauhöhen von 14,0-16,0 mm (Rega-Tonabnehmer sind 14,5 mm hoch, Goldring 16 mm) - aber gängige vielgenannte Systeme von Ortofon, Nagaoka, Denon, Dynavector (Vindaloo, beim 10x5 ist die Kapazität unproblematisch) haben Bauhöhen von 18,0 mm oder noch etwas höher. Es wären folglich Anpassungen der Tonarmhöhe im Bereich der Erhöhung um 2-4 mm angezeigt (je nach Auffassung der Notwendigkeit oder Möglichkeit), es sei denn, man versuchte ein "anything goes" (nicht empfohlen).

Die Kapazitätsschwierigkeit ist ja mit den vorhandenen Geräten lösbar. Die Bauhöhenfrage erfordert dann im Falle einer deutlichen Differenz zwischen originaler Konstellation (14-16 mm) und dem gewählten Tonabnehmer (etwa 18 mm oder höher) eine gewisse Bastelei der Anpassung. Wer das aber nicht will, der wähle passend.

@ Spezialized - Du könntest zur Erhellung der Nagaoka-Probleme vielleicht dadurch gut beitragen, skizziertest Du kurz deine Wege und Umwege zum guten Ende. Wenn es Dir nicht zuviel Mühe machte?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 18. Dez 2013, 12:59 bearbeitet]
WilliO
Inventar
#21 erstellt: 18. Dez 2013, 16:29
@spacelook:
Klaus, ich schreibe natürlich nur zu Themen bei denen ich aus praktischer Erfahrung etwas beitragen kann.
Ob dein MP20 vergleichbar mit dem MP200 ist kann ich nicht sagen! Hier geht es um das MP200
Meine Erfahrungen beruhen auf einem Yamaha C50 Preamp den ich anfänglich- nach dem Erwerb des MP200- noch im Einsatz hatte. Dieser Vv hatte u.a. einen umschaltbaren MM-Eingang mit 100, 220 u. 330pF an 47 KOhm.
Mittels dieser Umschaltmöglichkeit konnte ich unmittelbar im Vergleich hören.
Auch mein aktueller Yamaha RX-Y1900, der nur noch als AVR-Preamp funktioniert, hat einen 220pF-MM-Eingang. Das tonale Ergebnis ist vergleichbar mit
dem des C-50.
Darum habe ich mir seinerzeit einen Aikido-Preamp von Herrn Otto mit einer Eingangskapazität von 47pF zugelegt. An meinem Dual 721 habe ich ausserdem noch das original Dual-Kabel gegen Sommer Albedo II mit 60cm Länge getauscht. Diese Kombination funktionert einwandfrei.
Dank des höhenverstellbaren Tonarms gibt es bzgl. der TA-Höhe auch keine Probleme so lange das TA-System nicht über 10g Gewicht bringt.

Gruß
Willi
WilliO
Inventar
#22 erstellt: 18. Dez 2013, 16:43
Nachfolgend noch zwei Bilder meines 721 mit Nagaoka MP200


IMG_0238IMG_0239

Gruß
Willi
Spezialized
Inventar
#23 erstellt: 18. Dez 2013, 18:59

Albus (Beitrag #20) schrieb:
@ Spezialized - Du könntest zur Erhellung der Nagaoka-Probleme vielleicht dadurch gut beitragen, skizziertest Du kurz deine Wege und Umwege zum guten Ende. Wenn es Dir nicht zuviel Mühe machte?


Hallo Albus, sag bloß du erinnerst Dich noch an meine Tortur im Nachbarforum vor langer Zeit?

Ich betreibe das Nagaoka mit 120 pF (inkl. allem) obwohl ich noch bis 90 pF runter könnte, aber unter 100 pF wollte ich dann nun doch nicht.

Rein klanglich höre ich aber bis ca. 480 pF garnichts bzw, es wird nichts dumpfer oder wäre so, dass die Höhen abnehmen. Also alles seidig.

Gehe ich aber höher (ca. 560 pF) hört es sich an als ob man den Treble Regler runtergedreht hat.

Die Nagaokas sind aber tolleranter als Ihr Ruf wenn es darum geht aus der Praxis zu berichten.

Man hat den Eindruck mit dem MP20 so ziemlich jedes Staubkorn zu hören. Ob das mit dem MP200 auch so ist, weiß ich nicht, gehe aber stark davon aus, dass es ziemlich identisch ist abgesehen von der etwas weicheren Aufhängung des MP200.

Hat der Rega keine Höhenverstellung? Wenn Nein würde ich mir sowas nie ins Haus holen bzw. könnte damit nicht auf dauer "Leben".


[Beitrag von Spezialized am 18. Dez 2013, 19:41 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 18. Dez 2013, 21:54
Nagaoka MP20-Nadel im Detail

Bild - Danke ! - reduce 2 the max

Im Berliner Baustoffhandel, Abt. Gerüstbau, gibt es verzinkte Unterlegscheiben mit etwas zu großem Loch und ca. 4mm dick für wenig Geld.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 18. Dez 2013, 22:00 bearbeitet]
vindaloo
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 20. Dez 2013, 16:24
Von meinen genannten Kandidaten bliebe dann lediglich das Dynavector 10x5 übrig, da es als einziges kapazitätsunkritisch ist. An diejenigen die Erfahrung mit diesem TA haben: wie verhält es sich in Bezug auf die in meinem Eingangspost geforderten Kriterien?

Albus - das Problem mit der Bauhöhe ist mir bekannt, ich bin aber noch unschlüssig ob ich den Tonarm wirklich höher stellen soll oder nicht. Rega selbst rät ja davon ab und auch in einschlägigen Foren gibt es durchaus geteilte Meinungen hierzu wobei doch die Notwendigkeit zur Höhenverstellung zu dominieren scheint.
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 20. Dez 2013, 18:55
Hallo!

Zumindesttens früher hat Rega selbst unterschiedliche Unterlagsscheiben angeboten mit denen man den Tonarm ein wenig in der Höhe anpassen konnte, seit sie auf den langen Schaubschaft verzichten ist bei den neueren Tonarmen die Höhenverstellung natürlich ungleich komplizierter geworden.

Darüber hinaus gibt es zumindestens in der Theorie natürlich einen günstigsten Punkt an dem das Tonarmlager relativ zur Telleroberfläche sitzen sollte, -aber ob Rega den so genau trifft-? Hier sollten 1-2 Millimeter aber nicht wirklich eine große Rolle spielen.

MFG Günther
Albus
Inventar
#27 erstellt: 20. Dez 2013, 20:23
Tag,
und Tag Vindaloo,

die Bauhöhe - sicherlich kann einer sich über die technische Substanz eines Produktes hinwegsetzen, sowohl hinsichtlich der vom Hersteller empfohlenen Lastkapazität, als auch hinsichtlich VTA/SRA (unerläutert, da ja die Neigung zu bestehen scheint, Derartiges zu ignorieren). Zur abweichenden Lastkapazität bemerkt Goldring in den BDAs in diesem Sinne, es mag dann aber doch im Einzelfall einem Nutzer gefallen (jenseits der empfohlenen 100-200 pF). "Anything goes" - jenseits dessen, was sich der Hersteller bei seinem Produkt gedacht hatte.

Rega liefert mittlerweile verschiedene Höheneinstellbarkeiten als Zubehör selbstverständlich mit. - Das Dynavector ist 18,6 mm hoch, zu betreiben in einer Montagestellung für eine Bauhöhe von 14,5 mm - für fast € 400? - unter "anything goes" oder "Spielt's wie ihr wollt, wenn's nur schön klingt", Herbert von Karajan schmunzelnd zu seinen Berliner Philharmonikern. Ein großzügiger Preis für den bloßen Grundnutzen des Plattenhörens (jenseits der Hersteller-Empfehlungen).
Ähnlich hoch, 18 mm ist die Bauhöhe eines Ortofon 540 Mk II (Preis 242,50 bei Williamthakker), welches hinsichtlich der Lastkapazität noch gut tauglich ist, auch im Gewicht (geringe 5 g) sowie der Nadelnachgiebigkeiten vertikal/horizontal, dazu bei geringer effektiver Nadelmasse (nur 0,3 mg) - und im Resultat der musikalischen Konsonanz sowieso.

Soweit - jetzt komst Du.

Freundlich
Albus

Link 1: http://www.ortofon.c...d%20500%20series.pdf
Link 2: http://www.zum-shop....escription=&x=19&y=7


[Beitrag von Albus am 20. Dez 2013, 20:34 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#28 erstellt: 20. Dez 2013, 23:50
Nabend !

Alternativ zum Spinner-Neupreis des 540MKII hier: Ortofon VM Red gebraucht ...

... plus späteres Retipping auf Shibata.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 21. Dez 2013, 07:53
Hallo!

Eigentlich bietet sich ja eines der günstigen High-Output MC´s in dieser Lage direkt an, neben dem von dir erwähnten Dynavector 10x5 haben auch andere Mütter schöne Töchter, so würde ich mich an deiner Stelle einmal mit dem Goldring Eroica LX H beschäftigen.

Zwar ist das System nach den jüngsten Preiserhöhungen etwas überteuert aber das gilt mittlerweile leider ja so ziemlich für alle Abtaster.

MFG Günther
vindaloo
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 19. Jan 2014, 18:47
Okay, meine Liste sieht nunmehr wie folgt aus:

Ortofon 540 MKII (bzw. VM Silver, baugleich)
Ortofon 2M Bronze
Goldring Eroica
eventuell noch Dynavector 10x5

Wobei ich mir beim 2M Bronze auch nicht sicher bin, ob das von der Anschlusskapazität hinhaut, und das VM Silver (wenn ich das richtig erkenne) einen schärferen Nadelschliff hat als das 2M Bronze (das Dynavector 10x5 hat "nur" eine ellyptische Nadel).
Mich würde speziell interessieren, welches der beiden Ortofon besser für meine Kombi geeignet wäre, sowie wie Ihr im Verhältnis dazu das Eroica und 10x5 sieht, speziell was die Abtastfähigkeit angeht.

Nochmals danke für eure Hilfe.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 19. Jan 2014, 20:01
Hallo!

Jepp das 2M-bronze kommt einem VM-blue gleich, beide sind mit Fine-line Schliff versehen.

Von der Anschlußkapazität her würden beide Systeme mit einer Kapazitätsforderung von ca 330-350 Pikofarad gut passen.

Das Eroica ist etwa auf dem Niveau des VM-silver, ist aber etwas teuerer was allerdings zu erwarten ist da MC-Systeme bei gleicher Leistungsfähigkeit wie entsprechende MM´s in der Regel immer etwas mehr kosten.
Das Dynavector 10x5 kenne ich nicht wirklich, zwar habe ich mir mal eines angehört aber das System hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich würde es auch persönlich nicht in die engere Wahl ziehen da es mir in einem Rega-Tonarm mit 10,7 Hz zu nahe an der oberen Grenze des gunstigen Bereichs wäre, nach meiner Erfahrung erzielt man mit einer so hohen Resonanzfrequenz oft ein zwar sehr dynamisches Klangbild aber auch ein etwas Hochtonlastiges, mir personlich sind tonal ausgewogene Klangbilder wichtig aber das muß nicht bei jedem so sein.

MFG Günther
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