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Probleme mit Rega P3

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knippi
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jul 2006, 20:34
Hallo!

Habe seit Februar meinen P3 mit Heed- Netzteil. Bisher war ich eigentlich zufrieden, zumal ich eh keine großen Vergleichsmöglichkeiten hatte. Wenn mal klanglich etwas nicht zu stimmen schien, habe ich es immer auf den TA und eine mögliche falsche Justage geschoben (oder die Platte war verwellt)! Mir ist klar, wer zum ersten mal ein teures "Spielzeug" bekommt, kann zur Pingeligkeit neigen. Und das ist bei mir wohl auch der Fall: Habe seit Erhalt des Drehers mein Denon 103 `zigmal neu justiert und dabei etliche graue Haare mehr bekommen! Sobald bei einer Platte irgendeine Passage oder ein Instrument für meine Ohren verzerrt klangen, wurde die Schablone ausgepackt. Nie war ich wirklich zufrieden. Dabei hatte ich von einem Mitglied aus diesem Forum erst kürzlich ein paar gute Ratschläge bekommen. Mitte der Woche war es aber wieder soweit: Die Platte schien mehr zu "eiern" als üblich. Dachte mir es liegt (natürlich) an der Platte, ein Gebrauchtkauf. Ich legte eine andere Scheibe auf, neu und kaum gespielt. Aber auch die eierte! Ich habe dann noch etliche Platten aufgelegt, und immer mit dem gleichen Ergebniss. Habe mir dann Glasteller und Subteller mal genauer angeschaut.
Die Zarge des P3 steht im Wasser. Aber Teller, bzw. Subteller haben eine Neigung nach links unten. Ich hatte die Schwankungen des Tellers nie so richtig registriert. Die Auslenkungen des Tonarms und das eiern der Platten hatte ich immer auf die labrige Filzmatte, die unsachgemäße Aufstellungen des P3 (steht erst seit kurzem per Zwischenbrett und Spikes in der waage, vorher nur mit Unterlegscheiben o.ä.) oder auf den Zustand der schwarzen Scheiben zurückgeführt.

Nun meine Frage an euch:
Ist nur der Subteller verbogen oder könnte sogar das Lager kaputt sein? Die Neigung bleibt immer die gleiche (nach links- unten), egal wie ich den Teller drehe. Gibt es eine Möglichkeit zur genaueren Überprüfung? Kann es auch am Riemen liegen?
Ich werde mich auch mit dem Marvel- Vertrieb in Verbindung setzen. Wollte aber vor einer möglichen Reklamation und dem verschicken des P3 euch um Rat bitten.


PS: Auch der Tonarm scheint nicht ganz ok zu sein. Schon bei der ersten Einstellung der Auflagekraft schwenkte er immer zur Armbase zurück , trotz AS auf Nullstellung (hab auch die Pozedur mehrfach wiederholt). Aber auch da habe ich es immer auf unzureichende Aufstellung zurückgeführt. Seit der Verwendung von Zwischenbrett und Spikes kann das aber nicht der Grund sein.

Gruss Roman
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 16. Jul 2006, 20:48
Hallo!
Falls die Zarge im "Wasser" steht, was laut deinem Posting ja der Fall ist kommt mir als naheliegende Erkärung nur entweder ein schief eingebautes Lager oder falls die Neigung in Richtung Motor gehen sollte, eine zu locker sitzendes Lager in einer zu großen Bohrung in den Sinn. Ebenso verhält es sich wohl mit dem Tonarm. Ich kann mir eigentlich nicht Denken daß diese Verarbeitungsqualität bei Rega üblich ist. Meiner Meinung nach sollest du dich entweder mit deinem Händler oder aber gleich mit dem Vertrieb in Verbindung setzen.

MFG Günther
knippi
Stammgast
#3 erstellt: 16. Jul 2006, 21:28
Hallo Günther!

Kann mir eigentlich so einen "Totalschaden" auch nicht erklären. Als Laie vertraust du aber erstmal auf die Qualität des Produkts, glaubst/hoffst dass du für den hohen Betrag etwas vernünftiges bekommst. Und wie schon geschrieben: Die Laufbewegungen des Tellers kamen mir schon zu Beginn irgendwie wabbelig vor. Aber wenn es, wie bei mir, so lange dauert den Dreher vernünftig ins Wasser zu kriegen, denkt man erstmal nicht an einen Defekt. Wahrscheinlich hab ich selber dazu beigetragen: Immer fleissig Platten hören und den Verschleiß verstärken. Zum Schluss habe ich sogar mit Plattengewicht gehört. War wohl auch nicht so ideal! Der Rega hatte schon beim Auspacken diese nicht gerade kleine Schramme an der Tonarmbasis. Aber ich hab mich wohl zu sehr über den neuen Dreher gefreut, anstatt mal genauer hinzugucken was ich erstanden habe!

Wie verhält es sich eigentlich bei einer Reklamation? Habe den Rega immer gut behandelt. Aber könnten minimale Gebrauchspuren am Headshell oder auseinandergezogene Strippen des Chinchkabels meine Garantieansprüche verschlechtern?


Gruss Roman
SirVival
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Jul 2006, 09:41
Hi,

das DL 103 ist wohl ein wenig überdimensioniert für den P3, da die Skalierung der Gewichtseinstellung über 2g nicht hinausgeht. Ausserdem klingt das System schrecklich. Ich verstehe daher den DL-103-Hype nicht. Das DL 160 oder das Ortofon VM red sind eine viel bessere Wahl.

Zum Eiern: Das Problem hatte ich auch, aber es handelte sich um Platten, bei denen das Mittelloch der LP leicht dezentral war, zu erkennen an der horizontalen Auslenkung des Tonarms. War aber keineswegs P3-spezifisch sondern solche Scheiben jaulten auch auf meinem TD 126 mit SME 3009.

Obwohl ich meine, dass der P3 in der Anfangszeit die Musik tatsächlich unabhängig von einem dezentralen Mittelloch minimal gejault hat und ich fast drauf und dran war, ihn dem Händler zurückzubringen. Aber wahrscheinlich muss sich so ein Teil auch erst einlaufen und mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit dem P3 und seinen Lauf- und klanglichen Eigenschaften.

Die Einstellung des Tonarms ist zwar etwas fummelig, die Pappschablone für die Einstellungskontrolle reicht aber völlig aus. Die Gewichtseinstellung ist hinreichend genau. Ergebnis über alles: praktisch keine Verzerrungen über die gesamte Platte, selbst nicht im kritischen Innenraum.

Ihr fummelt einfach zuviel mit den Dingern rum, damit wächst die Unzufriedenheit. Dabei liegt alles an dem ungeeigneten Tonabnehmer. Der DL 103 ist schon wirklich bescheiden bei der Einrichtung und klanglich einfach Schrott, da sind mittlerweile 40 Jahre Entwicklung dran vorbeigegangen. Wer anderes behauptet, sollte mal wieder seine Ohren beim Akustiker durchstossen lassen.

Grüße


[Beitrag von SirVival am 17. Jul 2006, 09:43 bearbeitet]
Albus
Inventar
#5 erstellt: 17. Jul 2006, 10:14
Tag.

ein taumelnder Plattenteller ist immer ein technischer Fehler und auch ein rechtserheblicher Fehler, also ein Mangel. Und zwar handelt es sich nach der internationalen Klassifikation von Fehlern um einen Hauptfehler A = Fehler, der die Brauchbarkeit wesentlich beeinträchtigt. Somit kommt die Garantie zum Zuge. Es ist nicht Sache des Käufers herauszufinden, auf welche technischen Momente die Mangelhaftigkeit der Ware zurückzuführen ist. Ein taumelnder Glas- bzw. Subteller ist Befund genug.

Zur Tauglichkeit eines Denon DL 103 am RB 300 sagt man besser nicht allzuviel. Aber: Der Befestigungsabstand des DL 103 beträgt nur 7,5 mm (Abstand Befestigunsschraubenmitte bis Nadelspitze), am RB 300 muss ein derartiger Tonabnehmer bis ganz nach vorn gezogen werden, ansonsten verfehlt man die gängige Tonarmgeometrie des RB 300 deutlich. Viel ist das eigentlich nicht zu probieren. Merke: Die DIN 45539 verlangt 9,5 +/-1,0 mm; tja, so ist das.

Den Befund des rückwandernden, äußerlich kräftefreien Tonarms hört man auch nicht zum ersten Mal. Der Zug des Tonarmkabels ist zu überprüfen - aber bitte durch den Garanten.

Irgendwelche Gebrauchskratzer berühren die Garantieverpflichtung des Verkäufers nicht.

MfG
Albus
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 17. Jul 2006, 10:15
Hallo!
@knippi
Die Gewährleistungsflicht beträgt 2 Jahre und ist unabhängig von der gewährten Garantie die der Vertrieb oder Händler bietet. Gewährleistungsflicht besagt das die zugesicherte Funktion der Sache gewährleistet wird. Von dir vorgenommenen Gebrauch der die Funktion nicht beeinträchtigt schmälert diese Gewährleistung nicht. Da du weder das KJabel noch die Headshell beanstandest sondern andere Fehler hat das keinen Einfluß.

@SirVival
So ist das nun mal bei Moden, in einem Schwerem Tonarm klingt das DL 103 ganz passabel. Allerdings ist der Hype um das System dem Ruf des Systems eher abträglich. Eine ganze Reihe von Usern die auf den Zug aufgesprungen sind sind wohl mittlerweile eher ernüchtert.

MFG Günther
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 17. Jul 2006, 10:25
Hallo Roman,

Günther hat völlig recht: entweder hat sich die Verschraubung des Lagers gelöst oder aber das Lager war von vornherein schief montiert, bzw. die Bohrung für's Lager ist schief ausgeführt. Daß diese Verarbeitungsqualität bei Rega völlig unüblich ist, kann ich nach meinen Erfahrungen aber leider nicht behaupten - ganz im Gegenteil, bei Regas gibt's öfters Probleme, nur diese Variante ist selbst mir neu.

Für das "Eiern" kann es durchaus auch eine andere Ursache geben, entweder ein verdrehter oder ausgeleierter Riemen, ein unrundes Motorpulley, es wäre auch möglich, daß sich der Motor zum Teil gelöst hat.

In jedem Fall solltest Du die Garantie in Anspruch nehmen, aufgrund der Nutzung des Geräts und die entsprechenden Gebrauchsspuren darf Dir kein Nachteil entstehen.

Zischen und leichtzes Zerren sind der Pferdefuß des DL-103s, bedingt durch den einfachen Nadelschliff und die geringe Compliance kann es je nach Setup gern 'mal über Gebühr zischen und zerren. Sicher keine ideale Kombi mit dem Rega.

@SirVival: Welchen Nutzen soll es haben, sich den Rega schön zu reden? Einlaufen? Womöglich müßen auch noch die Kabel eingebrannt werden?

Ein Kunststoffmotorpulley in Verbindung mit einem O-Ring ist einfach nicht die beste Voraussetzung für optimalen Gleichlauf - eher die preiswerteste Lösung. Keine Frage: mit dem Rega kann man durchaus Musik hören, aber weder Verarbeitungsqualität noch die technischen Lösungen sind besonders aufregend. Ich kenne Quelle-Universum Plattenspieler, die dem Rega da um einiges voraus sind....

Viele Grüße sendet

Brent
SirVival
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 17. Jul 2006, 12:06
Hi directdrive,

vielleicht müssen die Kabel tatsächlich eingebrannt werden, wenn man manchen Threads, die unter einer bestimmten Rubrik firmieren, glauben darf. Es gibt halt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit erträumen kann (so oder so ähnlich steht's im "Hamlet").

Grüße
Cosimo_Wien
Stammgast
#9 erstellt: 17. Jul 2006, 13:20
Hallo!
Deiner Beschreibung nach rate ich zu einem anderen Tonabnehmer. Ich hatte ähnliche Problem mit einem P5 und Goldring 1042. Irgendwie war ich mit dem Klang nicht so recht zufrieden und habe ständig an den Einstellungen herumprobiert (Einstellscheibe von Schön, Waage etc.). Weil viele von der Kombination P5 und 1042 begeistert sind, dachte ich, es liegt an der Justage. Ich bin dann auf das Denon DL 160 umgestiegen und war voll zufrieden. Meine Schön-Scheibe liegt seit einiger Zeit unbenutzt herum. Die von Rega beigelegte Einstellhilfe (dieses Papendeckel-Ding) hat auch völlig ausgereicht. Es liegt eben sehr virl am persönlichen Geschmack.
Der Tonarm soll sich nach außen bewegen, wenn das Antiskating auf 0 gestellt ist. Würde er das nicht machen, wäre das Lager defekt. In der Beschreibung des Tonarm RB 700 wird darauf hingewiesen. Wird wohl bei den anderen Rega Armen nicht anders sein. Die Gebrauchsanleitung kannst Du von www.rega.co.uk herunterladen.
Grüße, Thomas
Jazzy
Inventar
#10 erstellt: 17. Jul 2006, 16:09
@sirvival: DL 103 Bashing
hilft auch nicht gegen
eiernde Plattenteller.
Das das DL 103 im Rega schlecht
klingt,ist ja ok.
Aber ansonsten klingt es
schon recht gut.
Es braucht die passende Umgebung
und vor allem KnowHow.
knippi
Stammgast
#11 erstellt: 17. Jul 2006, 20:33
Hallo!

Danke für die zahlreichen Kommentare und Ratschläge!

@ Albus und Günther
Wenn ich den P3 einschicken sollte, brauche ich mir also keine Sorgen bezüglich der Garantie machen: Gut zu wissen!

@ Brent
Ob es am Riemen liegt? Schon beim ersten Start konnte man den Riemen (oder war es der Motor?) "hören": Er gab Stotter- Geräusche ab bis er auf die volle Drehzahl kam. Manchmal braucht es ca. sieben Sekunden, manchmal auch länger, hängt aber wohl auch mit der Aufwärmzeit des Heed- Netzteils zusammen.
Ich wechsle die Platten übrigens immer bei laufendem Motor. Hat mir der Händler bei dem ich den Rega gehört habe (daher auch das Denon 103) auch so empfohlen! Das klappt nicht immer reibungslos und der Motor kommt erneut ins Stottern. Ist der Lebensdauer des Riemens, vor allem bei meiner Fingerfertigkeit, bestimmt abträglich!

@ Sir Vival & Cosimo
Wie gut oder schlecht das Denon im Vergleich zu anderen Systemen ist, kann ich nicht beurteilen. Habe noch nie ein anderes gehört! Mit der permanenten Neu- Justage wollte ich nur die Marotten verdeutlichen, die ich mit dem P3 so entwickelt habe. Und die führen zu einer Unsicherheit wenn es darum geht tatsächliche Probleme genauer beurteilen zu können: Ist es nur mein Spleen,und den hab ich nun mal, oder ist hier wirklich etwas defekt? Dabei will man gar nicht permanent fummeln, sonder mit einer fast 1000,- Euro teuren Kombination endlich nur Musik hören!

Habe heute mit Marvel in Bochum telefoniert. Die Grundaussage nach meinen Schilderungen war: Minimale Abweichungen und Ungenauigkeiten sind zu vernachlässigen! Nebenbei hat man mir das Antiskating noch "verkehrt herum" erklären wollen und Platten seien sowieso schlecht gepresst (gerade 180 Gramm vinyl)!
Den Teller hab ich mir auch noch mal angeschaut: Rechts ist der Glasteller mindestens 1mm höher als links. Nehme ich den Glasteller ab und messe den Subteller wird die Differenz kleiner! Keine Ahnung ob dies zu "vernachlässigende" Rega- Standards sind- aber wohl kaum!
Zum Tonarm: Auf dem von Cosimo angegebenen Link war zu lesen, dass die Antiskatingvorichtung auch bei Nullstellung noch eine Anziehungskraft ausübt!
Ich werde nochmal mit Marvel telefonieren und alles nötige abklären. Dann kommt der Rega mal in die Hände von Profis!
Könnte in der Abwesenheit meines Rega ja eigentlich meinen Dual fit machen. Aber besser ich höre erstmal nur CD, ist auf jeden Fall entspannder!

Gruss und Gute Nacht
Roman
SirVival
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Jul 2006, 20:40
Hi jazzy,

es geht mir keineswegsum DL 103 Bashing, da ich es ja auch selber in Gebrauch habe. Allerdings in Kombination mit dem SME 3009. Und hier ist und klingt es einfach super.

Gruß
Albus
Inventar
#13 erstellt: 18. Jul 2006, 06:46
Morgen,

was ist das für ein Unsinn, einen taumelnden Plattenteller als "kleine Abweichung" zu bezeichnen, und was ist das für eine schlechte Absicht, den musikliebenden Käufer für dumm abspeisen zu wollen: Marvel, Bochum.

Zum ratternden Anlaufen: Der Plattenteller eines Rega sollte stets einen kurzen Anschubschwung bekommen, der Motor erreicht so glatter die Sollgeschwindigkeit. Falls der Pulley bereits weit in die Schräge gezogen wurde hilft eine Stricknadel als Mittel zum Rückschieben in die annähernde Senkrechte (Rega sollte ein derartiges Zubehör mitliefern, mit 'Rega' eingeprägt), der Teller muss nicht abgenommen werden.

Taumelprobe: Chassis korrekt ausrichten, Matte abnehmen, Wasserwaage auf den Teller legen, Luftblasenposition merken, Teller langsam drehen - dabei die Positionsveränderungen der Luftblase beobachten und markante Abweichungen aus der Ebene merken. Danach dieselbe Prozedur nur mit dem Subteller. So ergibt sich ein Befund von der resultierenden Neigung der Drehteller (Sub plus Glasteller). Ein etwa nicht plan gehaltener Glasteller ist schlicht Ausschuss, ebenso im Subtellerfall.

Was die Restwirkung des AS-Magneten auch aus der Distanz der Null-Position angeht sage ich, es mag ja im Einzelfall möglicherweise so sein, aber in guter Ordnung ist's nicht; der Magnet sollte so bemessen sein, dass keine Magnetfeldlinienausläufer auf die kräftefreie Gleichgewichtslage einwirken können. Im Übrigen weisen meine beiden RB 300 diesen Fehler nicht auf.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 18. Jul 2006, 06:50 bearbeitet]
Schwarzwald
Inventar
#14 erstellt: 18. Jul 2006, 09:35
knippi,

ich selber bin auch rega besitzer - planar 25 mit rb 700 arm (und einem goldring 1042 über dessen "güte" man jetzt natürlich diskutieren könnte...).

bei rega gibt es wirklich ab und zu verarbeitungsprobleme - mit ein grund für den siegeszug von project - auch bei den händlern. phonophono hat rega jetzt komplett aus dem programm genommen; auch weil sie von p5 und 7 nicht so richtig überzeugt sind, meinten sie.lächerlich, daß rega 10 jahre garantie gibt. da ist mir doch 5 jahre garantie lieber (und eine verarbeitung wie ein panzer - also naim).

das hochlauf-ding ist normal. den teller IMMER anschubsen. ich lasse den spieler immer durchlaufen, glaube aber nicht, daß es hörbar ist, wenn du ihn abends ausschaltest und morgends wieder anschaltest (und das öl noch nicht so flüssig ist).

ein tip - schmeiß die schwachsinnige filzmatte weg. evtl. bringt ein acrylteller besserung gegenüber dem glasteller. die glasteller sind handarbeit - sollten trotzdem recht genau gearbeitet sein. der subtellerr muß evtl. beim händler getauscht werden (dem ich an deiner stelle dein exemplar sofort wieder zurück bringen würde).

ein händler, der ein denon 103 als ideal für den rb300 arm empfiehlt, hat sich auf jeden fall nicht viel mit der materie beschäftigt. empfehlenswerter: ortofon mc 25 fl oder fe (wenn mc) oder denon 160, shelter 201 (wenn mm). ein wirklich gutes system für 100€ und echter allrounder ist das ortofon vinylmaster red.

greüße, +christian
GandRalf
Inventar
#15 erstellt: 18. Jul 2006, 12:09
Moin auch,


Schwarzwald schrieb:
knippi,


bei rega gibt es wirklich ab und zu verarbeitungsprobleme - mit ein grund für den siegeszug von project - auch bei den händlern. phonophono hat rega jetzt komplett aus dem programm genommen; auch weil sie von p5 und 7 nicht so richtig überzeugt sind, meinten sie.

greüße, +christian


Also Teufel mit Belzebub austreiben...

Druide16
Inventar
#16 erstellt: 18. Jul 2006, 12:26

GandRalf schrieb:
Moin auch,


Schwarzwald schrieb:
knippi,


bei rega gibt es wirklich ab und zu verarbeitungsprobleme - mit ein grund für den siegeszug von project - auch bei den händlern. phonophono hat rega jetzt komplett aus dem programm genommen; auch weil sie von p5 und 7 nicht so richtig überzeugt sind, meinten sie.

greüße, +christian


Also Teufel mit Belzebub austreiben...

:prost


Das würde ich, trotz Smily, so nicht unterschreiben.

Gruß,

V.
Schwarzwald
Inventar
#17 erstellt: 18. Jul 2006, 12:43

Also Teufel mit Belzebub austreiben.
.

ganz genau
GandRalf
Inventar
#18 erstellt: 18. Jul 2006, 12:54

Druide16 schrieb:

GandRalf schrieb:
Moin auch,


Schwarzwald schrieb:
knippi,


bei rega gibt es wirklich ab und zu verarbeitungsprobleme - mit ein grund für den siegeszug von project - auch bei den händlern. phonophono hat rega jetzt komplett aus dem programm genommen; auch weil sie von p5 und 7 nicht so richtig überzeugt sind, meinten sie.

greüße, +christian


Also Teufel mit Belzebub austreiben...

:prost


Das würde ich, trotz Smily, so nicht unterschreiben.

Gruß,

V.



Mag sein Viktor!

Aber auch bei den Projekt Laufwerken sind mir schon tolle "Verarbeitungen" untergekommen!
Ein nicht ganz "planer" Teller war da noch ein kleines Problem.
Der eigentliche Grund für die Händler umzusteigen ist wohl eher der, daß man bei Project schon für kleines Geld ein (optisch) Masselaufwerk hat. Und so der Gegenwert eher augenfällig wird.

SirVival
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 18. Jul 2006, 13:13
Hi,

einige der Firmen, z.B. Clearaudio und Transrotor verbauen doch RB 250 und 300 Tonarme. Wenn die angeblich solcher Schrott sind, dann frage ich mich doch ganz naiv und erstaunt, wie kömmt datt denn?

Ich hätte auch gern schon mal die Gelegenheit gehabt, ein Masselaufwerk von einem der genannten Hersteller im Vergleich zum P3 zu hören. Wahrscheinlich werden schon einige andeuten, dass man dazu kein Prophet, geschweige denn Analogspezi sein muss, um das Ergebnis vorauszusagen.

Sicher bin ich mir allerdings nicht, ob dem tatsächlich so sein würde. Das Regakonzept ist einfach und einleuchtend. Ob auf die Spitze getriebene Technik auch immer die gewünschten und intendierten Ergebnisse zeitigt, davon bin ich nicht unbedingt überzeugt. Aber vielleicht lädt mich ja mal ein Händler zu dem angesprochenen Vergleich ein. Die Platten bringe ich mit!

Grüße
GandRalf
Inventar
#20 erstellt: 18. Jul 2006, 13:37
Moin auch,


SirVival schrieb:
Hi,

einige der Firmen, z.B. Clearaudio und Transrotor verbauen doch RB 250 und 300 Tonarme. Wenn die angeblich solcher Schrott sind, dann frage ich mich doch ganz naiv und erstaunt, wie kömmt datt denn?

Ich hätte auch gern schon mal die Gelegenheit gehabt, ein Masselaufwerk von einem der genannten Hersteller im Vergleich zum P3 zu hören. Wahrscheinlich werden schon einige andeuten, dass man dazu kein Prophet, geschweige denn Analogspezi sein muss, um das Ergebnis vorauszusagen.

Sicher bin ich mir allerdings nicht, ob dem tatsächlich so sein würde. Das Regakonzept ist einfach und einleuchtend. Ob auf die Spitze getriebene Technik auch immer die gewünschten und intendierten Ergebnisse zeitigt, davon bin ich nicht unbedingt überzeugt. Aber vielleicht lädt mich ja mal ein Händler zu dem angesprochenen Vergleich ein. Die Platten bringe ich mit!

Grüße


Das mit den Armen ist eine andere Geschichte.
Zeig mir mal einen anderen Hersteller der OEM Produkte in diesem Bereich zum noch bezahlbaren Preis anbietet.
Wenn das jemand machen würde, wären die "günstigen" Laufwerke der Hersteller auch nicht unbedingt mit den Regas bestückt...

directdrive
Inventar
#21 erstellt: 18. Jul 2006, 13:45
Moin Sir Vival,

SirVival schrieb:
Hi,
einige der Firmen, z.B. Clearaudio und Transrotor verbauen doch RB 250 und 300 Tonarme. Wenn die angeblich solcher Schrott sind, dann frage ich mich doch ganz naiv und erstaunt, wie kömmt datt denn?

Die Frage kann ich Dir gern beantworten - der Einsatz der Rega-Arme dient der Programmabrundung nach unten. Nicht jeder, der gern ein großes Masselaufwerk haben möchte, verfügt auch über das nötige Kleingeld, um sich einen adäquaten Tonarm jenseits der 1k€-Grenze zu leisten. Ein RB-250 kostet im Einkauf sehr deutlich unter 100,-, was Transrotor dafür zahlt, kann ich nur raten. Wo bekommt man einen anderen, geschweige denn besseren, Tonarm für das Geld?

Auch zu den Preisen, die für einen RB-250 oder RB-300 im Einzelhandel aufgerufen werden, gibt es schlicht keine Konkurrenz, die Regas sind nun mal die preiswertesten Arme am Markt.

You get what you pay for - so einfach ist das. Zumindest abseits der Voodoo- und Esoterik-Ecke.

Viele Grüße von

Brent
Druide16
Inventar
#22 erstellt: 18. Jul 2006, 13:57
Hallo,

@GandRalf
meine Aussage bezog sich ausschliesslich auf die Brettspieler.
Nur diese lassen sich mit den kleineren Regas vergleichen.

Selbst wenn ein in Anführungszeichen günstiger Pro-Ject mal einen Mangel aufweist, so empfinde ich persönlich das nicht so tragisch, als wenn das bei einem teureren Gerät einer so renomierten Marke wie Rega passiert. Aber die Mängel bei Rega scheinen sich gehäuft zu haben, so daß zumindest ein mir bekannter Händler lieber Pro-Ject Geräte verkauft.

Die Tonarme von Rega stehen dabei außer jeder Diskussion.

Gruß,

V.
GandRalf
Inventar
#23 erstellt: 18. Jul 2006, 14:06

Druide16 schrieb:
Hallo,

@GandRalf
meine Aussage bezog sich ausschliesslich auf die Brettspieler.
Nur diese lassen sich mit den kleineren Regas vergleichen.

Selbst wenn ein in Anführungszeichen günstiger Pro-Ject mal einen Mangel aufweist, so empfinde ich persönlich das nicht so tragisch, als wenn das bei einem teureren Gerät einer so renomierten Marke wie Rega passiert. Aber die Mängel bei Rega scheinen sich gehäuft zu haben, so daß zumindest ein mir bekannter Händler lieber Pro-Ject Geräte verkauft.

Die Tonarme von Rega stehen dabei außer jeder Diskussion.

Gruß,

V.


Wenn die Verarbeitung als Argument eines Händlers für den Umstieg auf eine andere Produktlinie benutzt wird, ist es doch wohl richtig auf die wahrscheinlicheren Gründe hinzuweisen.
Wenn man Geräte direkt miteinander vergleichen will, hast du natürlich recht.

Druide16
Inventar
#24 erstellt: 18. Jul 2006, 14:55
Hallo GandRalf,

keine Frage, natürlich darf man(n) auf die Gründe für einen Umstieg hinweisen.
Ich gehe auch mit Dir konform, daß man bei Pro-Ject wohl nicht von Masselaufwerken reden kann.



V.
Jazzy
Inventar
#25 erstellt: 18. Jul 2006, 17:06
Hi!
Von der Theorie her
ist das Rega-Konzept
IMHO fragwürdig.
Falls es in der Praxis klingt,
umso besser.
GandRalf
Inventar
#26 erstellt: 18. Jul 2006, 17:29
Moin nochmal,

@ Volker:

Lieber Rotweinkuchen als nicht endende Diskussionen!!!

P.S. Ich hab das Rezept auch noch nicht..

Druide16
Inventar
#27 erstellt: 18. Jul 2006, 18:05
Hi Ralf,


GandRalf schrieb:


P.S. Ich hab das Rezept auch noch nicht..



Rezept ist unterwegs

Gruß,

V.
knippi
Stammgast
#28 erstellt: 01. Nov 2006, 15:18
Hallo!

Weil es etliche Wochen gedauert hat bis ich den Rega verschicken konnte, kann ich mich erst jetzt wieder melden!
Insgesamt war der P3 zwei Wochen bei Marvel in Bochum. Der von mir bemängelte Seitenschlag des Lagers wurde behoben: Die Schraube unterhalb der Zarge hatte sich gelöst (oder war nie richtig festgezogen worden). Auch der Glasteller musste getauscht werden, weil er nicht exakt genug gefertigt war. Selbst für Rega- Ansprüche wohl ein Fall für den Müll ("So ganz genau kriegt man das nie hin!" Marvel)! Jedenfalls läuft das Lager mit dem neuen Teller wieder ohne Taumelbewegungen.

Am Tonarm war laut Marvel nichts zu beanstanden: Wie auch auf der Website von Rega zu lesen, übe der Magnet auch in der Nullstellung immer noch ein Rest von Anziehungskraft aus!?

Habe die Gelegenheit genutzt und mir von Marvel einen Spacer für den Arm montieren lassen, da der VTA nicht passte.

Mit neu justiertem Lager, neuem Teller und richtigem VTA für mein Denon 103 spielt der P3 (nach den ersten Hörproben) besser als je zuvor! Nochmals Dank für eure Hilfe. Vor allem für den Rat, auf der Garantieleistung zu bestehen: Nach dem ersten Telefonat mit Marvel, in dem man die von mir angeführten Mängel als tolerabel bezeichnete, wollte ich die Sache schon fast auf sich beruhen lassen!

Gruss Roman
Cosimo_Wien
Stammgast
#29 erstellt: 01. Nov 2006, 17:16
Dann viel Spass beim Musikhören!
LGT
PS: Lass Deine Justierschablone eine Zeit lang in der Lade liegen ;-)
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