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Rega RB300 301 303 Tonarm Unterschiede? Besser als Technics 1210?

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Autor
Beitrag
Zen5656
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Jan 2014, 10:29
Hi! Was sind die Unterschiede zwischen dem Tonarm Rega RB300 301 303 etc. Was gibt es beim Kauf zu beachten? Habe davon gelesen das er bei Auslieferung brummt.

Verwende derzeit noch den Technics 1210ner Standard Tonarm mit anderen Kabeln. Lohnen die 300-600€ upgrade für einen 300er?

Vielen Dank


[Beitrag von Zen5656 am 29. Jan 2014, 10:29 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 29. Jan 2014, 10:34
Nö, lohnt sich nicht. Der Technics Arm ist gut, da muss man schon etwas mehr als einen 3xx Rega auffahren, um sich wirklich zu verbessern.
Zen5656
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 29. Jan 2014, 11:27
Hmn sehe ihn aber immer öfters an einem Technics bei den Audiophil DJs

http://isonoe.com/tonearms-bases.html

Wäre trotzdem cool wenn ich mehr Infos bekommen könnte. Auch zwischen Rega 250er und 300er.
schmiddi
Inventar
#4 erstellt: 29. Jan 2014, 12:14
Was sind denn "Audiophil DJs" ?

Das ist eine ernst gemeinte Frage.
akem
Inventar
#5 erstellt: 29. Jan 2014, 12:53

Zen5656 (Beitrag #1) schrieb:
Hi! Was sind die Unterschiede zwischen dem Tonarm Rega RB300 301 303 etc. Was gibt es beim Kauf zu beachten? Habe davon gelesen das er bei Auslieferung brummt.


Der Link ist eine Anleitung zum Umbau der Masseführung in den Rega Armen. Das ist zwar aus anderen Gründen unbedingt empfehlenswert (ESD) aber es ist keineswegs so, daß es bei Verwendung eines Rega-Armes grundsätzlich brummt.
Besser als der Technisc Arm ist der Rega ganz sicher nicht. Er wird halt mehr gehyped, das ist alles. Aber allein die fehlende Höhenverstellung des Rega und die Wechselheadshell des Technics sprechen eine ganz klare Sprache.
Meiner Meinung nach sind übrigens auch die SME nicht halb so gut, wie sie oft dargestellt werden und wie man angesichts des (in Deutschland völlig überteuerten) Preises vermuten könnte. Ein SME 312 zum Beispiel dürfte gemessen an seiner Performance im Vergleich zu einem Jelco SA750L nicht mehr als 400€ kosten...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 29. Jan 2014, 17:22
Hallo!

@akem

@Fhtagn!

So einfach ist es nicht, der Rega RB-300 ist den original Technics Tonarm beim Abtasten stark verwellter Schallplatten klar überlegen.

Bei verwendung des gleichen geeigneten Systems steigt der Technics Tonarm bei starken Verwellungen schon lange vor dem Rega aus, das ist aber nicht verwunderlich da der Rega eine dynamische Auflagekrafteinstellung hat und der Technicstonarm eben ein einfaches statisches Modell ist bei dem die Schwerkraft diese Aufgabe übernimmt.

Klanglich gesehen kann bei hochwertigen Systemen ab einem Benz-Micro ACE oder auch schon Ortofon 2M-black der RB-300 bei sehr dynamischer Musik mit hohen Schnellen der Rega-Tonarm ebenfalls Vorteile bringen.

Den Nachteil der fehlenden Höhenverstellung des RB-300 bekommt man mit Zubehör von Drittanbietern gut in den Griff. Eine Wechselheadshell ist nicht unbedingt notwendig wenn man nicht ohnehin die Systeme tauscht wie die Hemden und daß das Antiskating des Rega-Tonarmes nicht ganz auf null zu stellen ist hat für HiFi-Anwendungen keine Bedeutung.

Die späteren Modelle RB-301-303 haben einen geänderten Schaft, hierfür gibt es m.W. noch kein Mopntagematerial von Drittanbieternum den Tonarm bequem in der Höhe zu verstellen, ein "echter" 300er ist also vorzuziehen.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 29. Jan 2014, 18:08
Salute !

Ich halte die alte Rega-Serie für weitaus flexibler als den Technics-Arm, weil die Hifiszene und der Markt zeigen, daß hier eine sehr große Kompatibilität und Harmonie mit vielen Tonabnehmern gegeben ist. Auch ist den Modding-Spezialisten ein sehr großer Spielraum für mehr oder minder pfiffige Variationen gegeben. Das nur mal in Kürze formuliert.

Ich hatte auch einmal angedacht, einen neuen SL-12xx mit einem Rega zu bestücken. Nachdem ich sehr viele Infos verköstigt hatte, bin ich wieder davon abgekommen, obwohl der Verkauf des neuwertigen Technics-Armes ein ordentliches Geld gebracht hätte, was zumindest die Investition eines RB300 in irgendeiner gefälligen Variation interessant gemacht hätte. Weitere Sprünge Richtung 500er oder 700er sind fragwürdig.

Wenn ich wiederholt lesen und hören muß, welche Komplikationen auftreten, wenn man einen TA aussem Nicht-DJ-Bereich am Technics betrieben will, bekomme ich den Eindruck, daß man auch diese Technics-Serie so lassen sollte wie sie ist - also mittem Serienarm plus DJ-4gramm-tralala-TA - und dazu nicht weiter experimentieren sollte. Es gibt ja zum Glück noch die manuellen Oldies der SL-12x - bzw. SL-15x - Serien, auf die man sich stürzen kann.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#8 erstellt: 29. Jan 2014, 18:53

Hörbert (Beitrag #6) schrieb:

Bei verwendung des gleichen geeigneten Systems steigt der Technics Tonarm bei starken Verwellungen schon lange vor dem Rega aus,


Wer hat schon stark verwellte Platten?? Also ich nicht...
Dual hat ja früher immer damit geworben, daß diese dynamische AK-Einstellung ermöglicht, den Dreher auf dem Kopf stehend spielen zu lassen... Wer's braucht

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 29. Jan 2014, 20:25
Hallo!

@akem


.....Wer hat schon stark verwellte Platten?? .......



Na ja, also jeder Sammler den ich kenne hat eine Reihe seltener Stücke die man nicht so ohne weiteres ersetzen kann, da kann man sich manchmal gar nicht aussuchen ob die Scheibe verwellt ist oder nicht, der RB-300 schafft es jedenfalls erheblich besser als der Originalarm des Technics diese Scheiben dann abzutasten.

@Wuhduh

Die Geometrie das SL-12xx MK-II/V Tonarms ist genau die gleiche wie die der älteren
Modelle der SL-13xx-15xx Serien oder der SL-16xx-18xx Serien das sind alles Tonarme nach dem EIA-Standard (Electronic Industries Alliance). Das sind an sicgh gute Industrietonarme die zwar technisch gesehen etwas einfach gestrickt- aber vernüftig konstruiert sind. Das sie nicht auf allerhöchste Anforderungen zugeschnitten sind macht in der Regel nichts aus solange sich der eigene Anspruch im normalen Rahmen hält.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 29. Jan 2014, 21:01
Bei stark welligen Platten? Die werden, zumindest bei mir, gebügelt. Oder entsorgt, wenn nicht selten.
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