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Brauche für Thorens TD 320 neues Ortofon X1-MC

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Autor
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peterundderwolf
Neuling
#1 erstellt: 21. Jun 2014, 16:52
Hallo,

habe soeben die guten (Klang-)Qualitäten meines Thorens und meiner alten Vinylscheiben wieder entdeckt. Und da ich künftig wieder mehr Vinyl hören will, will ich mich vorsorglich schon jetzt um ein neues Tonabnehmersystem kümmern.

Bisher nutze ich das Ortofon X1-MC - hat meine Ohren immer zufrieden gestellt.

Weiß jemand in dieser HiFi-Gemeinde, wo man so etwas evtl. noch bekommt? Oder wie ich meinen original TD320-Tonarm auf das erhältliche X1-MCP (mit 4 Steckkontakten) umrüsten kann? Das "normale" X1 musste ich halt immer "verkabeln", was mich nie gestört hat.

Für erhellende Antworten und Hilfestellungen danke ich schon mal im Voraus.
Peter
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 21. Jun 2014, 17:49
Hallo, Peter !

Besorge Dir einfach ein aktuelles Highoutput-MC von Ortofon und pussel nicht mit einem TP4-Adapter am Thorens herum.

Sieht optisch schlimm aus, erhöht das Gewicht und wackelig sind die Adapter an den Übergangskontakten immer.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#3 erstellt: 21. Jun 2014, 18:15
Welcher TD320 ist es denn bzw. welchen Tonarm hat er?
Wenn es der 320mk nix ist hat er den TP16-Arm. Da wäre vielleicht ein MM-Tonabnehmer sinnvoller.
Wenn es ein MK2 ist hat er den TP90-Arm. Da würde ich dann vielleicht ein anderes MC wählen. Die heutigen High-Output MCs von Ortofon sind mit den damaligen nicht mehr so wirklich identisch. Nach allem, was ich so gelesen habe, klingen sie schlanker mit Ausnahme des (inzwischen sehr teuren) X5-MC.

Gruß
Andreas
Magister_Verbae
Inventar
#4 erstellt: 21. Jun 2014, 20:23
Erik und Andreas haben recht.
Eine weitere - wenngleich bei einem X1-MC vielleicht etwas unübliche - Möglichkeit wäre, das bereits vorhandene System bei einem der bekannten Anbieter mit einem hochwertigen Schliff "retippen" zu lassen, sollte dir dessen Grundtendenz dermaßen gut zusagen.

Falls es der TP90 sein sollte, laufen mehr oder minder parallel einige Threads, in denen genau diese Frage behandelt wird (bei unterschiedlichen Budgetvorstellungen).

Liebe Grüße

Martin
peterundderwolf
Neuling
#5 erstellt: 22. Jun 2014, 09:42
Hallo Erik, hallo Andreas, hallo Martin,

herzlichen Dank für eure hilfreichen Antworten.

Noch zwei weitere Fragen an Dich ...

... Andreas: Mein 320er ist der MK - also wahrscheinlich, wie Du schreibst, mit dem TD-16 Arm (da muss ich noch mal recherchieren). Aber warum wäre dann Deiner Meinung nach ein MM-System sinnvoller?

... an Martin: Bedeutet "retippen", dass hier so was wie "nachgeschliffen" wird?

Liebe Grüße
Peter

PS: Andreas, ich meinte natürlich TP-16 - und lt. Google-Bildrecherche ist er das auch.


[Beitrag von peterundderwolf am 22. Jun 2014, 09:49 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#6 erstellt: 22. Jun 2014, 10:20
Hi,


peterundderwolf (Beitrag #5) schrieb:
... Andreas: Mein 320er ist der MK - also wahrscheinlich, wie Du schreibst, mit dem TD-16 Arm (da muss ich noch mal recherchieren). Aber warum wäre dann Deiner Meinung nach ein MM-System sinnvoller?


zu leicht für das hart aufgehängte MC, dadurch eine ungünstige Resonanzfrequenz. Obwohl Project das eigene umgebaute MC 1 Turbo als "Passend für leichte bis mittelschwere Tonarme" angibt, was ich nicht verstehe.


... an Martin: Bedeutet "retippen", dass hier so was wie "nachgeschliffen" wird?


Es wird der alte, abgenudelte Diamant abgelöst und durch einen neuen ersetzt.

LG Tom
akem
Inventar
#7 erstellt: 22. Jun 2014, 10:25
Auf thorens-info.de heißt es:
"Ein weiterer Sprößling der TP 16 Familie, der TP 16 Mk. IV, zu finden z. B. auf dem TD 320 von 1986 bis 1988.

Eff. Masse 12,5g, eff. Länge 232 mm, Überhang 16,4 mm, Kröpfung 23°, Headshell TP 68"

Mit 12,5g ist der Arm ein klassischer "mittelschwerer" Arm. Meiner Erfahrung nach laufen MCs auf solchen Armen so lala, das heißt, sie entfalten in der Regel nicht ihr volles Potential. Ausnahmen bestätigen die Regel. Am ehesten hapert es im Tief- und Subbass und es verzerrt auch gerne mal, wenn etwas mehr Energie in der Musik ist.
Am ehesten gehen in der Tat noch solche High-Output MCs, wie Du eines hast. Aber die Systeme von Ortofon sind halt auch nicht gerade billig, wenn man den Nadelschliff mit einkalkuliert. Das MC1 turbo hat einen einfachen elliptischen Schliff, der im Hochton schon deutlich hörbare Defizite hat. Der Fine Line Schliff des MC3-turbo hält länger, ist im Hochton aber auch nicht besser (hat in der horizontalen auch den gleichen Verrundungsradius). Tonal ist das MC1-turbo relativ ehrlich, das MC3-turbo klingt eher dünn. Bliebe das X5-MC, das mir persönlich gut gefallen hat. Es macht Spaß, wenn man aber ein "Hifi"-System sucht, gibt es aber auch für weniger Geld besseres. Das X5 klingt untenrum etwas fett, löst aber dank seines Schliffes immerhin gut auf und spielt verzerrungsarm.
Wenn Dir Dein jetziges System gut gefällt, würde ich auch zu einem Retipping raten. Beim Nadelspezialist.de kostet eine elliptische Nadel der besseren Art ~60€, eine Shibata kostet ~110€. Jeweils plus Versand und Steuer.

Als Alternative würde ich ein Denon DL110 ins Rennen werfen, wobei das dann schon ein kleines Zusatzgewicht am Headshell vertragen kann. Von Audio Technika sieht das AT-F3 vom Papier her auch ganz interessant aus, das hab ich aber noch nie gehört. Wenn es teurer werden darf, könnte Goldring noch in Frage kommen.
In Sachen MM kann man das Ortofon VM Silver empfehlen oder ein Goldring 2300 aufwärts. Ersteres ist in Sachen Kapazität des Phonopres recht gutmütig, das Goldring darf mit maximal 200pF belastet werden (was fast schon von den Kabeln im Normalfall erreicht wird). Da bräuchtest Du also eine Phonostufe mit vielleicht 50pF EIngangskapazität.

Gruß
Andreas
Magister_Verbae
Inventar
#8 erstellt: 22. Jun 2014, 12:04
Peter, wie hoch ist denn dein Budget und welche Phonostufe hängt hinter dem Dreher?

Das handelsübliche Retipping ist gar keines, sondern ein Recantilevering. Dabei wird eine neue Nadelträgereinheit (inkl. neuem Diamant im Wunschschliff natürlich) an das System montiert. Beim echten Retipping wird nur der Diamant am alten Nadelträger erneuert, das kostet allerdings auch deutlich mehr und sollte sich bei einem kleineren HO-MC mit Standardnadelträger nicht lohnen.
Falls dir der Klang des MCs schon so zusagt, ab zum Nadelspezi und 'ne Shibata drauf

Liebe Grüße

Martin
peterundderwolf
Neuling
#9 erstellt: 22. Jun 2014, 16:12
Hi Martin,

meine weitere "Hörkette": Denon DAP 2500A plus zwei Denon POA 6600A.

Liebe Grüße
Peter
Magister_Verbae
Inventar
#10 erstellt: 22. Jun 2014, 22:22
Den Denon kenne ich nun leider nicht, auch finde ich auf die Schnelle keine Kapazitätsangaben des MM-Zweiges. MC wird mit 100R abgeschlossen, wie üblich. Einstellbar ist er wohl in diesem Bereich nicht, nehme ich an?

Und wie hoch ist das Budget nun? Man kann viel empfehlen, aber es muss preislich ja irgendwie auch stimmen. Prinzipiell könnte ein VdH am TP16 gut funktionieren, aber ob das preislich stimmt? Wohl kaum

Liebe Grüße

Martin
peterundderwolf
Neuling
#11 erstellt: 23. Jun 2014, 07:44
Hallo Martin,

nee - einstellbar ist da nix (außer natürlich der üblichen Einstellung MC oder MM).

Und das Budget: Mehr als 200 € wollte ich eigentlich nicht investieren.

Viele Grüße
Peter
Magister_Verbae
Inventar
#12 erstellt: 23. Jun 2014, 08:34
Servus, Peter.

Bei dem Budget fallen mir spontan 4 Lösungen ein


  1. Du schickst den bereits vorhandenen Tonabnehmer hier hin und lässt ihn dort mit einer leckeren Shibatanadel retippen. Liegt noch deutlich im Budget
  2. Dieses Sumiko mit scharfem elliptischen Schliff sollte auch sehr gut zu deinem Tonarm passen. Eventuell spielt es gefühlt etwas "warm" auf.
  3. Eine meiner Standardempfehlungen ist das AT440MLa. Einfach zu dem Preis ein hervorragender Tonabnehmer. Allerdings definitiv nichts für Bassfetischisten!
  4. Das AT-F3 kenne ich persönlich nicht. Erwähne es nur, weil es auch im Budget liegt, ganz gut an den Tonarm passen sollte und angeblich ganz gut klingt.


Liebe Grüße

Martin

Edith: Unsinn geändert


[Beitrag von Magister_Verbae am 23. Jun 2014, 13:20 bearbeitet]
akem
Inventar
#13 erstellt: 23. Jun 2014, 08:42
Du meinst AT-F3... Verlinkt hast Du das F3, aber F7 geschrieben...

Gruß
Andreas
Magister_Verbae
Inventar
#14 erstellt: 23. Jun 2014, 13:21
Richtig! Danke, Andreas!



Martin
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