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Reloop 4000 oder besser 7000

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ratzemen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Dez 2014, 07:35
Hallo...wollte mich in nächster Zeit von meinem TD 280 Trennen.... Die Player von Reloop gefallen mir sehr gut , habe auch schon viel positives von gelesen.

Nun meine Frage... zum normalen hören ( ohne viel spielerei ) , reicht der 4000 oder ist der 7000 besser ?? ( Verarbeitung u.s.w.) Als system sollte mal das mm blue dran , oder erst mal das Nightclub !?

Gruss
akem
Inventar
#2 erstellt: 01. Dez 2014, 08:31
Nach allem, was man hier so liest glaube ich nicht, daß einer der beiden an den TD280 qualitativ rankommen wird.

Gruß
Andreas
ratzemen
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Dez 2014, 09:46
Grund der überlegung ist , da ich ein omb 5 E System habe , und mir was neues kaufen wollte (besseres) .... Deshalb die
Überlegung , mir gleich einen neuen Player mit neuen System kaufen... Der TD 280 wird ja nu auch nicht immer gelobt...

Hier das Angebot...

http://www.musicstor...de-System/art-DJE909

Gruss Thomas
akem
Inventar
#4 erstellt: 01. Dez 2014, 10:09
Ein OMB5 ist jetzt wirklich nicht das beste aller Systeme. Aber ein neuer Dreher wird als Beipack auch nix viel besseres haben, zumindest in dieser Preisklasse.
Ich würde Dir raten, den TD280 zu behalten und einen neuen, besseren Tonabnehmer zu kaufen. Welche Version des TD280 hast Du denn? Auf Thorens-info.de kannst Du Dich umsehen, welche Version das ist, falls Du es nicht mehr weißt.

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#5 erstellt: 01. Dez 2014, 10:10
Hallo Thomas,

lies mal hier was andere über deinen Thorens schreiben.
Link

und danach such einmal hier im Forum nach den Reloops und lies dich schlau,

ich glaube dann wirst du bestimmt deinen Thorens behalten und ihm ein neues vernünftiges System spendieren,
ist billiger und besser.

Gruß Gerd
ratzemen
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 01. Dez 2014, 11:38
Es ist ein TD 280 ....MK :Nix... also normal.... habe gerade ein td 280 Exclusiv angeboten bekommen.... in Mahagoni + altes AKG System für ca 140 Euro..

aber meines wissens ist der exclusive baugleich mit dem MK nix.....

Gruss Thomas
akem
Inventar
#7 erstellt: 01. Dez 2014, 16:43
Das steht auf Thorens-Info.de zum 280 Exklusiv:
"Die Luxusversion TD 280 Exclusiv aus dem Jahr 1988 war technisch identisch, zeichnete sich jedoch durch ein mit verschiedenen Edelhölzern (u.a. Mahagoni) belegtes Gehäuse aus."

Der Tonarm ist ein TP28. Ein einfacher aber solider und durchaus guter Tonarm mit 12,5g effektiver Masse. Einziges Manko ist, daß er nicht höhenverstellbar ist, da muß man bei der Justage eines Systems je nach Bauhöhe ggf. etwas tricksen (damals war im Originalzubehör ein Set von Distanzplättchen aus Plastik dabei - wenn Du Erstbesitzer bist, solltest Du die mal gehabt haben, oder leidest Du auch unter Alles-was-man-nicht-sofort-braucht-Wegwerferitis?).
Ich hab aktuell ein Transrotor Cantare an meinem 280er. Ist zugegeben nicht die billigste aller Optionen, aber ein gutes System hat er schon verdient. Und 300-400€ wolltest Du ja eh ausgeben...
Alternativen:
- http://www.ebay.de/i...&hash=item3c9c1853f7 (häßlich aber gut)
- http://www.ebay.de/i...&hash=item3c9b59915f (schlecht zu justieren wegen rundem Body)
- http://www.ebay.de/i...&hash=item5adee1a4a1 (Achtung: empfindlicher Nadelträger - Vorsicht bei der Justage)
- http://www.ebay.de/i...&hash=item3c9bbe4532
- http://www.ebay.de/i...&hash=item51c618be33 (baugleich zum VM Silver und nen Tick billiger)
- http://www.ebay.de/i...&hash=item51940e4866
- http://www.ebay.de/i...&hash=item5ae9e8fdd3

Achtung: die beiden Audio Technika MCs sind Low-Output MCs. Dafür brauchst Du eine MC-taugliche Phonostufe. Das X5 und das DL11 laufen am MM-Eingang.

Gruß
Andreas
ratzemen
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 01. Dez 2014, 18:44
Hallo Andreas ...danke für die ausführliche info... viele Systeme kannte ich noch gar nicht , werde mich mal mit befassen ....

Eine Frage habe ich noch... wie ist das beim td 280 mit : Ortofon mm Blue , dem Bronze und dem om super 30 .. da habe ich schon viel von gehört?

Gruss Thomas
akem
Inventar
#9 erstellt: 02. Dez 2014, 17:03
Generell hat Ortofon jetzt nicht unbedingt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis...
Die Ortofon Baureihen OM, OM Super, VM und 2M sind technisch weitestgehend identisch.
Die 2M Serie ist halt die neueste Serie und sehr auf Design getrimmt, was es aber letztlich nur unnötig teuer macht und unnötig schwierig zum Einstellen.
2M Red = VM Silver = OM(S) 10
2M Blue = VM Red = OM (S) 20
2M Bronce = VM Blue = OM(S) 30
VM Silver = OM(S) 40
Nur das 2M Black hat keine Entsprechung und ist performancemäßig wohl ein wenig über dem VM Silver / OM40 anzusiedeln - dafür kostet es aber auch einen unverschämten Preis (ich erdreiste mich mal, das in dieser Deutlichkeit zu sagen). Für das Geld kriegt man auch schon einen "richtigen" Tonabnehmer
Es gibt noch einen kleinen Unterschied: die 2M Serie ist gegenüber den anderen beiden "lauter". Das Problem dabei ist, daß damit die erreichbare Klangqualität sinkt, die Störanfälligkeit steigt und der Wertebereich für passende Abschlußkapazitäten steigt. Trotzdem scheinen viele Leute das als Qualitätskriterium mißzuverstehen (genau wie bei den Wattzahlen bei Verstärkern und Lautsprechern ).

Meine Erfahrungen damit (orientiert an den Nummern bei der OM-Serie):
- 10er: vergiß es, kein Hifi; große Qualitätsschwankungen; Lebensdauer ~600h
- 20er: schon besser, für gehobene Ansprüche dennoch ein Kompromiß (Auflösung, Abtastverzerrungen, gerade im Innenbereich der Platte); Lebensdauer ~800h
- 30er: klanglich nicht wahnsinnig viel besser als die 20er (naja, ein bischen schon); immerhin schon deutlich höhere Lebensdauer (~1400h)
- 40er: in Sachen Auflösung und Verzerrungen ein großer Sprung, klanglich leider ein bischen auf der hellen Seite; Lebensdauer ~2000h und viellciht auch mehr
- Shibata (2M Black): Auflösung und Verzerrungen nochmal einen kleinen Tick besser als der Gyger2 bei Silver/40 aber tonal etwas stimmiger; Lebensdauer ähnlich aber nicht ganz so hoch

Generell gilt bei der Lebensdauer:
je schärfer desto längere Standzeit. Korrekte Justage natürlich vorausgesetzt. Daß ein falsch justierter scharfer Schliff einen Span aus der Rille schneiden kann halte ich für ein Gerücht...
Van den Hul gibt seine schärfsten Schliffe sogar mit einer Standzeit von bis zu 4000h an. Da reden wir dann aber von Verrundungsradien von etwa 3x100µm. Der Ortofon-Shibata hat 6x50µm, der Gyger2 hat 5x70µm (Daten von ATR, Ortofon Deutschland-Vertrieb). Der Fine Line (30er) hat demgegenüber nur 8x40, der elliptische (10 und 20) hat 8x18µm. Die 10er Nadel hat zusätzlich nur einen gebondeten Diamanten, d.h. die Nadel schleppt noch nen Bleiklumpen mit sich rum.

Die Nadel macht für den erreichbaren Klang sehr viel aus, ist aber nicht allein entscheidend. Der Nadelträger spielt mit (gut, in dieser Preisklasse gibt's da fast nur Alu), dessen Aufhängung, der Generator und die Phonostufe bzw. insbesondere dessen elektrischer Abschluß des Tonabnehmers:
Für MMs sind 47kOhm genormt, die Abschlußkapazität aber leider nicht. Diese bildet mit der Induktivität des Generators im TA einen Schwingkreis, der den Tiefpaßcharakter des TA alleine kompensiert. Um nun einen möglichst linearen und bis 20kHz reichenden Frequenzgang zu bekommen, muß diese Kapazität (plus die Kapazität der Phonokabel!) im passenden Bereich sein.
Für MCs spielt die Kapazität wiederum keine Rolle, solange sie keine abenteuerlichen Werte annimmt. Dafür reagieren MCs auf den Abschlußwiderstand.
Somit sollte bei der Phonostufe nach Möglichkeit der Widerstand für MCs und die Kapazität für MM einstellbar sein. Leider kosten einstellbare Phonostufen ein bischen Geld. Deshalb solltest Du beim Kauf eines MM herausfinden, welche Eingangskapazität DEINE Phonostufe hat. Da rechnet man dann noch was für's Kabel dazu und mit dem resultierenden Kapazitätswert sollte der Tonabnehmer klar kommen...

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 02. Dez 2014, 17:04 bearbeitet]
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