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DUAL 604 für Einsteiger?

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Autor
Beitrag
newbie80*
Neuling
#1 erstellt: 11. Dez 2014, 20:17
Hallo,
nach langem recherchieren bin ich darauf gekommen, dass es wohl besser ist, sich einen der alten Dreher zu kaufen, als einen neuen.
Ich habe auch schon ein paar Empfehlungen gelesen und habe nun folgenden im Auge:

http://www.ebay.de/i...&hash=item5415f327fe

Nun frage ich mich, ob der Preis angemessen ist und ob ich da noch was dran machen muss bzw. dazukaufen muss. Kann ich den einfach an meinem Verstärker anschließen? Oder wie läuft das?

Freue mich sehr über Antworten,

hab leider selbst wenig Ahnung!
wubster
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 11. Dez 2014, 20:38
Kenne den CS 604 nicht genau und das laut Anzeige installierte Shure auch nicht. Solltest dich mal einlesen, ob der gröbere Schwachstellen hat. Außerdem, ob das einer mit dem ULM-Arm ist, oder nicht. Bei ULM wprst du Schwierigkeiten haben, mal den Tonabnehmer zu wechseln.

Ich hab mir einen Dual 721 gekauft und bin sehr zufrieden als Anfänger. Hatte die Wahl zwischen dem Shure V15 III und dem Ortofon M20E als System und habe mich damals klar für das Ortofon-System entschieden. Mit einer neuen Nadel und einem vernünftigen Vorverstärker hört sich der schon erstaunlich gut an.

Grundsätzlich solltest du bei so einem Gebrauchtkauf noch etwas Geld in der Hinterhand halten. Zum einen benötigst du noch einen Phonovorverstärker, wenn dein Verstärker keinen integrierten hat (und ja, hier kann es sich durchaus auch lohnen, etwas mehr für einen vernünftigen auszugeben). Zweitens ist der angebotene ein gebrauchter, bei dem scheinbar nichts überholt wurde. Da kann vielleicht noch ein bißchen Arbeit nötig sein, um das beste rauszuholen. Und drittens solltest du Notfalls noch Geld für eine neue Nadel haben. Hatte meinen 721 damals auch mit "guter gebrauchter Nadel" gekauft und mich dann gewundert, was für eine klangverbesserung eine neue Nadel noch brachte.

Last but not least die wichtigste Regel beim Plattenspielergebrauchtkauf: Möglich Versand vermeiden. Es gibt ein hohes Risiko, dass die Dinger den ruppigen Umgang des Lieferservices nicht überleben.

P.S.: Schallplatten mag man manchmal noch günstig in größeren Mengen bekommen, aber alles in allem ist es kein günstiges Hobby, wenn man die Tonqualität, die gute Pressungen bieten ansatzweise ausnutzen will.
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 11. Dez 2014, 20:57
Hi

Preislich ist besagtes Angebot imho eher zu teuer... Grundsätzlich ist der 604 empfehlenswert. Das hier verbaute M75 ist indes uralt. Theoretisch könnte man das mit einer Jico-Nadel zwar upgraden, so toll finde ich es jetzt aber nicht dass ich diese Investition gemacht hätte (ich habe selber noch eines hier). Demzufolge müsstest Du tendenziell eher noch ein neues Tonabnehmersystem einberechnen.

LG
Manuel
unterberg
Stammgast
#4 erstellt: 11. Dez 2014, 21:00
Der 604 ist der halbautomatische Bruder des 621, der wiederum unter dem 721 angesiedelt ist. Kein schlechtes Gerät also.

Das M75 ist ein einfaches Shuresystem, zu dem es nur selten Originalnadeln gibt. Da würde m.E. ein neues System fällig.

Der Riss in der Haube hinten wäre für mich bei dem Preis inakzeptabel.

Könntest du zumindest persönlich abholen?

Hat dein Verstärker einen Phono-Eingang?

Gruß Frank
spacelook
Stammgast
#5 erstellt: 11. Dez 2014, 21:56

wubster (Beitrag #2) schrieb:
Kenne den CS 604 nicht genau und das laut Anzeige installierte Shure auch nicht.

Warum meldest du dich zu Wort?
Sag' doch sofort ich hab' keine Ahnung.
Vom Geschwarfel deiner Selbstdarstellung hat der Beitragsersteller nichts.
Gruß Klaus
boozeman1001
Inventar
#6 erstellt: 11. Dez 2014, 22:39
Also, der 604 ist KEIN ULM-Dreher, wie man, wenn man ein wenig Ahnung hat, erstens unschwer an den Bildern erkennen kann und zweitens wäre dann ja wohl kein Shure M75 montiert.
Grundsätzlich ist der 604 ein sehr guter, solider Plattenspieler, der wenig Probleme bereitet und in allen Leistungswerten nicht nur für einen Anfänger mehr als ausreichend ist. Auf den Bildern macht der 604 einen ordentlichen Eindruck. Der aufgerufene Preis ist sicher kein Schnäppchen, aber ist eben auch kein Privatkauf, sondern vom Händler.
Das Shure M75 ist nicht so schlecht, wie viele immer tun. Sicher nicht Highend, aber ein solides und oft verbautes "Brot-und-Butter-System", das mit einer guten Nadel schon sehr anständig Musik machen kann. Und da wären wir schon beim Hauptproblem, es gibt nämlich keine neuen Originalnadeln mehr dafür. Mit Glück findet man hin und wieder NOS-Nadeln dafür, aber die sind dann meist nicht gerade billig.
Bei ebay bietet der Händler "cleorec" ganz brauchbare Nachbaunadeln dafür an, damit kann man zu Anfang schon mal solida Musik hören.
Später kann man dann auch gerne auf ein höherwertiges System upgraden, da bietet der 604 einiges an Reserven nach oben. Selbst mit einem System der 300€-Klasse ist er nicht übermotorisiert.

Der Riss in der Haube hinten ist bei fast allen Duals mit dieser Haubenmechanik da, das liegt einfach am Alter, der etwas unglücklichen Haubenmechanik und der nicht mehr ganz so guten Qualität der Hauben. Grundsätzlich stellt das aber kein wirkliches Problem dar, weder optisch, noch von der Funktion her.

Ob einem das alles den aufgerufenen Preis wert ist, muss jeder für sich selber entscheiden.
Weischflurst
Gesperrt
#7 erstellt: 11. Dez 2014, 22:54
War das Shure nicht auch das Standardsystem in dem Dreher? Dann würde ich annehmen, dass er noch nicht übermäßig viel gelaufen hat.

Eine Bastlerfalle hat das Teil. Wie viele andere Dual hat er im Tonarm ein frei schwingendes Gewicht, das sich manchmal mit der Zeit ein wenig absenkt. Das ist nicht schlimm, so lange es bei welligen Platten nicht anschlägt.

Natürlich juckt es in den Fingern, das Gewicht mittig schweben zu lassen. Und es gibt auch eine Möglichkeit der Justage. Dummerweise ist das ganze Teil so aufgebaut, dass die Gefahr besteht, es versehentlich komplett zu zerlegen.

Also, wenn man von hinten auf das Tonarmgewicht sieht, sieht man zuerst eine große Schraube. Die ist gefährlich. Löst man sie, fällt sozusagen der Arsch ab, und man hat einige Fummelei bis man es wieder zusammen hat.
Die Magie verbirgt sich hinter dem kleinen Loch in der Mitte des Gewichts. Dahinter verbirgt sich eine Madenschraube, mit der man die Spannung der Feder korrigieren kann. Wenn man das weiß, sind es zehn Minuten.
boozeman1001
Inventar
#8 erstellt: 11. Dez 2014, 23:02

Weischflurst (Beitrag #7) schrieb:
War das Shure nicht auch das Standardsystem in dem Dreher? Dann würde ich annehmen, dass er noch nicht übermäßig viel gelaufen hat.


Nein, beim 604 und seinem vollautomatischen Bruder, dem 621 war das DMS240E bzw. 242E die Werksbestückung. Das ist ein von Audio Technica für Dual produziertes System. Der von Dir angesprochene Antiresonator im Gegengewicht ist von Dual für die Verwendung ebendieses Systems abgestimmt worden. Und damit geht der 604/621 schon wirklich sehr gut!
Aber auch andere Systeme mit recht hoher Compliance laufen gut am 604 sehr gut. Ich würde aber auf jeden Fall von hart aufgehängten Systemen abraten, die man der Arm nicht besonders.
Weischflurst
Gesperrt
#9 erstellt: 11. Dez 2014, 23:22
Was ich bemerkenswert finde ist, dass die meisten 600er einen Halter für das Nassabspielgerät immer an der gleichen Stelle haben.



Wie man sieht, kann man auch den Puck darauf lagern.



boozeman1001
Inventar
#10 erstellt: 11. Dez 2014, 23:31

Weischflurst (Beitrag #9) schrieb:
Was ich bemerkenswert finde ist, dass die meisten 600er einen Halter für das Nassabspielgerät immer an der gleichen Stelle haben.


Wo auch sonst, is ja nirgends Platz...
Weischflurst
Gesperrt
#11 erstellt: 11. Dez 2014, 23:43
Stimmt. Jetzt, wo Du es sagst, ...



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