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Rega RP1 mit Glasplattenteller

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Autor
Beitrag
Richi33
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Jan 2015, 13:59
Hallo,

ich kann einen Glasplattenteller, passend zu meinem Player, günstig erwerben und würde gerne wissen:

- können die Schallplatten direkt auf dem Glasplattenteller liegend abgespielt werden?
- muss die Tonarmhöhe verändert werden?

Wer hat da Erfahrung?
Gibt's Fotos vom RP1 mit Glasplattenteller?

Grüße,
Richi
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 18. Jan 2015, 16:50
Hallo,

entscheidend ist die Stärke des Glastellers und wie dick Deine jetzige Auflage ist.

Wenn der Unterschied nur gering ist ist es egal.

Aber wunder Dich nicht, ausser Optik bringt das nix.

Peter
Richi33
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Jan 2015, 16:54
Danke für die Antwort (Optik ist mir wichtig)...
klnge
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 18. Jan 2015, 18:21
Hallo Richi,
der Plattenteller läuft dann auch glatter seine Runden.
Ich habe auch auf meinen RP1 einen Glasteller laufen.
Wenn du wissen möchtest wie er ungefähr aussieht google mal nach einem P2 mit Glasteller.
viele Grüße
Dietmar
Richi33
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Jan 2015, 18:29
Hallo Dietmar,

spielst du deine Platten denn direkt vom Glasplattenteller ab oder benutzt du eine Zwischenlage?

Gruß
Richi
akem
Inventar
#6 erstellt: 18. Jan 2015, 19:38
Die Rega Teller sind untereinander voll kompatibel, zumindest in den unteren Modellreihen. Wegen der Höhe brauchst Du Dir also keine Sorge machen.
Klanglich ist der Glasteller besser als der HDF-Teller, den es mal gab. Der aktuelle RP1 hat aber glaub ich einen Kunststoffteller. Den kenne ich nicht, da kann ich nichts dazu sagen. Besser wird er vermutlich aber nicht sein.
Den Glasteller kann man ohne weiteres ohne Auflage betreiben. Der Klang kann dann aber je nach Musik ein wenig harsch und nervös klingen. Eine Filzmatte a la Rega raubt Spielfreude und Hochtonanergie. Mit Korkmatten habe ich klanglich recht gute Erfahrungen gemacht, das ist klanglich recht neutral. Die Matte von Project ist dünne genug, um keine Korrektur der Tonarmhöhe zu brauchen, andere Matten können schon mal etwas dicker sein. Gummimatten sind klanglich nach meiner Erfahrung klanglich auch neutral, können aber auch eine Korrektur der Tonarmhöhe erfordern.
Freilich reden wir hier von klanglichen Nuancen, nur um kein falsches Bild zu erzeugen. Aber mit gut bekannter Musik hört man es halt doch raus...

Gruß
Andreas
Richi33
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Jan 2015, 20:22
Danke für die ausführliche Antwort, Andreas!
klnge
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 19. Jan 2015, 09:40
Hallo Richi,
ich benutze eine Ledermatte. Du kannst auch bedenkenlos deine Originalauflage benutzen.
Einen großen Klanglichen unterschied höhre ich nicht raus.
Den Vorteil an der Ledermatte sehe ich, das die Matte nicht an der Platte kleben bleibt.
viele Grüße
Dietmar
Don_Tomaso
Inventar
#9 erstellt: 19. Jan 2015, 09:51

akem (Beitrag #6) schrieb:
...
Den Glasteller kann man ohne weiteres ohne Auflage betreiben. Der Klang kann dann aber je nach Musik ein wenig harsch und nervös klingen. Eine Filzmatte a la Rega raubt Spielfreude und Hochtonanergie. Mit Korkmatten habe ich klanglich recht gute Erfahrungen gemacht, das ist klanglich recht neutral. ...

Mit dem Glasteller ergibt sich ein viel durchsichtigeres Klangbild! Musst du umbedingt ausprobieren! Filz ist dumpf, klar, und Kunststoff hört sich künstlich an. Kork, da kommts drauf an, nordafrikanischer Naturkork gibt Punch in der Percussion, aber spanischer und besonders portugiesischer Kork kann schnell schwermütig werden. Wenn einen die nationalistischen Untertöne nicht stören, sollte kroatischer Kork die erste Wahl sein. Versuch mal einen Bernstein-Plattenteller, das gibt ungeahnt warme Klangfarben, vor allem in Kombination mit einem Yamaha-Verstärker!
Ledermatten, da kommts auf das Leder an! Nimm ja kein Pferdeleder, das gibt wiehernde Sybillanten! Auch Schweinsleder ist nichts, wer will schon ein grunziges Klangbild. Rindsleder ist etwas dumpf und muhig, stört aber nicht wirklich, echtes Kroko zupackend und direkt, geht aber nicht wegen dem Tierschutz. Ich nehme Eidechse, ist flink im Ton, vielleicht etwas unruhig, aber irgendwas ist ja immer...
rainer_ge
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Jan 2015, 10:01
....ich lach mich weg ... Schöner Beitrag

cu
rainer
Albus
Inventar
#11 erstellt: 19. Jan 2015, 11:25
Tag,

ergänzend eine Information von der REGA-Seite, betreffend den als "Update"-Produkt für die Modelle P1, P2 und RP1 angebotenen Glasplattenteller, Stärke 11 mm, siehe dort: http://www.rega-audio.de/zubehoer/glasplattenteller/index.html - Die Produkteliste (links) enthält auch eine Position 'Ledermatte'.
Was die älteren Glasplattenteller angeht, damit verhält es sich so:
"Teller Planar 2, Glas, 10 mm, ca. 1,7 kg
Teller Planar 3, Glas, 12 mm, ca. 2,0 kg"
(Aus einem älteren Katalog des deutschen Vertriebs MARVEL)

Ich verwende seit Anschaffung (etwa 1996) eines Planar 3 den originalen Glasplattenteller mit der originalen Filzauflage. Allerlei Probereien (verschiedene Gummimatten, härtere, weichere, Kork-Gummimischung, TriPad, PlatterMatter, Leder, ...) zwischendurch machten mir keinen ordentlichen Effekt, dazu die Korrekturfummeleien wegen der VTA/SRA, Gewichtsabgleiche. Hm.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 19. Jan 2015, 11:27 bearbeitet]
Richi33
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Jan 2015, 12:40
@Thomas

Ich hatte früher mal eine Auflage aus Fischleder (gibt's echt) - da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Danke für deinen profunden Beitrag.
Richi33
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 19. Jan 2015, 12:42
@Albus

Genau so werde ich's wohl auch machen: Glasplattenteller plus Filzauflage (aus dem Performance-Pack).
Richi33
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 19. Jan 2015, 13:20
Auch interessant - die Stellungnahme eines Online-Händlers:

"Hallo, eine Filzunterlage ist schon notwendig. Eine Glasplatte auf den RP 1 ?! Die Anlaufgeschwindigkeit reduziert sich erheblichl, der Riemen wird überlastet und der Tonarm dürfte zu hochsitzen, was nicht auszugleichen wäre. Die Höhe des Originaltellers
abzueglich des dünneren Glasplattentelles dürfte den Tonarm nach unten bewegen. Das müsste man auf dem Service Tisch erst mals ausmessen. Rate erst mal davon ab.

Grüsse..."

Was sagt die hier versammelte Fachkompetenz dazu? Würde mich aber s e h r interessieren, weil ich bisher ausschließlich Unbedenklichkeitsstatements vernommen habe...
akem
Inventar
#15 erstellt: 19. Jan 2015, 16:52
Das mit der Anlaufgeschwindigkeit hält sich in Grenzen und die Lebensdauer des Riemens ist eh erfreulich hoch. Da macht das ganze nichts aus.
Kleiner Tip: beim P3 / RP3 ist die Situation keinen Deut anders und da funktioniert es ja schließlich auch. Und da redet auch niemand von Anlaufdauer oder Riemenverschleiß...

Daß es zwei Glasteller in verschiedenen Höhen gibt, wußte ich nicht.
Was mir noch einfällt: von Scheu gab es mal einen Acrylteller für die Regas. Der war klanglich richtig gut und da kannst Du die Platten auch direkt drauflegen. Davon hätte ich noch einen übrig. Bei Interesse schreib mir mal ne PN. Kannst ihn Dir ja auch erstmal ausleihen und vergleichen (gegen Kaution natürlich... ).

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#16 erstellt: 19. Jan 2015, 17:45
Tag,

naja, es gab / gibt wohl vier Rega-Glasplattenteller, Stärken 10, 11, 12, 16 mm (siehe Rega und meinen Hinweis auf die älteren Stücke).

Hier, RP1, geht es ja nun um das Rega-Update-Produkt, den Glasteller von 11 mm Stärke, ersetzend den Kunststoffteller. Sollte es sich um einen nicht praktisch genau gemachten Tausch des Herstellers für sein Einstiegsprodukt handeln, einiger weniger Millimeter als resultierende Differenz wegen, dann hilft man sich als Interessierter eben selbst:
1. Rega Plattenteller sind stets mit einem Anschub zu starten, also auch der gewichtigere (gegenüber dem originalen Leichtstück) Update-Glasteller, es gilt eben, einen Rega nicht hochschleichen zu lassen.
2. Der originale Carbon-Tonabnehmer ist 17 mm hoch; entstehen durch den Glasteller Abweichungen in der Fallhöhe um 1-3 mm, steht es einem frei, diese Abweichung zu ignorieren (je nach Tonabnehmer) oder mittels Distanzplättchen am Tonkopf auszugleichen.
3. Situation wie in 2. - der Höhenausgleich kann auch mittels der Rega-Spacer realisiert werden.
4. Die Plattenmatte, Stärke 1,5 mm, kann weiter passend ergänzt oder ausgetauscht werden.
5. Ein in der Bauhöhe, Norm DIN 45539 max. 20 mm, Rega-Produkte nur 14,5 mm, AT-Typen typisch 17,3 mm, das Rega-Carbon (=AT 91) 17,0 mm nominell hoch (parallel überhaupt?), gehörig passender anderer Tonabnehmer ist auch eine Problemlösung (wenn denn eine Stärkendifferenz ausgeglichen werden müsste). Endlich einen sachlichen Beweggrund, einen neuen Tonabnehmer haben zu wollen. Jupp...

Wie's beliebt. Unlösbar ist eine etwaige Millimeterdifferenz nicht.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 19. Jan 2015, 17:54 bearbeitet]
Frank_Cadillac
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 16. Apr 2016, 06:31
Hallo zusammen!

Ich bräuchte mal einen Tip bezgl. Reinigung des Tellers.
Es dreht sich aber nicht um die Fläche, sondern um den geschliffenen, mattierten Tellerrand.

Auf meinem neuen Teller befinden sich an zwei Stellen Fingerabdrücke, welche mich persönlich stören.
Ob die Abdrücke beim Zusammenbau des Spielers durch mich verursacht wurden oder ob dies beim Verpacken im Werk passiert ist kann ich nicht sagen.

Habe nun schon Glasreiniger, Isopropanol und Spülmittel probiert, leider erfolglos.
Hat jemand einen guten Tip für mich?
Wuhduh
Inventar
#18 erstellt: 16. Apr 2016, 21:16
Nabend !

Feuerzeugbenzin ?
Weißer Putzschwamm ?

MfG,
Erik
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