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MC Crypt DJ-U3565 bissl aufmotzen

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Autor
Beitrag
impression83
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Apr 2015, 14:13
Hi Leute,

ich bin absoluter Neuling im Bereich "Plattenspieler" und habe mir vor kurzem - aufgrund einiger Beiträge hier - den MC Crypt DJ-U3565 zugelegt, da er preistechnisch in mein Segment passte. Die Nadel habe ich direkt auf eine Thakker EPO E umgerüstet.

Der Dreher hängt bei mir an einem Yamaha RX-V473 Receiver, an dem ich ein 3.1 System von Mohr (SL20 und CL20) angeschlossen habe. Die Musik, die ich vorrangig abspiele, kommt aus dem elektronischen Bereich, aber auch Rock, Pop und Rap dürfen ab und an mal "freidrehen".

Nun meine Frage... lohnt es sich bei meinem doch recht günstigen System, weitere Verbesserungen vorzunehmen? Lohnt bspw. doch noch einmal der Umstieg auf einen anderen Tonabnehmer (z. B. Ortofon OM 10 Super)? Welche Veränderungen erreiche ich jetzt noch durch Plattengewichte oder ein anderes Headshell?

Plattenauflage ist übrigens die Standardauflage des MC Crypt, also eine Filzmatte. Mit dieser habe ich aktuell keine Probleme.

Danke euch schon mal.

Grüße
Imp
Tauern
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 16. Apr 2015, 16:00
Hallo,

mein Standard-Tipp für das verbaute AT-3600L: Nadel Thakker Epo E (Preis<30 EUR). Wertet den Klang deutlich auf.

Grüße

Tauern
impression83
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Apr 2015, 16:08

Tauern (Beitrag #2) schrieb:
mein Standard-Tipp für das verbaute AT-3600L: Nadel Thakker Epo E (Preis<30 EUR). Wertet den Klang deutlich auf.


Hi Tauern,

danke für deine Antwort. Die Nadel habe ich aber bereits verbaut --> siehe mein Beitrag!

Für mich war jetzt interessant, ob man noch mehr machen kann und ob es sich bei meinem beschriebenen System lohnt.
Tauern
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 16. Apr 2015, 16:16
Du hast Recht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Du kannst viel tiefer in die Tasche greifen. Meine Meinung: Grenzkosten > Grenznutzen

Das Set Up ist schon vollkommen o.k.. Wenn du einem ordentlichen CD-Player Konkurrenz machen möchtest wird es natürlich sehr viel teurer. Aber bedenke: ordentliche CD-Player gibt es schon für ca. 200 EUR

Grüße

Tauern
impression83
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Apr 2015, 16:42
Kläre mich bitte mal auf, welche Möglichkeiten du siehst. Es bringt natürlich nichts, da jetzt einen 500 EUR Tonabnehmer dran zu bauen und das würde aktuell auch meinen dafür gewollten Einsatz übersteigen.

Ich frage mich eher, ob ein Tonabnehmer um die 100 EUR, ein Plattengewicht, eine andere Plattenauflage oder ein anderes Headshell etwas bringen würden. Wegen Plattenauflagen habe ich schon viel gelesen. Scheint absolut Geschmackssache zu sein. Aber bei allen anderen Dingen habe ich noch große Fragezeichen im Kopf.

Bei meinen Fragen geht es dabei nicht nur darum, was ich JETZT bereit bin zu investieren, sondern was ggf. mal Sinn macht. Aber so 100 bis 150 EUR würde ich schon noch investieren, denke ich. Allerdings muss es Sinn machen.
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 16. Apr 2015, 16:51
Hallo,

bis 100 Euro für ein anderes System? kannste kniggen - bringt nix


Peter
Tauern
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 16. Apr 2015, 17:57
Hallo,

ich würde an der Plattenspieler - Nadel-Kombination nichts ändern. Ich betreibe derzeit u.a. ähnliches. Wenn du unbedingt Geld ausgeben möchtest: nehme die bis zu 150 EUR als Grundlage für die spätere Anschaffung anderer Hauptlautsprecher. Wenn du kurzfristig Geld ausgeben möchtest könntest du über ein sehr gut geschirmtes Kabel mit möglichst geringer Kapazität (und möglichst kurz) vom Plattenspieler zum Verstärker nachdenken. (Das Kabel ist doch austauschbar?).

Grüße

Tauern
impression83
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Apr 2015, 18:12
Danke für eure Antworten.

Das Kabel ist platztechnisch bedingt leider 5m lang, da der Dreher 4m vom Receiver entfernt steht. Das hängt mit einer TV Bank zusammen, über deren gesamte Breite ein 60 Zoll Fernseher hängt. Daneben wiederum stehen Vitrinen und Lautsprecher, also kein Platz den Plattenspieler unterzubringen. Er kann also nur auf einem Sideboard stehen und hat darum eben die 4m Abstand.

Was heißt "Kabel mit geringer Kapazität"?

Der Dreher wurde mich bereits ca. 1m Kabel geliefert, welches m. E. fest am Player installiert ist. Müsste ich aber noch mal genau drunter schauen. Von diesem Kabel ausgehend, verwende ich ein dreifach-geschirmtes Cinch-Kabel mit vergoldeten Steckern zum Receiver.

PS
Ich merke aber schon, dass ich das Geld lieber in meiner Tasche belasse. Kaufe mir vllt. noch mal eine andere Plattentellerauflage und das wars.

PPS
Was gibts an meinen Boxen zu meckern? Preis-/Leistung sind die super! Wurden vor geraumer Zeit auch hier im Forum viel diskutiert.
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 16. Apr 2015, 18:33
Hallo,

ich gehe dann davon aus, dass Du den eingebauten Phonopre nutzt?

Denn beim Phonopegel kommt nach 3 mtr. nicht mehr viel Gescheites an.

Peter
Tauern
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 16. Apr 2015, 18:48
Hallo,

der Yamaha-AVR hat doch m.W. keinen Phonoeingang. Frage: wo hast du den Phono-Pre eingeschleift?

Folgende Reihenfolge beachten: Plattenspieler - kurzes Anschlusskabel - Phono-Pre - längeres Anschlusskabel - Verstärker.

Grüße

Tauern

PS: die LS sind für sich genommen sicher nicht schlecht. Aus deinem Anfangsbeitrag schließe ich aber, dass es dir um bessere klangliche Auflösung geht. Und da können andere LS noch eine ganze Menge herausholen. Die müssen garnicht einmal so teuer sein. Es gibt Regalboxen für ca. UVP 600 die beachtliches leisten können.
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 16. Apr 2015, 18:51
Hallo,

der Dreher hat einen verbaut, ist nix besonders aber funzt.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 16. Apr 2015, 18:52 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 16. Apr 2015, 18:58
Dann haben wir doch eine ideale Möglichkeit, die 150 EUR auszugeben
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 16. Apr 2015, 19:01
Hallo,

na ja, 60 Öcken kann man dafür ja inne Hand nehmen...
http://www.avartix.de/deutsch/TC-760LC-Vorverstaerker.html

Peter
impression83
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 16. Apr 2015, 19:31
Danke für die rege Diskussion hier.

Da neue Lautsprecher erstmal nicht aufgestellt werden noch mal zum Verstärker. Es ist richtig, dass der MC Crypt einen Vorverstärker integriert hat. Habe mit solchen Bauteilen allerdings noch nie zu tun gehabt. Was genau bringt mir ein neuer Vorverstärker? Wird das Signal besser? Und was heißt "besser" in diesem Fall?

Sorry für die dummen Fragen, aber kein Plan von der Materie....

Edit:
Mein MC Crypt hat ja einen MM-Tonabnehmer?!

Edit 2:
Was mache ich, wenn mein MC Crypt kein Erdungskabel hat? Hat er nämlich wirklich nicht und es ist auf der Unterseite auch nichts zu sehen, wo man ein solches befestigen könnte. Ist dann die Verwendung eines externen Vorverstärkers überhaupt möglich, ohne dass es brummt?

Ein ordentliches Kabel vom Vorverstärker zum Receiver dürft ihr mir auch gern empfehlen. Die Auswahl ist groß, aber welches ist das Richtige? Die Mittelklasse-Kabel von Oelbach kosten bei 3m fast 30 Euro. Sind sie das wert? Und was bringen mir diese tollen Kabel, wenn vom Dreher zum Vorverstärker letztendlich ein ganz handelsübliches Cinch-Kabel verläuft?


[Beitrag von impression83 am 16. Apr 2015, 20:53 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#15 erstellt: 16. Apr 2015, 23:00
Hi,

ich persönlich sehe kein Problem, ein deutlich teureres System zu installieren. 100 Euro werden aber wohl nicht ganz reichen für etwas besseres.

Bevor man einen anderen Phonopre nimmt, sollte man prüfen, was verbaut ist.

LG Tom
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 17. Apr 2015, 05:56
Hallo,

für Leitungen auf Line-Pegel reichen ganz normale Strippen für ne Handvoll Euro (vernünftige Stecker dürfen es sein), glaub diesen Voodoo-Schwachsinn nicht!

Für Leitungen auf dem niedrigen Pegel bei MM sollte das Kabe eine zum Abtastsystem und Phonovorverstärker passende Kapazität haben, auch hier ist "hochwertig" nur für die Stecker zu beachten, passende Leitungen gibt es ab ca. 0,80 - 1,50 Euro pro Meter ohne Stecker!
Da wird nur mit der Gutgläubigkeit der Leute Kohle gemacht!
"Fachhändler" die mir son Schrott andrehen wollen bekommen von mir zu hören "entweder Ruhe oder ich gehe, mein Geld werd ich auch woanders los". Das hilft meist, wenn nicht - andere Mütter haben auch schöne Töchter...

Peter
impression83
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Apr 2015, 07:12
Dann verwende ich vorerst mein Cinch-Kabel weiter. Interessant ist dann jetzt aber noch die Frage, wie es mit dem Vorverstärker aussieht. Mein Dreher führt definitiv kein Erdungskabel mit sich und es gibt auch keine Buchsen für Bananenstecker o. ä., die auf eine Erdungsmöglichkeit hinweisen. Stirbt damit die Idee eines Vorverstärkers?
8erberg
Inventar
#18 erstellt: 17. Apr 2015, 07:28
Hallo,

Du kannst es auch ohne Massekabel probieren, oft genug brummt es dann trotzdem nicht, sollte das Problem auftreten kann man noch immer ne Strippe an ein metallisches Teil am Gehäuse machen.

Bei einigen Leuten brummt eher der Trafo des Hanpin-Drehers...

Peter
impression83
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 17. Apr 2015, 07:42
Das heißt, ich könnte es einfach probieren und im Zweifel - wenn alle Stränge reißen - das Gerät einfach zurückschicken?!

Bin dann sowieso gespannt, welche Auswirkungen die Vorverstärkung hat. Wie gut ausgeprägt mein Gehör an der Stelle ist, kann ich gar nicht sagen.
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 17. Apr 2015, 07:47
Hallo,

ich sags mal so: erwarte keine Wunder, die werden nicht passieren...

Peter
impression83
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 17. Apr 2015, 07:50
Alles klar, danke soweit.
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