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Thorens TD280Mk IV brummt

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irrah
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Dez 2015, 14:05
Hallo werte Experten!

Ich weiß dazu gibts unzählige threads und ich habe versucht sie alle zu lesen, aber ich komm irgendwie nicht weiter.
Hab o.s. Dreher bei ebay gekauft, er hat das original Stanton System drauf und hat bei Abholung gespielt. Allerdings hatten wir sehr leise abgehört.
Jetzt bei mir, ist ein Brummen zu hören. Es liegt deutlich unter dem Nutzsignal, ist aber trotzdem störend.

Habe alles andere, Tuner, Antenne, CD etc vom Amp und vom Strom abgezogen.
Hab sogar das Netzteil vom Thorens abgezogen, aber es brummt.
Habe den ursprünglichen Arcam Alpha 6 plus durch einen Lecson ersetzt, keine Änderung.
Hab die Kontaktschuhe am Headshell gereinigt, nichts.
Hab die Masse am Thorens mit einem anderem Kabel geführt, nichts.
Lötstellen innen sind alle gut.
Das Brummen ändert sich etwas wenn ich die Cinch-Kabel bewege und wenn ich den Plattenteller berühre.

Kann es das alte System selbst sein?
Soll ich die Cinchkabel wechseln?
Hat jemand noch ne Idee?

Vielen Dank!
RelacksMax
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Dez 2015, 17:45
Spontan:

- Du hast ja schon alles getrennt. Auch Lampen? Dimmbare LED-Leuchten? Brummen kann durch alles mögliche was im gleichen Kreis hängt verursacht werden.

- Den Verstärker hast ja schon getauscht - möglicherweise könnte aber ein Phono-Pre trotzdem helfen.

- Plattenspieler mal am Hochpegeleingang anschließen und testen ob du dort auch ein Brummen hast.

...
irrah
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Dez 2015, 18:20
Also an einem Line Eingang angeschlossen hab ich kein Brummen.
Ich finde es halt seltsam, dass sich das Brummen ändert, wenn ich die Cinch-Kabel bewege.
>COWL<
Stammgast
#4 erstellt: 09. Dez 2015, 19:44
Ich habe zur Zeit ein ähnliches Problem mit einem Neuzugang von Thorens, welches aber lokalisiert und am Wochenende behoben wird. Bei mir sind beide Leitungen kurz vor den Cinchsteckern nicht mehr in Ordnung, was zu einem vernehmbaren Brummen geführt hat. Wie du beschreibst, unterhalb des Ausgangssignals, aber dennoch störend. Evtl. sind die bei dir auch "durch", so dass da ein ungewollter Kontakt entsteht.

Edit: Das am Hochpegeleingang nichts zu hören ist, wundert mich nicht, da das Signal nicht verstärkt wird. Spiel mal eine LP ab, dann merkst du das Fehlen des Phonovorverstärkers.


[Beitrag von >COWL< am 09. Dez 2015, 19:47 bearbeitet]
irrah
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Dez 2015, 19:53
Haha, sehr interessant, wie bist Du da drauf gekommen?
Und ersetzt Du jetzt die Kabel komplett bis zum Tonabnehmer?

Ich hätte jetzt erstmal die Cinchkabel gewechselt.
RelacksMax
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Dez 2015, 20:16
Möglicherweise handelt es sich auch um ne Lötstelle im Cinch-Stecker, die nicht mehr in Ordnung ist. Hatte ich auch schon - da halt einmal kurz mim Lötkolben erhitzen (möglicherweise kleines bisschen Zinn drauf) und fertig ...


[Beitrag von RelacksMax am 09. Dez 2015, 20:16 bearbeitet]
irrah
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Dez 2015, 20:28
mmh, das sind leider so verschweißte Billigdinger.
Werd wohl neue bestellen und einlöten.
Und danach die Kabelschuhe am Headshell wechseln.
RelacksMax
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Dez 2015, 20:54
Sicher das die verschweißt sind? Bei einigen "günstigeren"
Modellen: Mit ner kleinen Zange vorne am Stecker festhalten und dann den Kunststoff nach hinten ziehen.

Sollte eigentlich gehen - bei meinen Technics waren auch billige Dinger dran und die ließen sich öffnen.
>COWL<
Stammgast
#9 erstellt: 09. Dez 2015, 21:13

irrah (Beitrag #5) schrieb:
Haha, sehr interessant, wie bist Du da drauf gekommen?
Und ersetzt Du jetzt die Kabel komplett bis zum Tonabnehmer?

Ich hätte jetzt erstmal die Cinchkabel gewechselt.


War mein Posting so missverständlich?
Beide Leitungen kurz vor den Cinchsteckern...ich schneide 5cm ab und tausche die Stecker, nix Tonarmverkabelung.
irrah
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Dez 2015, 06:31
Entschuldige, ja ich hatte es falsch verstanden, ich dachte Du meinst die "dünnen" Leitungen im Dreher und dass diese kurz vor der Platine, an der sie an das Cinchkabel gelötet sind defekt sind.
Und das hätte mich gewundert, wie Du da drauf gekommen bist...

Ja ich werde das mal ausprobieren, das Cinchkabel ist eh elend lang, ich schneid ein Stück ab und löte neue Stecker dran, vielen Dank und ich werde berichten!
RelacksMax
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Dez 2015, 08:27
Zu langes Cinch-Kabel könnte natürlich auch ein Grund sein - das sollte nicht länger als maximal 1,50 m sein - eher so n guter Meter. Möglicherweise ist das ja schon nicht mehr Original ... je nachdem könnte man dann tatsächlich darüber nachdenken das ganze Cinch-Kabel zu ersetzen.


[Beitrag von RelacksMax am 10. Dez 2015, 08:27 bearbeitet]
juanitolo1
Stammgast
#12 erstellt: 10. Dez 2015, 08:45
Plattenspieler mal hochheben, ändert sich was?

Vielleicht ein Kabelmodem oder ein WLAN Router in der Nähe?
irrah
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 10. Dez 2015, 09:14
Hab den Plattenspieler ein gutes Stück hochgehoben und im Bereich von ca. 1,50 M bewegt. Hat keine Änderung gebracht.
Aber ich kann mal das Apple Airport abziehen, das wäre noch ne Variante.
irrah
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 10. Dez 2015, 19:19
So, neue vergoldete Cinch-Stecker dran und Kabel auf 75cm gekürzt. Es ist besser, aber noch nicht gut.
Das abgeschnittene Kabel machte keinen guten Eindruck, ich denke das muss ganz weg.
Was könnt ihr da empfehlen?

Jetzt hab ich auch noch festgestellt, das die Endabschaltung nicht geht, Mist. Vielleicht sollte ich das Ding auch einfach in die Tonne werfen, irgendwie nervt es ganz schön nicht voran zukommen...
>COWL<
Stammgast
#15 erstellt: 10. Dez 2015, 19:20
Na bitte, zumindest wird die mögliche Ursache immer weiter eingegrenzt.
Ich tippe dennoch auf die Kabel, weil es schlechter wird, wenn du dran wackelst.

Viel Erfolg!
irrah
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 10. Dez 2015, 19:26
Danke!!

Noch jemand Tipp wegen der Endabschaltung?
RelacksMax
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 10. Dez 2015, 20:23
Die nicht korrekt funktionierende Endabschaltung hat vermutlich eine recht simple Ursache (ohne jetzt zu wissen welche ;)). Schau mal in den Handbüchern: http://www.vinylengine.com/library/thorens/td280.shtml

Meistens sind da Fehlerbeschreibung drin mit möglichen Lösungen.
irrah
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 11. Dez 2015, 09:05
Ja, toll dass es sowas gibt, aber das klingt ja schon kompliziert, hat schon mal jemand die Justage der der Sichel und des Poti vorgenommen?
akem
Inventar
#19 erstellt: 11. Dez 2015, 11:34
Normalerweise reicht es vollkommen, die Sichel korrekt einzustellen. Du mußt halt die richtige Position finden. Das ist ein bischen try and error, aber nur so geht's.

Gruß
Andreas
irrah
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 11. Dez 2015, 14:39
Ah, okay. Dazu löse ich die Befestigung und verschieb die einfach, oder muss ich da noch was von innen machen?
akem
Inventar
#21 erstellt: 11. Dez 2015, 14:46
Naja, die Sichel ist ja innen...
Die Sichel muß halt ohne irgendwo anzuecken in dem Kunststoffteil mit der Lichtschranke drehen können. Durch verdrehen am Tonarmschaft kannst Du den Punkt einstellen, an dem der Tonarm die Endabschaltung auslöst. Da mußt Du halt ein bischen probieren und mit einer Platte testen, die bis nahe an die Auslaufrille geschnitten ist.

Gruß
Andreas
irrah
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 11. Dez 2015, 14:56
Oh, ich dachte die Sichel is das Teil unter dem Tonarm, da muss ich nochmal schauen...Td280
irrah
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 11. Dez 2015, 15:55
So geschafft, war dann doch einfacher als erwartet. Danke für die Infos! Jetzt wart ich auf die abgeschirmten Kabel und hoffe dann ungetrübt Platten hören zu können!
irrah
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 14. Dez 2015, 13:25
Hurra!

Geschafft, Endabschaltung läuft und Brummen ist mit ordentlich geschirmten Kabeln auch weg.
Zudem scheint auch das leichte Defizit bei 2,5 KHz weg zu sein, alles in allem also wieder reiner Analog Genuss!

Vielen Dank an alle die sich bei der Fehlersuche beteiligten!

Ich mach mich jetzt mal auf die Suche nach einem neuen System
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