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Thorens TD 320 Problem Einlauf springt, Nadel rutscht rein

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Sir_Rock1973
Neuling
#1 erstellt: 29. Mrz 2016, 10:59
Hallo liebe Forumsmitglieder,

bin neu hier und konnte über die Suchfunktion noch keine Antwort finden.
Ich habe einen TD 320 (ohne MK irgendwas) mit ELAC D796 H30 System kürzlich gebraucht erworben.
Ich habe folgendes Problem:
Bei fast allen Vinyls "rutscht" die Nadel in den Titel rein und läuft nicht über die Einlaufrille an.
Ich setze die Nadel über der Einlaufrille an und lasse diese dann über die Liftfunktion ab. Dabei rutscht die Nadel dann in den Anfang des Songs rein, was ich weder der Nadel noch meinen Scheiben antun möchte.
Woran kann das liegen?
Geht der Lift zu langsam runter?

Plattenspieler steht "im Wasser" ausgerichtet.

Vielen Dank für eure Tipps.
akem
Inventar
#2 erstellt: 29. Mrz 2016, 11:08
Zunächst solltest Du mal überprüfen, ob die Einstellungen alle stimmen:
- Auflagekraft
- Tonarmhöhe
- Antiskating

Gruß
Andreas
Sir_Rock1973
Neuling
#3 erstellt: 29. Mrz 2016, 11:33
Hallo Andreas,

vielen Dank für die Hinweise.
Tonarmhöhe werde ich prüfen. Dazu habe ich hier einige Threads gefunden.
Die Auflagekraft wollte ich schon überprüfen und habe mir dazu eine Waage von Ortofon besorgt. Nur bin ich daran gescheitert, dass bei TD 320 der Tonarm sich nur senken lässt, wenn der Teller sich dreht. Und auf den drehenden Teller die Waage zu stellen, ist sinnlos.
Leider konnte ich zu dem System bisher wenig Daten finden.
Oder schmeisse ich gerade Auflagekraft mit Auflagegewicht durcheinander?

Gruß
Keith
plattenmax
Stammgast
#4 erstellt: 29. Mrz 2016, 12:07
Wenn der Teller sich nicht drehen soll. Stecker ziehen.
Allerdings kannst Du wohl einstellen wie du willst.
Bei vielen LPś ist der Aussenrand etwas dicker, so
dass es nach innen ein Gefälle gibt.
Nadel vor absenken so positionieren, dass sie am
inneren Ende der Aussenrille ist. So mach ich es zumindest.

Was Du noch machen kannst.
Nadel gründlich reinigen.
Antiskating und Gewicht richtig einstellen.
akem
Inventar
#5 erstellt: 29. Mrz 2016, 12:09
Auflagekraft = Auflagegewicht...
Du kannst auch bei stehendem Teller den Arm absenken. Du mußt nur den Hebel in der "Unten"-Position halten. Notfalls kannst Du den Dreher auch austricksen, indem Du den Riemen abnimmst und dann einschaltest.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 29. Mrz 2016, 13:03
Hallo!


..... Und auf den drehenden Teller die Waage zu stellen, ist sinnlos. ......


Aussenteller abnehmen, Riemen abziehen, Aussenteller wieder aufsetzen, Plattenspieler einschalten, Waage auflegen, Auflagegewicht prüfen, Tonarm arretieren, Plattenspieler ausschalten, Aussenteller abnehmen, Riemen wieder Aufziehen, Aussenteller wieder auflegen. -Fertig-.


......Bei fast allen Vinyls "rutscht" die Nadel in den Titel rein und läuft nicht über die Einlaufrille an........


Vor allem Antiskating prüfen und gegebenenfalls richtig einstellen.

Das die Abtastnadel ungefähr genau so oft erstmal auf der Plattenoberfläche wie in der Einlaufrille landet ist an sich normal allerdings sollte die Nadel innerhalb einer Umdrehung die Rille gefunden haben.

MFG Günther
Sir_Rock1973
Neuling
#7 erstellt: 31. Mrz 2016, 08:30
Das Problem wäre ja keines, wenn die Nadel erst auf der Plattenoberfläche landet und dann innerhalb einer Umdrehung die Rille findet. Das Problem ist, dass die Nadel bei mir quasi die Einlaufrille komplett überspringt und sogar die ersten Takte des Anfangtitels übergangen werden.
Das bedeutet mein "Hörgenuss" beginnt in der Regel mit einem Kratzgeräusche/Slide-In.

Abgesehen davon, dass ich mit der Waage von Ortofon (weiße Waage mit Rauchglassockel) meine liebe Mühe habe, da diese oftmals hängt, habe ich festgestellt, dass der Tonarm beim Spielen nicht parallel zur Plattenoberfläche läuft, sondern der Tonarmsockel zu hoch ist, was daran liegen wird, dass ich leider nicht die "dicke" originale Thorens-Matte habe sondern eine dünnere Auflage.
Den Tonarm (TP 16 MK III) kann ich durch Lösen der beiden Madenschrauben unter der beweglichen Abdeckung absenken?
arizo
Inventar
#8 erstellt: 31. Mrz 2016, 09:04
Kann es vielleicht sein, dass der Tonarmlift leicht schief mit Gefälle zur Plattenmitte steht und das Antiskating komplett ausgeschaltet oder kaputt ist?


[Beitrag von arizo am 31. Mrz 2016, 09:09 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 31. Mrz 2016, 16:54
Hallo!


.......Den Tonarm (TP 16 MK III) kann ich durch Lösen der beiden Madenschrauben unter der beweglichen Abdeckung absenken?
......


Du meinst die beiden Schrauben am Tonarm-Sockel?

Ja das geht aber diese Schrägstellung kann nicht die Ursache für dein Problem sein. Der TP-16 in allen seinen Varianten ist ein Tonarm mit dynamisch geregelter Auflagekraftzeuinstellung.

Eigentlich sollte nach dem Austarieren mit dem Kontergewicht die mit der verbauten Feder eingestellte Auflagekraft so ziemlich stimmen, allenfalls dürfte sie um 0,2-0,25 Gramm abweichen.

Stelle doch einfach einmal die Auflagekraft und das Antiskating auf null und schaue dann ob der Tonarm überhaupt vernüftig austariert ist.

Dann stelle die Auflagekrafteinstellung neu ein und das AS auf ungefähr den gleichen Wert, dabei gibt es immer zwei mögliche Einstellungen auf der AS-Skala. Falls dein Elac eine Originalnasdel hat stellst du hier den Wert für eine Ellipse ein b ei einer billigen Nachbaunadel den für die konische Nadel.

Von dieser Einstellung ausgehend gibst du schrittweise etwas Antiskating zu verbessert sich dadurch die ganze Sache machst du damit solange weiter bis der Sprungeffekt nicht mehr auftritt. Verschlechtert sich die ganze Sache gehst du umgekehrt von.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 31. Mrz 2016, 17:35 bearbeitet]
arizo
Inventar
#10 erstellt: 31. Mrz 2016, 17:26
Ich nicht.
Ich hatte nur die Idee, dass es sein könnte, dass bei schiefer Liftbank während des Absetzens der Tonarm entsprechend dem Gefälle nach unten rutschen will und dabei ja nach innen wandert.
Ob das sein kann, weiß ich nicht.
Sir_Rock1973
Neuling
#11 erstellt: 01. Apr 2016, 07:33
Hallo Günther,

ja ich meinte die Madenschrauben am Tonarmsockel.
Unabhängig davon, dass das nicht die Ursache für mein Problem ist, ist es doch besser, die Tonarmhöhe korrekt einzustellen.
Ich habe mir eine "dicke" originale Auflage von Thorens nun mal geliehen, damit kann ich ja feststellen, ob sich was ändert, wenn diese aufliegt.

Es ist eine Original Nadel, die ich habe.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 01. Apr 2016, 07:47
Hallo!


.... ist es doch besser, die Tonarmhöhe korrekt einzustellen.........


Ja, -fürs Auge-, rechnisch gesehen ist es so gut wie egal da der Eintauchwinkel der Nadel zwischen 15- und 20° betragen kann ohne daß das etwas an der Funktionalität ändert.

Pass ein wenig auf wenn du den TA runterschraubst es sollte dabei nicht verdreht werden.

Ach ja, das hätte ich beihnahe vergessen, schaue dir doch einmal die Oberfläche der Liftbank an eventuell ist die ja einfach sehr glatt gerieben und dein TA rutscht hier beim Absenken in dem Moment wenn die Nadel gerade die Plattenoberfläche berührt zur Seite da hier die volle Auflagekraft noch nicht greifen kann, ein wenig aufrauhen hilft dann nachhaltig bei deinem Problem.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 01. Apr 2016, 07:51 bearbeitet]
Sir_Rock1973
Neuling
#13 erstellt: 01. Apr 2016, 16:14
Ich versuche nun, den Tonarm neu einzustellen. Ist das normal, dass beim Austarieren des Armes, dieser komplett nach außen zieht?
Also Antiskating auf 0 und Auflagekraft auch auf 0.
affenzahn
Stammgast
#14 erstellt: 01. Apr 2016, 16:51
Wenn die Nadel über die Platte rutsch, kann auch das Nadelgummi hart sein.
boozeman1001
Inventar
#15 erstellt: 01. Apr 2016, 20:55

Sir_Rock1973 (Beitrag #13) schrieb:
Ich versuche nun, den Tonarm neu einzustellen. Ist das normal, dass beim Austarieren des Armes, dieser komplett nach außen zieht?
Also Antiskating auf 0 und Auflagekraft auch auf 0.


Nein, das ist nicht normal. Steht der Dreher im Wasser, also waagerecht?
Falls ja, vermute ich einen defekt am Arm...
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 01. Apr 2016, 22:09
Hallo!


.......Ich versuche nun, den Tonarm neu einzustellen. Ist das normal, dass beim Austarieren des Armes, dieser komplett nach außen zieht?.......


Nein, möglicherweise sind die Tonarmkabel verdrallt oder deine AS-Einstellung ist defekt.

Der TP-16 sollte eigentlich nur sehr Langsam zur Tonarmhalterung zurückdrifen oder einfach in jeder beliebigun Position über dem Teller schweben (bei einigen Exemplarengeht das magnetische AS nicht ganz auf null allerdings ist diese Abweichung sehr gering)

MFG Günther
Sir_Rock1973
Neuling
#17 erstellt: 02. Apr 2016, 14:35
Das Problem konnte ich folgendermaßen lösen:

Nachdem ich den Tonarm genau inspiziert habe, habe ich festgestellt, dass durch minimales Anziehen der Schraube oben mittig unter der Abdeckung der Tonarm nicht mehr nach außen zieht. Somit konnte ich den Ton nun austarieren und Auflagegewicht 1,25 und Antiskating bei ca. 1 einstellen.
Dabei habe ich noch die Tonarmliftauflage etwas verstellt und deren Oberfläche mit Alkohol gereinigt.
Mehrere Vinyls ausprobiert. Nadel setzt sauber in der Einlaufrille auf, Platte laufen sauber durch und Endabschaltung funktioniert auch.

Vielen Dank für alle hilfreichen Tipps und Anregungen.

Nun kann ich mich der Suche neuer Lautsprecher widmen. Auch hier bin ich für Anregungen und Tipps dankbar.
Standboxen müssen platzbedingt schmal sein. Derzeit in Verwendung ATL 705 Pro.
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