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Dual 621 oder 1226 für einen Anfänger

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o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 12. Apr 2016, 15:33
Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich auch dem Analogen witmen und könnte zur Zeit recht günstig an einen Dual 621 oder einen 1226 ran kommen (40€). Die Frage ist welcher, da beide auf einmal nicht in Frage kommen.

Ich bitte um Meinungen und Anregungen.

Viele Grüße
Benjamin
Tattermine
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 12. Apr 2016, 16:29
Hallo,

kommt drauf an, in welchen Zustand die sind, wobei ich bei dem Preis nicht unbedingt mit top gewarteten Geräten rechnen würde, immerhin reden wir hier von Plattenspielern, die +/- 40 Jahre auf dem Buckel haben. Wenn doch, würde ich abgesehen von der Optik wohl den 621 bevorzugen (Direktantrieb und bessere Gleichlauf- und Rumpelwerte). Ansonsten den, der besser in Schuss ist oder dir besser gefällt.

Nur mal proforma: würdest du denn ggf. selbst basteln wollen?
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 12. Apr 2016, 18:37
Nun, für einen Dual 621 legt man mittlerweile schnell mal einen Hunderter oder noch mehr auf den Tisch. Technisch ist das ein sehr ausgereifter Direkttriebler aus den späten 1970er-Jahren mit Vollautomatik. Bekannter Schwachpunkt ist der Steuerpimpel, die Reparatur ist aber keine grosse Sache. Ansonsten werden da kaum nennenswerte Probleme überliefert.

Der 1226 ist ein Wechsler. Irrtum vorbehalten mit Reibradantrieb. Insgesamt erfordert dies mehr Zuwendung als die anspruchslosen Direkttriebler. Ich würde den 621 nehmen.

LG
Manuel
ParrotHH
Inventar
#4 erstellt: 12. Apr 2016, 18:47
Für den Preis würde ich beide mitnehmen, und sei es nur, um einen davon später mal anzugehen!
Wenn das Budget nur einen hergibt, dann würde ich für den 621 plädieren, da Direktantrieb.

Parrot
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 12. Apr 2016, 19:00
Hallo,

der 621 ist eindeutig technisch besser und auch pflegeleichter.

Sicherheitshalber würd ich den Knallfrosch (Entstörkondensator über dem Motorschalter) tauschen und den 1000 µF "dicken" Elko sollte man sich auch mal anguggen.
Sonst Automatik reinigen und neu schmieren, alles kein Akt. Strobobirnchen gibt es nicht mehr, dafür beim Dualfred eine passende Lösung mit LED.

Peter
o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 13. Apr 2016, 10:43
Hey, super für die schnellen Rückmeldungen. Ich schau mir den 621 heute mal an. Ein bisschen rumbasteln würde mich nicht stören, nur ne Dauerbaustelle wäre übel.
Marsilio
Inventar
#7 erstellt: 13. Apr 2016, 12:29
Anschauen, ausprobieren. Wenn der Gleichlauf stimmt (bleiben die Striche beim Stroboskoplicht stehen) und die Maschine auch sonst auf Anhieb funktioniert und Musik zu hören ist, würde ich das Teil mitnehmen. Eine nicht mehr gute Nadel wäre KEIN k.o.-Kriterium. Eine neue Nadel dürfte wohl eh irgendwann fällig sein und lohnt sich bei dem Dreher in jedem Fall - evtl. sogar auch ein höherwertiges neues Tonabnehmersystem.

LG
Manuel
ParrotHH
Inventar
#8 erstellt: 13. Apr 2016, 13:08
Auf den Antiresonator achten! Das ist das innere Gegengewicht, das hinten im Tonarm im äußeren Gehäuse mit einer Felder aufgehängt ist. Es darf nicht völlig durchhängen, und muss frei schwingen können.

Beim Transport möglichst sichern, also irgendwas (z. B. passend gefaltetes Papierstück) zwischen inneres Gegengewicht und Gehäuse "stopfen". Außerdem möglichst das gesamte Gegengewicht abnehmen (ist über eine Rändelschraube gesichert).

Und damit das Chassis beim Transport nicht locker in der Zarge herumschwingt, die Transportsicherungsschrauben festzurren...

Parrot
Lucky_8473
Stammgast
#9 erstellt: 13. Apr 2016, 16:42
Hallo,

eine kurze Zwischenfrage, hat schon jemand von diesen Anbieter Steuerpimpel gekauft und ist das auch was für meinen 1225, den mit der 2,5² Lautsprecherlützenhülse habe ich Probleme, den die wird zu weich und funktionierst nicht mehr.

LG Tom
Tattermine
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Apr 2016, 17:03
Ich hab für meinen auch bei ebay welche gekauft, zwar nicht von diesem Händler, aber die sahen zumindest genau so aus und passen perfekt.
o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 13. Apr 2016, 17:19
Es hat sich herausgestellt, dass für den 621 doch ganze 80€ fällig sein sollen und keine 40. Tatsächlich müsste ich für den auch noch ziemlich weit fahren und darum ist das vom gefühl her dann kein Schnäppchen mehr.
Aus dem Grund tendiere ich tatsächlich zu dem 1226 trotz Reibrad, wäre das eine dumme Entscheidung?
Marsilio
Inventar
#12 erstellt: 13. Apr 2016, 17:34
Wie weit der Weg ist musst Du beurteilen. Imo ist 80.- immer noch ein sehr guter Preis für den 621. Wie ist denn der Zustand? Was ist für ein Tonabnehmer verbaut? Vielleicht ist da ja auch noch was leckeres dran...

LG
Manuel
o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 13. Apr 2016, 17:58
Zustand keine Ahnung, bin noch nicht hin gefahren. Der Weg ist für mich nicht so mal eben möglich und mit größerem Aufwand verbunden (habe selbst kein Auto). Darum das ganze blöde gefrage hier. Das Einzige Bild was ich habe ist mit Haube zu, das macht mich schon ein wenig skeptisch.
Als System ist ein DMS 242E verbaut und eine DN 242 als Nadel ist drin, Zustand unbekannt. Taugt das System was und sind Ersatznadeln noch zu bekommen? Ich hab schon gelesen, dass es mit den originalen schwer wird, aber gibt es mittlerweile Nachbauten?
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 13. Apr 2016, 19:01
Hallo,

das DMS System ist mir Originalnadeln sehr gut, ab & an findet man Originalnadeln in der Bucht, Nachbauten sind nicht so gut aber problemlos zu bekommen.

Beim 1226 sollte man alle Funktionen testen, auch die Wechslerfunktion, am Besten einen Kopfhörer mitnehmen - dann kriegt man am Besten mit wenn das Laufwerk rumpeln sollte (liegt meist am Reibrad)

Die Mechanik ist nicht ganz so simpel.

Als System war ab Werk das Shure M75 dran, da gibts keine Originalnadeln für, aber bei Cleorec (Ebay) findest günstige und gute Nachbaunadeln. Für Wechslerbetrieb immer eine Rundnadel nehmen, für Einzelspielbetrieb geht eine elliptische Nadel.

Das System ist ein kleiner Rocker, das Richtige für Rockmusik der 70er Jahre.

Peter
akem
Inventar
#15 erstellt: 14. Apr 2016, 10:31
Ich hab mal auf einem Dual 1224 (gleicher Dreher nur mit einfacherem Motor) ein Ortofon Vinylmaster Silver laufen gehabt. Die Kombi hat richtig Laune gemacht, nur das Brummen des einfachen Motors hab ich nicht weggekriegt. Der 1226 sollte dieses Brummen aber nicht haben. Der Tonarm ist zwar nominell einer der einfacheren Dual-Arme, jedoch sehr gut. Der Dreher kann richtig rocken! Die Mechnik dieser Generation ist zwar immer noch recht komplex aber immerhin schon ziemlich robust, da hab ich noch nie erlebt, daß sich da von selber was verstellt hat. Wenn ich da an die 1019 denke...

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 14. Apr 2016, 11:15
Hallo,

stimmt, die Geräte sind feinmechanischer Maschinenbau, robust aber dennoch präzise.

Die 1224 mit dem einfachen Motor sind eigentlich auch nur für keramische Abtaster gewesen, Dual hatte dafür sogar ein keramisches System gebaut was die DIN 45500 eingehalten hat.
Sonst wäre ein Shure M75 besser gewesen, das System hat keine Probleme mit dem Magnetfeldschleuder-Motor.

Peter
akem
Inventar
#17 erstellt: 14. Apr 2016, 11:44
Das Ortofon VM Silver hatte auch kein Problem mit dem Magnetfeld des Motors - es war ein rein mechanisches Brummen, das erst hörbar wurde, wenn die Nadel auf der Platte war.

Gruß
Andreas
Tattermine
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Apr 2016, 11:49
Um noch mal auf des TEs Fragen zurückzukommen: ich denke, die Preise sind für beide Spieler durchaus OK, solange da nichts offenkundig kaputt ist.

Zum DMS242: ordentliches (Einsteiger-)System, kann man schon gut mit hören. Ersatznadeln gibt es (s. #14).

Zum 1226: macht durchaus Spaß, etwaige Problemchen lassen sich mit wenig Aufwand und haushaltsüblichen Mitteln bzw. Werkzeugen in den meisten Fällen selbst beheben. Insofern alles andere als eine "dumme Entscheidung".
o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 20. Apr 2016, 12:01
Hallo Leute,

vielen Dank für die ganzen Tipps und Meinungen. Ich wollte mich noch einmal mit dem Endergebnis bzw. dem Anfang meiner Plattenspielerkarriere melden:
ich habe mir den 621 angeschaut und der war in einem sehr schlechten Zustand: Sehr dreckig, Haube an einigen Stellen gerissen und das wichtigste: Der TA war total hinüber: Kontakte korrodiert (vorn wie hinten) Nadel vollkommen krumm und ein Diamant war auch nicht mehr drauf. Der Teller drehte zwar, aber einen Ton gab es nicht. Den habe ich also nicht genommen.
Der 1226 isses dann geworden. Zustand ist sehr gut (bis auf das jemand wirklich hässlich die Haube beklebt hat). Sauber, alle Mechanik funktioniert, die Wechslerfunktion hat nur halb funtioniert, etwas in der Achse hat geklemmt, das habe ich aber heute schon repariert. Nadel ist in einem guten Zustand (soweit ich das beurteilen kann). Richtig anschließen konnte ich ihn noch nicht, aber es ertönt auf jeden Fall musik von der Nadel, auch ohne Verstärker. In den nächsten Tagen schneide ich den DIN Stecker ab und dann kommen cinch stecker und ne Erdung dran, ab dann läufts hoffentlich auch über die Anlage.
Wenn ich mal Zeit habe schaue ich mir die Nadel unter nem Mikroskop an, sollte sie nicht annähernd so aussehen wie eine Referenz via Google Bildersuche spendiere ich noch eine neue Nadel.

Viele Grüße und vielen Dank,
Benjamin
beeble2
Stammgast
#20 erstellt: 20. Apr 2016, 12:57
ACHTUNG,

bei umbau auf Cinch darauf achten die Massen getrennt zu führen.
D.h. die Schirme vom orginalkabel gehen auf einen Kabelschuh im Dreher.
Der Kurzschließer (das ist das Teil wo das Kabel angeschlossen ist) hat eine Massebrücke.
Die geht von beiden Kanälen bis auf das Chassis (das ist einfach nur ein Draht quer durch den Kurzschließer).
Diesen Draht 2 mal durchkneifen. Einmal zwischen den Kanälen und dann von dem einen Kanal zu Chassis.
Die Schirme vom Kabel getrennt auf die beiden Masseanschlüsse legen und am Chassis das Massekabel
anschließen, dafür ist sogar schon ein Steckkontakt am Kurzschließer (Genau da wo die Brücke zum Chassis
durchgekniffen wurde).
Im Dual-Board gibt es Bilder dazu.

Es KANN sein das das Abschneiden des Dinsteckers und das Anlöten von Cinchsteckern reicht, aber oft
brummt es dann. Mach's lieber vernünftig. Viel länger dauert das auch nicht (musste ich auch erst durch
probieren erfahren).

Ulli
maicox
Stammgast
#21 erstellt: 20. Apr 2016, 13:00
Hallo Benjamin,

Nur so als Tipp: Wenn Der Spieler noch mit Din- Stecker ausgerüstet ist, kannst Du diesen einfach abschneiden und Cinch- Stecker anlöten. Ein zusätzliches Masse- Kabel ist meist nicht notwendig. Die Gerätemasse wird bei der Din Verkabelung "mitgeliefert" (über die am Kurzschließer verbundenen Massen (Masse li, Masse re, Gerätemasse)) Du hast die Gerätemasse dann automatisch an den Cinch- Steckern. Die meisten Verstärker haben kein Problem damit.

Wenn Du allerdings konsequent auf Cinch umbauen möchtest (& mit zusätzlicher Masseleitung), sollten auch die Masseverbindungen am Kurzschließer getrennt werden. Die Masseleitung kannst Du dann mit einem Kabelauge direkt ans Chassis schrauben oder eben an die Gerätemasse des Kurzschließers.


tonabnehmerkabel_dual4h75


Nur mal so "nebenbei": Die Kontaktflächen auf dem kleinen Anschlussplättchen im Tonkopf und die Kontaktstifte des TKs sind versilbert. Diese neigen generell zu Kontaktschwierigkeiten. Ein gründliches Reinigen solltest Du auch bei deinem 1226 vornehmen. So beugst Du eventuellem Brummen vor.

Wenn der Spieler noch nicht überholt wurde, empfehle ich Dir auch hier eine kleine Wartung. Ein Überarbeiten (Ölen) der Motorlager, Überarbeitung vom Tellerlager (Zerlegen- Reinigen- neu fetten) und ein paar Tropfen Öl an der Mechanik ist bei dem Modell recht einfach. Dann kannst Du Dir auch gleich einmal das Treibrad ansehen und die Treibradlagerung mit einem Tropfen Öl auffrischen. Das Gerät (und Deine Ohren) wird/ werden es Dir danken.

Service: Link
Bedienungsanleitung: Link


[Beitrag von maicox am 20. Apr 2016, 13:01 bearbeitet]
akem
Inventar
#22 erstellt: 20. Apr 2016, 13:28
Achte aber beim Ölen unbedingt darauf, daß Du harzfreies Öl verwendest! Wenn Du Öl nimmst, das verharzt, spinnt die Mechnaik nach ein paar Wochen/Monaten und Du hast nen Heidenaufwand, die Scharniere wieder von der zähen Pampe zu befreien... Ich hab mal so ein Supermarkt-Öl genommen und mußte dies bitter bereuen...

Gruß
Andreas
o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 22. Apr 2016, 13:37
Hallo Leute,

vielen Dank für die wertvollen Tips!

zu dem Kabel: Ich habe viel recherchiert bezüglich der Kabel und Anschlüsse. Adapter? Komplett neue Kabel? Koax? Monitorkabel? Welche Schirmung etc. Ausschlaggebend ist dabei halt die Kapazität bzw. die Frequenzabhängige Induktivität. Nach einiger Suche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die, die am besten wissen welches Kabel man da verwendet wohl Dual ist. Darum lasse ich das originale Kabel dran, baue nur halt vernünftige Cinch Stecker dran. Massebrücke wird aufgetrennt und Gerätemasse geht an separate Schraube am Amp.

Den TA und die Kontakte habe ich schon mit Ethanol gereinigt und die Nadel habe ich in Isopropanol eingelegt und sauber gemacht. An die Mechanik habe ich mich noch nicht getraut, werde mich dem aber noch witmen. Bezüglich Ölen lese ich viel Unterschiedliches, z.B. habe ich aufgeschnappt, dass weniger mehr ist und die Mechanik eigentlich garnicht geölt werden muss (wegen verharzen). Lager ist klar, dass da Fett dran gehört. Hierzu mal konkret:
Welche Teile sollten unbedingt geölt/gefettet werden und welche Fette oder Öle verwendet ihr für was?

LG Benjamin
Tattermine
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 22. Apr 2016, 14:03
Die Mechanik habe ich bei meinem 1225 gar nicht geölt, weil die (nach Ersetzen des Steuerpimpels) butterweich durchlief.

Ansonsten bekamen beide Motorlager (wegen Geräuschen) etwas Feinmechaniköl, ebenso das Reibradlager. Für das Tellerlager habe ich mir im Baumarkt ein Fläschchen Wälz- und Kugellagerfett besorgt.
akem
Inventar
#25 erstellt: 22. Apr 2016, 15:10

o187o (Beitrag #23) schrieb:

zu dem Kabel: Ich habe viel recherchiert bezüglich der Kabel und Anschlüsse. Adapter? Komplett neue Kabel? Koax? Monitorkabel? Welche Schirmung etc. Ausschlaggebend ist dabei halt die Kapazität bzw. die Frequenzabhängige Induktivität. Nach einiger Suche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die, die am besten wissen welches Kabel man da verwendet wohl Dual ist. Darum lasse ich das originale Kabel dran, baue nur halt vernünftige Cinch Stecker dran. Massebrücke wird aufgetrennt und Gerätemasse geht an separate Schraube am Amp.

Jein... Dual hat sicher auch gewisse wirtschaftliche Überlegungen in die Kabelwahl mit einfließen lasse wie jeder andere Hersteller auch. Dazu kommt, daß damalige MM-Tonabnehmer wesentlich unempfindlicher bezüglich der Abschlußkapazität waren was zur Folge hat, daß man damals problemlos Kabel mit relativ hoher Kapazität nehmen konnte und da durchaus Kapazitätswerte von 150pF und mehr dabei waren. Heutige MM-Tonabnehmer wollen aber fast ausnahmslos maximal 200pF "sehen" und wenn das alleine schon das Kabel hat, dürfte der Phonoeingang kaum noch eine Eingangskapazität haben. Und letzteres ist nicht der Fall, ganz im Gegenteil: ne Handvoll pF läßt sich physikalisch nicht vermeiden und es kommt noch dazu, daß eine Phonostufe extrem hoch verstärkt und eine gewisse Eingangskapazität aus EMV-Gründen notwendig ist. Und ein EMV-gerechtes Layout sowie eine geeignete Bauteilauswahl kosten Zeit und Geld, was heute beides nicht mehr vorhanden ist weil ja alles möglichst billig sein soll... Gerade AV-Receiver, bei denen der Phonoeingang in erster Linie als eine Zeile mehr in der Featureliste betrachtet wird denn als nutzbare Option, haben Eingangskapazitäten von mehreren hundert pF, im Extremfall über 500pF. Von daher ist es schon wünschenswert, daß das Kabel des Drehers möglichst wenig Kapazität hat. Das kann durch geeignete Wahl des Kabels geschehen aber auch durch ein möglichst kurzes Kabel.
Die Induktivität des Kabels kannst Du getrost vergessen, genauso den Widerstand des Kabels. Der Kapazitätswert wird leider nur selten angegeben. Hier solltest Du Dein bischen Macht als Verbraucher nutzen und die Ignoranz der Hersteller bzw. deren Verkaufspartner durch Ignorieren und Nicht-Kauf Kund zu tun... Prinzipiell ist jedes Audiokabel geeignet. Geeignete Kabel werden häufig unter dem Stichwort Mikrofonkabel verkauft.

Gruß
Andreas
maicox
Stammgast
#26 erstellt: 22. Apr 2016, 21:29
Hallo Benjamin,


o187o (Beitrag #23) schrieb:
Hallo Leute,

vielen Dank für die wertvollen Tips!

zu dem Kabel: Ich habe viel recherchiert bezüglich der Kabel und Anschlüsse. Adapter? Komplett neue Kabel? Koax? Monitorkabel? Welche Schirmung etc. Ausschlaggebend ist dabei halt die Kapazität bzw. die Frequenzabhängige Induktivität. Nach einiger Suche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die, die am besten wissen welches Kabel man da verwendet wohl Dual ist. Darum lasse ich das originale Kabel dran, baue nur halt vernünftige Cinch Stecker dran. Massebrücke wird aufgetrennt und Gerätemasse geht an separate Schraube am Amp.


Bei der Verkabelung kommt es halt auf die Kapazität an, wie Andreas schon geschrieben hat.


Als kleine Hilfe zitiere ich mich einmal selbst:

"Da ich noch knappe 2,5 Meter RG59- Kabel liegen hatte, wurde dieses verwendet. Spieler- seitig wurden Kabelschuhe verpresst, zusätzlich verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert. Die Masse- Drähte am Kurzschließer wurden getrennt und eine extra Masse- Leitung angefertigt. Dann wurde alles angeschlossen und mit Kabelbindern am Chassis gegen versehentliches Abziehen gesichert. Die originale Zugentlastung passte halt nicht mehr.


Resultat: Ordentlicher Sitz der Stecker und keinerlei Brumm- Geräusche mehr.


Verwendet wurde in diesem Fall (Conrad- Bestell- Nummern):


Kabel: RG59 Conrad- Bestell- Nr.: 602355 (Meterware)
Cinch- Stecker: 737309 (vierer- Set)
Flachstecker: 737241 (4x)
Ringkabelschuh für Zusatz- Masseleitung: 731615 (1x)


Etwas Schrumpfschlauch und etwas Litze für die Zusatz- Masseleitung, ein wenig Lötzinn und ca. 30 Minuten "Arbeit" - Schon hat sich das Thema "Brummen" erledigt. Das Ganze kostet keine 10€

93873-20150703-150825-lls-jpg





o187o (Beitrag #23) schrieb:
Den TA und die Kontakte habe ich schon mit Ethanol gereinigt und die Nadel habe ich in Isopropanol eingelegt und sauber gemacht. An die Mechanik habe ich mich noch nicht getraut, werde mich dem aber noch witmen. Bezüglich Ölen lese ich viel Unterschiedliches, z.B. habe ich aufgeschnappt, dass weniger mehr ist und die Mechanik eigentlich garnicht geölt werden muss (wegen verharzen). Lager ist klar, dass da Fett dran gehört. Hierzu mal konkret:
Welche Teile sollten unbedingt geölt/gefettet werden und welche Fette oder Öle verwendet ihr für was?

LG Benjamin



Ich habe schon dem einen oder anderen ollen Dual wieder auf die Sprünge geholfen. Gerade die "kleinen" 12er leiden recht häufig unter "Überalterung der Schmierung" (Verharzungen). Bei einigen Modellen ist es so schlimm, dass es sogar zu abgebrochenen Hebeln kommt. Da wird dann eben halt mit ordentlich Kraft der Start- Hebel betätigt. Gar nicht schmieren ist keine Lösung und schlichtweg falsch. Nicht ohne Grund gab es bei Dual die Service- Unterlagen, in denen auch die Schmierpunkte genannt werden.

Meine Empfehlung beim 1226: Motorlager nach dem Reinigen mit normalen Motoröl (z.B. 10W40) ölen. Kein Nähmaschinen- oder Haushalts- Öl. Dieses ist viel zu dünnflüssig und nicht geeignet. Bzw. nur bedingt für einen kürzeren Zeitraum und neigt oft zum Verharzen.

Die Hebel an denen das Treibrad sitzt und auch die Treibrad- Lagerung ebenfalls mit einem Tropfen Öl versorgen. Die Geschwindigkeitsverstellung sitzt auch oft fest. Ich zerlege diese grundsätzlich und schmiere diese mit Wälzlagerfett.

Die Bedien- Hebel der Automatik freuen sich auch über einen Tropfen Öl. Der Umschalthebel (Start - Stop), der vom Bedienhebel betätigt wird, kann auch durch Verharzungen schwergängig sein. Hier hilf Reinigen, die Achse an dem der Hebel gelagert ist verträgt auch einen Tropfen Öl.

Das Kurvenrad ist oft auch schwergängig. Hier sollte man das alte Fett ebenfalls ersetzen. Das Tellerlager auf jeden Fall ausbauen, reinigen und neu mit Wälzlagerfett schmieren.

Bei Bedarf noch den Steuerpimpel ersetzen und die Friktionsfläche (von dieser Fläche wird der Pimpel mitgenommen) des Haupthebels reinigen und entfetten.

Du benötigst eigentlich nur etwas Motoröl und Wälzlagerfett.

Guck auf jeden Fall in den Schalterkasten. Oft verbirgt sich dort ein berühmt- berüchtigter "Knallfrosch".


Liest sich erst einmal kompliziert, ist es aber nicht. An einem regnerischen Nachmittag (gemütlich) gemacht.


[Beitrag von maicox am 22. Apr 2016, 21:32 bearbeitet]
o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 21. Mai 2016, 06:31
Hallo Leute,

vielen Dank für die tollen Kommentare! Letztendlich habe ich es genau so gemacht wie von maicox vorgeschlagen und es hat super funktioniert. Dann noch den Steuerpimpel neu gemacht und ein bisschen geputzt. Keine Ahnung wo der Dreher die ganzen Jahre stand, aber das Öl ist nicht verharzt und alles funktioniert wunderbar (bis auf die Wechslerstange), also never change a running system. Kein Brummen und kein vernehmbares Rümpeln vom Teller.
Eine abschließende Frage noch an diejenigen, die einen 1226 o.ä. zu Hause haben:
Viele schreiben, dass der Klang des 1226 mit dem Shure M75D sehr dumpf ist und das habe ich tatsächlich auch! Die Nadel die verbaut ist ist die Originalnadel und ich schätze Erstausrüstung (habe sogar die ganzen Unterlagen aus den 70ern dazu bekommen ). Ich habe mich schon ein wenig versucht zu erkundigen, allerdings scheint das ein sehr komplexes Thema zu sein:
Neuer TA? Wenn ja welcher? Neue Nadel? Welche? Original oder Nachbau? und ich bin mittlerweile restlos verwirrt. Viele Montieren ein AT95, wobei es da große Qualitätsschwankungen und Brumm-Probleme geben kann. Andere tendieren dann schon eher zum Shure V15 III oder Ortofon VM Silver was wiederum andere für viel zu übertrieben halten und eher eine neue Nadel spendieren würden (elliptisch?) oder dann doch das Ortofon M20E? Kann mir da jemand einen sinnvollen Rat geben?
Es ist das M75D verbaut. Ich wünsche mir einen weniger gedämpften Klang. Welche Optionen habe ich, die beim 1226 Sinn machen?
Ganz wichtig für mich: Wo würdet ihr die Komponenten kaufen?

Viele Grüße
Benjamin
maicox
Stammgast
#28 erstellt: 21. Mai 2016, 07:48
Hallo Benjamin,

Zum Shure M75 und dem "dumpfen" Sound: Die M75- Serie, wie auch andere Shure- Systeme aus dieser Zeit (M44, M55, M91, M95 und andere) sind bekannt für den typischen "Shure- Sound". Dieser ist etwas Bass- lastiger und teilweise nicht gerade bekannt für "kristallklare" Höhen. Viele beschreiben den Klang mit "warm" oder "weich". Ich persönlich mag diesen typischen "Shure- Sound". An den "kleinen" Duals haben sich die M75 eigentlich immer recht gut geschlagen. Mit einer guten Nadel versehen macht das M75 schon Spaß. Nicht ohne Grund wurden so viele Spieler damit damals ausgerüstet.


Wenn aber, wie Du schreibst alles sehr dumpf klingt, also scheinbar kaum Höhen wiedergegeben werden, stimmt wohl eventuell etwas nicht.


Ich denke die Nadel wird entweder ordentlich verschmutzt sein, oder sie hat es hinter sich und ist schlichtweg verschlissen. Reinige diese gründlich. Bei diesen doch recht robusten Modellen, kann man sehr gut einen "Radier- Schwamm" (auch oft Zauberschwamm genannt) verwenden. Leicht anfeuchten, die Nadel aufsetzen und in Abspielrichtung über den Schwamm ziehen. Das Ganze natürlich vorsichtig.


Dann würde ich mir alle Kontakt- Stellen vom System zum TK, TK zum Tonarm usw. genauer ansehen und ordentlich reinigen. Diese Kontaktübergänge sind sehr häufig die Ursache für Klangveränderungen, Brummen oder auch Kanal- Schwankungen. Ist die Verkabelung noch in Ordnung? Wurde diese eventuell ersetzt? Wenn ja, wie lang sind die Leitungen? Sind die Stecker sauber?


Als Ersatz für die originale sphärische Nadel empfehle ich persönlich entweder eine Originale N75ED (elliptisch) oder erst einmal eine preiswertere Alternative zum ausprobieren. Gut bewährt hat sich der Nachbau von der Firma Cleorec. Diese bieten einen recht guten N75-ED Nachbau an (momentan wohl nicht lieferbar). Ich hatte z.B. noch nie Probleme mit den Nadeln von Cleorec. Aber auch mit den Nachbaunadeln von Thakker hatte ich bisher keinerlei Probleme. Dort würdest Du sogar noch neue originale Nadeln bekommen.


Ich persönlich würde erst einmal alle Kontaktübergänge und die alte Nadel gründlich reinigen und nochmals testen.

Ist die Nadel nicht mehr in Ordnung, würde ich die N75- ED von Cleorec verwenden, oder eben eine von Thakker. Gefällt Dir dann der Sound, kannst Du noch immer entscheiden ob Du Dir eine teurere Originalnadel oder ein anderes System kaufst.
akem
Inventar
#29 erstellt: 21. Mai 2016, 11:51

o187o (Beitrag #27) schrieb:
Neuer TA? Wenn ja welcher? Neue Nadel? Welche? Original oder Nachbau? und ich bin mittlerweile restlos verwirrt. Viele Montieren ein AT95, wobei es da große Qualitätsschwankungen und Brumm-Probleme geben kann. Andere tendieren dann schon eher zum Shure V15 III oder Ortofon VM Silver was wiederum andere für viel zu übertrieben halten und eher eine neue Nadel spendieren würden (elliptisch?) oder dann doch das Ortofon M20E? Kann mir da jemand einen sinnvollen Rat geben?
Es ist das M75D verbaut. Ich wünsche mir einen weniger gedämpften Klang. Welche Optionen habe ich, die beim 1226 Sinn machen?
Ganz wichtig für mich: Wo würdet ihr die Komponenten kaufen?

Tja, das ist so ne Sache...
Neben dem Dreher bzw. dessen Tonarm spielen ja auch der vorhandene Phono-Vorverstärker bzw. Phonoeingang sowie nicht zuletzt auch der persönliche Geschmack und auch die gehörte Musik eine Rolle sowie der Zustand der vorhandenen Platten.
Phonoeingang: meistens werden nur die Selbstverständlichkeiten angegeben. Empfindlichkeit und Eingangswiderstand. Letzterer ist für MM auf 47 Kiloohm genormt, da ist es im Prinzip müßig, das anzugeben solange man nicht davon abweicht. Die Empfindlichkeit bedeutet, daß der TA soundsoviel Ausgangsspannung haben muß, damit der Verstärker bei voll aufgedrehter Lautstärke auch tatsächlich seine maximale Ausgangsleistung ("Vollaussteuerung") erreicht. Diesen Wert kann man im Prinzip auch knicken weil er eigentlich keine wirkliche Aussagekraft hat. Wenn sie hinschreiben würden "ja, geht" wäre die Aussage die gleiche... Die Eingangskapazität wird leider höchst selten angegeben - aber genau die entscheidet darüber, ob Du am Ende einen linearen Frequenzgang hast...
Neben einer möglicherweise verschlissenen Nadel kann genau das auch die Ursache für dumpfen Klang sein. Die alten Shures waren auf eher hohe Kapazitäten ausgelegt und wenn Du da zu wenig hast, kann das zu einem unterbelichteten Hochton führen. Abhilfe wäre: die fehlenden Pikofarad in Form eines kleinen Folien- oder Keramikkondensators in je einen Cinchstecker pro Kanal einlöten und diesen per Y-Adapter parallel zum Dreher an den Phonoeingang anstecken. Durch diesen Trick kann man die Kapa erhöhen, senken geht leider nicht und genau das wäre für die meisten heutigen MM- und MI-Tonabnehmer oft nötig...
Generell: bei neuen Tonabnehmern hast Du halt meist eine mehr oder weniger lange gesicherte Ersatznadelversorgung. Und es kann Dir kaum passieren, daß das Ding in Deinen Fingern auseinanderfällt, wenn Du ne Nadel einschiebst (wie es mir schon mal bei einem Shure V15 passiert ist). Andererseits sind ältere Tonabnehmer meistens kompatibler mit höheren Abschlußkapazitäten und ggf könnte man da was adaptieren, wenn's nicht reicht. Wenn Du einen modernen TA hast und die Kapa ist zu hoch bleibt nur ein operativer Eingriff in den Verstärker oder der Kauf einer externen Phonostufe mit passender Kapazität. Zu den genannten TA im Einzelnen:
- AT95: Von Brummproblemen hab ich da noch nie was gehört, von Qualitätsschwankungen der Nadel schon eher. Generell macht es durchaus Laune, ist spielfreudig, nimmt es aber mit den Hifi-Disziplinen Auflösung und Abtastverzerrungen nicht so genau. Der klassische Rivale Ortofon OM10 hat auch große Qualitätsschwankungen, aber da kann es Dir halt passieren, daß Du ein Exemplar erwischst, was nicht signifikant mehr Hochton macht wie ein Mittelwellenradio. Hier ist das AT95 im Vorteil: das tut im Hochton wenigstens so als ob und das immer...
- Shure V15 III: Klassiker, dementsprechend teuer gehandelt. Leider gibt es keine Originalnadeln mehr, Shure läßt sich da unverständlicherweise ein Millionengeschäft entgehen... Originalnadeln werden selbst in gebrauchtem Zustand für extreme Preise gehandelt, insbesondere die Micro-Ridge Nadeln (da werden dann locker mal 500€ fällig...). Nachbaunadeln gibt es von 15€ für nen 08/15-Billignagel bis ~250€ für die Jico-SAS-Nadel, die dem Micro-Ridge Original durchaus nahe kommt.
- Ortofon VM Silver: paßt zu Deinem Tonarm wie Ar*** auf Eimer. Wie dafür gemacht (ich hatte es mal an einem 1224, der den gleichen Arm hat). Wäre meine Empfehlung!
- Ortofon M20E: Kein schlechtes System. Damals war die Ellipse noch schärfer als die heutigen Ortofon Ellipsen (6µm damals vs. 8µm heute). Damit waren Auflösung und Abtastverzerrungen des M20E in etwa auf dem Niveau des VM Silver, freilich ohne die Lebensdauer des VM Silver auch nur annähernd zu erreichen. Und wie lange es noch Original-Ersatznadeln gibt ist durchaus fraglich, zumal wie gesagt der damalige Schliff deutlich besser war als heute. Und mit irgendeiner Nachbaunadel ist das M20E dann auch nicht mehr besser als irgendein anderes System mit Billignadel...

Gruß
Andreas
o187o
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 21. Mai 2016, 15:46
Danke für die ausgiebigen Kommentare.
@maicox: Die alte Nadel habe ich in Isoprop eingelegt und gereinigt. Die Kontakte am TK und hinten bei den Anschlüssen wo die neuen Kabelschue dran kamen habe ich die Kontakte mit Ethanol gereinigt. Bei den Kontakten vom TK zum Arm mache ich das jetzt gerade noch einmal, eine deutliche Besserung erhoffe ich mir dadurch allerdings nicht, da die Kontakte gut aussehen und nicht irgendwie vergammelt oder verspackt sind (schuhe außen leicht schwarz angekaufen, Kontakte selber blank). DH entw. neue Nadel oder neues System.
Prinzipiell hätte ich nichts gegen einen etwas bass-lastigeren sound vom TA bzgl Platten (im Vergleich zu CD klingt Platte idR eh ein bisschen höher meiner Meinung nach), der Klang sollte nur weniger dumpf ausfallen. Es ist nicht so, als ob Höhen verschluckt werden, die sind schon da, nur das Gesamtbild klingt eher stumpf.
Ich denke ich probiere es erst einmal mit einer neuen epilliptischen Nadel wie von dir empfohlen (dann wohl von Thakker), nicht zuletzt weil ein neuer TA tief ins Geld geht im Vergleich. Dann schaue ich mal weiter.

@akem:
Vielen Dank für deine Einschätzung und den Überblick bei den unterschiedlichen TA. Sollte eine neue Nadel meine Ohren nicht zufrieden stellen versuche ich an ein O VM Silver zu kommen wie du es empfohlen hast. Von meinem System her würde ich erst einmal die anderen Systemkomponenten nicht mit verdächtigen, es sind neue, angemessene Kabel verbaut worden (Länge ca. 1m, wie von maicox beschrieben) und der Verstärker hat einen guten Phono-VV (1.7mV (47KΩ // 220pF) und 100mV max input). Wie oben beschrieben versuche ich mal ne neue Nadel und reinige noch mal die Kontakte und sehe dann weiter

Vielen Dank Leute!
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