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Systemempfehlung für Pioneer PLX 1000

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verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Jun 2016, 14:57
Hallo zusammen,

ich spiele derzeit mit dem Gedanken mir einen neuen Plattenspieler anzuschaffen. Konkret habe ich mich mit dem Pioneer PLX 1000 angefreundet. Nach tagelangem Lesen diverser Diskussionen hier im Forum bin ich mir sicher, dass der Pioneer eine gute Wahl ist.

Nun stellt sich die Frage welches System passt.
Aktuell ist folgendes im Einsatz:

- Onkyo A9050
- Canton Ergo DC 690

Meine Tendenz geht aktuell in Richtung Ortofon 2M blue...

Passt das aus eurer Sicht mit der Konstellation?

VG
verpeilo
R!ddick
Stammgast
#2 erstellt: 08. Jun 2016, 15:42
Da machst nichts falsch, wenngleich Einwände kommen werden, dass es für einen elliptischen, nackten Diamant zu teuer ist.

Das Audio Technica AT120Eb bietet gleichen Schliff etwas günstiger. Dafür mit leicht heller Abstimmung und guten Auflösung.

Am Tonarm meines PLX-1000 werkelt derzeit ein Shure SC35C mit N35X Nadel.
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 09. Jun 2016, 08:01
Hi Bert!

Danke für die rasche Antwort. Dann werde ich es wohl mal mit dem Ortofon blue versuchen

VG
verpeilo
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 09. Jun 2016, 08:17
Wenn es Dich nicht stört dass gewisse Details halt verschwiegen werden ist das 2M Blue eine gute Wahl. (mich hat es leider gestört, deshalb habe ich mein 2M Blue unter "Lehrgeld bezahlen" abgebucht).

LG
Manuel
R!ddick
Stammgast
#5 erstellt: 09. Jun 2016, 08:22

Marsilio (Beitrag #4) schrieb:
Wenn es Dich nicht stört dass gewisse Details halt verschwiegen werden ist das 2M Blue eine gute Wahl. (mich hat es leider gestört, deshalb habe ich mein 2M Blue unter "Lehrgeld bezahlen" abgebucht).

LG
Manuel


Ohne Gegenvorschlag hilft Deine Aussage nicht so sehr weiter.
Albus
Inventar
#6 erstellt: 09. Jun 2016, 08:29
Tag,
und Tag Verpeilo,

bitte halte noch kurz mit einer Bestellung eines Tonabnehmers inne - denn der Onkyo A-9050 bringt eine Schwierigkeit mit sich: Ohne Umschweife gewarnt wird hiermit vor der für übliche Tonabnehmer (wie ein Ortofon 2M Blue, etc.) viel zu hohen Eingangskapazität des MM-Phono-Modus in Höhe von 1000 pF (in worten: eintausend Pikofarad; Eingangskondensatoren sind C352 und C353, mit der Kennzeichnung 102J, bedeutend die Ziffer 10 mit 2 Nullen, d.i. 1000; das J markiert die Toleranz, 5%).
Ferner: Der Lastkapazität von 1000 pF des Onkyo A-9050 addiert sich noch die Kapazität des PLX-1000, geschätzt aus Tonarmkabel plus Zubehör-Audiokabel etwa 150-200 pF. Über alles ist das eine Lastkapazität in Höhe von 1150-1200 pF. Die Situation ist untauglich.
Denn: Der Effekt ist eine totale Verfärbung bei Verwendung eines MM-Tonabnehmers, der für Lastkapazitäten von bis zu allerhöchstens 500 pF ausgelegt ist.

Ich schlage vor, noch einmal zu überlegen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Jun 2016, 08:34 bearbeitet]
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 09. Jun 2016, 08:32

Albus (Beitrag #6) schrieb:
Tag,
und Tag Verpeilo,

bitte halte noch kurz mit einer Bestellung eines Tonabnehmers inne - denn der Onkyo A-9050 bringt eine Schwierigkeit mit sich: Ohne Umschweife gewarnt wird hiermit vor der für übliche Tonabnehmer (wie ein Ortofon 2M Blue, etc.) viel zu hohen Eingangskapazität des MM-Phono-Modus in Höhe von 1000 pF (in worten: eintausend Pikofarad; Eingangskondensatoren sind C352 und C353, mit der Kennzeichnung 102J, bedeutend die Ziffer 10 mit 2 Nullen, d.i. 1000; das J markiert die Toleranz). Der Lastkapazität von 1000 pF addiert sich noch die Kapazität des PLX-1000, geschätzt aus Tonarmkabel plus Zubehör-Audiokabel etwa 150-200 pF. Überalles ist das eine Lastkapazität in Höhe von 1150-1200 pF. Die Situation ist untauglich.
Denn: Der Effekt ist eine totale Verfärbung bei Verwendung eines MM-Tonabnehmers, der für Lastkapazitäten von bis zu allerhöchstens 500 pF ausgelegt ist.

Ich schlage vor, noch einmal zu überlegen.

Freundlich
Albus


Ääääääh... Jetzt bin ich verwirrt.

Welchen TA würdest du empfehlen?
Marsilio
Inventar
#8 erstellt: 09. Jun 2016, 08:36

R!ddick (Beitrag #5) schrieb:

Marsilio (Beitrag #4) schrieb:
Wenn es Dich nicht stört dass gewisse Details halt verschwiegen werden ist das 2M Blue eine gute Wahl. (mich hat es leider gestört, deshalb habe ich mein 2M Blue unter "Lehrgeld bezahlen" abgebucht).

LG
Manuel


Ohne Gegenvorschlag hilft Deine Aussage nicht so sehr weiter. ;)


Albus Einwände sind sehr gut. Die Eingangskapazitäten des vorhandenen Verstärkers sind für die meisten MM-Tonabnehmer schlicht zu hoch.

Das Thema Kapazitäten ist beim Plattenspieler etwas tricky. Ich habe es gestern in diesem Nachbarthread versucht, vielleicht nicht ganz korrekt dafür möglichst "einsteigerverständlich" zu erläutern:
http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=21793 (gegen Schluss des Threads)

Daher mein Tipp: Denon DL-110. Ein High-Output-MC, das man am MM-Anschluss anschliesst. Aber eben: Im Grunde ein MC. deshalb gibt das keine Probleme mit der hohe Eingangskapazit am Vestärker. Das DL-110 kostet übrigens nicht viel mehr als das 2M Blue, seine Nadel hat auch nur einen elliptischen Schliff, allerdings einer, der wesentlich feiner ist als bei der Ortofon-Ellipse.

Sollte hingegen der Threadersteller in Betracht ziehen, einen externen Phonovorverstärker zu erwerben (fürs kleine Geld beispielsweise der ART DJ PRE II) würde ich primär das Audio Technica 440MLb in Betracht ziehen. Dieses kostet weniger als das 2M Blue, hat aber eine Nadel mit einem feinen Multifacettenschliff, die nicht nur sehr gut auflöst sondern auch deutlich länger hält als eine elliptische Nadel.


LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 09. Jun 2016, 08:43 bearbeitet]
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 09. Jun 2016, 08:59
oooh - alles klar... ich hab's vermutlich noch nicht komplett verinnerlicht, aber zumindest grundlegend verstanden.

Ob ich einen PreAmp mit Audio Technica 440MLb bestelle oder den Denon MC ist ja finanziell sekundär.

Was wäre denn eure konkrete Empfehlung?
ad-mh
Stammgast
#10 erstellt: 09. Jun 2016, 19:13
Meine Empfehlung wäre das AT 440MLb, deswegegen weil ich es mit dem DL 110 verglichen und diesem vorgezogen habe. Ich habe übrigens am Thorens und auch am vorhandenen Technics verglichen. Ich gehe damit davon aus, dass es auch am PLX 1000 passen wird.

Gründe:
Beide Systeme sind zweifellos gut. Meiner Meinung nach löst das AT besser auf und wegen des Schliffs dürfte die Nadel länger halten. Das AT ist übrigens nicht, wie oft beschrieben, bassarm.
Ein preiswerter VV wurde ja schon empfohlen. Das Cinchkabel zwischen Spieler und VV würde ich möglichst kurz wählen oder gegen ein kapazitätsarmes RG62 tauschen, was mit einem VV durchaus machbar ist.
Am folgenden Foto kann man übrigens den Biegeradius des RG62 sehen. Es ist etwas steifer als übliche Kabel. Dafür hat es auf den Meter gerechnet nur 45pF.

20160518_203100


[Beitrag von ad-mh am 09. Jun 2016, 19:18 bearbeitet]
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 13. Jun 2016, 07:58
Moin zusammen,

ich habe gerade nochmal die technischen Daten des Onkyo überflogen.

Da ist folgendes angegeben:

Eingangsempfindlichkeit und Impedanz:
175 mV/33 kΩ (Line)
4.8 mV/47 kΩ (Phono MM)

Phono Overload: 100 mV (MM, 1 kHz, 0.5%)

Wie rechnet man denn mV in pF um?

VG
verpeilo
R!ddick
Stammgast
#12 erstellt: 13. Jun 2016, 08:10

verpeilo (Beitrag #11) schrieb:


Wie rechnet man denn mV in pF um?

VG
verpeilo


Das eine ist die Spannung (in Millivolt), das andere die Kapazität (in Picofarad). Das kann man nicht umrechnen.
Die Kapazität müsstest Du messen, oder Du verlässt Dich auf die Antworten der erfahrenen Kollegen weiter oben.
Albus
Inventar
#13 erstellt: 13. Jun 2016, 08:56
Tag,
und Tag Verpeilo,

überzeuge dich selbst anhand des Schaltplanes von der untauglichen Bestückung mit Bauteilen (den Kondensatoren C 352, C 353, Kennung 102 J = 1000 pF, 5% Toleranz) im Phono-Schaltkreis des Onkyo A-9050 (so auch des A-9010, A-9030, besser nur aus der Serie der A-9070, der bringt nur 100 pF mit [101J = 100 pF, 5% Toleranz]).
Link: http://www.hifiengine.com/manual_library/onkyo/a-9050.shtml

Freundlich
Albus
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 13. Jun 2016, 09:35

Albus (Beitrag #13) schrieb:
Tag,
und Tag Verpeilo,

überzeuge dich selbst anhand des Schaltplanes von der untauglichen Bestückung mit Bauteilen (den Kondensatoren C 352, C 353, Kennung 102 J = 1000 pF, 5% Toleranz) im Phono-Schaltkreis des Onkyo A-9050 (so auch des A-9010, A-9030, besser nur aus der Serie der A-9070, der bringt nur 100 pF mit [101J = 100 pF, 5% Toleranz]).
Link: http://www.hifiengine.com/manual_library/onkyo/a-9050.shtml

Freundlich
Albus


Hi Albus,

so tief steck ich da nicht drin - aber ich vertraue dir da

Inwiefern wirkt sich der Denon DL-110 MC Tonabnehmer denn positiv auf die Eingangsempfindlichkeit aus?

VG
verpeilo
Albus
Inventar
#15 erstellt: 13. Jun 2016, 10:14
Tag,

dann geht es weiter im Suchverhalten. - Das DL-110 mit vergleichsweise zu einem MM-Tonabnehmer geringer Ausgangsspannung, DL-110 1,7 mV dagegen ein typischer MM-Abtaster liefert 5 mV (bei der Standardschnelle von 5 cm/Sek.), stellte den Onkyo, der eine unüblich hohe Eingangsspannung von 4,8 mV fordert bei zugleich unüblich geringer Verstärkung von nur 36-fach (gängig sind 60-100-fach) vor ein Geräuschspannungsproblem. Der Volumeregler wird bei einem DL-110 dann recht weit geöffnet werden müssen, unter ungünstigen Umständen ist ein leises Hintergrundrauschen in sehr leisen Musikpassagen zu hören. Vielleicht.
Summe: ein DL-110 mit geringer Ausgangsspannung hilft der Forderung der hohen Eingangsempfindlichkeit des A-9050 bei zugleich geringer Verstärkung im Phono-Modul nicht.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Jun 2016, 10:25 bearbeitet]
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 13. Jun 2016, 10:20

Albus (Beitrag #15) schrieb:
Tag,

dann geht es weiter im Suchverhalten. - Das DL-110 mit vergleichsweise zu einem MM-Tonabnehmer geringer Ausgangsspannung, DL-110 1,7 mV dagegen ein typischer MM-Abtaster liefert 5 mV (bei der Standardschnelle von 5 cm/Sek.), stellte den Onkyo, der eine unüblich hohe Eingangsspannung von 4,8 mV fordert bei zugleich unüblich geringer Verstärkung von nur 36-fach (gängig sind 60-100-fach) vor ein Geräuschspannungsproblem. Der Volumeregler wird bei einem DL-110 dann recht weit geöffnet werden müssen, unter ungünstigen Umständen ist ein leises Hintergrundrauschen in sehr leisen Musikpassagen zu hören. Vielleicht.
Summe: ein DL-110 mit geringer Ausgangsspannung hilft der Forderung der hohen Eingangsempfindlichkeit des A-9050 nicht.

Freundlich
Albus


Bedeutet also im Klartext, das die Anschaffung eines Vorverstärkers absolut ratsam ist?
Albus
Inventar
#17 erstellt: 13. Jun 2016, 10:28
Tag,

Verpeilo, da ist die Antwort "Ja." - Ein Pioneer PLX-1000 mit Tonabnehmer Soundso mittels separatem Phono-Vorverstärker an Onkyo A-9050 gut angepasst - das passte sicherlich.

Freundlich
Albus
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 13. Jun 2016, 10:38

Albus (Beitrag #17) schrieb:
Tag,

Verpeilo, da ist die Antwort "Ja." - Ein Pioneer PLX-1000 mit Tonabnehmer Soundso mittels separatem Phono-Vorverstärker an Onkyo A-9050 gut angepasst - das passte sicherlich.

Freundlich
Albus


Prima! Dann wird die Konstellation also:

AT 440MLb

sowie

ART DJ Pre II Phono Preamp

Hat noch jemand irgendwelche Einwände?

VG
verpeilo
R!ddick
Stammgast
#19 erstellt: 13. Jun 2016, 10:40
Die Lösung wurde ja bereits in Posting #8 beschrieben. Art DJ als Phonopre verwenden und dann einen der vorgeschlagenen MM Tonabnehmer.

Edit
Jetzt habe ich zu langsam getippt.


[Beitrag von R!ddick am 13. Jun 2016, 10:41 bearbeitet]
akem
Inventar
#20 erstellt: 13. Jun 2016, 10:50
@ Albus: kann man sich bei Hifiengine problemlos anmelden? Ist das auch kostenlos und spamfrei wie Vinylengine? Gehören die am Ende zusammen?

@ verpeilo:
Grundsätzlich haben MC-Systeme, egal ob High- oder Low-Output, den Vorteil, so gut wie gar nicht auf die Abschlußkapazität zu reagieren bzw. erst bei abenteuerlich hohen Werten. Der Nachteil ist deren niedrige Ausgangsspannung. Möglicherweise könnte man die Situation mit einem Übertrager retten? Wobei ein guter Übertrager sicher mehr kostet als ein externer Phono-Preamp...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#21 erstellt: 13. Jun 2016, 12:11
Tag,
und Tag akem,

ja, Hifiengine und Vinylengine gehören offenbar zusammen. Problemlose allemal.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Jun 2016, 12:11 bearbeitet]
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 13. Jun 2016, 14:40
Sooo, ich habe mich jetzt nochmal schlau gelesen. Es wird dann wohl das hier werden:

Pro-Ject Phono Box MM Vorverstärker
Audio Technica AT 440 MLB Micro Line (da gibt es jetzt ein neues Modell, ich kann leider die Unterschiede nicht wirklich einschätzen)

Sowie der Pioneer PLX 1000 als Plattenspieler.
Dem liegt ja ein Headshell bei - das ist vermutlich auch kompatibel mit dem TA, richtig?

VG
verpeilo
akem
Inventar
#23 erstellt: 13. Jun 2016, 15:16
Imho macht diese Zusammenstellung durchaus Sinn.
Ein Halbzoll-Headshell sollte dem Dreher beiliegen, wenn nicht, sowas gibt's mit reichlich Auswahl zum nachkaufen. Die Phonostufe hat 120pF Eingangskapazität. Wenn das Kabel zwischen Dreher und Phonostufe nicht zu lang ist bzw. explizit niedrige Kapazität unter 100pF hat, dann sollte das mit dem Audio Technika AT440 sehr gut zusammen passen. Wo die Unterschiede zwischen dem AT 440 mla und mlb liegen, da wurde hier schon diskutiert - ohne wirkliches Ergebnis. Den Daten nach sind die Systeme sehr ähnlich, die Unterschiede könnte man auch als Exemplarstreuungen "verkaufen"...

Gruß
Andreas
verpeilo
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 15. Jun 2016, 09:39
Sooo, habe jetzt alles soweit bestellt...

Eine Frage habe ich aber noch (interessenhalber): Wie wirkt sich denn die hohe Eingangskapazität des Onkyo Verstärkers eigentlich aus?

VG
verpeilo
Albus
Inventar
#25 erstellt: 15. Jun 2016, 10:34
Tag,

hier ein beispielhafter Blick auf die Effekte von Kapazitäten: http://www.tnt-audio.com/sorgenti/shure_m97xe_e.html
Im Falle des Shure M97xE ist bei 620 pF Halt gemacht worden, der Effekt ist klar. - Im Falle eines AT440MLb und einer Last von 1000 pF plus Plattenspieler-Kapazität wäre die Wiedergabe markant verfärbt: Die Mitten quasi maskiert durch die Reste der unteren Höhen (Abfall in diesem Fall, AT440MLb und >1000 pF an 47 kOhm, bereits ab elektrischer Hochtonresonanz <7 kHz mit Q [Güte] 2,3 = kräftiger Überhöhung) und deren Schärfe bis hin zur Schrille.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Jun 2016, 11:01 bearbeitet]
akem
Inventar
#26 erstellt: 15. Jun 2016, 10:35
Die Kapazität bildet zusammen mit der Induktivität des Tonabnehmers (da sitzt ja ne Spule drin) einen Schwingkreis. Ohne diesen Schwingkreis würde der Frequenzgang schon im Mitteltonbereich stark abfallen, der Schwingkreis polstert den Frequenzgang im Hochton auf. Damit sich ein möglichst linearer Frequenzgang ergibt muß die Kapazität einen bestimmten Wert haben bzw. in einem Bereich liegen. Der Hersteller des Tonabnehmers gibt das in seinem Datenblatt an.
Die Auswirkungen kannst Du hier exemplarisch bei einem Shure M97 sehen: http://www.tnt-audio.com/sorgenti/shure_m97xe_e.html

Gruß
Andreas
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 15. Jun 2016, 10:50
Hallo,


Eine Frage habe ich aber noch (interessenhalber): Wie wirkt sich denn die hohe Eingangskapazität des Onkyo Verstärkers eigentlich aus?


lass doch mal die folgenden Infos auf Dich wirken:

http://www.schiller-phono.de/de/tonabnehmer-wissen

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 15. Jun 2016, 10:51 bearbeitet]
Dan_Seweri
Inventar
#28 erstellt: 15. Jun 2016, 12:17

Albus (Beitrag #25) schrieb:
hier ein beispielhafter Blick auf die Effekte von Kapazitäten: http://www.tnt-audio.com/sorgenti/shure_m97xe_e.html

Immer wieder gerne werden diese Messungen zum Shure M97xE verlinkt. Dabei sollte man aber im Hinterkopf haben, dass hier der Generator mit 1550 Ohm Gleichstrom-Widerstand gemessen wurde. Der Bericht ist von 2007. Aktuellere M97xE scheinen nur noch 1350 Ohm und eine geringere Induktivität zu haben - zumindest kann ich dies von meinem M97xE berichten.
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