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Plattenspieler / Tonarm brummt

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Falk2016
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Sep 2016, 10:41
Hallo zusammen,

ich habe mich soeben im Forum angemeldet,
weil ich folgendes Problem habe und hoffe,
hier Hilfe zu finden.

Wenn ich den Tonarmkopf oder Teller meines Thorens TD 320 Plattenspieler berühre,
fängt es an zu brummen. Je näher ich dran komme, desto lauter wird es.

Ich habe folgendes angeschlossen :

Der TD 320 ist mit dem Vorverstärker (über Cinch und auch das Erdungskabel ist dran) und
dann zum Vollverstärker verbunden. Vorverstärker und Vollverstärker sind mit einem Inakustik “ Star “
Cinchkabel von 3 mtr Länge verbunden. Ich habe schon diverse Stecker rein und raus gesteckt, aber
gebracht hat es nichts. Mir ist aufgefallen, dass wenn ich die Hand auf den Vorverstärker lege, das Brummen
fast ganz verschwunden ist!

Das “ Star “ Kabel hat noch eine zusätzliches dünnes Kabel (Erdung ) ?

Wie ist der Anschluss grundsätzlich richtig ? Muss ich den Vollverstärker und den Vorverstärker auch noch
untereinander mit einem Erdungskabel verbinden oder reicht es vom Plattenspieler zum Vorverstärker ?

Für jede Art von Hilfe bin ich schon sehr dankbar !

Gruß

Falk
MAG63
Stammgast
#2 erstellt: 30. Sep 2016, 11:55
Hallo Falk,

willkommen im Forum.

Das Erdungskabel musst du auch zwischen Vorverstärker und Verstärker anschließen, dann sollte das Brummen weg sein, dafür hat dein Cinchkabel diese dünne Ader.
Falk2016
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 30. Sep 2016, 12:59
O.K, Danke. Dann werde ich das heute Abend mal ausprobieren.
Ansonsten habe ich alles richtig gemacht ?

Ich habe nochmal eine andere Frage.
Und zwar hätte ich gerne an meinem TD 320
hinten ein Anschlußfeld mit vernünftigen Cinch Buchsen
um alles vernünftig verkabeln zu können. Den TD 320 habe
ich vor etlichen Jahren gebraucht gekauft und der Vorbesitzer
hat an die originalen dünnen Anschlusskabel andere Cinchstecker
gemacht. Es funktioniert zwar, sieht aber nicht so toll aus und da der
Plattenspieler relativ frei steht, hätte ich gerne eine vernünftige aber auch
Optisch ansprechende Verkabelung.

Was ist davon zu halten ? Gibt es da besonders gute Bauteile auf die ich achten sollte ?

Habt ihr eine Idee wer sowas zu einem angemessenen Preis machen kann (habe 2 linke Hände) ?
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 30. Sep 2016, 13:32
Hallo Falk!

Zum Brummen:
Ja, Erdungskabel auch vom Pre zum Vollverstärker ist sicher sinnvoll und dass man von derselben Steckdose (Wand) über Verteiler versorgt wird, kann ebenfalls Brummen minimieren. Also kein Verlängerungskabel von einer weit entfernten Dose zu einem der Geräte legen und die anderen in einer ganz anderen Steckdose andocken, besser den Verteiler verlängern, statt vier oder sechs besser acht Stromzapfmöglichkeiten.
Zum Cinch-Buchsen-Einbau:
Belasse doch die originalen Kabel, die sind gut genug, erneuere allenfalls die Stecker, wenn du ihnen misstraust. Sind aber die Lötstellen ordentlich ausgeführt, besteht auch dazu keine Notwendigkeit. Dazu brauchst du nur die Schirmhülle abschrauben, dann kannst du die Qualität der Lötung beurteilen. Glänzen die Lötstellen? Gibt es Kontakte durch wegstehende feine Kupferaderchen oder schlampige Lötung zwischen dem Cinch-Mittelpin und der Masse? Ist die Zugentlastung ordentlich ausgeführt?

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
MAG63
Stammgast
#5 erstellt: 30. Sep 2016, 13:35
Bei meinen Laufwerken der 1xx Serie habe ich mir auch eine Anschlussblende auf die Rückseite des Laufwerks gesetzt, mit ein wenig handwerklichem Geschick und Fähigkeiten mit dem Lötkolben kein Problem. Ich weiß allerdings nicht wie dein 320er innen bzw. von der Zarge aufgebaut ist, sollte aber auch da möglich sein. Anschlussterminal

Ich habe dafür Handelsübliche Komponenten von Conrad verwendet, die reichen vollkommen aus. Gutes und günstiges Cinchkabel bekommst du hier


[Beitrag von MAG63 am 30. Sep 2016, 13:37 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 30. Sep 2016, 20:07
Nabend !

Auch wenn die Anschlußpins am Tonabnehmer festsitzen, könnte leider die Tonarminnenverkabelung im Laufe der Jahre beschädigt worden sein.

Das originale Überspielkabel sollte weiterverwendet werden, weil es flexibel genug ist, um die Bewegungen des Subchassis nicht zu behindern. Die Blattfederung ist weitaus sensibler als die Spiralfedern.

Das Originalkabel kann man mit farbigem Überziehmantel aus PVC verhüllen. Gibt es u. a. als PC-Zubehör und im Zweiradbereich ( für Schaltung und / oder Bremsleitungen ) . Durch Wendelbewegungen wickelt sich die Verhüllung über das Kabel.

Ich habe gute Erfahrungen mit den Oehlbachsteckern der CJG-Serie gemacht, weil innen viel Platz und guter Grip des Massekontaktes.

MfG,
Erik
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 30. Sep 2016, 20:22
Hallo,

ich hab letztens noch mit einigen Steckern und Kabel experimentiert. Sehr gut funktionierte das mit den folgenden Komponenten:

Sommer Cable The Spirit

https://www.thomann.de/de/sommer_cable_the_spirit.htm

Amphenol ACPR-RED

https://www.thomann.de/de/amphenol_acprred.htm

Amphenol ACPR-WHT

https://www.thomann.de/de/amphenol_acpr_wht.htm

Das funktioniert nicht schlechter als die derzeit bei mir eingesetzten Oehlbach Kabel/Stecker und zum Bruchteil des Preises.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Sep 2016, 20:23 bearbeitet]
Falk2016
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 04. Okt 2016, 14:50
Hallo zusammen,

ich habe leider noch immer das Problem mit dem Brummen.
Das Massekabel habe ich vernünftig am Vollverstärker und Vorverstärker
angeschlossen. Erst war das Brummen ganz weg und ich war natürlich begeistert.
Jedoch nach längerem Abspielen von Platten ist es wieder da, aber etwas leiser!

Merkwürdig finde ich, wenn ich die Hand auf den Horman Vorverstärker lege, ist
alles super ruhig. Was kann ich als Techniklaie in diesem Fall machen ???
akem
Inventar
#9 erstellt: 04. Okt 2016, 17:06
Ist die Kontaktqualität des Erdungskabels gut? Oft gibt es da nur ein blankes Litzenbündel am Ende des Erdungskabels, oft schon reichlich oxidiert, das dann irgendwie unter eine wie auch immer gearteten Klemme gefummelt wird. Darauf reagiert mancher Dreher mit dezentem Brummen. Hatte ich mal bei einem Dual, der war erst zufrieden, als ich das Kabel um nen Zentimeter gekürzt, neu abisoliert und in einen Gabelschuh gelötet habe. Diesen kann man dann ordentlich festklemmen und man hat einen dauerhaft niedrigen Übergangswiderstand.

Gruß
Andreas
Falk2016
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 07. Okt 2016, 06:11
Also ich habe die Enden neu absoliert (Erdungsleitungsleitung zwischen den Verstärkern und auch das vom Plattenspieler). Gebracht hat das leider nichts. Ich weiss nicht weiter. Was kann ich noch machen ?
lcts
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Okt 2016, 07:37
Hast du ein Multimeter? Falls ja, kanns du mal die Widerstände zwischen Phono-Pre / Hauptverstärker sowie Pre und Plattenspieler messen (Am Besten zwischen den Gehäusen (bzw. Tonarm beim Plattenspieler). Damit kannst du dann einkreisen, welche Verbindung der Täter ist.
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 07. Okt 2016, 09:21
Mein TD 166 V hatte das auch. Am Tonarm war ein Massekabel lose. Die Reparatur kostete 25 €.
lcts
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Okt 2016, 09:48

Am Tonarm war ein Massekabel lose

War bei meinem Dual auch so.

Um das zu testen würde man den Widerstand zwischen Plattenspieler->Pre-Massekabel und irgendeiner Metallfläche des Tonarms messen.
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