Netzteil Transrotor

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faktor10
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Apr 2017, 19:24
Brauche mal Hilfe.Kann mir einer den Unterschied zwischen den Netzteilen für einen Transrotor Z1 erklären.
1. Konstant Eins für 300 Euro
2. Konstant M1 Reference für fast 800 Euro.

Betreiben würde es an einen Z1.
Danke schon mal.
Wuhduh
Gesperrt
#2 erstellt: 21. Apr 2017, 20:54
Nicht verzagen - Räke fragen, wen sonst ?
höanix
Inventar
#3 erstellt: 22. Apr 2017, 15:51
Wenn ich mir die Beschreibungen durchlese gibt es zwei Unterschiede:
Den Preis und das Aussehen, und die Preise sind auch noch sehr unterschiedlich.
Bei Hifi Phono House kostet das M1 Reference 698 €

LG


[Beitrag von höanix am 22. Apr 2017, 15:51 bearbeitet]
thebosswas
Stammgast
#4 erstellt: 23. Apr 2017, 04:09

faktor10 (Beitrag #1) schrieb:
Brauche mal Hilfe.Kann mir einer den Unterschied zwischen den Netzteilen für einen Transrotor Z1 erklären.
1. Konstant Eins für 300 Euro
2. Konstant M1 Reference für fast 800 Euro.

Betreiben würde es an einen Z1.
Danke schon mal.


Es gäbe noch eine weitere Option:

3. Dr. Fuß Netzteil (ca. 300€)

Einfach mal danach googeln.
Ich selber kann es sehr für den Z1 empfehlen, hatte aber bisher keine Möglichkeit, es mit den beiden von TR zu vergleichen.
.TORN.
Stammgast
#5 erstellt: 04. Jan 2018, 18:42
Vielleicht sollte man mal aufschreiben, warum man das originale Netzteil gerade beim Zet 1 oder Zet 3 gegen ein höherwertiges Motorsteuergerät austauschen sollte: im Selbstversuch halte man einfach mal die Hand auf den laufenden Motor. Mit Standardnetzteil vibriert der lustig vor sich hin, was sich spassig durch die ganze Basisplatte des Zet verbreitet. Es dürfte auch Skeptikern klar sein, dass ein vibrierender Plattenspieler das letzte ist, was man haben möchte. Warum Räke so etwas überhaupt verkauft, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben, denn das können manche Billigplayer für 300 Euro schon besser. Bereits ein einfaches Dr. Fuß Motorsteuergerät eliminiert jegliche Vibration des Motors.

Was einem auch klar sein sollte ist, dass damit die Funktion des ein/aus Schalters am Motor entfällt und somit das Steuergerät zugreifbar und damit für gewöhnlich sichtbar plaziert werden muss. Insofern möchte man vielleicht doch in die hübsche Transrotorvariante investieren...
faktor10
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Jan 2018, 01:45
Es wird wohl der Konstant Eins werden.
.TORN.
Stammgast
#7 erstellt: 22. Jan 2018, 11:47
Mich würde interessieren, wo genau der fuktionelle Unterschied zwischen dem recht neuen Konstant Eins (400 Euro) und dem Konstant M1 (850 Euro) liegt. Sicher, die haben ein unterschiedliches Gehäuse, aber die Hauptsache ist doch, dass die Vibration des Motors eingestellt wird. Kennt sich jemand damit aus? Für 400 Euro würde ich ggf. den Dr. Fuß gegen den deutlich hübscheren Eins tauschen wollen, allerdings findet sich zu dem Gerät nichts aussagekräftiges im Netz, außer dass der Eins technisch vergleichbar mit dem Studio Netzteil ist. Warum sollte man doch auf den Konstant M1 gehen? Gut, wenn mir einer gebraucht über den Weg läuft, fänd ich die Kiste auch schick...
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 22. Jan 2018, 12:18
Hallo,

ich frag mich nur welche Tricks die anwenden das man einen Popel-Synchronmotor nicht gescheit zum Laufen kriegt.

Komischerweise haben die Hersteller das in den 70ern problemlos hinbekommen.

Peter
rainer_ge
Stammgast
#9 erstellt: 22. Jan 2018, 12:20
Betreibe ein Netzteil von Dr. Fuß an meinem Transrotor Dark Star - bin total zufrieden.
cu
Rainer
.TORN.
Stammgast
#10 erstellt: 22. Jan 2018, 17:28
Bin von der Funktion auch völlig zufrieden mit Dr. Fuß, ist aber optisch recht unattraktiv neben einem Transrotor. Daher die Frage nach dem Transrotor Konstant Eins, welches schick aussieht und nicht die Welt kostet (400 Euro). Seinerzeit hätte man das ebenso hässliche Transrotor Studio nehmen müssen oder etwa 800 Euro für das - dann schicke - M1 hinlegen müssen. Das EINS kannte ich bis gestern noch gar nicht. Sieht schnuckelig aus und nimmt wenig Platz weg.

Zum Thema Tricks: Ein Motorsteuergerät kann man mit unterschiedlichen Schaltungen bauen. Die einen sind billig und die anderen nicht ganz so billig. Im Standardnetzteil ist leider die billige Variante verbaut. Allerdings waren mir die 800 Euro für das Konstant M1 einfach ein wenig zu happig, um das zu korrigieren. Wenn das jetzt mit schöner Optik für die Hälfte geht, dann habe ich da erst einmal nichts gegen.
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 22. Jan 2018, 17:30
Hallo,

ähmmm... da ist ein Synchronmotor drin

Peter
höanix
Inventar
#12 erstellt: 22. Jan 2018, 17:45
Moin Peter
Deshalb ist es ja auch so teuer die eingebauten Fehler zu beheben!

.TORN.
Stammgast
#13 erstellt: 22. Jan 2018, 17:53
Verstehe nicht, was das mit dem Transrotor Konstant Eins zu tun hat, aber ich bin auch kein Foren-Profi.

PS: Ein Synchronmotor benötigt ein Steuergerät und nicht ein Netzteil. Für Steuergeräte gibt es etwa 3 verschiedene Konstruktionsweisen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Das beiliegende Standardsteuergerät hat den Vorteil billig zu sein aber den Nachteil, den Motor nicht exakt anzusteuern, so dass eine Vibration entsteht. Die Alternativen können das besser, liegen aber nunmal nicht umsonst bei bzw. kosten eben auch ein paar Schleifen - umso mehr je schicker das Design oder angesehener der Markenname. Kennt man ja in der Hifi-Branche.

Warum man nun ein Vibrationen erzeugendes Motorsteuergerät zu einem keineswegs billigen Player packt, erschließt sich mir auch nicht, aber solche fälle von "schade das war nix" gibt es nicht nur hier.

Ich schaue gerade meinen neuen Netzwerkplayer an von dem jeder Stein und Bein schwört, dass er mit einem fetteren Netzteil so viel besser klingt. Oder neulich noch beim Naim Händler...


[Beitrag von .TORN. am 22. Jan 2018, 18:02 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#14 erstellt: 22. Jan 2018, 18:03
Moin moin,

eine Frage an den TE: Was stört dich denn bis lang an dem günstigen Netzteil?

Gruß Beaufighter
höanix
Inventar
#15 erstellt: 22. Jan 2018, 18:29

.TORN. (Beitrag #10) schrieb:
Bin von der Funktion auch völlig zufrieden mit Dr. Fuß, ist aber optisch recht unattraktiv neben einem Transrotor. Daher die Frage nach dem Transrotor Konstant Eins, welches schick aussieht und nicht die Welt kostet

Hatte er doch geschrieben.
Beaufighter
Inventar
#16 erstellt: 22. Jan 2018, 18:36
Naja, weil er ja nach technischen Unterschieden fragt, wenn es nur um das schickere geht dann sollte er das teuere nehmen. Das sieht auf jeden Fall noch schicker aus.

Gruß Beaufighter
gapigen
Inventar
#17 erstellt: 22. Jan 2018, 18:43
Ok, ich bin nicht der E-Techniker. Dennoch will es mir nicht in den Kopf, wieso ein Netzteil nicht einfach das tut was es soll. Wir haben im Haus gefühlte 500 Netzteile. Alle verrichten ihre Aufgaben problemlos. Nirgends vibriert irgendetwas. Selbst die Billignetzteile unserer Lichterketten oder Externen Festplatten laufen, und die Geräte dahinter auch.

Ich verstehe es nicht


[Beitrag von gapigen am 22. Jan 2018, 20:43 bearbeitet]
höanix
Inventar
#18 erstellt: 22. Jan 2018, 20:26
Das ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen:
Ihm gefällt das teurere Netzteil besser und jetzt sucht er einen technischen Grund um die Anschaffung vor sich zu rechtfertigen!
gapigen
Inventar
#19 erstellt: 22. Jan 2018, 20:39
Ach so. Ich vergaß.
faktor10
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Jan 2018, 21:26
Ich bekomme den Konstant Eins wenn ich dabei auch den Z1 kaufe für 300 Euro als Paket preis.
.TORN.
Stammgast
#21 erstellt: 23. Jan 2018, 03:53
Ist doch alles nicht schwer zu verstehen. Bisher gab es:

- Standardsteuergerät - untauglich
- Dr Fuß - klappt, aber ist hässlich um 300 Euro
- Studio - klappt, aber ist auch hässlich 550 Euro
- Konstant M1 - klappt, ist schick, aber teuer um 850 Euro

Jetzt gibt es noch das Konstant Eins in hübsch von Transrotor für 400 Euro. Meine Frage ist nun provokant ausgedrückt: Was stimmt damit nicht, dass man sich doch das M1 kaufen sollte oder erfüllt das Eins für 400 Euro tatsächlich den Zweck und das auch noch in schick. In dem Fall wäre es für den TO eine und ggf. sogar für Leute wie mich sehr gute Option, die ein funktionales aber hässliches Dr Fuß rumstehen haben. Das Gute daran wäre, dass man für eine hübsche Lösung nicht mehr 850 Euro auf den Tisch hauen muss. Sollte das Eins aber nicht so sauber arbeiten wie das Fuß oder das M1...

Es braucht also jemanden, der dazu eine fundierte Aussage treffen kann.
vinylrules
Inventar
#22 erstellt: 23. Jan 2018, 09:45
Ich würde mal bei Transrotor anrufen und fragen. Selbst auf Händlerseiten wird der Vorteil des größeren (teureren) Netzteil nur in der bequemeren Feinjustage der Geschwindigkeit und beim größeren Gehäuse mit Chromfront gesehen. Ich glaube, TR wollte den kompletten Markt nicht an Dr. Fu0 verlieren wenn es um die kleineren Netzteile geht. Technisch reicht das Fuß natürlich aus, da Transrotorkunden aber die Geräte aus optischen und nicht klanglichen Gründen erwerben war es nötig, auf diese Weise auch noch ein wenig vom Kuchen abzugreifen.
.TORN.
Stammgast
#23 erstellt: 23. Jan 2018, 16:27

vinylrules (Beitrag #22) schrieb:
...da Transrotorkunden aber die Geräte aus optischen und nicht klanglichen Gründen erwerben...


Echt primitiver Versuch. Rekordverdächtig.


[Beitrag von .TORN. am 23. Jan 2018, 16:31 bearbeitet]
vinylrules
Inventar
#24 erstellt: 23. Jan 2018, 16:32


Noch primitiver geht es auf deinem Stern nicht, oder?


Wieso, ich kenne keinen Transrotor (nicht mit Michell in einen Topf werfen), der primäre unter klanglichen Aspekten entwickelt worden ist. Finde ich auch nicht schlimm, die Dinger tun ja, sehen für viele gut aus und sichern Arbeitsplätze im Inland. Haben doch alles richtig gemacht bei TR.
gapigen
Inventar
#25 erstellt: 23. Jan 2018, 16:32

Echt primitiver Versuch, aber zu dümmlich, um erfolgreich zu sein.

Ach, naja. Die Transrotor-Dreher sehen für Bohrinseln schon nett aus. Dass jedoch dieses ganze optische Trallala klanglich etwas bringt wage ich sehr zu bezweifeln
raphael.t
Inventar
#26 erstellt: 23. Jan 2018, 16:38
Und das vorhandene Dr. Fuss Netzteil in einem schickeren Gehäuse?
vinylrules
Inventar
#27 erstellt: 23. Jan 2018, 16:44

Und das vorhandene Dr. Fuss Netzteil in einem schickeren Gehäuse?


Das Problem bei den Dingern ist nicht unbedingt die Farbe und das Finish, sondern die Bauform. Guckst Du hier. Währen die flacher könnte man da ja schickere Knöppe dran machen. Allein es fehlt immer noch die gebürstete 5 mm Alu- oder Chromfront.
höanix
Inventar
#28 erstellt: 23. Jan 2018, 16:44
Moin

@.TORN.
Passt dir nicht das in diesem Thread keine Loblieder auf Transrotor gesungen werden?
Wenn das seine Meinung ist das die mehr aus optischen Gründen gekauft werden darf er das hier auch schreiben!
Ich bin auch der Meinung das Transrotor genau wie Naim technisch minderwertige Geräte verkauft.
Wenn bei dem Grundpreis keine vernünftige Stromversorgung enthalten ist sind das Fehlkonstruktionen.
Wenn ich diese Lobpreisungen über Klangsteigerung durch bessere Netzteile lese könnte ich echt ausfallend werden.
Aber jeder darf sich das kaufen was er möchte.

Gruß Jörg


[Beitrag von höanix am 23. Jan 2018, 16:47 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#29 erstellt: 23. Jan 2018, 19:14
@.TORN. : Was ist denn technisch so viel besser an den Transrotoren? Wenn das alles soooo primitiv ist, dann kommen doch sicherlich gleich haufenweise Argumente welche technische Finessen mir gegenüber dem sogenannten normalen Plattenspieler den Hörhorizont erweitern.

Niemand macht dir solch einen schönen Plattenspieler madig, aber er ist und bleibt ein poser Gerät.

Das ist auch gar nicht schlimm. Wer so was als finish für sein Wohnzimmer braucht, bekommt dort was gutes und tolles geliefert. Warum denn auch nicht.

Gruß Beaufighter
.TORN.
Stammgast
#30 erstellt: 24. Jan 2018, 17:26
@Jörg: Mich stört lediglich, wenn persönliche Meinung als allgemein gültig verkauft wird. Wenn man seine Meinung so wie du darstellt und sagt "das ist nicht meins", dann ist dagegen nichts einzuwenden.

So Sprüche wie:

"...da Transrotorkunden aber die Geräte aus optischen und nicht klanglichen Gründen erwerben war es nötig,"
" ...Plattenspieler madig, aber er ist und bleibt ein poser Gerät"

sind so keineswegs als Meinung dargestellt. Ich BIN Transrotorkunde und ich hatte meine ganz eigenen Kaufgründe - inklusive KLANGLICHER Gründe. Zudem habe ich nicht einen Freund oder Bekannten, bei dem ich damit Poserpunkte ernten könnte (die eine Hälfte fragt mich, wozu so ein Ding gut ist und die andere Hälfte hat selber gute Player oder/und findet Transrotor hässlich). Also "ist und bleibt" mein Transrotor keineswegs ein "poser Gerät".

@Beaufighter: Über besser oder schlechter werde ich mich hier nicht äußern. Das überlasse ich gerne denen, die an so schwarz-weißen Sichtweisen Freude haben.


[Beitrag von .TORN. am 24. Jan 2018, 17:54 bearbeitet]
.TORN.
Stammgast
#31 erstellt: 24. Jan 2018, 17:36

gapigen (Beitrag #25) schrieb:

Echt primitiver Versuch, aber zu dümmlich, um erfolgreich zu sein.

Ach, naja. Die Transrotor-Dreher sehen für Bohrinseln schon nett aus. Dass jedoch dieses ganze optische Trallala klanglich etwas bringt wage ich sehr zu bezweifeln


Ist ja auch nicht anders wie bei anderen Marken, nicht? Wenn man schöne Musik hören mag, dann gefällt dem ein oder anderen möglicherweise auch ein (subjektiv) hübscher Anblick. Aber zu behaupten, dass TRANSROTORKUNDEN die Dinger nicht wegen dem Sound kaufen, ist schon mehr als gewagt. Ich habe mir seinerzeit mehrere Player angehört und fand den Klang vom Player definitiv einen Kaufgrund. Andere klangen auch schön, aber in zweiter Linie haben sie mir dann optisch meist nicht gefallen. Warum auf einem Bein stehen, wenn man beides haben kann?

PS: Viel mehr würde mich aber freuen, wenn jemand konkret zu der Fragestellung etwas beitragen könnte. Geschmäcker sind eh verschieden.


[Beitrag von .TORN. am 24. Jan 2018, 17:37 bearbeitet]
höanix
Inventar
#32 erstellt: 24. Jan 2018, 17:51
Moin

Mal so als Vorschlag da das Konstant 1 wohl noch nicht so lange auf dem Markt ist:

Kauf dir eins und vergleiche mit deinem Dr. Fuß Netzteil.
Sind beide gleich gut behalte das Konstant und verkaufe das Dr. Fuß.
Erfüllt das Konstant 1 nicht deine Erwartungen schickst du es zurück.
Dann hat endlich mal jemand die beiden Netzteile verglichen.
Wenn du dein Ergebnis hier mitteilst haben auch andere was davon.

Gruß Jörg
.TORN.
Stammgast
#33 erstellt: 24. Jan 2018, 18:00
Letztlich wird es wohl mangels Erfahrung im Forum auf einen Selbstversuch hinaus laufen, außer dass ich solche Geräte nicht im Internet bestelle und daher nicht zurück geben kann. Das war für mich der Auslöser vorher mal zu fragen. Mein Händler kann mir so ein Teil bestellen, aber er hat so etwas (Transrotor) nicht auf Lager.

So, Selbstversuch gestartet. Ich berichte dann emnächst.


[Beitrag von .TORN. am 24. Jan 2018, 19:53 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#34 erstellt: 24. Jan 2018, 21:28
.TORN. Ich kann das gut verstehen, auch Geld für Optik auszugeben, weil das Auge eben auch mithört. Wenn Dir der Transrotor zusätzlich klanglich gefällt, dann hast Du doch aller richtig gemacht. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass das aufwendige Design für den Klang - ich sag mal - hauptverantwortlich ist.
.TORN.
Stammgast
#35 erstellt: 25. Jan 2018, 02:34
Nö, natürlich nicht. Klang ist für die Ohren und Optik für die Augen. Wenn ich mal bedenke, wie gut mein völlig ungetunter Dual 1229 mit einem 200 Euro System bereits klingt, dann sei durchaus die Frage gestattet, warum irgend jemand das Zwanzigfache für Klang ausgeben sollte...
.TORN.
Stammgast
#36 erstellt: 25. Jan 2018, 15:26
Interessant. Mein Händler hat mit der Firma Räke gesprochen. Demnach sei das "Konstant Eins" vom internen Aufbau NICHT identisch zum "Studio", so wie es auf den Internetverkaufsseiten und auch in der Transrotor Zubehörliste beschrieben wird/wurde. Es wird - anders als das "Studio" - NICHT für den Zet 3 oder Fat Bob empfohlen. "Es kann zu Komplikationen kommen" - wie diese genau aussehen, darüber wollte man nichts genaueres sagen. Auf keinen Fall funktioniert es wohl bei Umrüstung auf das TMD Lager.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich damit anfangen soll. Der Zet 3 wird schließlich auch mit dem billigen Steckernetzteil verkauft. Sollte das "Konstant Eins" jetzt etwa noch schlechter sein? Vorstellen kann ich mir, dass man das "Konstant Eins" ggf. etwas schwächer ausgelegt hat als das "Studio", so dass es bei schwereren Plattentellern zu Anlaufproblemen führen kann, aber das ist nur meine Vermutung. Gleiches ist beim Zet 3 mit "Dr. Fuß" bei 45 Umdrehungen der Fall, wenn man nicht zunächst über 33 anlaufen lässt und dann auf 45 hoch schaltet.

Jetzt könnte man auch einfach sagen Schwamm drüber, dann halt nicht, aber irgendwie fuchst mich diese Informationspolitik und warum ein 400 Euro Netzteil für den Zet 3 weniger tauglich sein soll als das beigepackte Billignetzteil mag mir auch nicht einleuchten.


[Beitrag von .TORN. am 25. Jan 2018, 15:29 bearbeitet]
vinylrules
Inventar
#37 erstellt: 25. Jan 2018, 16:39

Jetzt könnte man auch einfach sagen Schwamm drüber, dann halt nicht, aber irgendwie fuchst mich diese Informationspolitik und warum ein 400 Euro Netzteil für den Zet 3 weniger tauglich sein soll als das beigepackte Billignetzteil mag mir auch nicht einleuchten


So einfach ist das nicht. Das Standardnetzteil beinhaltet an sich nur das Netzteil an sich und einen Phasenschieberkondensator, der dafür sorgt, dass der Motor in die richtige Richtung anläuft. Der Motor an sich bekommt seine Geschwindigkeit über die Netzfrequenz.

Beim Konstant und Studio handelt es sich jeweils um eine Steuerung. Die generiert eine eigene, netzunabhängige Frequenz, die geregelt werden kann. So kann man die Geschwindigkeit fein justieren. Dahinter gibt es idR einen Verstärker, der die nötige Leistung für den Motor zur Verfügung stellt. Nichts anderes macht die Steuerung von Dr. Fuß. Ob jetzt das Studio aus Kostengründen wenig Leistung absondert, oder das Konstant viel sollte an sich egal sein. Dieses "könnte zu Komplikationen führen" ist auf jeden Fall eine lustige Aussage. Kann das trotzdem klappen? Oder ist es für die alten Papst-Synchronmotoren, die mW mehr Leistung benötigen als die Pro-Ject Motoren in den neuen TR? Wobei die ja in FB und Z3 auch drin sind. Da würde ich tatsächlich noch mal nachhaken.
vinylrules
Inventar
#38 erstellt: 25. Jan 2018, 16:56
Noch eine Anmerkung. Das mit der geringeren Leistung scheint mir am wahrscheinlichsten. Habe mal bei einem Bekannten ein Heed Orbit 2 vor das Standardnetzteil eines Fat Bob S geklemmt, Das Heed war optimiert für die Premotec (Airpax, Philips) Synchronmotoren, die so um die drei Watt brauchen, die Pro-Ject wollen etwas mehr haben. Zwar hatte der TR am Heed plötzlich so etwas wie Struktur im Bass und dieser ganze "Schmutz" im Oberbass war weg (was dem Besitzer überhaupt nicht gefiel), dafür lief er nicht mehr richtig rund, an der Grenze zum Leiern.
.TORN.
Stammgast
#39 erstellt: 26. Jan 2018, 10:55
Das witzige ist ja, dass alle angesprochenen Steuergeräte (Eins, Studio, M1) scheinbar die gleichen Leistungsdaten aufweisen:

2 x 18 Volt AC in zwei Phasen
0,2 A
15 VA

Das Eins soll nun aber kompatible zum Zet 1 sein, nicht aber zum Zet 3? Mein Zet 1 wurde zum Zet 3 aufgebaut. Es ist immer noch der gleiche Motor. Nur der Plattenteller ist 2kg schwerer - 12 statt 10. Kaum nachzuvollziehen, dass das den großen Unterschied machen soll. Wie gesagt schafft das Dr. Fuß den Anlauf aus dem Stand bei 45 Umdrehungen auch nicht. Das wäre mir persönlich herzlich egal.

Na gut, so ist es eben. Bleibt halt Dr. Fuß im Haus.


[Beitrag von .TORN. am 26. Jan 2018, 10:56 bearbeitet]
.TORN.
Stammgast
#40 erstellt: 26. Jan 2018, 16:09
Kleiner Nachtrag: Die Firma Räke sagt, dass ein Transrotor Motor auch mit dem Steckermotorsteuergerät nicht vibrieren sollte. Bei mir war das so, insofern habe ich das wohl unbelegt verallgemeinert.
8erberg
Inventar
#41 erstellt: 26. Jan 2018, 16:15
Hallo,

die Vibrationen sind wirklich merkwürdig, wenn der Phasenschieber-Kondi kaputt wäre dann würde der Motor mal "andersrum" anlaufen (wie z.B. ein Synchronmotor in der Microwelle).

Schmierung/Lager/Welle ok?

Peter
.TORN.
Stammgast
#42 erstellt: 29. Jan 2018, 13:11
Der Motor läuft einwandfrei mit dem Dr. Fuß Steuergerät. Er läuft auch einwandfrei mit dem Steckerteil, nur vibriert der Motor mit dem Steckerteil ein wenig, wenn man die Hand auflegt. Mit Dr. Fuß ist alles bestens.

PS: Ich kann klanglich keinen Unterschied hören, trotz der Vibrationen, aber vielleicht ist das schon Alterstaubheit oder Ignoranz.


[Beitrag von .TORN. am 29. Jan 2018, 13:14 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 29. Jan 2018, 13:19
Hallo,

ich kann es mir aber nicht erklären, das Dr. Fuß-Netzteil generiert 2 versetzte Phasen, das ist alles.

Peter
vinylrules
Inventar
#44 erstellt: 29. Jan 2018, 16:02

ich kann es mir aber nicht erklären, das Dr. Fuß-Netzteil generiert 2 versetzte Phasen, das ist alles.

Gern wird in Steuerungen die Spannung etwas runtergesetzt, damit steigt die Leistungsaufnahme des Motors und er läuft insgesamt ruhiger. Kann - je nach Motor - ganz erstaunliche Wirkung haben. Eklatant wird der Effekt bei den Airpax-/Philips-110V-Motoren, die bald in jedem englischen PS der 80iger drin waren.
.TORN.
Stammgast
#45 erstellt: 02. Feb 2018, 11:43
Selbstversuch initialisiert - Transrotor Konstant Eins ist unterwegs...
Laut Vorbesitzer lief es einwandfrei am Fat Bob.
akem
Inventar
#46 erstellt: 03. Feb 2018, 18:09

vinylrules (Beitrag #44) schrieb:
Gern wird in Steuerungen die Spannung etwas runtergesetzt, damit steigt die Leistungsaufnahme des Motors und er läuft insgesamt ruhiger.

Wie soll das gehen? Spannung runter = Leistung rauf??
Remember: Leistung = Spannung mal Strom. Spannung und Strom sind über den Widerstand des Verbrauchers miteinander verknüpft. Ergo: Spannung runter = Strom runter = Leistung runter...

Gruß
Andreas
Beaufighter
Inventar
#47 erstellt: 03. Feb 2018, 19:08
Ich frage mich gerade was das für ein Plattenspieler ist, der ein Motorbrummen mit dem Mitgelieferten Netzteil aufweist.

Wir reden hier doch von Plattenspielern die fast 3000€ kosten.

@akem
Wie soll das gehen? Spannung runter = Leistung rauf??
Remember: Leistung = Spannung mal Strom. Spannung und Strom sind über den Widerstand des Verbrauchers miteinander verknüpft. Ergo: Spannung runter = Strom runter = Leistung runter...


Ganz sooo einfach ist es nicht, hier wird Induziert und dabei kann es schon sein das Streuungen und was der Deibel noch was Auswirkungen auf die Leistung haben. Grundsätzlich ist es aber doch so wie du es schreibst. Wenn der Motor für 16 Volt ausgelegt ist, dann läuft er da auch bei 50 Hz ruhig. Es sollte mich wundern wenn er was anderes macht. Die meisten externen Netzteile die mir untergekommen sind hatten 18 Volt, was nach P=U*I mehr Leistung bedeutet und einem das Gefühl nach einem ruhigeren Lauf gibt weil der Motor kraftvoller hochfährt.

Gruß Beaufighter
.TORN.
Stammgast
#48 erstellt: 04. Feb 2018, 00:56
Ich wiederhole nochmal:

"Kleiner Nachtrag: Die Firma Räke sagt, dass ein Transrotor Motor auch mit dem Steckermotorsteuergerät nicht vibrieren sollte. Bei mir war das so, insofern habe ich das wohl unbelegt verallgemeinert."

Also nicht unwahrscheinlich, dass mein Steckersteuergerät einfach einen Defekt hat und diese Vibrationen bei anderen gar nicht vorkommen.

Das Konstant Eins ist heute bei mir angekommen und läuft gut mit meinem Zet 3. Mein Dr. Fuß scheint den Motor etwas flotter zu starten. Da ich aber ohnehin mit der Hand den Plattenteller leicht anwerfe und abbremse, spielt das für mich keine Rolle. Der Motor läuft auch ohne Anwerfen an. Dauert dann halt ein paar Sekunden.
gapigen
Inventar
#49 erstellt: 05. Feb 2018, 21:39

Da ich aber ohnehin mit der Hand den Plattenteller leicht anwerfe

... dann hoffen wir einmal, dass er auch ohne Nachhelfen anläuft.
8erberg
Inventar
#50 erstellt: 05. Feb 2018, 21:44
Hallo,

ich grübel noch immer über den Fehler. Schiebekondensator mal ausgetauscht worden?

Peter
.TORN.
Stammgast
#51 erstellt: 05. Feb 2018, 23:14

gapigen (Beitrag #49) schrieb:

Da ich aber ohnehin mit der Hand den Plattenteller leicht anwerfe

... dann hoffen wir einmal, dass er auch ohne Nachhelfen anläuft. :D


Tut er, genau so, wie ich es geschrieben hatte.
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