Probleme beim Abspielen

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scotty90
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Aug 2017, 14:55
Moin in die Runde,

ich habe öfters das Problem das die Nadel beim abspielen in einer Rille hängen bleibt und somit sich diese ständig wieder holt.

Liegt es an der Nadel oder ist der Tonarm verstellt?
Das Problem habe ich bei neun Vinyl oder auch alten.

Technik Wega JPS 350 mit EPO E als abnehmer.
Vinylfreakrock
Stammgast
#2 erstellt: 15. Aug 2017, 15:07
Hallo
Wie alt ist die Nadel? Und hast du Auflagekraft und Antiskating richtig eingestellt?
Kann schon an einer defekten Nadel liegen aber auch falsche Justage kann das Problem verursachen und verstärken. Wurde der Tonabnehmer ab Werk fertig justiert geliefert oder hast du das selbst mit einer Schablone eingestellt?
Der Tonarm selbst muss natürlich auch "leichtgängig" genug sein dass er sich frei bewegen kann.

Ich würde als erstes auf defekte/verschmutzte Nadel tippen, hast du sie schon mal gereinigt?
Wenn das nichts hilft mal die Justage kontrollieren mit Überhang, Kröpfung, Auflagekraft und Antiskating,

Wie du das einstellst weißt du?
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 15. Aug 2017, 15:16
..manchmal geht auch durch Verharzung etc der Lift nicht mehr 'ganz runter' und der Tonarm läuft dann irgendwann auf der Liftbank auf Grund
scotty90
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Aug 2017, 15:22
Leider habe ich keine Schablone, noch Tonwarmwaage.
Das System ist nicht das Original, der Player selber müsste so um die 80er gebaut wurden sein, da wega ja irgendwann von Sony gekauft wurde.

Das Problem besteht leider nicht immer.
Die Nadel dürfte gute 3 Jahre alt sein.
soundrealist
Gesperrt
#5 erstellt: 15. Aug 2017, 15:25
Dann solltest Du Dir beides anschaffen. Eine genaue Justage ist das A und O bei Plattenspielern.
Vinylfreakrock
Stammgast
#6 erstellt: 15. Aug 2017, 15:36
Eine Tonarmwaage ist hilfreich aber nicht zwingend notwendig. Du musst einfach nur den Tonarm auspendeln indem du hinten auf 0
drehst und siehst ob der Tonarm waagrecht bleibt. Wenn er nicht waagrecht bleibt dann so drehen dass er das tut. Dann die Skala auf 0
stellen, dabei aber aufpassen dass du das Gewicht nicht wieder verdrehst und dann auf das gewönschte Auflagegewicht stellen (beistens zwischen 1 und 2g aber wie das genau bei der Epo E ist müsste ich jetzt nachsehen. Mit 1.75g machst du aber sicher nichts falsch.)

Das "Hängenbleiben" kommt eher selten vom falsch eingestellten Gewicht, trotzdem ist diese Einstellung sehr wichtig und sollte vorgenommen werden. Stell dir vor du "hobelst" deine Platten unbewust und unbeabsichtigt mit 4g ab obwohl nur 1.5 erforderlich wären. Das tut weder Nadel noch Platte gut.

Falscher Überhang oder Kröpfung kann denke ich im Extremfall schon zu solchen Hängenbleibern führen weshalb das auf jeden Fall auch nachzuprüfen ist. Eine Schablone bekommst du gratis im Internet, einfach ausdrucken. Pass dann aber auf den Zoom beim Drucker auf dass er wirklich 100% originalgetreu ausdruckt und wenn du in der Mitte das Loch machst sieh auch dass das stimmt und auch wirklich die Mitte ist.
Einfacher und sicherer gehts meiner Meinung mit einer Plastik Schablone ich benutze die Schön-Schablone. Die ist aus Plastik und man braucht sich keine Gedanken übers richtige Ausdrucken oder das genaue Lochen machen da das schon ab Werk gemacht ist und die Schablone scheint auch recht stabil zu sein. Kostet eben Geld aber muss jeder selbst entscheiden wie er vorgeht.

Wenn das Abspielen komplett unmöglich ist und es nur die ganze Zeit hängt, wird Kinodehemm mit seinem Tipp mit dem Tonarmlift wahrscheinlich recht haben kontrolliere also ob der Tonarmlift auch wirklich so weit runter fährt, dass die Nadel richtig auf der Platte aufliegt.


[Beitrag von Vinylfreakrock am 15. Aug 2017, 15:36 bearbeitet]
soundrealist
Gesperrt
#7 erstellt: 15. Aug 2017, 16:05

Vinylfreakrock (Beitrag #6) schrieb:
Eine Tonarmwaage ist hilfreich aber nicht zwingend notwendig.


Aber deutlich genauer und nicht teuer
Vinylfreakrock
Stammgast
#8 erstellt: 15. Aug 2017, 16:10

soundrealist (Beitrag #7) schrieb:

Aber deutlich genauer und nicht teuer ;)


Ich weiß ihr werdet mich für meine Aussage jetzt steinigen AAber: Ich behaupte mal dass es "das Kraut nicht fett macht" Ob man jetzt auf 1.5 oder 1.6g Auflagegewicht eingestellt hat. Ja wenn mans korrekt machen will ist die Waage schon praktisch. Aber ich finde das Auflagegewicht sollte zwar so in etwa passen aber es gibt wichtigere Einstellungen die man vornehmen sollte. Ein falsch justierter Überhang ist deutlich schlimmer als 1.6g Auflagekraft statt 1.5. Das gilt natürlich nur solange es in etwa stimmt. Wenn man seine Platten mit 6g Auflagegewicht abspielt ist das natürlich auch schlimm.

Dazu kommt aber auch, dass ich eine Waage habe. Ich habe alles ohne Waage eingestellt auf 1.5 und dann nachgewogen und siehe da: 1.5g ziemlich genau. Auf die paar Kommas kommts auch nicht mehr an.
soundrealist
Gesperrt
#9 erstellt: 15. Aug 2017, 16:18

Vinylfreakrock (Beitrag #8) schrieb:

soundrealist (Beitrag #7) schrieb:

Aber deutlich genauer und nicht teuer ;)


Ja wenn mans korrekt machen will ist die Waage schon praktisch.

.


Eben
Vinylfreakrock
Stammgast
#10 erstellt: 15. Aug 2017, 16:51
Ja aber wenn man 100%ig korrekten Klang will kauft man sich besser einen CD Player...
Mal ehrlich kein Mensch kann mir erzählen dass er den Unterschied zwischen 1.5g und 1.8g Auflagekraft raushört. Es wird teilweise sowieso alles komplizierter gemacht wie es ist. In meiner Familie hat vor 30 Jahren als jeder Platten hörte keiner den Überhang eingestellt man wusste nichtmal was das ist. Die Platten klangen trotzdem toll.

Wenns aber so arg verstellt ist dass eine Widergabe nicht mehr möglich ist schadet das Nachjustieren natürlich nicht. Vermute aber noch immer dass es am Tonarmlift liegt
akem
Inventar
#11 erstellt: 15. Aug 2017, 17:17

kinodehemm (Beitrag #3) schrieb:
..manchmal geht auch durch Verharzung etc der Lift nicht mehr 'ganz runter' und der Tonarm läuft dann irgendwann auf der Liftbank auf Grund ;)

Oder die Bauhöhe des Tonabnehmers ist etwas zu niedrig.
Probier doch mal folgendes: nimm mal eine Platte, bei der die Nadel hängenbleibt, und leg da noch eine zweite Platte drunter. Damit ist die kritische Platte vielleicht ein, zwei Millimeter weiter oben und das reicht dann vielleicht schon, damit der Tonarm sich wieder frei bewegen kann. Wenn sich das dann bestätigt kannst Du als Dauerlösung eine dieser Varianten wählen (je nach Gusto und technischen Möglichkeiten):
- dickere oder eine zusätzliche Tellerauflage
- den Tonarmlift verstellen; das läßt aber nicht jeder Plattenspieler zu...
- zwischen Tonabnehmer und Headshell einen Spacer einbauen, z.B. 2mm (ist aber u.U. etwas schwierig zu finden)

Gruß
Andreas
Wuhduh
Gesperrt
#12 erstellt: 15. Aug 2017, 19:01
Hallo !

Könnte sein, daß der Lift den TA nicht voll absenken kann. Man könnte dann bestimmt von der Seite sehen, daß der Tonarm nicht waagrecht zur Plattenoberfläche verläuft.

Ich glaube, beim Wega war auch das Sony VL-32 oder so verbaut. Siehe den optisch schöneren Sony PS-3300. Das AT91 oder sonst etwas ist bestimmt flacher =
- anderes Headshell
- Zwischenlage ( Platte / U-Scheiben )
- dickere Tellermatte

... z. T. bereits genannt

@ Vinylfreakrock:

Sofern die höhere Auflagekraft eine Verbesserung der Abtastfähigkeit - insbesonders der Höhen - mit sich bringt, sind die Unterschiede auch bei Mittelklasse-Systemen wahrnehmbar.

30 Jahre ohne ordentliches Antiskating = fräs-fräs-fräs, sprazzel, knister

MfG,
Erik
HP-UX
Stammgast
#13 erstellt: 16. Aug 2017, 09:18
.... steht der Plattenspieler denn in der Waage?
gapigen
Inventar
#14 erstellt: 16. Aug 2017, 17:29
Als Nutzer von Plattenspielern sollte man schon eine Tonarmwage, eine Schablone und eine Libelle haben. Wir reden hier über in Summe vielleicht 25€. In meinem Augen eine sinnvolle Investition, auch wenn es natürlich auch anders gehen kann.
soundrealist
Gesperrt
#15 erstellt: 16. Aug 2017, 17:41

gapigen (Beitrag #14) schrieb:
Wir reden hier über in Summe vielleicht 25€. In meinem Augen eine sinnvolle Investition, .


Genau so sehe ich das auch
scotty90
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 17. Aug 2017, 21:31
Dann werde ich mir dieses mal besorgen
gapigen
Inventar
#17 erstellt: 17. Aug 2017, 21:44
Dann berichte mal bitte, ob Dir das neue Equipment nach Verfügbarkeit geholfen hat, falsche Einstellungen zu finden und Dein Problem zu lösen.
soundrealist
Gesperrt
#18 erstellt: 18. Aug 2017, 09:57

scotty90 (Beitrag #16) schrieb:
Dann werde ich mir dieses mal besorgen


Eine gute Entscheidung
BassSpieler
Stammgast
#19 erstellt: 20. Aug 2017, 03:24

Vinylfreakrock (Beitrag #10) schrieb:
Ja aber wenn man 100%ig korrekten Klang will kauft man sich besser einen CD Player...
Mal ehrlich kein Mensch kann mir erzählen dass er den Unterschied zwischen 1.5g und 1.8g Auflagekraft raushört. Es wird teilweise sowieso alles komplizierter gemacht wie es ist. In meiner Familie hat vor 30 Jahren als jeder Platten hörte keiner den Überhang eingestellt man wusste nichtmal was das ist. Die Platten klangen trotzdem toll.

Genauso war es bei mir auch. Trotzdem muss ich leider widersprechen... Der Klang durch die Einführung der CD ist keinesfalls 100% korrekt, was wir jetzt nicht weiter diskutieren werden. Aber natürlich ist richtig, dass man den Unterschied zwischen 1.5g und 1.8g Auflagekraft nicht hören kann. Es sei denn, dass er genau die Grenze eines Problems markiert. Trotzdem zeigen uns Schallplatten der siebziger Jahre den Stand der damaligen Technik. Man kann ein Schallplatten-System korrekt einstellen und hat schöne Musik, 100%ig korrekten Klang erreicht man aber auch mit CD nicht, sondern muss auf 24 Bit und mindestens 48 khz, besser 96 kHz umsteigen, was natürlich die LPs von damals nicht hergeben.
Also: Nach meiner Meinung sollte man niemals eine billige Anlage verwenden. Denon sollte es schon sein. Denon baut auch noch neue Plattenspieler. (Ich kaufe mir wahrscheinlich auch als nächstes ein Denon DP-300F)
Hm, also das soll keine Werbung für DENON sein, oder vielleicht doch, denn sie sind wirklich gut! Aber prinzipiell sollte es einen Hinweis sein auf Geräte, die mehr können als der Billig-Heimer vom Grossmarkt nebenan. Bei DENON hatte man bisher immer GUTE Teile am Ende.


[Beitrag von BassSpieler am 20. Aug 2017, 03:48 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#20 erstellt: 20. Aug 2017, 08:51
Hallo!


.....100%ig korrekten Klang erreicht man aber auch mit CD nicht, sondern muss auf 24 Bit und mindestens 48 khz, besser 96 kHz umsteigen, .......


Sorry nein, -das muss man eben nicht, der Zahlenraum bei 16-Bit (mehr als 35500 mögliche Permutationen) und der Dymamikumfang reicht mehr als nur aus um jede nur denkbare Musik transparent darzustellen.

Wenn man sich einmal vor Augen hält das eine alte analoge Aufnahme aus der Zeit vor den ersten 16-Bit Digitalaufnahmen schon mit 12-Bit (4096 mögliche Permutationen) und 32 KHz Abtastfrequenz völlig transparent und ohne jeden Abstrich digitalisiert werden könnte (was man natürlich nicht macht da man den zusätzlichen Headroom gerne mitnimmt) werden die Verhältnisse hoffentlich klarer.

24-Bit / 96 KHz ist derzeitiger Aufnahmestandard, -aber nicht deswegen weil 16-Bit ungenügend wären sondern eben wegen dem zusätzlichen Headromm der möglichen Übersteuerungen aus Unachtsamkeit zuverlässig vorbeugt. Noch höhere Frequenzen und Bitraten kann man zwar problemlos ebenfalls realisieren bringen aber effektiv gar nichts ein da die Files ohnehin zur Nachbearbeitung auf 24/48 oder 24/96 heruntergerechnet werden.

MFG Günther
BassSpieler
Stammgast
#21 erstellt: 20. Aug 2017, 12:02
Ich wusste, dass das kommt. Ich kann hier natrürlich nicht so schön mit Zahlen argumentieren. Aber das will ich auch nicht. Nach meinen Hörerlebnissen klingt eine Schallplatte mit 24 Bit und 48 kHz anders als dieselbe, mit 16 Bit und 44,1 kHz digitalisiert. Das habe ich zufällig bei einer YES-Platte erlebt. Aber ich will auf keinen Fall eine Diskussion darüber beginnen.
Hörbert
Inventar
#22 erstellt: 20. Aug 2017, 12:33
Hallo!


....... Nach meinen Hörerlebnissen klingt eine Schallplatte mit 24 Bit und 48 kHz anders als dieselbe, mit 16 Bit und 44,1 kHz digitalisiert. .............


Waren beide Files nach dem Dubbing normalisiert oder wurde hier mit unterschiedlichem Pegel aufgenommen und nachträglich gar nicht normalisiert?

Wurde beide Aufnahmen nachbearbeitet oder eine davon oder gar keine?

Schallplatten-Dubbing ist nicht halb so trivial wie es im ersten Moment erscheint, -mit dieser Materie beschäftige ich mich schon seit 2003 und habe so meine Erfahrungen machen können-.

MFG Günther
BassSpieler
Stammgast
#23 erstellt: 20. Aug 2017, 12:42
Alle Aufnahmen waren normalisiert. Und nicht nachbearbeitet. Und mit RME-Wandlern aufgenommen. Ich weiss noch genau, wie ich dachte: ach du lieber Gott, jetzt auch noch 24 bit und 48 kHz, also noch mehr Speicherplatz... Ich brenne das ja dann nicht als CD (dann wäre es ja wieder 16/44,1) sondern bewahre die Dateien so auf. Ich mache das aber nur mit ausgewählten Stücken.
Hörbert
Inventar
#24 erstellt: 20. Aug 2017, 12:49
Hallo!

War der Aufnahmepegel bei beiden Dubbings gleich hoch?

MFG Günther
BassSpieler
Stammgast
#25 erstellt: 20. Aug 2017, 12:54
Ja. Beide Aufnahmen wurden nacheinander mit gleichen Einstellungen gemacht. Auch die Abhörlautstärke habe ich nicht verändert. Ich wollte nicht auf 24/48 umsteigen, weil es ja noch mehr Platz braucht. Aber bei mir ganz wichtigen Stücken mache ich es inzwischen.
Hörbert
Inventar
#26 erstellt: 20. Aug 2017, 13:04
Hallo!

Mit 24/96 nehme ich generell auf, -allerdings wegen des größeren Headroms so das mir die Balken bei Cracklern und Knacksern nicht in den roten Bereich kommen und ich trotzdem höhere Pegel fahren kann.

Die Crux bei solchen Dubbings liegt ja gerade darin das ich die Auflösung real vermindere wenn ich zu niedrige Pegel wähle.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Aug 2017, 13:05 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#27 erstellt: 20. Aug 2017, 16:25

24-Bit / 96 KHz ist derzeitiger Aufnahmestandard, -aber nicht deswegen weil 16-Bit ungenügend wären sondern eben wegen dem zusätzlichen Headromm der möglichen Übersteuerungen aus Unachtsamkeit zuverlässig vorbeugt.

Klingt irgendwie auch besser als die vergleichsweise kleinen Werte bei der klassischen CD. Und was lässt sich besser verkaufen als Messbares mit Zahlen.

Das haben wir in der Fotografie mit dem Megapixelwahn doch auch gesehen.
scotty90
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 02. Sep 2017, 15:35
Habe jetzt eine Schablone und eine Tonarmwage.

Gewicht war etwas zu leicht.

Aber beim hantieren mit der Schablone ist mir folgendes aufgefallen IMG_0779


scheint so als sei die Nadel krum oder ??
Hörbert
Inventar
#29 erstellt: 02. Sep 2017, 16:23
Hallo!

Das scheint nicht so, das ist so.

M.E. ein Fall für die Tonne.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 02. Sep 2017, 16:23 bearbeitet]
HiFi_Sepp
Inventar
#30 erstellt: 02. Sep 2017, 16:33
Ja, da würde ich auch keine Platte mehr mit abspielen
scotty90
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 02. Sep 2017, 16:47
Kann mir einer sagen wo von das kommt ?



Welche Empfehlungen gibt es bis 100€
akem
Inventar
#32 erstellt: 02. Sep 2017, 17:08
Das sieht auf den ersten Blick nach einem Audio Technika At91 oder sowas aus. Da wäre bereits ein AT95E eine Steigerung. Für ca. 100€ würde ich mir mal das Sumiko Pearl anschaun (nicht das Black Pearl). Das gibt es für wenig mehr als 100€, einfach mal ein bischen googeln.

Gruß
Andreas
scotty90
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 02. Sep 2017, 17:24
Ist ein EPO E


Hatte mir vorlängerm schon mal das Shure M97xE raus gesucht
8erberg
Inventar
#34 erstellt: 04. Sep 2017, 09:07
Hallo,

tja, wodurch kommt das - mal den Nadelschutz vergessen? mal Kinder am Dreher gewesen?

Es gibt viele Möglichkeiten das das passiert, eine neue EPO-Nadel (am Besten die Elliptische) kostet nicht viel


Peter
gapigen
Inventar
#35 erstellt: 04. Sep 2017, 10:30
Was wäre denn, wenn man den Tonabnehmer leicht gedreht in der headshell befestigen würde, um die Fehlstellung auszugleichen?
akem
Inventar
#36 erstellt: 04. Sep 2017, 11:37
Dann steht zwar die Nadel wieder richtig in der Rille aber die Auslenkungen stimmen nicht mehr so ganz.
Außerdem hat oft der Nadelträger durch so einen Schaden im wörtlichen Sinne einen Knacks weg, so daß er ein unkalkulierbares Resonanzverhalten zeigt und im Extremfall irgendwann bricht.

Gruß
Andreas
Hörbert
Inventar
#37 erstellt: 04. Sep 2017, 19:11
Hallo!


...Kann mir einer sagen wo von das kommt ?.....


Schwer zu sagen, hier gibt es etliche Möglichkeit, bei den AT-MM´s passiert so was im übrigen überproportinal häufig habe ich den Eindruck, während meiner "Sammlerzeit" als ich hier zeitweise 25 alte Plattenspieler stehen hatte habe solche schiefen Nadelträgerröhrchen voreiegend bei AT-Abtastern gesehen. Die alten AT´s habe ich teilweise mir einer Ersatznadel ausgestattet (At-13, AT-140, u.s.w.) und mit den PS irgendwann weitergegeben oder einfach in die Tonne gekloppt (AT-95 u.ä.)

MFG Günther
gapigen
Inventar
#38 erstellt: 05. Sep 2017, 08:06
Andreas, danke für die einleuchtende Antwort. Vermutlich käme noch die subjektive Komponente hinzu: Man hat halt das Gefühl, mit einem verbastelten System zu hören, was vermutlich dauerhaft den Spaß trügen würde.
tales
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 05. Sep 2017, 10:41
Hallo,

für mich klinge es so, als wäre hier der Tonarm in seiner vertikalen Bewegung schwergängig.
Und in Folge wurde die Nadel etwas verformt.

Kannst Du prüfen, ob der Tonarm in der vertikalen Bewegung frei beweglich ist?
Ansonsten könnte das Lager beschädigt sein.

Grüße
Lukas
scotty90
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 05. Sep 2017, 11:32
Es kann auch sein das es unbemerkt beim letzten Umzug Passiert ist bzw mal beim Putzen..... kann es mir selber nicht erklären.

Morgen sollte das Shure M97xE kommen.

Kann mir einer schnell nochmal erklären wie das mit der Schablone genau geht?


Ich hoffe das es so besser und vernünftiger Klingt wie mit dem EPO.
13mart
Inventar
#41 erstellt: 05. Sep 2017, 11:38

scotty90 (Beitrag #40) schrieb:

Kann mir einer schnell nochmal erklären wie das mit der Schablone genau geht?


Schablone im richtigen Maßstab ausdrucken oder kaufen.
Antiskating auf Null bringen.
Am inneren Nullpunkt den Überhang,
am äußeren die Kröpfung justieren.
Antiskating wieder einstellen. Fertig.

Gruß Mart
scotty90
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 11. Sep 2017, 14:29
So heute endlich Zeit gehabt das Shure zu installieren. Erster Eindruck eine ganz andere Abnahme und besser Klang.

Werde es heute im Laufe des Tages noch weiter Testen
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