Eine Nadel zum Probehören, eine zum Genießen?

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Akai_Reference_Master
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Apr 2018, 03:18
Hallo allerseits!

Ich besitze einen Dual CS 5000 mit dem Ortofon OMB20 System.
Die originale 20er Nadel ist defekt. Jetzt schaue ich nach Ersatz. Gerne möchte ich mir die hochwertigere Nadel 30 oder 40 gönnen, zum Genießen von guten, gereinigten Platten.

Es gibt bei mir allerdings noch eine große Plattensammlung, die erst noch Probe gehört werden muss. Mein Gedanke war nun, für diese eine einfache Nadel 5 oder 10 anzuschaffen und dann immer umzustecken.

Würdet ihr das genauso machen? Ich möchte die 30er/40er Nadel nicht unnötig schnell verschleißen.

Freue mich auf Eure Antworten.
tomtiger
Administrator
#2 erstellt: 21. Apr 2018, 03:50
Hi,

was bedeutet "Probehören"?

Mich würde eher nachdenklich machen, ob häufiger Nadelwechsel nicht irgendwann die Halterung ausleiert.

LG Tom
Akai_Reference_Master
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Apr 2018, 04:03
Probehören heißt für mich, dass ich mir zum Hören der Platte die Reinigung mit der Okki Nokki Plattenwaschmaschine spare.
Und, beim Probehören springt man evtl. auch über die Platte, wenn es schnell gehen soll und die Platte vermutlich nicht mein Geschmack ist.
Yamahonkyo
Stammgast
#4 erstellt: 21. Apr 2018, 05:18
Hi,

ich habe dafür ein weiteres System auf einer zweiten Headshell montiert. Das vermeidet den häufigen Nadelwechsel und ist einfacher zu händeln.

Kauf dir besser ein OM5, oder OM10 komplett und eine zweite Headshell.

Es gibt zwei Varianten:
diese hier für den CS 5000 mit kleinerem Chasse und längerem Tonarm
und diese hier für den CS 5000 mit größerem Chassee und kürzerem Tonarm.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 21. Apr 2018, 09:52 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 21. Apr 2018, 06:44
Moin,


tomtiger (Beitrag #2) schrieb:
.. ob häufiger Nadelwechsel nicht irgendwann die Halterung ausleiert.


mit Sicherheit, denn dafür ist das nicht gedacht.
Haben die neuen Duals kein TK Headshell mehr ?

Am besten wäre ein Plattenspieler mit einem (zwei) SME Headshell, das ist in Sekunden gewechselt.
gapigen
Inventar
#6 erstellt: 21. Apr 2018, 08:15
Für das Probehören nutze ich einen einfachen Thorens mit einfacher Nadel vom Flohmarkt. Das schont den „guten“ Plattenspieler und ist zudem stilecht bzgl. der Probe-gehörten Schallplatten.
WBC
Inventar
#7 erstellt: 21. Apr 2018, 09:40
Genau so - einen Player mit einfachem System für die "Testplatten" - einen zweiten daneben mit hochwertigem Abtaster zum "geniessen"...

That's it...


[Beitrag von WBC am 21. Apr 2018, 09:42 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#8 erstellt: 21. Apr 2018, 09:52
Aber nur wenn man den Platz dafür hat.
WBC
Inventar
#9 erstellt: 21. Apr 2018, 09:59
Platz kann man immer schaffen, wenn man das will...
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 21. Apr 2018, 11:08
Ich höre gerade den Stapel heute morgen am Flohmarkt erworbenen Scheiben durch - dafür nehme ich natürlich nicht mein teuerstes System sondern etwas billiges, heute ist es ein ADC QLM36, sonst meistens ein altes Shure M75.

Sollten sich die Scheiben als ok erweisen (und guten Sound haben), dann kommt nachher das grosse Shure zum Einsatz.
Bei den älteren Duals mit den TK-Systemträgern geht ein Wechsel genauso schnell vonstatten wie bei den Plattenspielern mit SME-Headshells.

@Akai_Reference-Mast: Ich würde Dir daher eine ähnliche Lösung mit einem der von meinem Vorschreiber verlinkten Headshells empfehlen. Allerdings würde ich da nicht ein OM-10 sondern ganz bewusst ein tonal anders abgestimmtes System darunterschreiben. So hättest Du auch die Abwechslung. Namentlich kommt mir da immer das für seine Wärme berühmte Shure M75 in den Sinn, das man mit Glück nadellos für einen Zehner aus der Bucht fischen und dann mit einer sphärischen oder elliptischen Cleorec-Nadel für wirklich kleines Geld (ca. 20-25 Euro) vergnüglich wiederbeleben kann.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 21. Apr 2018, 11:14 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#11 erstellt: 21. Apr 2018, 18:57
Der Dual CS 5000 hat zwar kein SME aber ne andere Wechselheadshell..


Es gibt bei mir allerdings noch eine große Plattensammlung, die erst noch Probe gehört werden muss. Mein Gedanke war nun, für diese eine einfache Nadel 5 oder 10 anzuschaffen und dann immer umzustecken.

Würdet ihr das genauso machen? Ich möchte die 30er/40er Nadel nicht unnötig schnell verschleißen.


Ich würde die Platten einfach waschen. Ne 30er oder 40er Nadel ist von der Spitze her ja eigentlich "robuster" als ne getippte Rundnadel...

Und ne gewaschene Platte lässt sich auch leichter verkaufen.




Ein zweitsystem mit Rundnadel ist dann eher interessant bei schwach abgemischten Platten oder wenn die schon weiter abgerockt sind, nicht unbedingt um bei "Dreckigen Platten" den Dreck tiefer in die Rillen zu fahren.

Ortofon würd ich keine 5er oder 10er Nadel kaufen sondern wenn Elipse die "harte" Arkiv-E (oder die "weiche" elliptische Nachbaunadel bei Cleorec) - bei "Rundnadel" gleich ein "Pro S"... - Ansonsten bei zweiter Headshell einfach ein AT3600...
Puuhbaer68
Stammgast
#12 erstellt: 21. Apr 2018, 20:16
Weder die Nadel 5E noch die 10er Nadel sind Rundnadeln, sondern getippte Ellipsen!

Ich selbst habe eine NACHBAU-Nadel 10, ebenfalls getippt elliptisch. Die klingt noch nicht einmal soviel schlechter (tonal sogar gleich gut, nur von der Auflösung her schlechter), als meine originale Nadel 20 ... .
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 21. Apr 2018, 20:34
Hallo,

es gibt auch Rundnadeln für OMs (25 für Mono-Platten, 78 für Schellack)


Peter
gdy_vintagefan
Inventar
#14 erstellt: 21. Apr 2018, 21:12
Für meinen Dual 1219 mit Shure M91 konnte ich vor ca. 1 1/2 Jahren eine elliptische NOS Nadel zu sehr fairem Kurs bekommen. Die ist auch seitdem bei mir in Benutzung.

Ich habe aber auch viele Platten von Flohmärkten etc., die ihre beste Zeit schon hinter sich haben. Für solche habe ich ein zweites M91 inkl. TK, bestückt mit einer Thakker-Nachbaunadel. So ist das System schnell gewechselt.

Für besonders schlecht erhaltene Platten habe ich auch noch einen uralten Perpetuum-Ebner PE 66, angeschlossen an ein Kofferradio. Ist auch irgendwie stilecht.
Puuhbaer68
Stammgast
#15 erstellt: 22. Apr 2018, 09:03
8ergberg schrieb:

Hallo,
es gibt auch Rundnadeln für OMs (25 für Mono-Platten, 78 für Schellack)


Hallo Peter,
ich habe ja auch nicht bestritten, dass es Rundnadeln für das OM gibt.
Aber "Detektordeibel" meinte zum Vorschlag des TE (5er oder 10er Nadeln zu verwenden), dass eine Rundnadel nicht so toll wäre. Also ging ich davon aus, dass "Detektordeibel" davon ausgeht, dass die 5er und 10er Nadeln Rundnadeln sind .

So hatte ich seinen Beitrag jedenfalls verstanden.
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 22. Apr 2018, 09:22
Auch die Nadel des OM-3E ist keine Rundnadel, deswegen auch das "E" in der Bezeichnung:

https://www.ortofon.com/om-series-p-550
Detektordeibel
Inventar
#17 erstellt: 22. Apr 2018, 16:40

So hatte ich seinen Beitrag jedenfalls verstanden.


Komische Interpretation.

Die OM 3,5,10 "Originalnadeln" lohnen sich imho nicht, Ellipse hin oder her. Qualitätsstreuungen, und alles dieselbe Nadel, unterscheiden sich eigentlich nur in der Aufhängung.

Deswegen:
wenn Elipse die "harte" Arkiv-E (oder die "weiche" elliptische Nachbaunadel bei Cleorec) - bei "Rundnadel" gleich ein "Pro S"...

letztere aus dem "DJ-Bereich" ist lauter und wird mit mehr Auflagekraft gefahren, das ist für ein Ortofon OM also am ehesten was in Richtung der genannten "Shure" geht.
Puuhbaer68
Stammgast
#18 erstellt: 22. Apr 2018, 20:16
Detektordeibel schrieb:

Ein zweitsystem mit Rundnadel ist dann eher interessant bei schwach abgemischten Platten oder wenn die schon weiter abgerockt sind, nicht unbedingt um bei "Dreckigen Platten" den Dreck tiefer in die Rillen zu fahren.

Naja, da der TE was von einem Zweitsystem (Zweitnaden) mit den Nadel 5 oder 10 schrieb, interpretiere ich deine Ausführung (siehe Quote) eben so, dass du ihm für ein Zweitsystem zum "dreckige Platten hören" keine Rundnadel empfiehlst.
Ich wollte eben nur darauf hinweisen, dass die von TE angeführten Nadeln 5 und 10 keine Rundnadeln sind.

Finde nicht, dass meine Interpretation deiner Zeilen so komisch ist ...


Darf ich fragen, wieso alle die Nadel 10 so schlecht machen? Ich hatte eine Originale und habe eine Nachbaunadel 10. Die Nachbaunadel klingt tonal nicht anders, als die 20er Nadel, lediglich nicht so gut aufllösend. Die Originale habe ich schon so lange nicht mehr, dass ich mich an deren Klangeigenschaften nicht mehr erinnern kann.

Warum sollte eine Nadel 10, die es für ca. 30,-€ gibt, also so schlecht für ein "Zweitsystem" sein? Die Arkiv kostet etwas mehr.
Die Nightclub Arkiv hat Verrundungsradien von 13/25µm. Warum ist das besser, als die 8/18µm der Nadel 10?
Auflagekraft bei der Arkiv wird mit 2-4mN angegeben, die Nadel 10 benötigt ca. 1,5mN. Wäre es nicht besser, mit einer Nadel zu hören, die mit niedrigeren Auflagekräften auskommt? Wenn nicht, warum nicht?
Warum ist hier in diesem Fall eine hart aufgehängte Nadel Aktiv besser geeignet, als die weichere Nadeln 5/10?

Bitte, das sind alles ernstgemeinte Fragen!


Bis zu den Antworten würde ich für ein Zweitsystem am CS5000 einfach die günstige Nadel 5E nehmen. passt perfekt an das jetzt schon vorhandene CS5000-System dran (oder halt mit zweiter TK), ohne etwas an den Einstellungen ändern zu müssen (höchstens noch die Auflagekraft). Und um "alte, dreckige Platten probehören" zu können, ist es doch völlig "schnuppe", ob die Serienstreuung hier oder da mal etwas größer ist und der Klang eventuell etwas schlechter.

Meine Bescheidene Meinung.
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 22. Apr 2018, 20:37
Hallo,


Darf ich fragen, wieso alle die Nadel 10 so schlecht machen? Ich hatte eine Originale und habe eine Nachbaunadel 10. Die Nachbaunadel klingt tonal nicht anders, als die 20er Nadel, lediglich nicht so gut aufllösend.


die Nadel 10 steht in direkter Konkurrenz zu einem vergleichbar funktionierenden EpoE Nadeleinschub für ein AT-91 für etwa den gleichen Preis und ich wüsste daher nicht warum man diesen Einschub schlecht machen sollte. You get what you pay for .... sagt man wohl.

Ansonsten hast Du ja schon einen Grund geschrieben warum davon im Vergleich mit mehr oder weniger besseren (leichter/feiner/schärfer/besser poliert ...) Abtastern nicht sonderlich begeistert sein muss.

VG Tywin
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 23. Apr 2018, 18:52
Hallo!

Bei Licht besehen ist der Unterschied zwischen der NADEL-10 und der NADEL-20 lediglich der dass die NADEL-20 einen ganzen Stein und die NADEL-10 einen gebondeten Spitter hat. Klanglich gibt es hier keinen großartigen Unterschied, allerdings hat der gebondete Steinsplitter eine wesentlich geringere Lebensdauer als der ganze Stein so das eine NADEL-10 nach ca. 400-500 Betriebsstunden verschlissen ist während eine NADEL-20 es gut auf 800-1000 Betriebsstunden schafft.

Wer nicht viel Geld ausgeben will und seinen Plattenspieler nicht als "Arbeitspferd" einsetzt ist also mit einer NADEL-10 eigentlich recht gut bedient.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 23. Apr 2018, 20:05
Nabend !

Evtl. als Zweitnadel eine Dual DN 165 oder 168 ? Es wird wiederholt erwähnt, daß diese Nadeln so in etwa der 10er entsprechen.

Die 20er Nadel sollte mit 17,5 mN und die 10er mit 20 mN betrieben werden. Die Differenz halte ich audiophil gesehen für bemerkenswert, denn es muß auch das Antiskating wieder verändert werden, wenn man es genau nimmt.

Es ist nicht nadelschonend, auch die 20er mit 20mN ständig laufen zu lassen, damit nicht herumjustiert werden muß.

Vom häufigen Umstecken der Headshells beim CS 5000 , 750 , 505-x etc. rate ich ab. Die Headshells haben nur ein PVC-Gewinde und es kann irgendwann zu Kontaktproblemen kommen mit dem Kontaktblock.

Abschließend: Einige Posting waren hier wieder forummstypisch ausgesprochen blutleer bis überflüßig. Dat izz 'ne schlimme Angewohnheit.

MfG,
Erik
Puuhbaer68
Stammgast
#22 erstellt: 24. Apr 2018, 12:49
Hm,

hat der CS denn keine TK? Da wäre dann nichts mit "Gewinde" nötig.

Wuhduh, wo hast du die Werte für die Auflagekraft her?
Auf der Ortofonseite finde ich unter "tracking force, recommended" die Angaben 15mN sowohl für die Nadel 10 als auch für die Nadel 20.

Selbst wenn, mal eben die Auflagekraft und das Antiscating von 1,5 auf 2 oder umgekehrt einzustellen, kann ja nicht so das große Problem sein, oder?
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 24. Apr 2018, 13:46
Hallo,

beim 750er ist ein 1/2-Zoll-Headshell verbaut, kein TK-Schlitten mehr, diese hatten nach der Übernahme von Thomson ausgedient.

Siehe auch: http://www.dual-viny...593026_0_400-327.jpg

Peter
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 24. Apr 2018, 20:11
Nabend !

@ Puuhbaer:

Viel Ahnung haste nich' .....

Deine Frage kannste Dir selber beantworten, wenn Du Dir die Bilder vom CS5000 anschauen würdest.

Zur Auflagekraft:

Ortofon empfiehlt x , ich halt etwas mehr. Jemand anders würde meinen, daß ca. 16mN bei der 20er Nadel reichen. Ich bin diesbzgl. leidenschaftslos und mache mir über den Abnutzungsgrad wenig Gedanken. Zudem hätte ich keine Lust, wiederholt die Werte zu verändern.

MfG, Erik
Puuhbaer68
Stammgast
#25 erstellt: 25. Apr 2018, 18:59
Jaja.


Viel Ahnung haste nich' .....

Selbst wenn! Deshalb frage ich ja!


Deine Frage kannste Dir selber beantworten, wenn Du Dir die Bilder vom CS5000 anschauen würdest.

Habe ich aber nicht, sonst hätte ich nicht gefragt.

Ich kann natürlich auch bis zu meinem Lebensende meine Zeit damit verbringen, alles Mögliche (und für mich vielleicht Unwichtige, wie in diesem Fall) zu studieren, nur damit ich möglichst viel selbst weiß und ja keinem Anderen mit meinen blöden Fragen zur Last falle.
Tu´ ich aber nicht!


Ortofon empfiehlt x , ich halt etwas mehr.

Was qualifiziert dich zu dieser Empfehlung?
Mit welcher technischen Begründung "etwas mehr"?
Akai_Reference_Master
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 25. Apr 2018, 21:48
Danke für Eure zahlreichen Antworten! Mit so viel Resonanz habe ich nicht gerechnet :-)

Bin jetzt zu dem Schluss gekommen, für Flohmarktplatten mein "Telefunken Hifi Center 4040" zu reaktivieren und meinem Dual CS 5000 die Nadel 30 oder 40 zu gönnen.
So spart man sich die Umbauerei.
8erberg
Inventar
#27 erstellt: 26. Apr 2018, 08:16
Hallo,

meine 5 Cent dazu: die 30er "lohnt nicht", für das was sie zum Vergleich zur 20er "mehr kostet" kann sie nicht viel mehr.

Dann lieber ne Schippe drauf und die 40er.

BTW geb ich Erik recht wenn er sagt, dass die OMs gerne vor allen Dingen beim "Einspielen" ein oder 2 Zehntelpond lieber haben. Entspricht meiner persönlichen Erfahrung.

Peter
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 26. Apr 2018, 08:32

...ein oder 2 Zehntelpond lieber haben.


Ist die Zeit bei dir stehengeblieben? Diese Einheit gibt es nicht mehr seit den 70ern.

Newton ist die Enheit!!
BassTrombose
Stammgast
#29 erstellt: 26. Apr 2018, 08:56
ich nehm immer gramm, klingt es jetzt dadurch sclechter
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 26. Apr 2018, 08:59
Gramm ist die Einheit der Gewichtskraft, nicht von Kraft. Da aber die Erdbeschleunigung auf der Erde fast überall gleich ist, ist das egal.

Genug kluggeschissen für heute.
8erberg
Inventar
#31 erstellt: 26. Apr 2018, 12:12
Hallo,

einige ISO-Einheiten kommen halt nicht so an, egal ob KW bei Auto oder Joule für Energie...

Man hat es damals in der Schule und Ausbildung (noch) so gelernt und wird auch wohl von jedem so verstanden.

alternativ für ISO-gelernte Gemüter: "ein oder zwei mN mehr..."

Peter
Puuhbaer68
Stammgast
#32 erstellt: 26. Apr 2018, 12:53

alternativ für ISO-gelernte Gemüter: "ein oder zwei mN mehr..."


Peter, auch an dich die Frage(n):
- Warum? Wie macht sich das bemerkbar?
- Klingen die dann anders? Auflösung, Verzerrungen, Tonalität, ...?

Ich habe auch schon einige OM-Nadeln gehabt, aber dass die mit 1 bis 2 mN mehr als der von Ortofon angegebenen Auflagekraft irgendwie "besser" (ein-) spielen, das könnte ich jetzt nicht behaupten. Allerding kam ich bislang nicht über die Nadel 20 hinaus.
Oder vielleicht sind aber auch nur meine Ohren nicht gut genug ... .
8erberg
Inventar
#33 erstellt: 26. Apr 2018, 15:02
Hallo,

das war ein Ratschlag von einem Bekannten als ich das Problem mit einer neuen Ortofon-Nadel DN 152E für die Dual-ULMs hatte, je weiter es nach "innen" ging desto mehr verzerrte es.
Er meinte, dass evtl. das Lagergummi eingespielt werden müsse, ich sollte es mal mit 1,75 P versuchen. Gesagt - getan. Und da die ULMs und OMs quasi "Geschwister" sind...

Ca. 10 - 12 Plattenseiten später probierte ich es mal mit Renaissance Live: Annie Haslams Stimme kam erheblich sauberer rüber.

Seitdem mach ich es eigentlich bei allen neuen Nadeln so.

Peter
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#34 erstellt: 26. Apr 2018, 15:59
Mein Test- und Probesystem ist ein AT-95e, günstig, ordentlich klingend und einfacher zu justieren als die oval zulaufenden Ortofon OMs. Auflagekraft um die 1,8 Gramm, evtl. etwas weniger.

Ich finde, das kleine Audio-Technica löst zwischen 1,7 und 1,8 Gramm nachvollziehbar und hörbar besser auf als bei 2 Gramm.

PS: Flohmarktplatten brauchen (fast) immer zuerst eine Wäsche, dann kann ich beim Probehören den Zustand der LP beurteilen.

Gerd
Puuhbaer68
Stammgast
#35 erstellt: 26. Apr 2018, 16:13
@8erberg,
danke für die Erklärung. Ist also eine Frage der Verzerrung im Innenbereich, die hörbar war, richtig?

Vielleicht höre ich einfach nur zu leise, aber mir sind (fast*) noch nie Verzerrungen im Innenbereich aufgefallen, jedenfalls nicht bei den Lautstärken, die ich favorisiere . Weder mit neuen, noch mit alten Platten/Nadeln. Sauber justierten abnehmer vorausgesetzt.

* = wenn, dann waren die Platten wirklich schlecht und es "verzerrte" über die komplette Seite

@bielefeldgibtsnicht:
Der TE hat ja bereits ein OM-System am Spieler montiert und fragte deshalb explizit nach den Nadeln des OM-Systems, weil er dann eben nicht großartig montieren udn einstellen müsste.
Holger
Inventar
#36 erstellt: 26. Apr 2018, 16:17

Puuhbaer68 (Beitrag #35) schrieb:
Vielleicht höre ich einfach nur zu leise, aber mir sind (fast*) noch nie Verzerrungen im Innenbereich aufgefallen, jedenfalls nicht bei den Lautstärken, die ich favorisiere . Weder mit neuen, noch mit alten Platten/Nadeln. Sauber justierten abnehmer vorausgesetzt.

* = wenn, dann waren die Platten wirklich schlecht und es "verzerrte" über die komplette Seite


Geht mir genauso... und ich höre NICHT zu leise !
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