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Benötige HILFE zum THORENS TD320MK2, Nadel springt.

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 10. Jul 2008, 10:06
Hallo Ihr Lieben, ich erhoffe mir ein kleines bischen Hilfe von Euch. Wäre echt klasse!

Folgendes kurz und knapp: Bin 28 Jahre und habe vor ca. 1,5 Jahren meine Liebe zum Vinyl entdeckt. Seit einiger Zeit besitze ich einen Dual 504 mit einem ortofon omb 10 und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Klar, er ist ein bischen leicht, das Pressholz ist nicht gerade "highendig" aber ich habe damit gute unkomplizierte Ergebnisse erzielt.

Hatte jetzt die Gelegenheit für 100 Euro einen sehr gepflegte Thorens TD320 MK2, TP90 mit Yamaha MC11 von einem 78 jährigen Rentner zu bekommen. Er wurde fast nie gespielt und sieht fast neuwertig aus. Er hat nur 2-3 mal damit Platte gehört und seit dem stand er ungenutzt herum. Da einige auf Thorens schwören und der Spieler ganz gut sein soll hab ich ihn mir zugelegt weil er wertiger gebaut aussieht und ich mir eine klangliche Verbesserung erhoffte .

Stand der Dinge: Optisch toll aber klanglich nicht überzeugend und das PROBLEM: Die Nadel springt gelegentlich .
Beim Spielen ziehts die Nadel auch stark nach Innnen! Sie ist dann nicht mittig unter dem Tonabnehmer. Das Auflagegewicht habe ich korrekt eingestellt und Antiskating hab ich auch schon alle Stellungen ausprobiert. Leider dämpft das erheblich die Freude über das Gerät. Ihr kennt das. So eine Neuanschaffung sollte ein Fest sein und kein Trauerspiel. Ich habe auch leider kein Orginalwerkzeug (Schablonen, Einstelllehre, Plättchchen, Plastikstift zum Einstellen der Transportsicherung) außer einen 2 mm Imbus und ein Teil zum Einstellen der Höhe des Tonarmes. Technisch bin ich eben auch noch nicht im Fortgeschrittenen-Modus so dass meine bastlerischen Fähigkeiten sehr beschränkt sind und dazu neige durch Probieren auch mal gegenläufige Effekte zu erzielen. Nun ja ich bin entäuscht von dem Thorens, weiß nicht weiter und bin nahe daran ihn in den Keller zu stellen und meinen Dual wieder anzuschließen. Könnt Ihr mir helfen?
basti986
Stammgast
#2 erstellt: 10. Jul 2008, 10:12
Hallo Fraenki,

Schau mal hier nach ist eine ganz brauchbare Erklärung zur Einstellung des Tonabnehmers

http://www.phonophono.de/justierung.php3?Ebene1=2&menu=6&Kennung=

gruss Basti
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 10. Jul 2008, 10:23
Hallo Basti, danke für den Link und die zügige Antwort! Ich werde mich nochmals die Punkte durchhangeln obwohl ich denke das meiste beachtet zu haben. Das mit dem Spiegel probier ich mal aus und vielleicht bräuchte ich eine Überhangschablone. Phonophono schreibt was von Karton? Kann man die basteln? Wie sollte die aussehen oder vielmehr: Wie groß sollte denn der Überhang sein? Gruß Frank
MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 10. Jul 2008, 12:10
Hallo Fraenki,

der TD 320 MK II mit dem TP 90 ist ein sehr gutes Laufwerk.
Wenn das Gerät lange Jahre stand, ohne betrieben zu werden, sollten grundlegende Dinge vorher gemacht werden.

Ein neuer Riemen sollte drauf, da der alte sicherlich nicht mehr der Beste ist.
Dann kannst du Dir neues Lageröl von unserem Forenmitglied Joel, der hier unter dem Nick "Violette" zu finden ist, besorgen. Als alter Thorensmitarbeiter kennt er wie kein anderer die Dreher. Er hat alles notwendige für Dich.

Zum einstellen kannst du Dir hier alles runterladen. Ferner werden noch Tipps gegeben.
Das der Dreher nach innen zieht, ist sicherlich ein Anzeichen für eine falsche Antiskatingeinstellung.
Des Weiteren muss das System korrekt eingestellt werden/sein. Ein schiefer Einbau beschädigt mehr, als das er hilft.
Das Springen der Nadel kann mehrere Ursachen haben. Erstens falsches Gewicht und falsche Antiskating eingestellt, aber auch der falsche Einbau.
Von der Tonarmresonanzfrequenz her ist es passend.

Du solltest auch in Betracht ziehen, dass das System, also das Yamaha sicherlich nicht mehr so gut ist. Wie lange saß denn das System auf dem TP 90??

Nochmal, setze Dich mit Joel Boutreux aka Violette in Verbindung. Wenn der Dreher wieder richtig auf Vordermann ist, wirst Du Deine wahre Freude daran haben.
rkb
Stammgast
#5 erstellt: 10. Jul 2008, 12:52
Hallo,
schau dir auch mal die Nadelspitze an und reinige sie.
Dein "Springen" könte auch durch eine total verdreckte Nadelspitze (bzw. abgebrochenen Spitze) verursacht werden.
Hatte ich beides schon.
Grüße
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 10. Jul 2008, 12:55
Hallo MikeDo, danke für den spitzenmäßigen Link mit den Schablonen!!! Ich habe jetzt einfach den Überhang des Systems "frei Schnauze" reduziert (System weiter nach hinten geschoben) und siehe da: Bis jetzt läuft die Nadel mittig und er springt nicht mehr! Der Thorens klingt jetzt schön straff und knackig. Besonders im Bass-Bereich. Aber ich muß mich erst daran gewöhnen. Thorens ist bis jetzt keine Liebe auf den ersten Blick aber ich glaube sie wächst langsam. Ich glaube auch er ist nicht schlecht aber neue Geräte sind bestimmt besser. Das Chinchkabel das hinten rausgeht ist nicht überzeugend (zwar vergoldet aber dünn)! Was den Erhaltungszustand angeneht: Der Plattenspieler wurde von dem älteren Herrn vor 10 Jahren gekauft (obwohl ich denke es sind ein paar mehr) und angeblich nur 3 mal benutzt weil er nur noch CDs gehört hat. Ich hab Ihn zum Verkauf überredet da ich es schade fand so ein Gerät ungenutzt stehen zu lassen. Obwohl er in einer sehr gepflegten Wohnung stand und aussen sauber war war unter der Haube ne fette Staubschicht: Der stand nur zur Deko. Hab den Teller abgenommen: Der Riemen sieht aus wie neu! Das System sieht auch aus wie neu. Ein Wechsel des Systems wäre wirklich Verschwendung (wäre zu schade um es zu entsorgen) zumal es für mich zum omb10 eine Steigerung ist. Auch das Gerät selbst hat keine Gebrauchspuren. Die Haube hat minimale Spuren vom Staubwischen. LAGERÖL ist ne gute Idee aber ich weiß nicht mal wie ich den Plattenspieler öffne oder wo ich das Öl anbringen müßte. Ich denke man braucht Spezialwerkzeug. Ich schau mir das mal an.

Bis später

Grüße Frank
Gelscht
Gelöscht
#7 erstellt: 10. Jul 2008, 12:59
Hallo rkb, danke für den Tipp. System ist wie neu! Nadel fein und spitz. Kein Schmutz. Ich glaube es war vom damaligen Verkäufer mit zuviel Überhang montiert! Habs nach nichten geschoben.....und......es läuft. Vorerst mal. Ich muß mich erst vertraut mit dem Gerät machen.
MikeDo
Inventar
#8 erstellt: 10. Jul 2008, 13:16
Hallo Frank.

Prima, hast ja einiges schon geschafft.

Den Überhang bitte mit eine der Schablonen einstellen. "Frei Schnauze" ist auf Dauer nicht ratsam.


Ich glaube auch er ist nicht schlecht aber neue Geräte sind bestimmt besser


Nicht unbedingt. Das ist häufig eine Fehleinschätzung. Wenn der 320er gut gewartet ist und alles einwandfrei läuft, dann muss man schon richtig gut in die Tasche fliegen, um den Dreher mit einem Neugerät zu toppen. Und nicht zu vergessen, Du hast den Dreher für 100 (!!) Euro geschossen. Einfach topp!


Das Chinchkabel das hinten rausgeht ist nicht überzeugend (zwar vergoldet aber dünn)!


Muss nicht dick sein. Wenn die Werte stimmen, ist es okay.


Das Lageröl wird ganz einfach eingefüllt. Den Teller und auch den Subteller abnehmen, dort in das Lager einfach einfüllen.
Wird Dir Joel aber auch noch mal erklären.


MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 10. Jul 2008, 13:19
Übrigens, kannst Du Dich hier nochmal einlesen:

Thorens-Info


rkb
Stammgast
#10 erstellt: 10. Jul 2008, 13:30

Fraenki schrieb:
... Ich glaube auch er ist nicht schlecht aber neue Geräte sind bestimmt besser. ...


Hallo Frank,
ich kann dich beruhigen.
In der Klasse bis 500 € wirst du keinen neuen Plattenspieler kriegen, der besser ist.
Mit ein wenig Glück vielleicht einen der mithalten kann.

Allerdings ist das montierte Yamaha MC11 weit unter dem Niveau des TP 90 Tonarm.

Ich betreibe den TP 90 mit einem schwarzen Roksan Corus.
Allerdings montiert auf einem TD 2001.
Auf dem TP 90 meiner Meinung nach besser als ELAC 795 ( ca. 300 DM ehem. Neupreis) oder gar das ELAC 896 mit Van den Hul Nadel (ca. 600 DM ehem. Neupreis).

Ich glaube, wenn der 320er richtig eingestellt ist, wirst du damit noch viel Freude haben.

Grüße
Gelscht
Gelöscht
#11 erstellt: 10. Jul 2008, 13:31
Hallo, MikeDo! Danke! Ich bin grad ganz euphorisch! Das mit der Schablone schau ich mir an. Ist bestimmt kompliziert aber ich machs. An Joel wende ich mich auch. ICH BIN GANZ BEGEISTERT was für ein Sound mir der Player in die Anlage drückt!!! Sehr frisch und druckvoll! Gestern war ich den ganzen Tag traurig wegen dem Thorens und empfand ihn als mittelmäßig und wiegesagt wollte ich wieder den Dual anschließen. So langsam entfaltet er sich. Ich habe ihn aus seinem Schlaf geweckt! Der klingt nicht schlecht! (Das Chinchkabel ist das Standardkabel; kommt hinten raus; da ist aber kein Chinchstecker so dass ich einfach ein anderes einstöpseln könnte, Austausch wäre wahrscheinlich nicht so leicht und müsste ein Hifi-Händler machen oder ich mach ihn mal auf aber soweit bin ich noch nicht)

Gruß Frank
rkb
Stammgast
#12 erstellt: 10. Jul 2008, 13:38
Noch einen kleinen Tipp.
Ersetze mal die schwere Gummiauflage durch eine dünne Filzauflage und lausche ...

Später kannst du mal auch einen Glasteller mit dünner Filzauflage testen.

Es gibt Leute, die finden, dass der Klang dadurch "befreiter" klingt.

Grüße
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 10. Jul 2008, 13:43
Hallo rkb, das Yamaha mc11 war halt dabei und ist wie gesagt eigentlich fast neu. Sicher gibts bessere Systeme. Aber du darfst nicht vergessen woher ich komme (Dual 504, ortofon omb10) und ich ja noch meinen HIFI-Weg weiter gehen werde. So nach und nach. Ich bin ja noch Student! Der Player hat jetzt 100 Euro gekostet. Würde mich schon schmerzen jetzt schon ein System für 200 Euro draufzumachen! Aber dass du den TP90 kennst find ich gut! Irgendwie sieht der sehr "normal" aus also nicht so "highendig" wie diese für mich nicht realisierbaren SME-Sachen. Vorne ist ein headshell das gesteckt wird und dann festgeschraubt wird. Ist das normal das sich das ein bischen schwer aufschrauben lässt? Irgendwie wirkt das Gewinde sehr scharf und das Aufschrauben "flutscht" nicht so richtig. Ich brauch richtig Kraft! Und nochwas: Für meine Zukunft kannst du mir bestimmt einige Systeme nennen die zu dem Tonarm passen (100-200 Euro). Das wäre spitze. Danke!
Gelscht
Gelöscht
#14 erstellt: 10. Jul 2008, 13:44
rkb?

Nur Filz? Dann nehm ich mal die vom Dual.
Danke
rkb
Stammgast
#15 erstellt: 10. Jul 2008, 14:00
Hallo Frank
der TD 2001 mit TP 90 ist meine neueste Errungenschaft.
Ansonsten bis jetzt nur noch ein Grado ZC+1 daran getestet.
War das schwächste.

Das mit dem schweren Tonkopfwechsel wird sich vermutlich mit der Zeit geben.
Meine Ersatzheadshell mit dem ELAC 795 ging anfänglich auch sehr streng zu montieren.

Übrigens der TD 2001 und dem Roksan hat einen audio linear mit direktverkabelten Original SME-Tonarm und 1000 € Audio Technica System in seine Schranken verwiesen.

Jedenfalls die Meinung des audio linear Besitzers.

Es kommt nicht immer auf den Preis an.
Aber hier im Forum gibt es sicherlich etliche Spezialisten, die dir preiswerte Systeme für den TD 320 MKII empfehlen können.
Und auf eBay bekommt man gute gebrauchte oft zu einem fairen Preis.

Grüße
MikeDo
Inventar
#16 erstellt: 10. Jul 2008, 17:34
Hallo Frank,

bevor Du dich in den Voodoobereich des Plattenauflagebereiches begibst und die dazugehörige Auflage tauschst, spare Dir die Kohle und besorge dir lieber ein höherwertiges System. Der klangentscheidene Faktor liegt originär beim System. Alle nachrangigen Faktoren sind Tonarm, Verkabelung, Phonopre etc.
Die Gummiauflage würde ich auch wegen etwaiger Resonanzen drauflassen. Sie dämpft nunmal besser, als eine dünne Filzauflage. (Vom VTA auch mal abgesehen)

Ein Spitzensystem zu einem Schnäppchenpreis ist das Audio Technica AT33 PTG, welches atemberaubend ist. Ich empfehle es, weil ich und viele andere User hier und im Analogforum beste Erfahrung damit gemacht haben. Aber auch, weil es vom Preis-/Leistungsverhältnis absolut unschlagbar ist.

Guckst Du hier: AT33 PTG bei Pricejapan

Ich "fahre" das System auf meinem TD320 im Esszimmer und die Leute, die es hören, sind immer hin und weg.

Benutze mal die SuFu, Du kannst etliches darüber lesen und es wird in allerhöchsten Tönen gelobt.

Wenn es Dich interessieren sollte, dann sende ich Dir mal einen Testbericht aus der Image Hifi 2000, wo das System damals vorgestellt wurde für schlappe 2300 DM



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