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Innenteller TD 280

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Autor
Beitrag
rrrock
Stammgast
#1 erstellt: 05. Dez 2004, 18:32
Hallo,

kann man irgend wo noch Ersatz-Innenteller für den TD 280 Mk II bekommen? Und wenn ja: kann man den Plastik-Innenteller bedenkenlos gegen einen aus Metall tauschen?

Besten Dank und viele Grüße,
Adrian
Gelscht
Gelöscht
#2 erstellt: 06. Dez 2004, 22:13
Hallo Adrian,

den Teller kannst Du tauschen, allerdings solltest Du Dich vorher über den Achsendurchmesser schlau machen, es gibt 7 und 10mm. Bei älteren 10er ist statt einem Dorn auch mal eine Kugel an der Spitze. Einzelne Innenteller gibt es leider nicht mal mehr als Ersatzteil. Da hilft nur, die Drehbank anzuwerfen, hat man geeignetes Rohmaterial.

Gruß
Andre
Holger
Inventar
#3 erstellt: 07. Dez 2004, 00:20
Wobei man aufpassen sollte : es könnte durchaus sein, dass der Innenteller z. B. eines 146ers oder 318ers vom Lagerdurchmesser her passt, der Außenteller des 280ers aber nicht auf diesen Innenteller.
Der 280er war ja insgesamt viel leichter gebaut - Tellergewicht 1,2 kg gegenüber 2,7 kg bei den anderen Modellen, ebenfalls mit Kunststoff-Innenteller.
Die anderen Teller sind nämlich auch dicker.
rrrock
Stammgast
#4 erstellt: 07. Dez 2004, 00:40
Hallo,

besten Dank für eure Antworten.


Da hilft nur, die Drehbank anzuwerfen, hat man geeignetes Rohmaterial.


Schade. Da ich an Drehbänken eine ziemlich miserable Figur abgebe, kann ich wohl nur auf einen Glücksgriff bei eBay rechnen.


der Außenteller des 280ers aber nicht auf diesen Innenteller. Der 280er war ja insgesamt viel leichter gebaut


Deswegen auch meine Frage zur Bedenklosigkeit eines Metalltellers. Ich habe den 280 eines Bekannten unter der Last eines Plattenbeschwerers beim Anfahren schon ziemlich ächtzen hören - könnte es sein, dass der Motor für einen Metall-Innenteller zu schwach ist?

Als ich übrigens testhalber die Gummimatte gegen einen Glaszwischenteller mit Filzauflage getauscht habe, ist aufgefallen, dass der Innenteller minimal höher als der Aussenteller ist, so dass die Glasplatte nur auf dem Innenteller auflag. Blöde Frage: Soll das so?

Gruß,
Adrian
Gelscht
Gelöscht
#5 erstellt: 07. Dez 2004, 06:59

rrrock schrieb:
Hallo,
Deswegen auch meine Frage zur Bedenklosigkeit eines Metalltellers. Ich habe den 280 eines Bekannten unter der Last eines Plattenbeschwerers beim Anfahren schon ziemlich ächtzen hören - könnte es sein, dass der Motor für einen Metall-Innenteller zu schwach ist?


Schon möglich, die neueren Modelle haben alle eine Rutschkupplung, die der 125er z.B. noch nicht hatte. Da wurde in der Anleitung dazu geraten, den Teller von Hand etwas in Schwung zu bringen, mach das bei höherem Gewicht auch so. Zur Schonung des Riemens gebe ich meinem Teller auch immer noch etwas Schwung dazu.



Als ich übrigens testhalber die Gummimatte gegen einen Glaszwischenteller mit Filzauflage getauscht habe, ist aufgefallen, dass der Innenteller minimal höher als der Aussenteller ist, so dass die Glasplatte nur auf dem Innenteller auflag. Blöde Frage: Soll das so?


Eigentlich sollte der Teller durchgehend eben sein. Sonst schwebt die Glasmatte und wird nicht richtig stabilisiert. Das hat ein etwas diffuses Klangbild zur Folge. Vielleicht solltest Du statt eines neuen Innentellers gleich einen vernünftigen Thorens nehmen. 320er oder 160er. Jedenfalls nicht die Billigderivate, die konnten mich noch nie richtig überzeugen.
rrrock
Stammgast
#6 erstellt: 07. Dez 2004, 16:36

Captn_Difool schrieb:
Da wurde in der Anleitung dazu geraten, den Teller von Hand etwas in Schwung zu bringen, mach das bei höherem Gewicht auch so.


Ich habe mal gehört, das wäre zwar schonend für den Riemen aber für den Motor eher suboptimal.



Vielleicht solltest Du statt eines neuen Innentellers gleich einen vernünftigen Thorens nehmen. 320er oder 160er.


Da habe ich auch schon dran gedacht. Zumal ich über den scheinbaren Wiederverkaufswert meines 280 bei eBay wirklich überrascht gewesen bin.

Viele Grüße,
Adrian
Gelscht
Gelöscht
#7 erstellt: 07. Dez 2004, 20:36
Dem Motor schadet es nur, wenn er schon läuft. Ich drehe erst hoch, dann starte ich, da gibts dann sogar kaum Überscheidungen im Tempo.

Ja, bei Ebay kann man zunächst mal etwas die Preis checken, ich monitore auch gerade ein paar Geräte, auf Lieferung eines TD321 als Zweitspieler warte ich gerade....

Gruß
Andre
rrrock
Stammgast
#8 erstellt: 08. Dez 2004, 01:05

Captn_Difool schrieb:
Dem Motor schadet es nur, wenn er schon läuft.


Gut zu wissen, besten Dank!

Wegen der Preise bei ebay: ich war bloß geschockt, was die Leute für fünfzehn Jahre alte 280 ausgeben. Der 280 ist nach meiner Einschätzung wirklich kein schlechter Plattenspieler aber 180.- EUR für einen gut gebrauchten ist schon happig...

@all: Spricht nach eurer Erfahrung etwas dagegen, eine dünne Filzmatte unter den Glaszwischenteller (und eine obendrauf) zu legen? Dann läge der Teller gleichmäßig(er) auf.

Viele Grüße,
Adrian
LP12
Inventar
#9 erstellt: 08. Dez 2004, 08:47
Moin zusammen,

@ Captn Difool : könntest du bitte nochaml drauf eingehen, wie ich dem Motor schade, wenn ich dem Plattenteller beim Anschalten einen kleinen Schubs gebe ?

Ich knipse bei meinem LP12 erst den Motor an und gebe dann dann quasi gleichzeitig dem Plattenteller einen sanften Schubs in Drehrichtung. Schädigt das den Motor ?? Machst du es anders herum ??

Besten Dank im voraus


[Beitrag von LP12 am 08. Dez 2004, 08:48 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 08. Dez 2004, 09:54
Normaler weise schadet es dem Motor nicht. Das Drehen erzeugt bei einigen Motortypen einen Generatoreffekt. Das kann z.B. die Steuerelektronik beinflussen, wenn da eine sehr hohe Gegenspannung zurückkommt, normalerweise dreht man den Teller aber weder zu schnell noch in die Gegenrichtung. Erst da wird es kritisch. Also immer ruhig und gelassen eine drittel Drehung ohne hektische Bewegung nehmen, dann ist das völlig belanglos.

Ohne Ansteuerung, also Elektronik quasi aus, passiert da garnichts. Bei normalen Geschwindigkeiten gibt der Motor hauptsächlich im Schwungbetrieb Spannung zurück, also wenn der Teller ausläuft.

Die alten Thorens hatten ja noch keine Rutschkupplung, da mußte man erst etwas anschieben um den Riemen vor zu starken mechanischen Spannungen zu schützen, sonst hat auch das Subchassis stark geschwabbelt. Dann erst einschalten/starten.

Auch mit der Rutschkupplung wird der Riemen noch etwas gerubbelt, daher schiebe ich auch die neuen Thorense an, eigentlich jeden Riemenläufer. Nebenbei zieht auch der Motor weniger Strom, da er nur noch eine geringe Geschwindigkeitsdifferenz ausgleichen muß. Das kommt auch den Motorlagern zugute, die beim Hochstarten am stärksten belastet werden. Wir kennen ja das Problem, das die Thorensmotoren zum Verschleiß neigen. Wie das bei Linn ist, weiß ich nicht, aber sicher ähnlich. Bei langjährigen Dauerläufern ist das auch normal, das irgendwann die Motorlager nicht mehr ganz top sind.

Wenn Du den Motor erst startest, hat er seine größte Belastung schon hinter sich, so daß der nachträglich Schubs nicht mehr viel bringt, außer vieleicht noch ein wenig den Riemen zu schonen. Gibtst Du den Schubs zuerst, dann haben alle Komponenten weniger zu stöhnen...

Gruß
André
LP12
Inventar
#11 erstellt: 08. Dez 2004, 11:20
Mille grazie !!
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