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Pegel bei DIN-Ausgängen

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Sovebamse
Stammgast
#1 erstellt: 05. Jan 2005, 22:16
Mein Vater hat 2 alte Lenco Plattenspieler. Der eine ist separat und wird über 5 Pol DIN am Verstärker über Phono angeschlossen, sprich: der Plattenspieler hat keinen Vorverstärker eingebaut. Der andere Lenco ist zusammen mit einem Radio und es gibt ebenfalls nur einen DIN-Ausgang. Nun die Frage: wenn man den DIN mit einem passenden Kabel an die Soundkarte anschliesst, hört man nichts. Woran liegt das? Ich hab gehört das die Ausgangsspannung viel zu klein ist an den DIN-Ausgängen, stimmt das? Muss man da was rumlöten oder gibt es andere Möglichkeiten?
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2005, 08:49
Moin auch,

Die Ausgangsspannung wird vom "Generator", sprich dem TA System vorgegeben. Bei den Lenco´s vermute ich mal sind MM Systeme installiert. Die Ausgangsspannung liegt dann ein ganzes Stück unter dem normalen Pegel für die Soundkarte.
Du benötigst einen Phonovorverstärker. Der gleicht dann auch noch die Schneideverzerrungen der Platten aus.


Der eine ist separat und wird über 5 Pol DIN am Verstärker über Phono angeschlossen, sprich: der Plattenspieler hat keinen Vorverstärker eingebaut.


Da ist die Antwort auch schon drin!!


Nun die Frage: wenn man den DIN mit einem passenden Kabel an die Soundkarte anschliesst, hört man nichts. Woran liegt das?


Die DIN Buchse ist vermutlich ein Eingang für ein weiteres Hochpegelgerät an den internen Verstärker (im Plattenspieler).


[Beitrag von GandRalf am 06. Jan 2005, 08:51 bearbeitet]
Sovebamse
Stammgast
#3 erstellt: 06. Jan 2005, 13:26
Das mit dem Vorverstärker weiss ich natürlich, da ich kein Anfänger bin was Plattenspieler betrifft. Aber am Tape-Ausgang (ebenfalls ein DIN) ist ja der Vorverstärker dann schon vorgeschaltet, da dieser ja in der Plattenspieler/Radiokombi integriert ist, damit man damit was hören kann. Der Tape-Ausgang ist ja auch vom Radio, man braucht deshalb also keinen Vorverstärker mehr. Aber ich habe gelesen, dass früher bei den Tape-Eingängen eine grössere Verstärkung stattgefunden hat, als heutzutage bei den Chinch- bzw. Klinkensteckern, dass somit also das Ausgangssignal der DIN-Ausgänge einfach zu schwach ist. Aber wie kann man das Signal nun wieder richtig verstärken? Ich hab gelesen, dass die Signalstärke der DIN-Ausgänge absichtlich gesenkt wird... deshalb sollte man ja durch Löten bzw. Überbrücken eines Widerstandes im Verstärker, diesen Anschluss doch normal nutzen, oder?
HinzKunz
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2005, 13:36
ich hatte auch so ein problem (mein thread is der mit dem philips tonband). Dort hat mir einer geraten den bausatz "DIN-CYNCH-PEGELANPASSUNG - BAUSATZ" vom conrad zu benutzen. das scheint mir auch das zu sein, was du suchst
GandRalf
Inventar
#5 erstellt: 06. Jan 2005, 14:17
Moin auch,

Wenn die DIN Buchse tatsächlich ein "Tape Anschluss" ist, dann sollte da mindestens ein Pegel (für die Aufnahme) von 1-1,5 Volt rauskommen.
Selbst wenn es etwas weniger sein sollte, müsstest du über die Soundkarte ein Signal empfangen können.

Der Fehler könnte natürlich am Adapterkabel liegen:
Die Aufnahmesignale werden über die PINS 1 und 4 ausgegeben.
Wenn du einen Adapter mit nur 2 Cinchsteckern hast, sind die Wiedergabepins 3 und 5 belegt.
Nimm also einen Adapter auf 4 Cinchanschlüssen und benutze die Aufnahmestecker.


[Beitrag von GandRalf am 06. Jan 2005, 15:03 bearbeitet]
Sovebamse
Stammgast
#6 erstellt: 06. Jan 2005, 15:05
Es ist ein Tape-Ein- und Ausgang... kann man umschalten. Ich hab ein Kabel mit DIN-Stecker und auf der anderen Seite Klinke. Am Line-In der Soundkarte hört man nichts, nur Rauschen. Am Mikrofon-Eingang (der verstärkt ist), hört man den Ton gaaanz leise, wenn man ganz aufdreht, also muss ja irgend etwas rauskommen, kann also nicht falsch belegt sein.

Werde mir diesen Adapter mal anschauen. Auf einer Internet-Seite gibt es sehr viele Informationen zu diesem Thema. Da wird was von Überbrücken eines Widerstandes geschrieben oder, dass man irgendwo ein neues Kabel aus dem Verstärker ziehen soll, das vor dem Widerstand abgezweigt wird.
GandRalf
Inventar
#7 erstellt: 06. Jan 2005, 15:17
Moin nochmal,


kann also nicht falsch belegt sein.


Kann schon!-- Übersprechen?

Mach mal den Brummtest:

Schließ das Kabel an den Rechner an. (Line-in)
Dann berühr mit dem Finger die Pins des DIN Steckers.
Bei zweien wirst du ein Brummen in den Lautsprechern hören: Einmal links, einmal rechts.
Wenn das brummen(im Uhrzeigersinn) bei den beiden linken Pins auftritt, ist der Stecker falsch belegt.
Wenn es bei den beiden rechten Pins auftritt, ist der Stecker richtig belegt!

Versuch es mal.
Sovebamse
Stammgast
#8 erstellt: 06. Jan 2005, 15:32
Hm, ja werde ich bei Gelegenheit mal prüfen. Das Kabel habe ich aber neu gekauft. Sind diese Kabel denn nicht auf allen 4 PINs belegt?
funny1968
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 06. Jan 2005, 15:59
NAIM Din Stecker sind "tradionell" falsch belegt.

Aber für Phono verwendet NAIM kein DIN.
GandRalf
Inventar
#10 erstellt: 06. Jan 2005, 16:04
Moin auch,

Nein, wie denn?
Du hast ein 2 pol. Kabel mit Abschirmung.(Drei Kontakte am Klinkenstecker)
Ein Pol für rechts, einer für links, eine Masse.
Der gedachte Zweck deines Kabels wird sein, ein Portable (Walkman oder Discman) an einen Verstärkereingang mit DIN- Buchse anzuschließen. Also werden die PINs 3 und 5 (für Wiedergabe) verwendet.
In deinem Fall müsste aber der Aufnahmeweg "angezapft" werden, also die PINs 1 und 4.


Auf den DIN Stecker (Pin Seite) gesehen:

................2
................O
.......5 O........O 4
....3 O..............O 1


Wie gesagt: 1 und 4 müssen brummen!!

@ funny1968:

Bitte nicht noch mehr Verwirrung. Wir reden hier von "DIN" (Deutsche Industrie Norm)


[Beitrag von GandRalf am 06. Jan 2005, 16:05 bearbeitet]
Sovebamse
Stammgast
#11 erstellt: 06. Jan 2005, 16:07
Ah ok, jetzt verstehe ich. Werde das prüfen. Hm, wie könnte ich das ändern, wenn es so wäre? Wie weiss ich, ob ein Kabel zum Aufnehmen gedacht ist oder nicht?

Aber selbst wenn ich es schaffe, ist dann der Pegel nicht immer noch zu schwach um gute Aufnahmen zu machen?
Bernd
Stammgast
#12 erstellt: 06. Jan 2005, 16:24
Ich empfehle selbst löten, weil der DIN-Stecker an Deinem Kabel wahrscheinlich nicht zu öffnen ist. (DIN-Stecker abschneiden, neuen mit richtiger Belegung anlöten).
Aber: Damit ist das Problem noch nicht gelöst, denn ein DIN-Ausgang schafft keine 1-1,5 Volt, sondern die Ausgangsspannung ist auf 775 Millivolt genormt. Ein "Aufholverstärker" ist, wie oben beschrieben, trotzdem nötig.
Ich würde von der Verwendung der Kompaktanlage abraten, sondern einen Phono-Vorverstärker an den Lenco anschließen.
HinzKunz
Inventar
#13 erstellt: 06. Jan 2005, 16:27

Aber selbst wenn ich es schaffe, ist dann der Pegel nicht immer noch zu schwach um gute Aufnahmen zu machen?


ich denke schon.
Ich werde mir in den nächsten tagen diesen "pegelanpasser" conrad besorgen und zusammenbauen. Wenn du solang warten kannst, sag ich dir bescheid, ob das damit geht.
GandRalf
Inventar
#14 erstellt: 06. Jan 2005, 16:41
Moin nochmal,


denn ein DIN-Ausgang schafft keine 1-1,5 Volt


Entschuldigung! War bei Cinch-Pegel.

Dürfte aber evtl. doch reichen. Meine Soundkarte ist bei Cinchpegel hoffnungslos übersteuert. Habe mir einen regelbaren Spannungsteiler davorgesetzt.

Also:

Kabel prüfen; ggf. Belegung ändern; Ausprobieren ob Pegel reicht.


[Beitrag von GandRalf am 06. Jan 2005, 16:43 bearbeitet]
hf500
Moderator
#15 erstellt: 06. Jan 2005, 21:24
Moin,
der DIN-Aufnahmeausgang fuer Bandgeraete liefert keine Spannung, sondern einen Strom.
Er ist deshalb hochohmig, der Quellwiderstand liegt zwischen 300k und >1M Ohm (abhaengig von der Quellspannung).
Der Ausgang liefert (Gedaechtnis...) fuer Vollausteuerung 0,2mA.
Der Aufnahmeeingang bei Bandgeraeten mit DIN-Anschluss ist sehr niederohmig und schliesst den
Aufnahmeausgang kurz, so wird der Strom "erzeugt" und die Leitungskapazitaet unschaedlich
gemacht (wird durch Eingang kurzgeschlossen).
Die Spannung am Aufnahmeeingang des TB-Geraetes ist klein und liegt bei etwa 5mV, also auf
Mikrophonpegel.

Unter Umstaenden kann man das Problem hier mit einem Impedanzwandler (Emitterfoger) loesen,
der mit moeglichst kurzen(kapazitaetsarmen) Kabel am Aufnahmeausgang angeschlossen wird.

73
Peter
GandRalf
Inventar
#16 erstellt: 06. Jan 2005, 21:40
Moin auch,

@ hf500:

Das mag wohl so sein. Aber bevor man hier hochkomplizierte technische Schaltungen ins Spiel bringt, sollte man doch erst mal die einfachen Fehlerquellen ausschliessen. -- Oder?

GandRalf
Inventar
#17 erstellt: 10. Jan 2005, 11:05
Moin Sovebamse,

Hat sich dein Problem gelöst? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Wäre aus technischer Sicht auch für zukünftige Fragen interessant zu wissen.
hf500
Moderator
#18 erstellt: 11. Jan 2005, 20:33
Moin, ohne Stromversorgung besteht ein Emitterfolger doch nur aus drei Widerstaenden,
zwei kondensatoren und einem Transistor.
So kompliziert ist so ein Ding doch nun auch wieder nicht.
Als 100% gegengekoppelte Stufe ist er auch noch unempfindlich gegenueber Dimensionierungsfehlern.

Aber Du hast recht, den Aufwand sollte man nur im Notfall treiben.

Den Aufnahmeausgang kann man auch zum Hochpegelausgang umbauen. Dazu muss man nur die
Aufnahmevorwiderstaende (Typisch 470k-1,5M) durch 10k Widerstaende ersetzen.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 11. Jan 2005, 20:35 bearbeitet]
GandRalf
Inventar
#19 erstellt: 11. Jan 2005, 20:55
Moin hf500,

Danke für die Ausführungen. Das "hochkompliziert" war nur im Verhältnis zu anderen Maßnahmen gemeint.
Bin selber gelernter Rundfunker und gehe meistens so vor, wie früher im Kundendienst: Erstmal kurz Gedanken machen wo der Fehler liegen könnte, und dann mit dem am einfachsten zu überprüfenden anfangen..
Genau der Effekt den wir hier vorliegen haben, ist mir auch schon mal untergekommen, deshalb bin ich da etwas hartnäckig.
Würde mich wirklich interressieren was dabei rausgekommen ist.

Sovebamse
Stammgast
#20 erstellt: 12. Jan 2005, 01:36
Tschuldigung aber mit meinem Vater ist das immer so ne Sache. Werde wohl morgen vorbeigehen und das mal ausprobieren mit dem Brummen, wenn ich die Finger ranhalte. aber irgendwie scheint mir dies das Problem nicht zu lösen. Der Ausgang ist ja immer noch zu leise und damit die Kopie einer LP nicht in guter Qualität möglich, oder?

Falls man dies mit den Widerständen machen müsste, was wäre das für einen Techniker für ein Aufwand? Von den Kosten her gesehen, oder kann man das auch selber machen?
GandRalf
Inventar
#21 erstellt: 12. Jan 2005, 08:38
Moin auch,


aber irgendwie scheint mir dies das Problem nicht zu lösen. Der Ausgang ist ja immer noch zu leise und damit die Kopie einer LP nicht in guter Qualität möglich, oder?


Wenn der Fehler, wirklich mit der "falschen" Kabelbelegung zu tun hat, ist der Pegel mit richtiger Belegung wohl ausreichend.
Sovebamse
Stammgast
#22 erstellt: 14. Jan 2005, 19:18
Also, ich habe endlich mal testen können. Es ist tatsächlich so, wie ihr gesagt habt. Die Belegung ist falsch. Ich glaub es kaum, aber ich hab bis jetzt kein vollbeschaltetes bzw. ander rum beschaltetes Kabel gefunden. Das kann doch nicht sein... was ist der Grund dazu? Muss ich wirklich selber eins basteln?
GandRalf
Inventar
#23 erstellt: 14. Jan 2005, 21:33
Moin auch,

Wie gesagt, die Kabel werden dem Zweck entsprechend konfektioniert. d.h. in diesem Fall: zum Anschluß eines Gerätes mit Miniklinke 3,5mm (Portable CD o.ä.) an einen Verstärkereingang eines "älteren" Steuergerätes mit DIN Anschlüssen. Dafür sind die Anschlüsse 3 und 5 vorgesehen.
Wenn so ein Kabel für die Aufnahmerichtung so nicht zu bekommen ist, bleibt wohl nur der Griff zum Lötkolben und einem Lötbaren DIN Stecker.
Sovebamse
Stammgast
#24 erstellt: 15. Jan 2005, 00:03
Gibt es keine Adapter, die intern sozusagen die Anschlüsse wieder vertauschen?
Sovebamse
Stammgast
#25 erstellt: 22. Jan 2005, 19:16
So, ich habe mir nun das passende Kabel (voll beschaltet, beide Richtungen mit 2 Klinkensteckern) bestellt und abgeholt.

Angeschlossen und oh Wunder, es kommt Ton. Allerdings 2 Probleme, davon eines gravierend. Es brummt, und sogar ziemlich. Ein tiefes Brummen und auch ein höheres Sirren. Was kann getan werden, woran liegt's? Das gleiche Problem hatte ich ja bei einem neuen Vorverstärker (billig) und meinem Dual Plattenspieler, ein Brummen, dass ich nicht wegkriege. Sobald ich ihn an meinen anderen Vollverstärker mit Vorverstärker integriert anhänge und das Erdungskabel an den Verstärker klemm, ist gut. Das Gerät meines Vaters ist ein Lenco Plattenspieler L65 eingebaut in eine Holzzarge, die ausserdem den Vorverstärker und Verstärker inkl. Tuner beherbergt, es ist aber kein Radioanschluss drangehängt, von dort sollte das Gebrumm eigentlich nicht stammen. Also wo muss ich nun die Erdung anschliessen und wie? Ich hab keine Ahnung, wie das bei DIN-Steckern bzw. Kabeln mit der Erdung aussieht. Normalerweise braucht der Ausgang des Verstärkers (und ein solcher ist es ja bei dieser Lenco-Gesamtanlage) keine Erdung.

Das 2. Problem: Der Pegel ist tätsächlich immer noch zu leise. Wenn ich mit Wavepurity aufzeichne komme ich bei maximal eingestelltem Schieber der Soundkarte höchstens auf 30% Lautstärke, d.h. der Pegel kommt nicht mal in den gelben Bereich (liegt also unter -20db, bei Klassik deutlich). Was kann ich in diesem Falle tun?
Sovebamse
Stammgast
#26 erstellt: 23. Jan 2005, 17:36
Vielleicht hat ja jemand nen Tip???
HinzKunz
Inventar
#27 erstellt: 23. Jan 2005, 17:44
ich hatte den vorschlag schonmal gemacht. schau dir das mal an:
http://www1.conrad.d...1&p_sortopt=ZARTSORT

mfg
martin
cr
Moderator
#28 erstellt: 23. Jan 2005, 17:46
Warum gehst du denn nicht vom Kopfhörer-Ausgang in die Soundkarte. Dann kannst du den Pegel gleich über den Volume-Regler des Verstärkers regeln.
Sovebamse
Stammgast
#29 erstellt: 23. Jan 2005, 18:02
Wegen dem Bausatz: das löst mein Brummproblem nicht. Ausserdem bin ich nicht ein so versierter Bastler, dass ich mich da ran traue. Ist es für einen Fachmann schwierig, bei einem Verstärker diese Widerstände zu überbrücken, damit der Pegel höher wird? Welcher Zeitaufwand wenn kein Bauplan des Verstärkers vorhanden ist?

Über Kopfhörerausgang würde zwar gehen, aber das scheint mir sehr unprofessionell. Ausserdem wird da der Bass und Treble noch mitreingezogen. Beim TAPE kommt es "unverfälscht" raus.


[Beitrag von Sovebamse am 23. Jan 2005, 18:03 bearbeitet]
Sovebamse
Stammgast
#30 erstellt: 27. Jan 2005, 21:17
Anscheinend hat auch niemand mehr ne Ahnung?

Grandralf, du hast mir doch bereits wegen dem Kabel geholfen. Kannst du mir vielleicht noch weiter helfen wegen dem Brummen? Ich kapier das nicht ganz, wie das mit der Masse und den DIN-Kabeln genau läuft. Irgendwie muss das ja ein Brummen erzeugen, wenn die Masse einfach auf die 2 Kanäle verteilt wird. Wie kann ich das Brummproblem lösen?

Wie siehts mit dem Pegel aus? Was kostet ein Aufholverstärker?
GandRalf
Inventar
#31 erstellt: 28. Jan 2005, 10:37
Moin auch,

T`schuldigung, daß ich mich erst jetzt wieder einklinke. Ich hatte gedacht, daß sich "hf500" oder die anderen wieder mit einschalten würden.
Zunächst mal eine kurze Statusüberprüfung.

Ist der PL mit Verst. über die Netzbuchse geerdet? Sind noch weitere Geräte angeschlossen, die über die Netzsteckdose geerdet sind oder ist evtl. irgendwo ein Gerät mit einem Antennenanschluss verbunden?

Wie ist es mit dem "Brummen;Sirren" wenn das Kabel nur einseitig im PC steckt und die andere Seite offen?
Sovebamse
Stammgast
#32 erstellt: 29. Jan 2005, 00:15
Vielen Dank, dass du wieder geschrieben hast. Habe nun folgende 2 Szenarien durchgespielt:

1. Plattenspieler/Verstärker-Kombi an einen anderen Verstärker mit dem selben Kabel angeschlossen und mit Kopfhörer gehört. Es brummt ebenfalls, somit kann man den PC als Ursache ausschliessen.

2. Plattenspieler/Verstärker-Kombi an die gleiche Leiste, wie der Computer hängt, angeschlossen und noch einmal probiert. Es brummt immer noch. Kabel ausgesteckt und wieder gehört... immer noch ein Brumm. Also es brummt auch, wenn das Kabel am Plattenspieler NICHT angeschlossen ist. Dann habe ich das DIN- zu Klinkenkabel einmal abgehängt und nur noch die Verlängerung (Klinke auf Klinke) an den PC gehängt. Es brummte NICHT mehr!

Somit muss ich vermuten, dass das Problem beim Kabel liegt. Nun die nächste Frage: Was ist zu tun? Ich habe im Fachgeschäft geschildert, wozu ich das Kabel brauche. Verstehe nicht, warum das nicht funktioniert. Wäre auch noch froh, wenn du neben einer Lösung auch noch eine kurze Erklärung ablieferst, woher der Brumm denn genau stammt und was man anders machen müsste.

Das 2. Problem ist noch nicht gelöst: der zu niedrige Pegel. Dieser müsste noch um mindestens 20db angehoben werden. Was ist hier zu empfehlen, worauf muss man achten, mit welchen Kosten (ev. auch Qualitätseinbussen) muss man rechnen, wenn man beispielsweise einen Aufholverstärker zwischenschaltet? Andererseits: Was würde es kosten, wenn man am Verstärker selber die Widerstände zur Pegelsenkung überbrücken lassen würde bei einem Fachgeschäft?

Als Ergänzung:

Der PL mit Verstärker ist nicht über das Netz geerdet. Ist nur ein 2 Pol-Stecker. 2 Radios hat es schon im Zimmer, aber die sind nicht am Kabel angeschlossen. Nur im Stock untendran ist der Fernseher und ein Radio an der Antenne dran. Allerdings sind diese immer ausgesteckt bei Nichtgebrauch. In der Leiste für den Computer hängt noch das Modem, Drucker, Bildschirm, 1 Lampe...


[Beitrag von Sovebamse am 29. Jan 2005, 16:07 bearbeitet]
GandRalf
Inventar
#33 erstellt: 30. Jan 2005, 11:23
Moin Thomas,

Bin im Moment leider etwas ratlos. Du schreibst, daß wenn du nur die Klinkenverlängerung anschließt kein Brummen auftritt. Wenn du aber das Kabel, DIN-Stecker auf 2x Klinkenstecker (habe ich doch richtig verstanden) anschließt brummt es, auch wenn der DIN-Stecker offen ist.
Du hast also einen offenen, zweiten Klinkenstecker!?
Sovebamse
Stammgast
#34 erstellt: 30. Jan 2005, 13:03
Ja richtig. Wenn ich nur die Klinkenverlängerung anschliesse, ist Ruhe. Das DIN --> Chinch Kabel ist tatsächlich ein 2er Kabel. Also vom DIN her führen 2 Kabel, die jeweils einen Klinkenstecker am anderen Ende besitzen. Und wenn ich dieses Kabel einstecke, dann brummt es, auch wenn die DIN-Seite nicht eingesteckt ist. Hab das auch bei meinem Computer noch einmal ausprobiert, ist dasselbe. Keine Ahnung, was tun. Werde heute das Kabel mit dem Nachbarn mal durchmessen, vielleicht finden wir etwas raus.
GandRalf
Inventar
#35 erstellt: 30. Jan 2005, 15:49
Moin nochmal,


Das DIN --> Chinch Kabel ist tatsächlich ein 2er Kabel. Also vom DIN her führen 2 Kabel, die jeweils einen Klinkenstecker am anderen Ende besitzen.


Was denn jetzt? DIN auf Cinch oder DIN auf Klinkenstecker?
Sovebamse
Stammgast
#36 erstellt: 30. Jan 2005, 17:10
Ups, sorry. Sollte natürlich DIN --> Klinken Kabel heissen. Fehler von mir.

Ich habe übrigens das Kabel durchgemessen. Es sind alle Verbindungen korrekt. Der Erdungspol wurde korrekt an die Masse angeschlossen und es gibt auch sonst keine Kreuzungen. Der Widerstand ist gering, lässt also nicht auf eine schlechte Qualität des Kabels schliessen.

Wie nun weiter?
GandRalf
Inventar
#37 erstellt: 31. Jan 2005, 09:40
Moin Thomas,

Versuch mal den Massekontakt des offenen Klinkensteckers (Großer Kontakt direkt an der Isolierhülse des Steckers) gegen einen Massekontakt oder einen anderen Metallkontakt des Plattenspielers zu halten.
Sovebamse
Stammgast
#38 erstellt: 03. Feb 2005, 01:42
Habe alles ausprobiert. Das Brummen tritt aber nicht nur dann auf, wenn ich den Plattenspieler am Verstärker habe, sondern auch, wenn ich den Verstärker anschliesse ohne den Plattenspieler. Das mit dem zweiten Klinkenstecker an Masse halten hab ich auch versucht, bringt gar nichts. Vielleicht würde es etwas bringen, die Masseverbindung des DIN - Klinkenkabels ganz zu trennen? Ich weiss nicht mehr weiter. Werde morgen zum Techniker.
GandRalf
Inventar
#39 erstellt: 03. Feb 2005, 08:24
Moin auch,


Werde morgen zum Techniker.


Also ich habe dafür 3 1/2 Jahre Ausbildung und jede Menge Gesellenjahre zum Erfahrungsammeln gebraucht.

Und jetzt bin ich im Moment auch mit meinem Latein (2Jahre auf dem Gymn. ) am Ende.-Leider.

Sovebamse
Stammgast
#40 erstellt: 04. Feb 2005, 17:57
So, war nun bei einem Experten. Nachdem ich ihm gesagt habe, dass das Brummen auch bei ausgestecktem Kabel auftritt, hat er den Kopf geschüttelt. Er vermutet, dass es entweder etwas mit dem Kabel zu tun hat (zu lange und deswegen irgendwelche Einstreuungen, ev. schlechte Schirmung) oder mit dem Computer (bzw. Masseproblem des Computers).

In dem Falle werde ich mir doch selber ein kürzeres Kabel basteln und alle Möglichkeiten ausprobieren. Allerdings geht mir nicht rein, warum das Brummen nur bei diesem Kabel mit DIN-Stecker auf der einen Seite auftritt, nicht aber bei einem Klinken- auf Chinch-Kabel. Das ist mein grösstes Rätsel.
GandRalf
Inventar
#41 erstellt: 04. Feb 2005, 19:52
Moin auch,

Ich denke hier sind wir an dem Punkt an den uns hf500 vor einiger Zeit führen wollte. Die Anpassung der Eingänge ist einfach nicht o.k.
Da du dich ja auch schon in dem anderen Thread zum Thema umgesehen hast, weißt du ja wie diese Anpassschaltung (Conrad)aussieht. Ich denke dann dürfte auch das Brummproblem gelöst werden.
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