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Plattenspieler Technics ... Rumpeln (DIN) ... (DIN B) Hä?

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Stammgast
#1 erstellt: 15. Dez 2004, 11:23
Ich habe folgendes vor:

Ich möchte Vinyls (elektronische Musik, Techno, Trance) digitalisieren (als MP3).

Welcher Plattenspieler von technics ist da besser geeignet:

1. Riemenantrieb BD 20/ BD 22 Rumpeln Rumpeln - 70 (DIN B) (dB)

2. Technics 1210 Rumpeln - 56 (DIN) (dB) (mit Ortofon Nightclub E)

Warum ich mich das frage? Nun, ich hatte so Direktantrieb DJ Turntable von Reloop mit einem neuen (!) Ortofon DJ E (20-22 kHz) System und merkwürdigerweise klingen diese MP3s total dumpf, alles wie hinter einem Kissen und leise obwohl ich mit NORMALIZE nachgebessert habe. Klingt ausserdem sehr schwammig, basslastig. Im Vergleich dazu klingen alte Tape-Aufnahmen mit meinem ehemaligen BD22 viel besser (weiche Bässe, präzise Höhen). Ich frage mich, was da los ist. Den Verstärker / Phonoeingang habe ich nicht gewechselt.

Soundkarte ist auch hochwertig (Audigy Creative).

Ich muss das Problem klären, bevor der nächste Schwung Platten von eBay ankommt ;-)

P.S.: Meine MP3s codiere ich mit LAME, VBR preset extreme/ standard oder VBR 32-320.


[Beitrag von Texter am 15. Dez 2004, 11:26 bearbeitet]
Albus
Inventar
#2 erstellt: 15. Dez 2004, 12:40
Tag,

das Rumpeldatum ohne Zusatz 'B' ist der so genannte Fremdspannungsabstand (Nutzsignal zu Störspannung), mit Zusatz 'B' ist's dann der Geräuschspannungsabstand, der in Form einer Bewertungskurve die geringere Ohrsensibilität im Tiefenbereich berücksichtigt, Differenz im Bereich des tiefen Plattenspielerrumpelns ca. 20 dB (1-25 Hz). Besser sind also die unbewerteten -56 dB, entsprechend ca. -76 dB(B).

Der SL 1210 ist wohl auch überhaupt vorzuziehen, ein solides Gerät, anpaßbar, Nadelnachgiebigkeit eines DJ E paßt, dagegen der elementare SL-BD 20/22 mit dem fixen TP4-Tonabnehmer etc.

Warum's am Reloop massiv defizitär klingt? Man kann nur vermuten, entweder irregulär eingebaut (gut, sei ausgeschlossen) oder der Tonarm mit Verkabelung ist defektbehaftet, je eines wie auch beides. Elektrische Fehlanpassung ist auszuschließen, da unveränderte Verstärkung, Abtaster ist neu, auch kein Defekt. Also: Tonarm mit Verkabelung überprüfen, einschließlich Cinch-Buchsen am Verstärkereingang (auf Kontakt und intakte Leitungsverbindung zwischen Buchse und Platine).

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Dez 2004, 12:41 bearbeitet]
Texter
Stammgast
#3 erstellt: 15. Dez 2004, 13:14
Dank Dir.

Der Reloop rumpelte auch ganz schön. Man hörte das knarzen in wellenförmigen Abständen schon und dann fiepst er unwillkürlich, obwohl Masse sauber angeschlossen.

Die Cinchverbindung ist auch ok. Ist ein dickes Kabel fürs Auto (3m lang), Stecker vergoldet. Habe sogar die Enden mit ein wenig Polfett abgerieben. Denke mal, das System ist nix für Hifi-Freaks, eher reines Gewummere für Clubs.

Bezüglich Rumpeln: Also ist der 1210er besser ?
Albus
Inventar
#4 erstellt: 15. Dez 2004, 13:21
Tag erneut,

ja, der 1210er ist der bessere Plattenspieler, auch das Rumpelgeräusch ist geringer.

MfG
Albus
GandRalf
Inventar
#5 erstellt: 15. Dez 2004, 13:26
Moin auch,


Die Cinchverbindung ist auch ok. Ist ein dickes Kabel fürs Auto (3m lang), Stecker vergoldet.


Das könnte den dumpfen Klang erklären. Ein 3 Meter langes NF Kabel hat eine recht hohe Kapazität, und bedämpft im Zusammenspiel mit der Eingangskapazität der Phonostufe die Höhen des Signals.


[Beitrag von GandRalf am 15. Dez 2004, 13:27 bearbeitet]
Albus
Inventar
#6 erstellt: 15. Dez 2004, 13:45
Tag erneut,

damit ist auch noch zu rechnen, Fehlanpassung in Verkabelung insgesamt, obgleich die empfohlene Lastkapazität lautet 200-600 pF - aber eben, wenn man ein Exemplar für die 200 pF hat, dann wird's kritisch. War das Kabel getauscht?

MfG
Albus
Texter
Stammgast
#7 erstellt: 15. Dez 2004, 15:14
Leider habe ich den Reloop-Plattenspieler nicht mehr, sonst hätte ich es mal mit einem kürzeren Kabel probieren können.

Mein CD Player ist aber auch mit einem 3m langen Kabel (einfaches Cinch) mit dem PC/ Soundkarte LINE IN verbunden und da ist die Qualität super. Nutze dies ab und zu, wenn ich die CD nicht direkt am PC kopieren kann *you know* ;-)
Albus
Inventar
#8 erstellt: 15. Dez 2004, 16:28
Tag erneut,

ist ja dann auch gelaufen - und: ein CDP ist für übliche Lastkapazitäten unempfindlich (es sei denn, man nimmt >1.000 pF).

MfG
Albus
Texter
Stammgast
#9 erstellt: 15. Dez 2004, 18:19
Habe jetzt auch nochmal nachgerechnet und festgestellt, dass es ja 3m von Plattenspieler bis zum Verstärker sind UND !!! dann nochmal 3m von Verstärker wieder zum PC/ LINE IN. Also 6m

sobald ich wieder einen Vinyldreher habe, werde ich es ausprobieren: kurzer Weg an Stereoanlage bzw. PC und langer Weg.


[Beitrag von Texter am 15. Dez 2004, 18:28 bearbeitet]
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