Plexiglas

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herrdadajew
Inventar
#1 erstellt: 02. Jul 2020, 11:36
Hallo!

Kurz und bündig. Was haltet ihr von
Plattentellerauflagen aus

PLEXIGLAS?

VG


[Beitrag von herrdadajew am 02. Jul 2020, 11:38 bearbeitet]
eckibear
Inventar
#2 erstellt: 02. Jul 2020, 11:48
Nichts. Jeder Krümel Dreck drückt sich damit in die Oberfläche vom Plexi und in's Vinyl. Dazu kommt auch noch, dass Plexi ein sehr guter Isolator ist, statische Aufladung ist daher gleich vorprogrammiert.
Nimm einfach die Gummimatte die dabei war, oder meinetwegen Kork. Auf keinen Fall hartes Material.
flexiJazzfan
Stammgast
#3 erstellt: 02. Jul 2020, 12:05
Kurz und bündig: Egal wie es aussieht, akustisch wird nichts besser!

Grundsätzlich und theoretisch funktioniert eine Schallplatte auf jeder Unterlage. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Schallplatte nicht nur "abgetastet" wird, sondern selbst ein schwingungsfähiges Objekt ist, in dem das vielfältige "Gekratze" der Nadel herumvagabundiert. Außerdem neigen manche Platten zur Welligkeit und bilden deshalb auf harten glatten Unterlagen resonanzanfällige Hohlräume zwischen Platte und Auflage, deren Rumoren kann wiederum vom TA wieder detektiert werden.

Normalerweise wirkt man dem entgegen, indem man elastische und absorbierende Unterlagen verwendet und die Platte mit Klammern oder Gewichten darauf presst. Durch Einsatz von Gummi, Kork oder Leder erwartet man, dass die Schallplatte flächig gedämpft wird und keine Störgeräusche erzeugt.

Also in diesem Sinne bringt Plexiglas nichts!

Gruß
Rainer
/OMEGA/
Inventar
#4 erstellt: 02. Jul 2020, 12:50
Einige Player haben einen Acrylteller oder im Zubehör gibt es auch Glasteller. Eine Tellermatte aus Gummi finde ich besser.
Holger
Inventar
#5 erstellt: 02. Jul 2020, 14:48
Bei meinen 124ern liegen die LPs sogar auf Echtglas... funzt und klingt hervorragend.
Acryl hatte ich auch, in klar und in schwarz. War auch prima.
mkoerner
Stammgast
#6 erstellt: 02. Jul 2020, 16:28
Das bei Holger immer alles funktioniert wird langsam zum running Gag dieses Forums. Trotzdem spricht zwar theoretisch viel gegen harte Untergründe, praktisch würde ich jedoch auf meine Graphitmatte beim AnnaLog nicht verzichten wollen. Die klingt einfach sehr gut.

Mike
/OMEGA/
Inventar
#7 erstellt: 02. Jul 2020, 16:33
mkoerner (Beitrag #6) schrieb:
Das bei Holger immer alles funktioniert wird langsam zum running Gag dieses Forums.

Wenn er doch alles richtig macht mit seiner Erfahrung, wird das auch wohl so sein. Das ist ernst gemeint..........
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 02. Jul 2020, 23:29
Hallo !

Zur Grundsatzfrage:

Muß nicht sein. Ausprobieren und ggfs. zurückschicken.

Wichtig: Welche Stärke ? Für welche(n) Teller ?

Die statische Aufladung ist ein echtes Hindernis.

Holger nix Running Gag, sondern Anbieter von Alternativen mit neutralem Beigeschmack.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 02. Jul 2020, 23:30 bearbeitet]
herrdadajew
Inventar
#9 erstellt: 03. Jul 2020, 00:16
Hallo

Das war nur eine Frage,habe diese Telile irgenwo im Netz gesehen und mich gefragt,ob sie eventl. eine Alternative zur Gummimatte wären. Meine ist arg schmuddelig und fleckig...
hpkreipe
Stammgast
#10 erstellt: 03. Jul 2020, 07:40
Hi,

wenn es um einen „transparenten Look“ geht:

Es gibt doch diese Silikonunterlagen als Hilfe beim Backen zum Teigausrollen - in unterschiedlichen Farben.

Gibt es die als transparente Plattenauflage?

Klar, ist das Material ein Isolator und ich hätte von der Seite Bedenken, aber als weiche Unterlage sollte doch so etwas funktionieren.

Hat da schon einmal jemand zu Hause Material aus der heimischen Küche abgezwackt und entsprechend zweckentfremdet?

Bin gespannt, ob dann nicht irgendwann ein Thread entsteht, wo es um die klanglichen Auswirkungen der Farben geht.

ParrotHH
Inventar
#11 erstellt: 03. Jul 2020, 11:26

herrdadajew (Beitrag #9) schrieb:
Meine ist arg schmuddelig und fleckig...


Tipp: saubermachen...

Im ernst: ich hatte ja einige Matten bei Gebrauchtgeräten, die auch nicht so schön waren. Immer aber waren sie nie mechanisch beschädigt. Und weil man die Matte immer als erstes abnimmt, wenn man den Dreher putzt und zur Inspektion und Restauration das erste mal öffnet, ist meine erste Handlung immer, die Matte zu säubern.

Dazu mache ich erst einen Durchgang unter der Spüle mit irgendeinem Reinigungsmittel und Bürste. Nach dem Abtrocknen behandle ich die Gummimatte mit einem Kunststoffpfleger (irgendwas von Sonax, matt). Das lasse ich in Ruhe einziehen, und wische das mit einem trockenen Microfasertuch nach. Danach sah jede (!) Matte wieder wie neu aus.

Auf die Art habe ich auch mal das verranzte und fleckige Kunststoff-/Gummunterteil und diverse Kunststoffteile eines Technics SL-1210 MK II wieder in einen sehr ansehnlichen Zustand versetzt.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 03. Jul 2020, 11:28 bearbeitet]
flexiJazzfan
Stammgast
#12 erstellt: 03. Jul 2020, 12:21
Der Pflegehinweis von Parrot gefällt mir gut! Meistens sind solche Teile mit der Kombi aus wässriger Reinigung und etwas öligem Pflegemittel wieder sehr ansehnlich hinzukriegen.

Damit wir aber nicht zwischen zwei völlig unterschiedlichen Themen hin- und herquatschen, hier der Hinweis, dass das Ruhigstellen der Schallplatte das eine Thema ist und das Ruhighalten des Plattentellers selbst ein anderes.
Die Hersteller von Masselaufwerken, bei denen ja alle Teile des Plattenspielers fest miteinander verbunden sind, verwenden oft so was wie ausgediente Panzerplatten für die Plattenteller und die Lager von ausgeschlachteten Sternwarten für Teller und Tonarm. Diese Bauteile sind, so massiv sie aussehen, leider gute Transporteure von Körperschall. So wird oft ein akustischer Kurzschluss von der Nadel über Tonarm durch das Gerät wieder zur Achse und über die Schallplatte zum TA vermutet. Da haben jetzt Kunststoffe ein besseres akustisches Verhalten, so dass Acrylteller und dicke Kunststoffplatten als Zwischenlage durchaus Sinn machen.
Mike hat hier auf eine Lösung bei Nottingham Plattenspielern hingewiesen. Wie ich gelesen habe, bieten die eine 25 mm Grafitplatte als „Upgrade“ an. Dabei muss natürlich die Tonarmbasis ebenfalls in gleicher Art angehoben (und „entkoppelt“)werden. Grafit hat mit seiner Schichtstruktur sicher gute Dämpfungseigenschaften. Nachdem die üblichen Dämpfungsmaterialien aus dem Geräte- und Maschinenbau im Hifibereich nicht sehr beliebt sind, ist das sicher eine edle Modifikation. Silikonfolien aus dem Küchenbereich sind da ja wohl überhaupt nicht akzeptabel – obwohl sie wahrscheinlich funktionieren.
Der Einfluss der Farbe sollte dringend untersucht werden – ist Schwarz wirklich immer akustisch sinnvoll ?

Gruß
Rainer
hpkreipe
Stammgast
#13 erstellt: 03. Jul 2020, 12:59
Hi,

dann spinne ich den Ansatz mit den transparenten Folien einmal weiter.

Es gibt ja auch die aus dem transparentem PVC.

Die zurechtgeschnitten und ganz leicht mit Alu oder Gold oder beiden Materialien auf beiden Seiten beschichtet. ITO wäre auch möglich und schon ist etwas Leitfähigkeit gegeben und mit unterschiedlichen Schichtdicken ließe sich wieder trefflich streiten, ob 10 nm Gold nichT besser als 15 nm Alu oder ein Komposit 5 nm Gold 10 nm Alu nicht besser klingt als 10 nm Golg und 15 nm Alu.

PVC hat den Vorteil der Ankoppelung mit demselben Material wie die LP selber. Das muss doch offensichtlich von Vorteil sein.

Ich meine immer noch das Silikon aus dem Kochumfeld dämpft besser und saugt sich ja quasi fest. Das beschichtet sollte auch möglich sein. Siehe Ansatz oben.
/OMEGA/
Inventar
#14 erstellt: 03. Jul 2020, 13:20
Wie ParrotHH schon schrieb, ich würde auch erst Mal eine Reinigung versuchen. Kann ja nichts schief gehen.
flexiJazzfan
Stammgast
#15 erstellt: 03. Jul 2020, 15:29
Bitte nichts mit Weich-PVC basteln! Es hat meist miese Qualität und ein Teil des Weichmachers (ca. 30%) schwitzt immer aus. Dies ist für Schallplatten, die aus Hart-PVC bestehen nicht gut. Flecken und Welligkeit können die Folge sein.

Silikonfolie gibt es auch mit antistatischer Ausrüstung. Oft reicht aber auch die Reinigung mit etwas Handspülmittel, da bleibt meist ein leitfähiger Film auf der Oberfläche.

Gruß
Rainer
Holger
Inventar
#16 erstellt: 03. Jul 2020, 16:36

/OMEGA/ (Beitrag #7) schrieb:
mkoerner (Beitrag #6) schrieb:
Das bei Holger immer alles funktioniert wird langsam zum running Gag dieses Forums.

Wenn er doch alles richtig macht mit seiner Erfahrung, wird das auch wohl so sein. Das ist ernst gemeint.......... :angel


Nur eins von mir hierzu:
Sorry dass ich tue, was ich tue... nämlich praktisch ausprobieren und einfach hinhören statt zu theoretisieren und Werte auf Datenblättern zu wälzen.

Letztendlich zählt das, "was hinten rauskommt", nicht wahr?

Und es darf gerne ein jeder vorbeikommen und sich anhören, wie viele Unterschiede TATSÄCHLICH zwischen DD und RR oder MM und MC oder Glas und Gummi oder 0,5m und 6m Kabel in der Praxis, in einem echten Raum, mit den eigenen Ohren wahrnehmbar sind.
Und dann das eigene selbstgemachte Problem auf seine Berechtigung, sich überhaupt "Problem" nennen zu dürfen, überprüfen

Und wer 'ne CD und ein Abspielgerät dafürt mitbringt, darf sogar LP mit CD vergleichen...
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 03. Jul 2020, 20:10
Plexiglas = Acrylglas = bekannte und bewährte Reinigungs- und Poliermaterialien, siehe Plattenspielerhaube.

Alternative Materialien und persönliche Meinungen zu deren Verwendungsmöglichkeit stehen hier mE nicht zur Diskussion. Wird gleich wieder XXL abgedriftet ...

MbG,
Erik
.JC.
Inventar
#18 erstellt: 03. Jul 2020, 22:29
Hi,


herrdadajew (Beitrag #1) schrieb:
Kurz und bündig. Was haltet ihr von Plattentellerauflagen aus PLEXIGLAS?


gar nix.
Willst du eine Begründung?
flexiJazzfan
Stammgast
#19 erstellt: 03. Jul 2020, 23:12
Nein hier braucht keiner eine Begründung! Wir wissen ja, dass die Altmeister alles schon "einfach ausprobiert" haben und da sie nicht "theoretisieren", haben sie auch keine "selbstgemachten Probleme" sie wissen es einfach.

Eine aufgeblasene Selbstgewissheit verbunden mit der geradezu kindischen Überschätzung der Ergebnisse der eigenen Herumprobiererei verpesten wieder mal das Klima eines simplen harmlosen Herumgeplänkels um (optisches) Tuning eines Plattenspielers.

Gratuliere !

Gruß
Rainer
Wuhduh
Inventar
#20 erstellt: 03. Jul 2020, 23:50
Als Büldüngslückenfüller machst Du Dich prima:

Teilzitat: " Oft reicht aber auch die Reinigung mit etwas Handspülmittel, da bleibt meist ein leitfähiger Film auf der Oberfläche. "

Ah ja, Handspülmittel ist leitfähig ... und die Tenside schimmern erotisch auffem Plexiglas ... und es wird sich bestimmt ungewollt auf die Wanderschaft Richtung Plattenoberfläche begeben.

Ich habe durchaus noch nicht alles " einfach ausprobiert ". Doch meine Fantasie sagt mir, daß mein Daumen zum Nasepopeln untauglich ist.

Zynismus, mein Herr, Zynismus ist eine Kunst ! Pflaumenmus nur eine Marmelade !

,
Erik
herrdadajew
Inventar
#21 erstellt: 04. Jul 2020, 00:08

Ah ja, Handspülmittel ist leitfähig ... und die Tenside schimmern erotisch auffem Plexiglas ... und es wird sich bestimmt ungewollt auf die Wanderschaft Richtung Plattenoberfläche begeben.


Ich habe eine einfache Frage gestellt.Das für und wieder wurde in den ersten Posts, nach vollziebar erläutert.
Warum wird hier wieder ein sinnfreies Gedöns vom Zaune gebrochen.
Leute es sind noch nicht mal 30 Grad draußen,bei manchen gehts ja früh los...


[Beitrag von herrdadajew am 04. Jul 2020, 00:15 bearbeitet]
Holger
Inventar
#22 erstellt: 04. Jul 2020, 00:36

herrdadajew (Beitrag #21) schrieb:

Warum wird hier wieder ein sinnfreies Gedöns vom Zaune gebrochen.


Das läuft doch oft so... meistens weil ein "Lager" die Einlassungen des anderen nicht akzeptieren kann oder will, oft mit recht drastischer Wortwahl durchaus despektierlich gewürzt.
Und dann kann's durchaus passieren, dass ein Wort das andere ergibt usw usf...

Am besten ignorieren.
Mache ich mit #19 auch .
mkoerner
Stammgast
#23 erstellt: 04. Jul 2020, 11:49
Ich wollte Holger tatsächlich ein bisschen aufziehen. Grundsätzlich ist seine pragmatische Herangehensweise genau richtig und auch wenn ich nicht bei jedem Detail seiner Meinung bin passt das schon... Falls das in den falschen Hals kam sorry, ich schätze Holger sehr!
So!

Plexiglas ist ein Kompromiss aus ganz hart (glas) und Gummi. Es lässt noch Resonanzen zu aber in überschaubarem Rahmen. (Darin ähnelt es Graphit). Das Klangbild ist etwas druckvoller als mit einer gut dämpfenden Gummimatte, aber auch etwas räumlich instabiler und tonal unsauberer. Für den Hausgebrauch dürfte das druckvolle bei den meisten deutlich die (nicht sehr starken) negativen Aspekte überspielen. Glas und andere sehr harte Untergründe gehen noch stärker in diese Richtung.

Wenn man optimale Dämpfung will und quasi erkennen will welche Stradivari da gerade spielt, dann sind Silikonmatten das mittel der Wahl. Die Rainer'sche "Dereneville" Matte ist da das extrem. Die nutze ich auch manchmal auf dem AnnaLog. Das kann dann aber schon mal wie eingeschlafene Füsse klingen wenn der Rest der Anlage auch nur minimal Dynamik schluckt...

Gummimatten sind ein guter Kompromiss, gerne auch mit Kork... Auch die aktuell gehypte "Dät Mät" geht in die Richtung wenn es von geweihten Jungfrauen sein muss...

Mike
flexiJazzfan
Stammgast
#24 erstellt: 04. Jul 2020, 12:53
In die Praxis des Schallplattenspielerhörens möchte ich mich nicht einschalten, weil da zu viele Komponenten zusammenspielen. Der "Dereneville" und seine Entwickler, die sehr wissenschaftlich an die Sache herangehen, genießen jedoch meine volle Hochachtung! Ein excellentes Produkt!

Für diejenigen, die öfter mit elektrostatischen (Staub)Problemen zu tun haben, hier nochmals der einfache Hinweis mit den Geschirrspülmitteln. In der Tat sind diese Spülmittel elektrisch leitfähig weil sie überwiegend salzartige Tenside und auch direkt Salze enthalten (neben Duftstoffen und Konservierungsmitteln) . Von diesen Stoffen bleiben nach einfachem Abtropfen lassen und auch nach kurzem Trockenwischen von genügend Reste auf der Oberfläche. Zusammen mit der Feuchtigkeit der Luft garantieren sie eine ausreichende Leitfähigkeit auf der Oberfläche um die bekannten elektrostatischen "Nester" mit sehr hohen Spannungsdifferenzen zu verhindern.
Bei sehr trockener Luft sind ja auch die Haare elektrostatisch aufgeladen und stehen vom Kopf ab. Da reicht sogar die Leitfähigkeit des Leitungswassers um mit etwas Feuchtigkeit die Aufladung zu beseitigen.

Ich kann verstehen, dass das manchen Forumsteilnehmern zu viel "Büldung ist, da sie der Auffassung sind, ein Forum diene der Veröffentlichung von Meinungen und dem Bestärken der eigenen (Vor)Urteile. Ich denke eher, dass ein Forum auch eine Wissens- und Erfahrungsdatenbank ist, was ja durch die Suchfunktion auch unterstützt wird. In diesem Sinne "poltere" ich gegen "Bauchgefühl" und jede Art von "Glaubenswelt".

Im Übrigen: Wer viele Messungen macht, findet viele Probleme! Trump meint: "Ich habe meinen Experten gesagt, messt nicht so viel, dann haben wir auch niedrigere Zahlen. Wir haben nur so hohe Zahlen weil wir so viel messen." So ist das mit den
selbstgemachten Problemen.

Der Themenersteller möge verzeihen, wenn es wieder mal ums Grundsätzliche geht - es ist einfach Pandemie!

Gruß
Rainer
Holger
Inventar
#25 erstellt: 04. Jul 2020, 13:04

flexiJazzfan (Beitrag #24) schrieb:

Im Übrigen: Wer viele Messungen macht, findet viele Probleme!


...und wer dann einfach mal "nur hört", der findet heraus, dass die Mehrzahl in Wirklichkeit gar keine sind.
mkoerner
Stammgast
#26 erstellt: 04. Jul 2020, 13:29
Zum Reinigen von Plexiglas nutzt der Profi das folgende: (z.b. in Museen wo man besonders UV empfindliche Exponate gerne hinter Plexiglas versteckt wenn das Sündteure Schott Museums-Glas immer noch zu schwach filternd ist)

Burnus Antistatischer Kunststoff Reiniger
https://www.amazon.de/dp/B07K2YKVDH/

Das Zeug ist echt gigantisch gut und die Wirkung hält ewig! Nicht günstig aber preiswert :-)

Mike
flexiJazzfan
Stammgast
#27 erstellt: 04. Jul 2020, 13:31
"In Wirklichkeit" ??
Sind wir bei Pippi Langstrumpf? Jeder macht sich seine Wirklichkeit?
Man kann sagen: "Bestimmte Dinge sind mir nicht wichtig" , deshalb sind sie doch wirklich!

Sommerreifen - Winterreifen das ist mir egal ich fahre das ganze Jahr Vollgummireifen - funktioniert prima. Nichts dagegen, sehr praktisch!

Gruß
Rainer
flexiJazzfan
Stammgast
#28 erstellt: 04. Jul 2020, 13:41
@ Mike
Ich bin eine Freund davon, Produkte zu verwenden, die auch für den speziellen Anwendungsfall ausdrücklich vorgesehen sind. Das ist in den meisten Fällen das Beste! So weit geht mein Vertrauen in die Hersteller zuerst einmal auf jeden Fall. Man muss sich bei allen "geht doch auch -Lösungen" immer im Klaren sein, dass das Risiken hat.

Gilt übrigens auch für Abhörmonitore im Wohnzimmer -wofür sie nicht entwickelt wurden.

Gruß
Raine
Dornröschen_
Stammgast
#29 erstellt: 04. Jul 2020, 13:42
Plexi-Monitore?
mkoerner
Stammgast
#30 erstellt: 04. Jul 2020, 14:29
Ägypten?
Holger
Inventar
#31 erstellt: 04. Jul 2020, 14:41

flexiJazzfan (Beitrag #27) schrieb:
"In Wirklichkeit" ??
Sind wir bei Pippi Langstrumpf? Jeder macht sich seine Wirklichkeit?


Dieses mit dummen Vergleichen ins Lächerliche ziehen kannst du stecken lassen...
Und was die Wirklichkeit angeht: die hat jeder von uns zuhause.
Man muss nur hinhören.
/OMEGA/
Inventar
#32 erstellt: 04. Jul 2020, 15:11
herrdadajew (Beitrag #1) schrieb:

Hallo!

Kurz und bündig. Was haltet ihr von
Plattentellerauflagen aus

PLEXIGLAS?

VG


Schade das der Thread so verläuft, wie gerade jetzt. Das hat doch nichts mit der Eingangsfrage zu tun.
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#33 erstellt: 04. Jul 2020, 23:12
Es geht um eine Acryl-Plattentellerauflage, wenn ich den Anfang richtig verstehe. Nicht um einen ganzen Plattenteller aus Acryl (Gibt's auch).
Also um eine Plattentellerauflage, die alternativ anstatt einer Gummi- oder Filzmatte zum Einsatz kommt. Es gibt auch noch Tellerauflagen aus Leder, Kork und anderen Materialien.

Der Wechsel zu Acryl wird, wenn ein Ersatz einer weichen Tellerauflage erfolgt, dazu führen, dass die aufgelegte LP weniger bzw. gar nicht schwingungsgedämpft wird. Theoretisch soll diese Dämpfung dadurch ersetzt werden, dass die Schallplatte jetzt auf einem Material (Acryl) ruht, in dem die Schallgeschwindigkeit der des Vinyls sehr ähnlich ist und deshalb werden Schwingungen gut und schnell aus der LP abgeleitet. Häufig wird bei Acryl-Plattentellern diese Ankoppelung der LP mit entsprechenden Gewichten oder Klemmen erhöht. (Vorsicht bei Subchassislaufwerken).

Was es bringt, kann ich aus eigener Erfahrung nicht sagen. Ich habe noch nie einen meiner Thorens-Plattenteller verändert.
Holger hatte schon die verschiedensten Plattenspieler, vielleicht kann er was dazu sagen oder hat es schon mal ausprobiert, oder auch jemand anderes , der Erfahrung mit so einer Tellerauflage gemacht hat.

Gerd
flexiJazzfan
Stammgast
#34 erstellt: 04. Jul 2020, 23:43
Wenn hier dauernd gejammert wird, dass es läuft wie es eben oft hier läuft, dann schauen wir doch mal, wie das mit dem Thema „Plexiglas“ gelaufen ist:
Die erste Antwort von „eckibear“ war ein technisch begründetes (Schmutzproblem) Abraten, ebenso die zweite Antwort von mir (Schwingungsverhalten, Welligkeit). Schon im nächsten Beitrag ging „OMEGA“ weder auf das Thema noch die beiden Vorgänger und ihre Argumente ein, sondern musste uns unbedingt aufklären, dass es Plattenteller aus Acryl und Glas gibt und er Gummiauflagen „besser“ findet. „Holger“ grätscht gleich rein und findet „Echtglas“ hervorragend und sein Acryl (Plattenteller ??) „war auch prima“. Mike stichelt dann gegen Holger, „bei dem immer alles funktioniert“.
Damit war eigentlich die Sache bei #6 auch schon aus dem Ruder gelaufen und wurde zum Gelaber. Mike behauptet zwar dann noch etwas lau „theoretisch“ seien harte Untergründe nicht gut, erklärt aber auch, er halte sich in der Praxis nicht dran, sondern stehe zu seiner Graphitmatte: „Die klingt sehr gut“.
Nachdem man also vom Plexiglas zum Echtglas und dann zum Grafit gekommen war musste nur noch darauf bestanden werden dass Theorie eben nichts mit der Praxis zu tun habe. Omega und Erik beschäftigen sich dementsprechend auch nicht weiter mit dem trockenen Thema sondern wieder mit Holger.
Inzwischen (bei #9) fühlt der Themenersteller sich irgendwie abgehängt. Er macht endlich das, was er gleich am Anfang hätte machen sollen, nämlich erklären, wie er zu seiner Frage gekommen ist – statt nur ein „kurz und bündig“ reinzuwerfen.
„hpkreipe“ ignoriert die Bemerkung des TE völlig und bringt noch Silikon als Backhilfe ins Gespräch. Er hält die Diskussion eigentlich für schwachsinnig und deutet an, dass man auch über die akustische Wirkung von Farben diskutieren könne.
#11 Als ersten sachlichen Beitrag seit langem bringt „parrot“ einen guten Pflegetip für alte Gummimatten. Ich versuche das aufzunehmen und auch noch nachträglich zu erklären, wieso Graphit eigentlich in die Diskussion geraten sein könnte.
Aber es soll nicht sein! hpkreipe reitet wieder auf seinen Weichfolien herum, diesmal deutlich satirisch. OMEGA meint altklug, dass beim Saubermachen eigentlich nichts „schief gehen“ kann. Ich lasse mich auch treiben, rate unnötigerweise von Weichpvc ab und kümmere mich um elektrostatische Aufladung.
Die Auflösung ist perfekt, als Holger sich erneut meldet, um alles mal eben in den Rahmen seiner Philosophie einzuordnen: „ ausprobieren und einfach hinhören“. Von da an gings rund, Mike steht dabei mit seinen Sachbeiträgen auf verlorenem Posten. OMEGA, der eigentlich nichts beizutragen hatte, findet den Ablauf jetzt doch „schade“.
Ja wenn man das jetzt so liest, eigentlich ganz spannend ! Eher RTL als HIFI oder ?
Gruß
flexiJazzfan
Stammgast
#35 erstellt: 04. Jul 2020, 23:53
Gerd der Retter ist da!
Gruß
Rainer
Wuhduh
Inventar
#36 erstellt: 05. Jul 2020, 00:19
Das Zitieren von Politikern und anderen Gestalten, deren Geisteszustand und Lebensphilosophie angezweifelt werden kann, halte ich hier nicht für angebracht. Auch ohne gleich eine Schublade aufzumachen und den Zitierenden zuzuordnen.

Wenn ein Posting in einen faden Buchstabensalat ausartet, kann dieser eine ermüdende Wirkung haben, auch wenn kein 24-Zoller verwendet wird.


Ich hatte nie eine Acrylauflage, weil ich mit diversen Matten akustisch zufrieden war und ich keine Lust hatte und habe, einen Spinnerbetrag für eine Auflage auszugeben, die nicht meiner theoretischen Wunschstärke entsprach.

Gedankenschnipsel am Rande:
Izz ja 'n Spinnerpreis bei der Burnus-Suppe, die nur zum Reinigen verwendet werden kann. Gibt es davon eine Exportversion oder ein ausländisches Produkt, welches preislich und qualitativ Paroli bieten kann ? Oder eine 5-Liter-Kanister-Version ?

MbG,
Erik
Holger
Inventar
#37 erstellt: 05. Jul 2020, 09:21

flexiJazzfan (Beitrag #34) schrieb:
„Holger“ grätscht gleich rein und findet „Echtglas“ hervorragend und sein Acryl (Plattenteller ??) „war auch prima“.


Dummerweise habe ich beim hier gemeinten Beitrag vergessen, dass hier gerne nur solitär gelesen wird und - aus welchem Grund auch immer - man nicht auf die Idee kommt, dass der Beitrag auf den oder die vorhergehenden Beiträge gemünzt sein könnte.
Sorry also, dass ich davon ausgegangen bin, dass man meinen Beitrag #5 als Antwort verstehen könnte... auf die Einlassungen in den 3 Beiträgen davor, nämlich "Auf keinen Fall hartes Material.", "Außerdem neigen manche Platten zur Welligkeit und bilden deshalb auf harten glatten Unterlagen resonanzanfällige Hohlräume zwischen Platte und Auflage, deren Rumoren kann wiederum vom TA wieder detektiert werden." und "Eine Tellermatte aus Gummi finde ich besser."
Von "reingrätschen" meinerseits kann also keine Rede sein, eher von "Beiträge nur überfliegen und daher Zusammenhänge nicht erkennen" anderer Beteiligter.

Und:

Die Auflösung ist perfekt, als Holger sich erneut meldet, um alles mal eben in den Rahmen seiner Philosophie einzuordnen: „ ausprobieren und einfach hinhören“.

Was bitte ist denn an einer solchen Herangehensweise (oder "Philosophie") auszusetzen?


[Beitrag von Holger am 05. Jul 2020, 09:25 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#38 erstellt: 05. Jul 2020, 10:12
Moin,


.JC. (Beitrag #18) schrieb:
Willst du eine Begründung?


alles was ich dazu schreiben wollte: siehe Beitrag 3
mkoerner
Stammgast
#39 erstellt: 05. Jul 2020, 10:39

Wuhduh (Beitrag #36) schrieb:
Izz ja 'n Spinnerpreis bei der Burnus-Suppe, die nur zum Reinigen verwendet werden kann. Gibt es davon eine Exportversion oder ein ausländisches Produkt, welches preislich und qualitativ Paroli bieten kann ? Oder eine 5-Liter-Kanister-Version ?

MbG,
Erik


Als Industrieprodukt gibt es natürlich auch 5 Liter Kanister.

Der Preis relativiert sich durch Ergiebigkeit und langanhaltende Wirksamkeit. Ich hab eine Flasche seit 6 Jahren. Die Antistatische Wirksamkeit hält ca 6-12 Monate, je nach Einsatzbereich. Meine Plexiglas-Bilder putze ich einmal im Jahr. Man braucht nicht sehr viel.

billig ist es trotzdem nicht :-).

Mike
mkoerner
Stammgast
#40 erstellt: 05. Jul 2020, 10:43

flexiJazzfan (Beitrag #34) schrieb:
Eher RTL als HIFI oder ?
Gruß


Ja? Und? Wenn man schon anderen helfen „muss“ dann darf doch gerne etwas Unterhaltung dabei sein. Wenn man nicht gerade eine ernsthafte Lesebehinderung hat sind die Nebenkriegsschauplätze wie diese Diskussion, doch kein grosses Problem. Man kann sie einfach überlesen.

Mike
tomtiger
Administrator
#41 erstellt: 05. Jul 2020, 13:18
Hi,


herrdadajew (Beitrag #9) schrieb:
Das war nur eine Frage,habe diese Telile irgenwo im Netz gesehen und mich gefragt,ob sie eventl. eine Alternative zur Gummimatte wären. Meine ist arg schmuddelig und fleckig... :?


kauf eine neue. Ich hab mir welche in Blau gekauft, Gummi oder eben weicher Kunststoff.

Gegen Plexiglas spricht auch nichts, mein Scheu Plattenteller ist auch aus dem Material.

Für Gummipflege und Reinigung findet man im Netz viel.

Aber an sich kannst Du nehmen was Du willst, Vorteile solltest Du nicht erhoffen. Achte drauf, dass die neue Matte die selbe Dicke hat, wie die alte, ansonsten musst Du die Tonarmhöhe anpassen.

LG Tom
hpkreipe
Stammgast
#42 erstellt: 05. Jul 2020, 16:36
Hi,

dann noch einmal zum „Schwachsinn“ von meiner Seite.

Es war nicht ganz so satirisch gemeint, es fehlt nämlich bei der Anfrage, was denn die Plexiglasauflage erreichen soll.

Da das Material auf Grund seiner Härte total ungeeignet ist und das in der ersten Antwort so beantwortet wurde, kann es aus meiner Sicht nur um die Transparenz oder eben eine andere Färbung der Auflage gehen und da ist mir eben transparentes bzw. eingefärbtes Silikon oder später noch Weich-PVC eingefallen.

Damit jedem klar war, was für ein Silikon ich im Sinn hatte, der Ausflug in die Küche.

Eine Auflage muss eben entsprechend so viel Haftung bieten, dass man die Platte nach dem Anlaufen noch reinigen kann und so weich sein, dass durch den Anpressdruck durch die Bürste zum Reinigen die gegebene Haftung nicht in Gleitreibung übergeht.

Ich meine so viel mehr Quatsch als üblich wurde ob der doch sehr offenen Anfrage gar nicht geschrieben.
herrdadajew
Inventar
#43 erstellt: 05. Jul 2020, 18:34

Es war nicht ganz so satirisch gemeint, es fehlt nämlich bei der Anfrage, was denn die Plexiglasauflage erreichen soll.


Hallo,meine Herren,

um das Ganze hier abzuschließen,noch einige Bemerkungen meinerseits. Ich hatte mir keinerlei klangliche Verbesserrungen erhofft, lediglich optische.
Inzwischen habe ich die Matte mit Fitwasser geschruppt und anschließend mit einem Kunststoffreiniger aus dem
Lidl behandellt. Jetzt ist sie wieder einigermaßen ansehnlich.Ich werde trotzdem mal eine Plexiglasunterlage ausprobierten,macht mich auch nicht ärmer. Einen schönen Abend und nicht mehr streiten.

Viele Grüsse aus Dresden


[Beitrag von herrdadajew am 05. Jul 2020, 19:05 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#44 erstellt: 05. Jul 2020, 22:03
@ Holger:

" Was bitte ist denn an einer solchen Herangehensweise (oder "Philosophie") auszusetzen? "

Nichts !

Laß' Dich bitte nicht von all den Irritierten und Ungläubigen piesacken, die an Deiner Meßlatte " 6-Meter-Strippe-ohne Brummen " gescheitert sind.

In dem kleinen gallischen Dorf würdest Du bestimmt als Pragmatix bekannt sein und vernünftigerweise Deine Hütte fernab von der dorfeigenen Solarzellenanlage bzw. von Windkraftanlagen haben.

Sehr viele hifidele Kümmernisse sind handgemacht: Haustechnik, Nachbarn und externe, regionale Störquellen.

,
Erik
Holger
Inventar
#45 erstellt: 06. Jul 2020, 06:10
thumbs_up_smiley
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IncredibleSchmirk am 29.11.2016  –  Letzte Antwort am 01.12.2016  –  9 Beiträge
Plexiglas Scheibe o. Ä als Plattentellerauflage vom PROFI?
Riese1979 am 23.09.2019  –  Letzte Antwort am 01.10.2019  –  22 Beiträge
Plattentellerauflage
pincher62 am 20.02.2018  –  Letzte Antwort am 06.03.2018  –  95 Beiträge
Was haltet Ihr von Tangentialplattenspielern?
Cosimo_Wien am 21.03.2007  –  Letzte Antwort am 21.03.2007  –  6 Beiträge
Was haltet ihr von solchen Plattenspielern?
Kalle_Grabowski am 09.07.2003  –  Letzte Antwort am 10.07.2003  –  17 Beiträge
Was haltet ihr von diesem Plattenspieler?
buchleser am 18.02.2016  –  Letzte Antwort am 18.02.2016  –  9 Beiträge
Was haltet ihr vom Luxman K110?
DJ-Spacelab am 05.11.2012  –  Letzte Antwort am 07.11.2012  –  4 Beiträge
Was haltet ihr von dieser Auktion
horsthengst am 28.07.2008  –  Letzte Antwort am 01.08.2008  –  12 Beiträge
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