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pioneer tapedecks...hat jemand erfahrungen

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katharsis369
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 22. Mai 2005, 13:37
???...ich habe nämlich ein ct-s810s
und weiß nicht, wie ich bei diesem gerät bias, level, eq einstellen kann (die dreifaltigkeit, die bei pioneer auch grün beleuchtet is) ...wenn hier jemand nen pioneertapedeck (ein neueres singel) hat, wär ich für hilfe dankbar, da die ja alle sehr sehr ähnlich sind
T_&_P
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 23. Mai 2005, 14:19
Hallo katharsis,

Ich habe selbst ein pioneer ct-s 410. Das Bias stellt sich soweit ich weiß automatisch ein.Wenn du mit EQ eine eine betonung von bass oder höhen meinst, dafgür gibt es bei mir eine taste rechts under dem display.
Und wenn du mit level eine lautstärkeregulierung für den kopfhöreranschluss meinst, die hab ich nicht sie sollte aber eigentlich über dem Kopfhöreranschluß sein.

hoffe geholfen zu haben

Gruß,Thomas
katharsis369
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 28. Mai 2005, 09:19
naja...nicht wirklich...mmm...danke trotzdem für den versuch
DOSORDIE
Inventar
#4 erstellt: 28. Mai 2005, 11:11
also bei Sony geht das so, dass es da ne calibrate Taste gibt und dann steht anstatt L für Links ein H für High und statt R für Rechts ein L für Low und dann muss man mit dem Bias Regler so lange drehen bis beide Anzeigen den gleichen Wert anzeigen, dann gibt es abgesehen von dem normalen Record Level Regler nochmal nen kleinen, der es ermöglicht den Pegel der Cassette anzupassen, also dass die Aufnahme dann auch wirklich so laut ist wie man sie vorher eingestellt hat, durch unterschiedliche Sättigungen der Bänder ist das ja nicht immer der Fall.

Dazu muss man dann diesen kleinen zweiten Record Level Regler drehen bis beide Anzeigen genau den Mittelwert anzeigen, da ist ne Markierung im Display.

Ich weiß nicht wies beim Pioneer ist aber so ähnlich wird das da, wenn du keine automatische Bandeinmessung hast wohl auch gehen, die YAMAHAs haben dazu ne Taste "Auto Tape Tuning" man kann aber auch manuell den Bias einstellen.

Der EQ wird automatisch angepasst sobald du eine Cassette mit dem jeweiligen Typ einlegst, da sind Nippel oben wo die Cassette mit den Löschlaschen anstösst, die die Bandtypen auseinanderhalten. Wenn du das angleichen der Höhen bei alten Aufnahmen und Fremdbändern meinst, dazu brauchst du nen sogenannten Play Trim Regler, der hebt die Höhen noch vor der Dolby Stufe an, sodass auch Dolby Bänder wieder korrekt abgespielt werden können. Dadurch nimmt logischerweise das Rauschen zu, aber es geht ganz gut. Also Play Trim ist quasi Bias für Wiedergabe, mehr oder weniger (bitte keiner missverstehen, es geht um die Eigenschaften, beim Bias Regler verändert sich ja auch das Verhältnis der Hohen Frequenzen). Play Trim gibts aber glaub ich nur bei NAD und YAMAHA, wenn du Probs mit alten Aufnahmen hast musst du halt ohne Dolby abspielen und die Höhen an deinem Verstärker etwas anheben, zur Not nen Equalizer besorgen, dann kannst du auch die Mitten ausgleichen.

CU Tobi
rolie384
Stammgast
#5 erstellt: 28. Mai 2005, 19:48
Hallo,

vermutlich meinst Du so etwas ähnliches, wie die Auto BLE. Mein CT 449 hat so etwas zum Aufnahmeseitigen Einmessen von BIAS, LEVEL, EQUALIZER auf das Bandmaterial.

Um dies Funktion zu aktivieren muß das Gerät in den Record oder Record Pause Modus geschaltet werden, als wenn Du eine Aufnahme machen willst. Die Auto BLE Taste startet dann eine Testaufnahme mit vom Deck selbst erzeugten Testtönen und wertet diese beim Automatischen anschließenden Abspielen aus und stellt die 3 Parameter dann entsprechend ein. Wenn Du ein Dreikopf Deck hast, bekommst Du vom anschließenden Abspielen vermutlich nichts mit, da das mit der Nachband-Kontrolle zeitgleich geschehen kann.

Mein einfaches Deck spult zurück und spielt die Aufnahme ab und stellt dan BLE ein, die grünen Symoble der Anzeige dafür leuchten dann ständig.

Ich hoffe ich habe das aus der Erinnerung so richtig beschrieben, denn das Deck fristet schon ein par Jahre einen Dornröschenschlaf in der Verpackung. Das blöde Ding (damals Preis-Leistungs Testsieger) war mit meinen anderen Decks TEAC, Grundig einfach nicht kompatibel hinzubekommen.

Für Eigenaufnahmen war es Klasse, leider klangen die darauf gemachten Aufnahmen auf den anderen Decks wesentlich schlechter, mit Dolby waren sie nicht einmal zu gebrauchen.

Da halfen auch keine Justageversuche.

Viele Grüße,

Rainer
gdy_vintagefan
Inventar
#6 erstellt: 29. Mai 2005, 14:00

rolie384 schrieb:
Das blöde Ding (damals Preis-Leistungs Testsieger) war mit meinen anderen Decks TEAC, Grundig einfach nicht kompatibel hinzubekommen.

Für Eigenaufnahmen war es Klasse, leider klangen die darauf gemachten Aufnahmen auf den anderen Decks wesentlich schlechter, mit Dolby waren sie nicht einmal zu gebrauchen.


Diese Erfahrung musste ich leider auch machen. Das CT-449 hatte ich auch mal (Ende 1991 bis Mitte 1992). Es war nach 10 Jahren wieder mein erstes Kassettendeck mit guter Ausstattung und sehr guter (Eigen-) Aufnahmequalität, ich kaufte es auch wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses. Auf Fremdgeräten waren die Aufnahmen jedoch nicht brauchbar. Deswegen hatte ich das CT-449 auch nur für kurze Zeit und ersetzte es nach einem halben Jahr durch das Akai GX-67.
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