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Lautstärke des PP2

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Schnaufi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Jun 2005, 09:11
Hallo,

wenn ich meinen Dual 606 an meinem Marantz PM-32 Amp (Phono-Eingang) anschliesse, kann ich bei voller Lautstaerke nur Zimmerlautstaerke hoeren. Beim CD-Player reicht 1/4.
Nun habe ich mir einen PP2-PreAmp geholt und war erst recht angetan, da ich nun lauter hoeren konnte. Es war aber ein sehr starker, brummender Bass vorhanden, da ich den PP2 am "Phono" angeschlossen hatte. Beim Anschluss an AUX klingt er wesentlich besser, bringt aber in Sachen Sound oder Lautstaerke keinen Unterschied zum Betrieb ohne PP2.

Gruss
Schnaufi
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 29. Jun 2005, 10:15
Moin Schnaufi,

Welcher Tonabnehmer ist installiert, und welche Einstellungen hast du am PP2 gemacht?

ruhri
Stammgast
#3 erstellt: 29. Jun 2005, 10:27
Hallo Schnaufi,

ich bin kein großer Platten-Fan, aber ich denke, der PP2 darf nicht an die Phono-Buchse, weil ja sonst eine doppelte Vorverstärkung stattfindet!

Wenn du klanglich keinen Unterschied hörst zwischen dem Phonoverstärker des Marantz und der PP2 (bei Anschluss an Aux o. ä.), dann kannst du den PP2 eigentlich getrost wieder verkaufen.

Wenn du lauter hören möchtest, benötigst du entweder einen stärkeren Vollverstärker oder eine zusätzliche (starke) Endstufe (wenn der Marantz in Vor- und Endstufe aufgetrennt werden kann).

Grüße

Ruhri
Schnaufi
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Jun 2005, 10:32
Der Tonabnehmer ist DN155E und der PP2 steht auf MM

Empfiehlst Du vielleicht das Umrüsten auf einen TKS-G - Adapter?
ruhri
Stammgast
#5 erstellt: 29. Jun 2005, 10:39
Hallo Schnaufi,

oh, oh - das mit dem CD-Player hatte ich überlesen. Entschuldige.

Grüße

Ruhri
Albus
Inventar
#6 erstellt: 29. Jun 2005, 11:26
Tag,

der PM-32 verfügt doch über einen Drucktastenschalter für 'Source Direct', den deaktiviere bei Phono bitte, wie ist es dann mit der Lautstärke bei Volume-Regler in Stellung -40 dB? (d.h. ca. '9.30 Uhr')? Der NAD PP2 verstärkt in Stellung MM an die 80-fach (knapp +38 dB), die Empfindlichkeit für 200 mV Ausgangsspannung ist (Herstellerangabe) 2,5 mV, was ein Dual (= Ortofon) DN 155E problemlos erzeugt bei typischen Schallplatten. Die Stellung des Volume-Reglers 1/4 (ca. -45 - -40 dB) bei typischen CDs, für Zimmerlautstärke, ist normal. So darf man unterstellen, dass der AUX (oder Tape oder Tuner-Input) nicht besonders unempfindlich ist (also etwa hohe 500 mV für Nennleistung des PM-32), üblich sind 120-200 mV). Ist eine Bedienungsanleitung zum PM-32 vorhanden?

Also, 'Source Direct' AUS bei Phono, ein Versuch.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 29. Jun 2005, 11:29 bearbeitet]
Schnaufi
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Jun 2005, 11:37

Albus schrieb:


Also, 'Source Direct' AUS bei Phono, ein Versuch.


Hallo ALbus

macht leider ueberhaupt keinen Unterschied, gleichstarkes Vibrieren der Membrane. Habe eine Platte aufgelegt, wo der Sänger nur kurz was sagt, komplett ohne Instrumente und Bass. Die Membrane schwingen sehr stark.
Albus
Inventar
#8 erstellt: 29. Jun 2005, 11:48
Tag erneut,

mit dem bloßen Auge deutlich wahrnehmbares Membranschwingen, d.h. niederfrequente Bewegungen, mit hohem Pegel, so 10 bis 25 Hz (noch erkennbares Membranschwingen), Pegel müßte oberhalb 80 dB sein, gar Pumpen = übermäßiges Rumpeln vom Plattenspieler. Ursache für derartige Rumpelstörungen sind irreguläre tieffrequente Vibrationen der Tonarm/Tonabnehmer-Kombination auf der Platte. Ferndiagnose: Alter Nadeleinschub mit wenig elastischem Nadellagergummi, infolgedessen wenig Schnellebewegungen der Nadel, folglich: keine wirklich brauchbare Ausgangsspannung vom Tonabnehmer her. Tonabnehmer sind Schnellewandler.

Oder, der Nadeleinschub sitzt nicht richtig auf dem Gehäuse des Tonabnehmers.

MfG
Albus
GandRalf
Inventar
#9 erstellt: 29. Jun 2005, 11:57
Moin nochmal und auch moin Albus,

Auf diese Ausführungen wollte ich in etwa hinaus. Das Problem sehe ich auch wie Albus in einer, warum auch immer, nicht ausreichenden Ausgangsspannung des TA Systems. (wie schon erwähnt: verhärtete Gummis, nicht korrekte Nadelinstallation oder gar ein Systemdefekt)

Eine falsche Einstellung der Auflagekraft oder der anderen Parameter würde ich aufgrund der Aussage:

Beim Anschluss an AUX klingt er wesentlich besser, bringt aber in Sachen Sound oder Lautstaerke keinen Unterschied zum Betrieb ohne PP2.

ausschliessen.



[Beitrag von GandRalf am 29. Jun 2005, 12:01 bearbeitet]
LP12
Inventar
#10 erstellt: 29. Jun 2005, 11:58
Kleine Frage,

gabs dafür nicht früher diese Subsonicfilter? Gibt es die in aktuellen Verstärkern nicht mehr - oder bin ich auf dem Holzweg ?

PS : ich meinte die tanzenden Chassis.


[Beitrag von LP12 am 29. Jun 2005, 11:59 bearbeitet]
Albus
Inventar
#11 erstellt: 29. Jun 2005, 12:11
Tag erneut,
und Tag Robert,

ja, Subsonic-Filter sind heutzutage selten an Vollverstärkern, mittlerweile sind ja sogar die Phono-Platinen in Vollverstärkern selten geworden (zukaufen darf man, oder, siehe NAD, separates Gerät erwerben). Ein typisches Subsonic-Filter wirkt mit Einsatzfrequenz ab 18/15 Hz mit mehr oder weniger Steilheit der Dämpfungskurve, 12 dB pro Oktave, gelegentlich auch nur mickrige 6 dB. Im Falle eines defekten Tonabnehmers heilt das nicht ein übermässiges Membranbewegen.

Hier scheint ein Fall von Fehlfunktion eher wahrscheinlich.

MfG
Albus
Schnaufi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 29. Jun 2005, 12:23
@all:
Der Nadeleinschub sitzt soweit gut, habe nochmal kontrolliert. Ich habe zwar keine Lupe oder Mikroskop hier, gehe aber davon aus, dass ich mir eine neue Nadel kaufen muesste.
Dennoch: wieso klingt der Plattenspieler super am AUX-Eingang? Wenn es mit der Nadel und deren System zu tun hätte, würde ich immer dieses starke Pumpen bzw Vibrieren erwarten

@Robert:Mein älterer Vollverstärker besitzt keinen Subsonic-Filter.

Danke für Eure Mithilfe!


[Beitrag von Schnaufi am 29. Jun 2005, 12:24 bearbeitet]
Albus
Inventar
#13 erstellt: 29. Jun 2005, 12:43
Tag erneut,

also, Konstellationen:
1. PM-32 Phono-Input, Volume gegen Maximum = Relativ leise, stark schwingende Tiefton-Membranen, Klang nicht super.
2. PM-32 mit NAD an AUX, Volume gegen Maximum = Relativ leise (wie 1.), keine stark schwingenden TT-Membranen, Klang super.

Konsequenzen: Marantz PM-32 Phono-Sektion = schlechterer Klang als NAD; NAD PP2 hat einen Frequenzverlauf mit so genannt eingebautem Subsonic-Filter (4. Zeitkonstante, Abfall ab 30 Hz mit 12 dB/Oktave). Ferner, was die Lautstärke angeht: das Volume-Potentiometer des PM-32 hat eine Charakteristik von der Art, dass ab Mittenstellung kaum mehr Leistungsreserven zur Verfügung stehen (was in der Vergangenheit häufiger vorkam).

Das wär's denn wohl. Oder?

MfG
Albus
Schnaufi
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 29. Jun 2005, 12:48
kurze Korrektur nach Hören einer lauter aufgenommen Scheibe:

1. PM-32 Phono-Input, Volume gegen Maximum = Recht laut, keine stark schwingende Tiefton-Membranen, Klang super.
2. PM-32 mit NAD an AUX, Volume gegen Maximum = Recht laut, keine stark schwingende Tiefton-Membranen, Klang super.
3. PM-32 mit NAD an Phono, Volume gegen Maximum = Recht laut, stark schwingenden TT-Membranen, Klang nicht super.

Ergo: höre keinen Unterschied zwischen: ohne NAD (1) und mit (2)

Ich gebe den PP2 zurück. Weiss leider nicht mehr, wieso es vor ein paar Tagen noch so leise geklungen hat


[Beitrag von Schnaufi am 29. Jun 2005, 13:13 bearbeitet]
uglyripper
Stammgast
#15 erstellt: 29. Jun 2005, 13:03
Hallo,

"3. PM-32 mit NAD an Phono, Volume gegen Maximum = Relativ laut, stark schwingenden TT-Membranen, Klang nicht super."

Um diese Möglichkeit einfach mal zu erklären: Phonovorstufe an Phonoeingang kann nicht "super klingen"!

Grund für die zu leise Wiedergabe kann wie oben erwähnt eigentlich nur eine zu geringe Ausgangsspannung Deines Systems sein.

Gruß, uglyripper
Albus
Inventar
#16 erstellt: 29. Jun 2005, 13:27
Tag erneut,
und Tag erneut schnaufi,

deine Konstellation 3. ist technisch unzulässig, darum auch unzulänglich im Ergebnis. Weil: Im Phono-Entzerrerverstärker des PM-32 findet eine Anhebung des Frequenzbereiches unter 500 Hz statt, im NAD, das Gerät ist ein separater Phono-Entzerrerverstärker, findet eben diese Anhebung des Frequenzbereiches statt, also doppelte Anhebung = Membranhub sichtbar. Die Anhebung ist Bestandteil der so genannten Entzerrungskurve für Schallplatten (darin werden die Tiefen angehoben und verstärkt, die Höhen im Entzerrer abgesenkt und verstärkt).

Trifft dein Fall 1. zu, dann war der NAD überflüssig.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 29. Jun 2005, 13:29 bearbeitet]
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