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Thorens 160B MK2 vs. Phonosophie No. 2

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Soulific
Stammgast
#1 erstellt: 19. Dez 2005, 11:49
Hallo,

mir wurde ein Phonosophie getunter 160 MkVI angeboten. Wenn ich recht informiert bin heisst das Ding dann Phonosophie No. 2.
Der Spieler hat das bekannte Phonosophie Tuning und einen TP90 Arm.


Die Sache ist nun die, dass ich bereits einen Thorens TD 160B MkII mit SME 3009 S2 besitze.
Bei dem sollte man mal das Tonarmkabel austauschen, aber sonst ist er prima in Schuss.

Soll ich den Phonosophie Dreher jetzt für 220 Euro kaufen, oder nicht?

Und wer repariert meinen SME Arm günstig (nicht billig!)?

Gruß,
Sebastian
Soulific
Stammgast
#2 erstellt: 25. Jan 2006, 23:03
Ich habe mich zu Weihnachten auch ohne Reaktion aus dem Forum dazu durchgerungen mir den Phonosophie P2 zu schenken.

Ich muss sagen, dass ist schon was andres als der 160 B MKII mit 3009 SII. Das liegt wohl auch am TP90, der mit dem Gegengewicht nochmal verbessert den alten SME Arm (und dessen erbärmliche Verkabelung) einfach in die Tasche steckt.
Meine Plattensammlung profitiert jedenfalls gehörig von dem Dynamikzuwachs und kann sich freuen wieder viel mehr gespielt zu werden. Gerade alte Soul und Jazz Scheiben machen wieder richtig Laune. Klingt sogar ein wenig lauter und viel schneller.

Würde mich freuen, wenn jemand mir seine Erfahrungen mit Phonosophie Thorensern (P1 und P2) bzw SME gekrönten 160ern mitteilen könnte.

Gruss,
Sebastian
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 26. Jan 2006, 01:07
Hallo!
Zwar kann ich dir keine Phonosophischen Erfahrungen mitteilen aber es würde mich trotzdem Interresieren welches System du in dem TP 90 fährst.

MFG Günther
torbi
Inventar
#4 erstellt: 26. Jan 2006, 09:20
hi,
ok, dann will ich auch mal meinen senf dazugeben. also, ich habe nicht direkt einen komplett von phonosophie umgebauten thorens td 14x...., aber ich habe im laufe der zeit meinen td160 teilweise mit phonosophie-teilen aufgerüstet (riemen und federn). nach und nach, so dass ich von jeder massnahme beurteilen konnte, ob es was gebracht hat. zudem habe ich im bastelwahn einen sme 3009 s2 (nicht improved) eingebaut. und so weiter. bei den systemen schwöre ich auf shure v15 (III).

also kutz: die phonosophie-teile bringen was, vor allem der antriebsriemen. fragt mich nicht wieso. ich denke, dass der tp90 qualitativ vergleichbar mit dem sme 3009 (s2, nicht improved) ist. dazu ein bisschen grund-tuning von joel, und dann ist der spieler in bestform. ich kann auch zu der acyl-tellerauflage von phonophono raten. das ist super, rdc-bodenplatte sowieso (oder low-budget: dickes mdf und selber-fräsen).

ich würde also nicht einen vollkommen neu von phonosophie umgebauten td160 nehmen, sondern lieber die neuen teile einzeln beziehen, gibts gelegentlich bei eb**. ausserdem laden doch diese spieler geradezu zum herumbasteln ein......

die beurteilung einer massnahme ist ja auch immer vom persönlichen geschmack abhängig. wenn man nach und nach aufrüstet, kann man sachen auch mal wieder rückgängig machen. beispiel: zarge dämmen mit tonnenweise bitutenmatten. klang tot, da war die originalzarge besser.
Soulific
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jan 2006, 09:18

torbi schrieb:
die phonosophie-teile bringen was, vor allem der antriebsriemen. fragt mich nicht wieso. ich denke, dass der tp90 qualitativ vergleichbar mit dem sme 3009 (s2, nicht improved) ist. dazu ein bisschen grund-tuning von joel, und dann ist der spieler in bestform. ich kann auch zu der acyl-tellerauflage von phonophono raten. das ist super, rdc-bodenplatte sowieso (oder low-budget: dickes mdf und selber-fräsen).


Mir gefällt der SME Arm auch ganz gut. Ich habe das original Plastikarmboard gegen eins aus Alu getauscht. Das kostet nicht die Welt und klingt in meinen Ohren ein wenig besser.
Joel wollte ich auch schon für sein Tuning kontaktieren. Es sind ja alle voll des Lobes. Ich glaube vorher besorge ich mir noch ein 10mm Lager.



torbi schrieb:
ich würde also nicht einen vollkommen neu von phonosophie umgebauten td160 nehmen, sondern lieber die neuen teile einzeln beziehen, gibts gelegentlich bei eb**. ausserdem laden doch diese spieler geradezu zum herumbasteln ein......


Ich habe bei meinem 160er auch die Teile Stück für Stück nachgerüstet. Erst Pulley, dann Federn. Dann kann man auch besser nachvollziehen, was man eigentlich anstellt.
Der P2 hat allerdings mehr als nur Pulley, Federn Riemen und Gegengewicht von Phonosophie. Auch die Verkabelung und die Zarge sind modifiziert. Auch das Phonosophie Chiave war im Packet enthalten, wenn ich recht informiert bin. Da lohnt das einzeln kaufen nicht. Vor allem nicht, wenn man für den ganzen Spieler nur 220,-Euro bezahlt.javascript:emoticon('%20;)%20')


torbi schrieb:
die beurteilung einer massnahme ist ja auch immer vom persönlichen geschmack abhängig. wenn man nach und nach aufrüstet, kann man sachen auch mal wieder rückgängig machen. beispiel: zarge dämmen mit tonnenweise bitutenmatten. klang tot, da war die originalzarge besser.


Bitumen finde ich auch doof. Ich fand auch den 160 Super irgendwie langweilig. Den hat eine Bekannte von mir und ich war immer neidisch drauf, bis ich ihn zur Reparatur mal bei mir hatte und an meiner Anlage hörte.
Wegen dieser Erfahrung habe ich auch ein bisschen Angst vor Dämpfung im allgemeinen. Interessant, dass dir die Phonophono Scheibe und die RDC Bodenplatte gefällt. Mal sehen, wann und wie ich dazu komme die selbst auszuprobieren.

Gruss,
Sebastian
Soulific
Stammgast
#6 erstellt: 27. Jan 2006, 09:25

Hörbert schrieb:
Hallo!
Zwar kann ich dir keine Phonosophischen Erfahrungen mitteilen aber es würde mich trotzdem Interresieren welches System du in dem TP 90 fährst.


Am TP 90 klemmt ein Phonosophie Chiave unterm Headshell. Ich hatte das System auch schon an einem Rega RB300 und am SME 3009S2 betrieben. Zum TP 90 passts definitiev m besten und am RB300 emfand ich es eher als unruhig denn als rhytmisch.

Grado Systeme finde ich am TP 90 übrigens auch immer ganz überzeugend und ich kann mich erinnern, dass ein Ortofon Live, dass leider nicht mehr produziert wird sehr gut harmonierte. Vergleichbar ist heute die Vinylmaster Serie. Die Serie gefällt mir durchweg ausgesprochen gut. Am TP 90 habe ich ein Vinylmaster aber noch nicht gehört.

Gruss,
Sebastian
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 27. Jan 2006, 10:07
Hallo!
Über das Chiave konnte ich leider keine Daten finden. Falls es am RB 300 nicht sehr gut klang hat es wohl eher eine niedrige Compliance, damit es in den TP 90 Passt muß es das ja auch. (alle TP 90 Typen bis auf den SF sind schließlich schwere Arme. Aber eventuell hast du ja einen TP 90 SF das ist der mit der nicht abnehmbaren Headshell) Die VM Systeme sind in einem TP 90 (ausser SF) mit ihrer hohen Compliance fehl am Platz, das Ergebniss wäre bestenfalls nicht zufriedenstellend. Bei den Gradosystemen könnte ich mir vorstellen das das DJ 100i und das DJ 200i gerade noch mit einem TP 90 (ausser SF) harmonieren würden ansonsten würde ich mir für einen TP 90 (ausser SF) eher ein Denon DL 103 oder ein Benz-Micro MC 20 E2 vorstellen können da sie mit dem TP 90 (ausser SF) schon von der Compliance her gut harmonieren, ich nehme ohnehin an das der Tonarm bei Phonosophie in Hinblick auf die innere Dämpfung hin modifiziert wurde. (Der Orginal TP 90 ist selbsverständlich Unbedämpft und passt deswegen besonders gut zu leisen, hart aufgehängten MCs )

MFG Günther
Riker
Inventar
#8 erstellt: 27. Jan 2006, 18:28

Bitumen finde ich auch doof. Ich fand auch den 160 Super irgendwie langweilig. Den hat eine Bekannte von mir und ich war immer neidisch drauf, bis ich ihn zur Reparatur mal bei mir hatte und an meiner Anlage hörte.
Wegen dieser Erfahrung habe ich auch ein bisschen Angst vor Dämpfung im allgemeinen.


Kannst du diese Erfahrung bitte erläutern? Hast du denn mit gleichem TA verglichen?
Denn aus irgendeinem Grund mag ich meinen Thorens auch nicht mit Bitumen verkleben. M.E. macht das technisch keinen Sinn ("Glockenklang" etc. klingt ja alles so schaurig - nur gehört habe ich da noch gar nichts davon, im Gegenteil ) und ist Verspoilerung im wahrsten Sinne des Wortes. Ist aber eher eine dunkle Vorahnung als Wissen - deshalb würden mich Erfahrungen interessieren.

Riker
torbi
Inventar
#9 erstellt: 27. Jan 2006, 20:33
hm, wie klngt das mit einer supergedämften zarge? klangbeschreibungen sind ja immer schwierig und gehen in den voodoo-bereich. ok, ein versuch: tot, langweilig, kein swing, schmale bühne, alles "auf den punkt". wer's mag, könnte sagen: exakter, mehr fundament.

ohne dämpfung: perlend, einnehmend, raumfüllend, einen tick "heller" (das ist dann wohl der "glockenklang".

ich würds ausprobieren, das zeugs ist selbstklebend und kostet nicht die welt. kriegt man weitestgehend rückstandsfrei in 2 minuten wieder ab.

edit: um die zargen wird ja ein ganz schöner kult gemacht, ist ja vielleicht doch was dran? siehe hier: www.audio-kreativ.de unter "produkte". die preise sind auch mehr als gesalzen.


[Beitrag von torbi am 27. Jan 2006, 20:41 bearbeitet]
Soulific
Stammgast
#10 erstellt: 30. Jan 2006, 22:33

torbi schrieb:
hm, wie klngt das mit einer supergedämften zarge? ok, ein versuch: tot, langweilig, kein swing, schmale bühne, alles "auf den punkt". wer's mag, könnte sagen: exakter, mehr fundament.


Das passiert auch, wenn man einfach ein dickes Brett statt der Presspappe unter die Zarge schraubt. Wer schon nicht in die RDC Bodenplatte investieren will sollte zumindest mal die Mühe aufbringen die Bodenplatte zu fräsen.

Es gibt da Leute (zu denen zähle ich auch), die behaupten ohne Pappe fehlt der Bass. Ob das jetzt psychoakustisch zu begründen ist, oder vielleicht sogar ein hörbarer "Fehler" sei mal dahingestellt.

Was die Sache mit dem Zargen-Voodoo angeht: die Konstrukteure bei Thorens wusten schon was sie machen. Schlecht sind die 160er Zargen alle nicht. Was ganz wichtig ist ist die Erkenntnis, dass ein Plattenspieler mehr oder weniger auch ein Instrument ist und eben nicht nur ein Elektrogerät. Jeder Musiker wird bestätigen, dass Bauart und Materialwahl immenz wichtig sind und in großem Maße den Klang beeinflussen.
Vielleicht ist es das, was auch hinter all dem Humbuk und dem Brimborium rund um die Zarge steckt.
Soulific
Stammgast
#11 erstellt: 30. Jan 2006, 22:48

Hörbert schrieb:
Hallo!
Über das Chiave konnte ich leider keine Daten finden.


Macht doch nix.

Das wichtigste in Kürze:
Gewicht 6,8 g, elliptischer Nadelschliff, Compliance 15 um/mN, empfohlene Auflagekraft 1,65 g

Da kann man sich doch zumindest mal ein Bild machen an welchem Arm das Sinn machen kann.

Ich habe übrigens zwei davon und würde u.U. tauschen.

Gruß,
Sebastian
Riker
Inventar
#12 erstellt: 30. Jan 2006, 23:31
Torbi:
Danke für dein Feedback! Das erklärt das ganze etwas. Naja, gross Lust auf so einen Versuch habe ich nicht, denn es geht ja nicht bloss um 2 Minuten meiner Zeit - deshalb vertraue ich mal auf die guten Thorens-Konstrukteure und meine Intuition


edit: um die zargen wird ja ein ganz schöner kult gemacht, ist ja vielleicht doch was dran? siehe hier: www.audio-kreativ.de unter "produkte". die preise sind auch mehr als gesalzen.

Für mich hat die Zarge v.a. eine optische Funktion, meine Custom-Zarge gefällt mir halt um einiges mehr als die originale. Dass ein klanglicher Zugewinn da ist, schliesse ich nicht aus
Übrigens waren die Preise bei audio-kreativ mal tiefer, aber die Nachfrage scheint auch so da zu sein. Im Selbstbau ist man natürlich viel billiger.


Was die Sache mit dem Zargen-Voodoo angeht: die Konstrukteure bei Thorens wusten schon was sie machen. Schlecht sind die 160er Zargen alle nicht. Was ganz wichtig ist ist die Erkenntnis, dass ein Plattenspieler mehr oder weniger auch ein Instrument ist und eben nicht nur ein Elektrogerät. Jeder Musiker wird bestätigen, dass Bauart und Materialwahl immenz wichtig sind und in großem Maße den Klang beeinflussen.
Vielleicht ist es das, was auch hinter all dem Humbuk und dem Brimborium rund um die Zarge steckt.

Naja, ein Plattenspieler ist _kein_ Musikinstrument, die Töne werden ja nicht durch die Zarge geformt. Vielmehr geht's um Resonanzen, Vibrationen, etc. Das spezielle am Plattenspieler ist, dass die Töne mechanisch abgetastet werden und somit Erschütterungen etc. einen Effekt haben.
Zargen-Voodoo ist für mich höchstens die Bleischrot-gefüllte Variante, wobei Voodoo eigentlich auch nicht ganz passend, da der Begriff despektierlich ist, man mit dem Bleischrot aber gewiss einen Effekt hat. Ich kann mir aber vorstellen, dass dieser in die Richtung "totdämpfen" geht und deshalb wählte ich viel lieber eine Massivholzzarge.

Riker
Metalman
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 08. Apr 2009, 22:54
Hallo!
Ich bin am planen, einen TD 165 special in eine Steinzarge mit MDF Platte einzusetzen. Habe einen guten Draht zur Steinbeschaffung und bearbeitung, daher kostet mich das nicht mehr als Holz. Hat schon mal Jemand Erfahrung mit so etwas gemacht?
Stephan
the_det
Stammgast
#14 erstellt: 09. Apr 2009, 07:13
Moin,

Metalman schrieb:
Hallo!
Ich bin am planen, einen TD 165 special in eine Steinzarge mit MDF Platte einzusetzen. Habe einen guten Draht zur Steinbeschaffung und bearbeitung, daher kostet mich das nicht mehr als Holz. Hat schon mal Jemand Erfahrung mit so etwas gemacht?
Stephan

vielleicht nicht hundertprozentig das, was Du meinst, aber schau mal hier (ganz runterscrollen: Thorens Concrete)

Grüße
Det
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