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Tonabnehmer und Tonarm für Phonosophie No 3

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La_Düsseldorf
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 06. Apr 2015, 21:12
Liebe Forumskollegen,

seit einigen Monaten betreibe ich einen Phonosophie No. 3 mit einem DIY-Tonarm (nicht von mir) im Stile eines Well tempered und einem Netzteil von Dr. Fuß. Tonabnehmer ist ein Denon DL 160 (vorher ein Goldring Eroica mit dem ich im nachhinein nicht zufrieden bin), Phonovorstufe ist ein Musical Fidelity M1 Vinl. Die Phonostufe habe ich erst kürzlich erworben - vorher war eine Lehmann Black Cube Statement im Einsatz. Mit dem Tausch bin ich sehr zufrieden.

Insgesamt bin ich mehr als zufrieden, aber es macht ja Spaß, sich um mögliche Verbesserungen zu kümmern. Sehe da zwei Hauptstellschrauben, an denen ich drehen kann oder will: Tonabnehmer und Tonarm. Der Tonarm erscheint mir prinzipiell als sehr gut. Was mich langfristig stören könnte, sind die mangelnden Einstellmöglichkeiten und die Tatsache, dass er sehr filigran wirkt/ist. Also steht der an zweiter Stelle, was die Veränderungen angeht, Tonabnehmer an der ersten.

Da aber Tonabnehmer und Tonarm zusammenpassen sollten, muss dies ja berücksichtigt werden, wenn eine nachhaltige Anschaffung geplant wird. Tonabnehmer, die mich interessieren, sind Ortofon OM 40, 2 M black oder Nagaoka MP 200 oder 300. Welche Erfahrungen gibt es hier? Oder andere Vorschläge?

Der No 3 hat eine Linnstandardbohrung. Da passt vieles, aber nicht alles. Neu oder gebraucht ist mir egal. Als bezahlbar ist mir ein Project 9cc Evolution aufgefallen, aber da bin ich offen. Nur einen Tonarmlift sollte er haben.

Die preisliche Obergrenze für das System liegt bei 300 bis 400 Euro und für den Arm bei etwa 700 Euro, mit etwas Luft nach oben. Also zusammen maximal 1200 Euro.

Bin wie immer gespannt, was mir die kundigen Teilnehmer hier raten oder vorschlagen.

Viele Grüße
Carsten
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 07. Apr 2015, 04:55
Moin !

In der Annahme, daß Du das Laufwerk ohne Haube betreiben wirst:

Pro-Ject 9 (c) , weil Linn-Montageabstand PnP mit einem Nagaoka MP300

Evtl. könnteste bei einem Händler einen guten Paketpreis erzielen.


Andere werden Dir gleich sowieso schreiben, daß das DL160 " in seiner Preisklasse kaum zu toppen ist " bzw. die MI-Systeme von Nagaoka / Goldring angeblich " nur eingeschränkt tauglich wegen der Abschlußkapazität " !

MfG,
Erik
La_Düsseldorf
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 07. Apr 2015, 07:14
Danke für die Antwort, die ich nicht ganz verstehe.

Was bedeutet PnP in Zusammenhang mit Linnmontageabstand? Stehe da etwas auf dem Schlauch!

Ansonsten: Ja, der Dreher wird ohne Haube betrieben.´

Viele Grüße
Carsten
akem
Inventar
#4 erstellt: 07. Apr 2015, 11:23
Naja, plug and play halt - reinstecken, festschrauben, TA druff und ab gehts.
Bei anderen Armen mußt Du halt womöglich am Dreher rumsägen...

Gruß
Andreas
HiFi_Sepp
Stammgast
#5 erstellt: 07. Apr 2015, 11:32
Der 9cc ist ein sehr leichter Arm. Da wird es wohl schwer sein , ein Mc System zu finden. Würde da auch eher ein MM oder MI wie das Nagaoka MP 300 oder sogar MP 500 nehmen.
Nobbi56
Stammgast
#6 erstellt: 07. Apr 2015, 11:43
Hallo Carsten,
ich habe meinen No. 3 mit dem Thorens TP90-Arm und einem AT33PTG lange und sehr zufrieden betrieben.
Den TP90 wirst du nur noch selten und entsprechend alt finden. Aber Thorens hat den Arm als überarbeitetes Nachfolgemodell herausgebracht, TP95 glaub ich. Kenne allerding nicht den Neupreis.
Das AT33PTG oder PTG II findet man gebraucht in deinem preislichen Rahmen.

Gruß
Nobbi
akem
Inventar
#7 erstellt: 07. Apr 2015, 12:25
Es gibt auch einen neuen TP90 Arm. Konstruktiv hat der aber rein gar nichts mehr mit dem alten TP90 zu tun.
Den alten TP90 gibt es aber durchaus in Form von Ersatzteilen zusammenzukaufen. Ich weiß nur nicht, ob wirklich alles zu haben ist, was man braucht. Sollte dem so sein, könnte man damit vielleicht sogar eine Endabschaltung realisieren.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 07. Apr 2015, 19:14
Nabend, Andreas !

Joel Boutreux alias violette meldete schon vor einigen Jahren, daß er zumindest keine ( wichtigen ) Ersatzteile für den TP90 mehr hat.

Wohl dem Besitzer, bei dem noch alles okay ist.

MfG,
Erik
La_Düsseldorf
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 07. Apr 2015, 20:03
DANKE AN ALLE BISHER!

Zu den Punkten: Ein TP 90 ist vielleicht nicht schlecht, aber wohl nicht meine Wahl. Hatte ihn auf meinem alten 325er Thorens. Nicht schlecht, aber da ist der DIY-Arm, den ich jetzt drauf habe, deutlich besser. Außerdem hat er keinen Linn-"Anschluss", wenn ich nicht irre, oder?

Der Project wäre da wohl doch die bessere Wahl - aus meiner Sicht zumindest. Gibt es in der genannten Preisklasse keine anderen Arme, die auf eine Linn-Standardbohrung passen? Ist der Project "alternativlos"?

Ach so: PnP war mir nicht bekannt, also als Abkürzung für Einstecken und Spielen. Was dies ist, weiß ich allerdings.

Viele Grüße

C.
akem
Inventar
#10 erstellt: 08. Apr 2015, 10:28
Ist in der Computerwelt eigentlich seit 20 Jahren ein gängiger Begriff, der nach kurzer Zeit auf alles andere auch angewendet wurde...

@ Erik: In der Bucht gibt es zum TP90 noch ne ganze Menge zu kaufen. Ein Schweizer Unternehmer hat dem Vernehmen nach die Lagerbestände von Rolf Kelch aufgekauft, als der in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet. Das Zeug wird jetzt (zum Teil zu ziemlich optimistischen Preisen) verhökert. Aber es mag auch andere Quellen geben.

Gruß
Andreas
aberlouer
Inventar
#11 erstellt: 08. Apr 2015, 20:50
Wenn es denn bei der Linn Geometrie bleiben soll, würde ich mich nach einem gut erhaltenen Linn Ittok umsehen und daran dann ein Dynavector DV20X L. Die Kombi lief bei mir am TD 3001 BC hervorragend.


[Beitrag von aberlouer am 08. Apr 2015, 20:51 bearbeitet]
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