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Welcher Tonabnehmer für leichten Tonarm?

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Autor
Beitrag
Pilot74
Stammgast
#1 erstellt: 11. Sep 2013, 14:43
Hallo,

Möchte gerne wissen welche Systeme sich besonders für leichte Tonarme eignen.
Es geht mir hauptsächlich um ein Allround-System der wenig schwächen aufweist.
MM oder MC ist dabei nicht von bedeutung.

Meine Klassifizierung :

Plätze 1 bis 3 (bis 300,-Euro)

Plätze 1 bis 3 (bis 500,- Euro)

Plätze 1 bis 3 ( bis 800,-Euro)



P.S: ich weiß dass es sich um subjektive erfahrungen handelt, bin aber für jeden Tip dankbar!

Gruß Marcus
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 11. Sep 2013, 14:54
Bis € 300: Ortofon VM Silver

Bis € 500: Ortofon 2M Black

Bis € 800: Ortofon MC 30 Supreme Classic



Gruß. Olaf
Vinuel
Stammgast
#3 erstellt: 11. Sep 2013, 14:57
Das Gewicht des Tonarms wäre schon wichtig! Einfach nur leicht ist zu unpräzise.

Ich höre mir oft Vinylaufnahmen auf youtube an, die direkt durch die Soundkarte gemacht wurden. Momentan wären Systeme von Nagaoka mein Favorit, aber live konnte ich die natürlich nicht hören. Seltsamerweise findet man auch keine Daten zur Nadelnachgiebigkeit...

Und es muss auf jeden Fall das Shure V15 erwähnt werden. Das habe ich auf youtube auch gehört und finde, dass es zwar super klingt, aber einen Hauch zu "weich". Evtl. lag es auch an der Musikwahl bei den Videos.
Jaws1974
Stammgast
#4 erstellt: 11. Sep 2013, 17:22
Bei Tonarmen bis 7,5g würde ich unter 300€ auf jeden Fall das Sonus Gold Blue (noch erhältlich), das Digitrac 300SE im OM-Generator und das Goldring IGC9** (nicht mehr neu erhältlich) in den Ring werfen. Alle drei sind tolle Systeme.

Im Gegensatz zu manch anderem empfehle ich auch das Goldring Eroica GX bzw. LX bei über 300€ (im Angebot auch mal für unter 250€).
Gelobt werden auch immer wieder die Nagaokas MP 200 und aufwärts.

Grüße Bernd
Pilot74
Stammgast
#5 erstellt: 11. Sep 2013, 17:25
Olaf, bekommst du von Ortofon Provision?
Ich danke Dir für deine Tipps ! Scheint so als ob wirklich nur Ortofon in Frage kommt...

Vinuel, ich denke mit der Aussage "leichter Tonarm" schon einen gewissen Raum darzustellen...
Wieviel Gramm bzw. welche verbaute Matreialien da zufinden sind, kann ich dir nicht sagen...
Ich dachte es gibt nur drei Hauptgruppen : schwer, mittelschwer und leicht... aha es gibt glaube ich noch ULM?
...aber danke für deine Antwort ! (musik über Youtube hören )
kinodehemm
Inventar
#6 erstellt: 11. Sep 2013, 17:38
Moin

das 'leicht' oder 'schwer' ist eine Frage der effektiv an der Nadelspitze wirksamen Masse, ein TA, der ein Materialgewicht von xxgr hat,muss nicht zwangsläufig leicht oder schwer sein.

Grundsätzlich ist der compliance-Wert ein Hinweis auf den zu verwendenen Tonarm, niedrige compliance ist unter 10, bis 20 etwa mittel und darüber ist sie hoch.
Je niedriger die compliance, desto schwerer sollte der Arm sein.

(Achtung, nicht alle Firmen geben die compliance bei der selben Fq an )
Pilot74
Stammgast
#7 erstellt: 11. Sep 2013, 17:46
Hi Bernd,

Ich habe beim bekannten Händler auch nach Goldring Eroica LX gefragt da gerade eins im Angebot war/ist, er hat mir abgeraten mit der Begründung passt ehe auf mittelschwere Tonarme...

Danke für deine Antwort!


Kinodehemm,
Ich danke Dir für deinen sehr guten Hinweis! somit kann man selber bestimmer was für einen "richtig" ist und was nicht ! Super! Danke !
Vinuel
Stammgast
#8 erstellt: 11. Sep 2013, 18:01

Pilot74 (Beitrag #5) schrieb:
Olaf, bekommst du von Ortofon Provision?
Ich danke Dir für deine Tipps ! Scheint so als ob wirklich nur Ortofon in Frage kommt...

Vinuel, ich denke mit der Aussage "leichter Tonarm" schon einen gewissen Raum darzustellen...
Wieviel Gramm bzw. welche verbaute Matreialien da zufinden sind, kann ich dir nicht sagen...
Ich dachte es gibt nur drei Hauptgruppen : schwer, mittelschwer und leicht... aha es gibt glaube ich noch ULM?
...aber danke für deine Antwort ! (musik über Youtube hören )


Man glaubt es anfangs nicht, es ist aber aussagekräftig. Es gibt viele Videos, wo die Aufnahmen von Schallplatten direkt über die Soundkarte gemacht werden. Man kann unterschiedliche Klangcharaktere der Tonabnehmer gut einschätzen. Das ist eine gute Möglichkeit eine Vorauswahl zu treffen, such z.B. nach Grado, Audio Technica, Denon oder Nagaoka Tonabnehmern auf youtube. Mit guter Soundkarte und vor allem guten Kopfhörern kann man da sehr viel erkennen.
Magister_Verbae
Inventar
#9 erstellt: 11. Sep 2013, 18:18
Um welchen Tonarm welcher effektiven Masse geht es denn? Ohne diese Angabe ist eine genaue Empfehlung eigentlich überhaupt nicht möglich.



Martin
Jaws1974
Stammgast
#10 erstellt: 11. Sep 2013, 18:53
Hi Marcus,

Natürlich wäre rein rechnerisch ein mittelschwerer Arm mit 12-15 Gramm gut für das Eroica.
Ich hab ein Eroica GX am 7,5g Thorensarm und ich kann mich nicht beklagen.
Rechnerisch mit knapp 11Hz im Rahmen und auch wenn manch einer sagen wird, dass der Bass fehlen wird...mir nicht.

Das Sonus (unglaubliche Compliance von 50) gibt es übrigens sehr günstig in Schweden unter hifikit.se.

Grüße Bernd
Pilot74
Stammgast
#11 erstellt: 11. Sep 2013, 19:07
...jungs ich glaube ich kauf mir erst ne vernünftige Waage und dann reden wir weiter weil wie ich sehe ohne harte Fakten kommt man nicht weiter...
Vinuel
Stammgast
#12 erstellt: 11. Sep 2013, 20:19
Den Tonarm wiegen ist relativ schwierig. Wenn du die Bezeichnung dafür kennst, findet man im Internet schon das korrekte Gewicht. Ansonsten muss man auf Erfahrungswerte von anderen zurückgreifen, das geht aber auch nur, wenn du die Bezeichnung für den Tonarm nennst...
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 11. Sep 2013, 20:42
Nabend !

Zum Thema Tonarmwaage:

Mißmutig beäugte ein Dynavector DV505 die Digitalanzeige auf der öffentlichen Waage der Kiezapotheke. Kommt ein SME3009/III herein, löst das Rezept für die frische Silikonölfüllung der Dämpfungswanne ein und fragt den Dynavector: " Darf ich auch einmal, bitte ? "

" Geh' mir aus der Sonne, Du Spacko ! ", grunzte der Brocken unzufrieden. " Ich muß dringend abnehmen ! " * schnauf * * röchel *

" Aber doch nicht mich, oder ? " jammerte das Orsonic-Headshell.



Zur Erinnerung: Meßtechnisch passend heißt noch lange nicht akustisch befriedigend.

MfG,
Erik
Jens1066
Inventar
#14 erstellt: 11. Sep 2013, 20:52
Wird wohl für seinen Luxman PD-291 sein......
Warum der TE trotz mehrfacher Nachfrage das nicht schreiben kann/will, ist mir ein wenig ein Rätsel
Magister_Verbae
Inventar
#15 erstellt: 11. Sep 2013, 21:54
Viel Spaß beim Messen der effektiv bewegten Masse.

Ich bin raus.

LG

Martin
Pilot74
Stammgast
#16 erstellt: 11. Sep 2013, 22:14
Manche versuchen sich als Hellseher, manche versuchen daraus ne Doktorarbeit zu schreiben....
.. aber Jungs, die beste Antwort hat mir der Pilotcutter gegeben; kurz und bündig, genau das was ich wollte.


Dank an ALLE !!

Ich mache hier zu !
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 12. Sep 2013, 01:00
Auf dem Weg in die nächste Nachtapotheke zum Wiegen ?

Sensibelchen ....
Pilotcutter
Administrator
#18 erstellt: 12. Sep 2013, 07:40
Einerseits: Für die Messung der effektiv bewegten Masse eines Tonarms - eben nicht die Masse, die auf die Waage plumpst sondern die sich während des Abspielbetriebs bewegt - hätte man in Physik besser aufpassen müssen. Man braucht nämlich ersteinmal eine weiche Feder und bei der muss man ersteinmal die Federkonstante nach dem Hookeschen Gesetz mittels Erdanziehungskraft von 9,8 m/s² mal die Masse errechnen, also die Auslenkung oder Längung der Feder wenn eine Masse an ihr hängt und sie pendelt. Mit dieser Federkonstante kann man dann den Tonarm an die Feder hängen und dran zupfen und dann die Schwingungen pro Sekunde zählen und bekommt die Frequenz raus und dann kommt die nächste Formel zur Umrechnung in Gramm effektiv bewegter Masse. Jedenfalls ungefähr.

Andererseits: Ist es immer schwierig sich einfach Tonabnehmer auflisten zu lassen ohne wirkliche Besprechung. Das ist ungefähr so als früge man im großen Autoforum nach den besten Autos in 3 Preisklassen ohne ein Persönlichkeits- und Nutzungsprofil des Fragestellers.

Wenn man's recht machen will, empfehle ich auch sich an die "großen" Abtastsysteme heranzutasten um überhaupt ein Gehör für die hörbaren Unterschiede zu bekommen. Also sich durch die Hersteller und die Preisklassen hören. Wenn man einfach nur ein teueres System kaufen will, kann man jedes um 800 Euro nehmen, weil die eh alle sehr gut sind und man hat ja eh keinen Vergleich . Ergo ist man mit einem 800 Euro System wenn die Peripherie stimmt immer zufrieden.

Aus dem Grund der neutralen Nennung ohne Besprechung habe ich auch unkommentiert die Ortofone in den Ring geworfen. Wenn man nichts weiß, kann man immer gut Ortofon nehmen. Ich habe die ungefähr alle gehört und das MC 30 ist auf dem Weg zu mir. Ich habe einen mit angeblich 9 gr eff. bew. Masse einen sehr leichten Arm und habe dort auch schon Systeme gefahren mit einer niedrigen Compliance von um die 14 mit brillantem Ergebnis.

Wenn man also die Peripherie und Eckpunkte nicht weiß kann man nur über Tonabnehmer plaudern, wie ich jetzt gerade

Gruß. Olaf
Archivo
Inventar
#19 erstellt: 12. Sep 2013, 07:52
Oder provozieren wie Erik.
Pilotcutter
Administrator
#20 erstellt: 12. Sep 2013, 09:27
Bei solchen nicht ganz definierten und auch geschmacklichen Fragen zeigt sich, dass wir eine recht bunte Truppe sind. Einige antworten ernsthaft, einige necken etwas und nicht wenige antworten auf diese Art Fragen gar nicht mehr - was auch eine Bedeutung hat.

Archivo
Inventar
#21 erstellt: 12. Sep 2013, 10:22
Ich kenne die "Zu-Fuß-Methode", wie sie hier in mehreren Threads in der Vergangenheit bereits beschrieben wurde, um zumindest näherungsweise die effektive Tonarmmasse zu ermitteln.

Weiß jemand, wie aussagekräftig diese Ergebnisse im Vergleich zur tatsächlich vorhandenen effektiven bewegten Tonarmmasse sind?

LG, Ivo
benolino
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 12. Sep 2013, 11:00
Hallo,ist ein Tonarm vom Dual 701 eher als leicht oder als schwer zu bezeichnen ? Jörg


[Beitrag von benolino am 12. Sep 2013, 11:01 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#23 erstellt: 12. Sep 2013, 11:09
Das ist ein besonders leichter Tonarm, der sich durch die Konstruktion aber m.W.n. noch dafür eignet Tonabnehmer zu betreiben, die eigentlich für mittelschwere Arme ausgelegt sind.
lini
Inventar
#24 erstellt: 12. Sep 2013, 12:03
Vinuel: Ich würd den Arm des 701 eher auf der leichteren Seite von mittelschwer ansiedeln (also so zwischen 10 und 12,5 g) - dank Antiresonator aber auch für recht hochnachgiebige Systeme geeignet. Als sehr leicht qualifizieren sich bei Dual eigentlich nur die ULM-Arme.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Vinuel
Stammgast
#25 erstellt: 12. Sep 2013, 12:13
Optisch ist der 701er Arm ja schon ULM sehr ähnlich, bis auf die Headshell. Ich habe zum Gewicht aber keine genauen Angaben gefunden, in der Anleitung ist von geringem Gewicht, bzw. "leicht" die Rede.
Magister_Verbae
Inventar
#26 erstellt: 12. Sep 2013, 12:53
Die Dualarme - auch die ULM - sind gar nicht so leicht wie allgemein angenommen. Kommen zB auf keinen Fall an einen Black Widow 'ran. Der Arm des 701 sollte ca 12g effektive Masse aufweisen, soweit ich mich erinnern kann. Im Board hatte das mal jemand ermittelt. Aber es gibt da ja noch den AR, wie Manfred schon sagte.

LG

Martin
Vinuel
Stammgast
#27 erstellt: 12. Sep 2013, 13:07
Danke für die Korrektur, also wirkt der AR in umgekehrter Richtung als ich angenommen habe. Sehr schlau das Ganze.
benolino
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 12. Sep 2013, 21:27
Würde denn ein Ortofon VM - Tonabnehmer dazu passen ? Im Moment ist ein Shure M103 mit Hi-Track Nadel montiert . Grüsse , Jörg
Magister_Verbae
Inventar
#29 erstellt: 13. Sep 2013, 01:15
Ein VM-Silver würde sicherlich hervorragend unter den Arm passen.

LG

Martin
benolino
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Sep 2013, 20:57
Vielen dank für die Tips , bzw Empfehlungen . Grüsse , Jörg
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