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Brauchbare Plattenwaschmaschine für Einsteiger?

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Dommes
Inventar
#1 erstellt: 21. Jun 2006, 08:35
Hallo Zusammen,
wer hat Erfahrung mit Einsteiger-
Waschmaschinen.Was muss man ausgeben.
Danke schonmal,
Gruß Dominik
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 21. Jun 2006, 09:56
Hi!

Bei "echten" PWM (mit Absaugung) musst Du gut 300,- Euro für eine Okki Nokki oder eine Nitty Gritty hinblättern.

PWM mit punktueller Absaugung sind wesentlich teurer. Hier geht es erst ab ca. 1.200,- Euro los.

Darunter gibt es nur den altbewährten Microfasertuch-Tipp sowie die Knosti.

Grüße

Hüb'
soundfield
Stammgast
#3 erstellt: 21. Jun 2006, 19:27
Lohnt sich eine Plattenwascganlage prinzipiell?
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 21. Jun 2006, 19:31
Ja
soundfield
Stammgast
#5 erstellt: 21. Jun 2006, 19:33
In wiefern reinigt die Waschanlage die Platten.
Wenn die Platten abgenutzt sind kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass eine Waschanlage da noch viel retten kann.
Hüb'
Inventar
#6 erstellt: 21. Jun 2006, 19:33
Deswegen heißt es ja auch "Schallplattenwaschmaschine" und nicht "Schallplattenreperaturmaschine"...
soundfield
Stammgast
#7 erstellt: 21. Jun 2006, 19:36
Ich habe von vielen gehört, dass sie einfach die Platten mit einer seifigen, alkoholischen Lösung und einem Microfasertuch reinigen.

Ist das schädlich für die Platten?
Hüb'
Inventar
#8 erstellt: 21. Jun 2006, 19:37
Zur Funktion:
Die Platten werden mit einer Reinigungsflüssigkeit (idR ein Alkoholgemisch) benetzt. Diese wird im Anschluss mit dem in den Rillen sitzenden Dreck abgesaut. Funktioniert sehr gut.

Bei Bedarf und Geschick kann man so etwas natürlich auch mit einem alten Plattenspieler und einem Nass-/Trocken-Sauger selbst realisieren.

Grüße

Hüb'


[Beitrag von Hüb' am 21. Jun 2006, 19:38 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#9 erstellt: 21. Jun 2006, 19:39

soundfield schrieb:
Ich habe von vielen gehört, dass sie einfach die Platten mit einer seifigen, alkoholischen Lösung und einem Microfasertuch reinigen.

Ist das schädlich für die Platten?

Nein. Eine gute und preisgünstige - jedoch manuell sehr aufwändige - Reinigungsmöglichkeit. Muss jeder selbst wissen, wie er seine Freizeit bewertet.

Grüße

Frank
soundfield
Stammgast
#10 erstellt: 21. Jun 2006, 19:40
Und warum muss ich dann einen vierstelligen Betrag für eine Plattenwaschanlage ausgeben, wenn es mit Hand genauso effektiv funktioniert?
Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 21. Jun 2006, 19:55
1. Musst Du gar nichts ausgeben.
2. Ist eine absaugende Waschmaschine noch effektiver, als die Microfasertuch-Lösung.
3. Gibt es brauchbare Plattenwaschmaschinen ab 325,- €.
4. Kannst Du mit einer PWM bei gegebener Zeit deutlich mehr Scheiben waschen, als Du dies per Hand je schaffen könntest.
5. Relativiert sich vor dem Hintergrund von 4. der Preis, da Freizeit auch finanziell bewertbar ist.

Grüße

Hüb'
soundfield
Stammgast
#12 erstellt: 21. Jun 2006, 19:57
Danke.
RunT
Stammgast
#13 erstellt: 21. Jun 2006, 21:33
Hallo zusammen,

das Reinigen mit dem Microfasertuch, auch Cheap-Thrill-Methode genannt, ist OK um groben Schmutz wie Fettfinger zu entfernen. Man bekommt das knistern bei Stark verschmutzten Platten zu 50% weg.
Der feine Staub, der tien in der Rille bappt, den verteilt man damit nur und es knistert nachher nur anders.

So'ne OKKI-NOKKI für 325 EUR bringt da schon ein richtig gutes Waschergebnis. Allerdings ist das Ding nich wirklich Wohnzimmertauglich: Potthässlich und Höllenlaut, vergleichbar mit einem Gartenstaubsauger!

Eine weitere Möglichkeit ist so ein Teil einfach selber bauen. Mache ich gerade aus einem alten Plattenspieler, ein paar Aquariumschläuchen und Schlauchanschlußstücken und einer alten Gasförderpumpe (Es geht auch ein alter Kühlschrankkompressor).
Es wird eine mit Punktabsaugung, habe aber noch etwas Probleme mit dem Antrib des Arms.
Gekostet hat es ein paar Euro für die Technik und ei paar Euro mehr für die Kosmetik.

Wenn Interesse besteht kann ich das ja mal posten wenn es fertig ist.

cu
aberlouer
Inventar
#14 erstellt: 21. Jun 2006, 23:02

RunT schrieb:
Hallo zusammen,

das Reinigen mit dem Microfasertuch, auch Cheap-Thrill-Methode genannt, ist OK um groben Schmutz wie Fettfinger zu entfernen. Man bekommt das knistern bei Stark verschmutzten Platten zu 50% weg.
Der feine Staub, der tien in der Rille bappt, den verteilt man damit nur und es knistert nachher nur anders.


cu


Das stimmt doch nicht. Ich habe mitlerweile ca. 1500 LPs mit der Cheap Thrill Methode gewaschen und zu 95% sehr gute Ergebnisse erreicht.
Hüb'
Inventar
#15 erstellt: 22. Jun 2006, 04:32

RunT schrieb:
Wenn Interesse besteht kann ich das ja mal posten wenn es fertig ist.

Unbedingt!
Hüb'
Inventar
#16 erstellt: 22. Jun 2006, 04:36

aberlouer schrieb:
Das stimmt doch nicht. Ich habe mitlerweile ca. 1500 LPs mit der Cheap Thrill Methode gewaschen und zu 95% sehr gute Ergebnisse erreicht.

Natürlich mögen die Ergebnisse "sehr gut" sein. Mit einer echten PWM sind sie halt noch besser!

Außerdem hängt diese Einschätzung davon ab,
- wie empfindlich Du als Hörer auf Knistern reagierst,
- wie Dein TA auf Verschmutzungen reagiert und
- ob Du schon einen direkten Vergleich zwischen "Cheap-Thrill-gereinigten" LPs und mit Absaugung gereinigten LPS gemacht hast.

Grüße

Hüb'

PS: Ab einer bestimmten Sammlungsgröße halte ich eine "richtige" PWM (egal ob DIY oder Kauf) für unverzichtbar.
Holger
Inventar
#17 erstellt: 22. Jun 2006, 04:50
Ich arbeite in letzter Zeit fast ausschließlich mit der Cheap Thrill Methode, allerdings mit motorisch betriebenem Drehteller.
Die Unterschiede zu „richtigen“ Waschmaschinen sind eher gering, was das Ergebnis angeht, selbst im Vergleich mit der Keith Monks.
Es gibt eigentlich auch einen einleuchtenden Grund dafür : ENTSCHEIDEND für das Endergebnis ist weniger die Art der Flüssigkeitsentfernung sondern vielmehr das „Wie“ bei der Reinigung, d.h. die Benutzung geeigneter Reinigungs- und Hilfsmittel (Bürsten) und die angewandte Methode.
Ist der Schmutz bzw. Staub erstmal in der Reinigungsflüssigkeit gelöst, so ist es ihm (dem Staub) egal, ob sie (die Flüssigkeit, in der er schwimmt) punkt- oder flächenabgesaugt wird oder ob man sie per Mikrofasertuch abnimmt.
So ist jedenfalls meine (langjährige) Erfahrung.
dieterh
Stammgast
#18 erstellt: 22. Jun 2006, 09:13
Moin,

damit ihr nochmal so richtig den Horror kriegt noch ein Tip von mir.
Den Dreck mit dem Abtaster aus der Rille kratzen !

Dazu wird die Platte reichlich mit Fensterreiniger eingesprüht und dann nass abgespielt. Evtl. mehrmals wiederholen, bzw. die Platte trockenspielen.
Dabei unbedingt mithören, manchmal ist der Diamant schon nach einer halben Seite so verkleistert, dass er abhebt.

Zumindest bei Shure TAs muss man keine Sorgen haben, die können das ab.

Das kann man natürlich auch noch mit anderen Methoden kombinieren. Z.B. erst abwaschen und wenn dann noch was ist nochmal die Nassabspielmethode.

Grüße,
dieter
Dommes
Inventar
#19 erstellt: 22. Jun 2006, 10:12
Und wie reinigen diese billigen (Knosti)?
Preislich hätte mir was zwischen Knosti und Okki Nokki
vorgeschwebt.Aber dazwischen gibt es wohl nix,oder?
Grüße
Dominik
Hüb'
Inventar
#20 erstellt: 22. Jun 2006, 10:14
Holger
Inventar
#21 erstellt: 22. Jun 2006, 11:13
Meine Meinung zur Knosti findest du hier :
VL-Waschseiten - und zwar unter der Rubrik "wie man's nicht machen sollte" ...

Die von Hüb' vorgeschlagene Nitty Gritty hatte ich selbst mehrere Jahre - gute und zuverlässige Maschine, aber heute würde ich UNBEDINGT die 100 Euro drauflegen und eine Maschine mit Motor für den Tellerantrieb kaufen, in dem Fall also die Okki Nokki (die zudem noch etwas leiser ist als die NG). Das Drehen von Hand (bei der Basic) nervt nämlich auf Dauer tierisch ...
aberlouer
Inventar
#22 erstellt: 22. Jun 2006, 17:19

Hüb' schrieb:

Natürlich mögen die Ergebnisse "sehr gut" sein. Mit einer echten PWM sind sie halt noch besser!

Außerdem hängt diese Einschätzung davon ab,
- wie empfindlich Du als Hörer auf Knistern reagierst,
- wie Dein TA auf Verschmutzungen reagiert und
- ob Du schon einen direkten Vergleich zwischen "Cheap-Thrill-gereinigten" LPs und mit Absaugung gereinigten LPS gemacht hast.



Ich reagiere sehr empfindlich auf Knistern und "sehr gut" heißt, es knistert nichts.
RunT
Stammgast
#23 erstellt: 22. Jun 2006, 20:03

aberlouer schrieb:

RunT schrieb:
Hallo zusammen,

das Reinigen mit dem Microfasertuch, auch Cheap-Thrill-Methode genannt, ist OK um groben Schmutz wie Fettfinger zu entfernen. Man bekommt das knistern bei Stark verschmutzten Platten zu 50% weg.
Der feine Staub, der tien in der Rille bappt, den verteilt man damit nur und es knistert nachher nur anders.


cu


Das stimmt doch nicht. Ich habe mitlerweile ca. 1500 LPs mit der Cheap Thrill Methode gewaschen und zu 95% sehr gute Ergebnisse erreicht.


Vielleicht bin auch einfach nur zu blöd für diese Cheap Thrill Methode.
Ich habe ein halbes Dutzend verschiedener Microfasertücher ausprobiert, verschiedene Mittelechen und Bürsten ausprobiert - Auf einem SL 1210 als Antrieb.
Sicher, es wird besser, aber irgendwann ist der von mir beschriebene Punkt erreicht und es wird nicht mehr besser nur noch anders.

Mit Absaugung, auch wenn ich den Arm zurzeit noch manuell über die Platte bewegen muss , wird es erheblich besser bis KNISTERFREI!

cu
soundfield
Stammgast
#24 erstellt: 22. Jun 2006, 20:07

RunT schrieb:

aberlouer schrieb:

RunT schrieb:
Hallo zusammen,

das Reinigen mit dem Microfasertuch, auch Cheap-Thrill-Methode genannt, ist OK um groben Schmutz wie Fettfinger zu entfernen. Man bekommt das knistern bei Stark verschmutzten Platten zu 50% weg.
Der feine Staub, der tien in der Rille bappt, den verteilt man damit nur und es knistert nachher nur anders.


cu


Das stimmt doch nicht. Ich habe mitlerweile ca. 1500 LPs mit der Cheap Thrill Methode gewaschen und zu 95% sehr gute Ergebnisse erreicht.


Vielleicht bin auch einfach nur zu blöd für diese Cheap Thrill Methode.
Ich habe ein halbes Dutzend verschiedener Microfasertücher ausprobiert, verschiedene Mittelechen und Bürsten ausprobiert - Auf einem SL 1210 als Antrieb.
Sicher, es wird besser, aber irgendwann ist der von mir beschriebene Punkt erreicht und es wird nicht mehr besser nur noch anders.

Mit Absaugung, auch wenn ich den Arm zurzeit noch manuell über die Platte bewegen muss , wird es erheblich besser bis KNISTERFREI!

cu



Mag ja alles gut sein und stimmen, aber lohnt es sich wirklilch für 1000 Euro einen hochkklassigen Plattenreiniger zu kaufen?
RunT
Stammgast
#25 erstellt: 22. Jun 2006, 20:16

Mag ja alles gut sein und stimmen, aber lohnt es sich wirklilch für 1000 Euro einen hochkklassigen Plattenreiniger zu kaufen?



Das hängt von deiner Leidensfähigkeit ab. IMO ist eine PWM notwendig, gerade wenn man gebraucht Platten kauft. Die machen nach einer Wäsche keinen Unterscchied mehr zu neuen Platten aus, im Gegenteil, bei heutigen Produktionen sind bei neuen Platten noch Rückstände des Trennmittels in der Rille und somit müssen auch neue Platten gewaschen werden.

Kleines Rechenbeispiel: Ich kaufe bei 321 Sammlungen, wo dann eine Platte ca. 1 -1,50 EUR kostet oder im Laden wo die Platten so um die 3 EUR kosten. Bei 100 gebrauchten Platten habe ich im Vergleich zu neuen CDs eine für 1000 EUR PWM raus!

Ausserdem muss man nicht 1000 EUR ausgeben, diese OKKI-NOKKI für 325 EUR liefert ein wirklich gutes Waschergebnis. Bei sehr verschmutzten, oder ehemals Nassabgespielten Platten muss man vielleicht mehrfach waschen.

cu


[Beitrag von RunT am 22. Jun 2006, 20:19 bearbeitet]
Seeräuber
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 22. Jun 2006, 21:59
Tach zusammen

Wenn man man prestigemässig und "bedingt wohnzimmertauglichweilnichtsodolldurchdesignt" sich für eine Okki Nokki entscheidet weil man auch damit leben kann .......ist Hörmensch saubermachtechnisch mit selbiger bestens bedient.

Gruß

Günter
soundfield
Stammgast
#27 erstellt: 23. Jun 2006, 10:29

Kleines Rechenbeispiel: Ich kaufe bei 321 Sammlungen, wo dann eine Platte ca. 1 -1,50 EUR kostet oder im Laden wo die Platten so um die 3 EUR kosten. Bei 100 gebrauchten Platten habe ich im Vergleich zu neuen CDs eine für 1000 EUR PWM raus!




Wenn ich bei ebay Platten kaufe ist es gut möglich, dass ich total abgenutzte Platten, die als mint verkauft werden, kaufe.
Kann eine gute Plattenwaschanlage die alten total abgenutzten Platten wieder zu neuem Glanz verhelfen?
Hüb'
Inventar
#28 erstellt: 23. Jun 2006, 10:31

Hüb' schrieb:
Deswegen heißt es ja auch "Schallplattenwaschmaschine" und nicht "Schallplattenreperaturmaschine"... ;)
soundfield
Stammgast
#29 erstellt: 23. Jun 2006, 10:37


Hüb' schrieb:
Deswegen heißt es ja auch "Schallplattenwaschmaschine" und nicht "Schallplattenreperaturmaschine"... ;)



RunT schrieb:
Kleines Rechenbeispiel: Ich kaufe bei 321 Sammlungen, wo dann eine Platte ca. 1 -1,50 EUR kostet oder im Laden wo die Platten so um die 3 EUR kosten. Bei 100 gebrauchten Platten habe ich im Vergleich zu neuen CDs eine für 1000 EUR PWM raus!


Was soll ich jetzt glauben?
Hüb'
Inventar
#30 erstellt: 23. Jun 2006, 10:40
Das was offensichtlich ist: "mechanisch" abgenutzte Scheiben bleiben abgenutzte Scheiben - auch wenn sie nach der Reinigung sauber sind.

Ist doch logisch, oder?

Grüße

Hüb'


[Beitrag von Hüb' am 23. Jun 2006, 10:42 bearbeitet]
Holger
Inventar
#31 erstellt: 23. Jun 2006, 11:01
Es ist halt wie bei vielen Geräten - teurer erkauft oft nur unwesentlich besser, aber meist schöner, schwerer und beeindruckender.
Eine PWM für einen Tausender macht garantiert nicht 10x so sauber wie der Cheap Thrill, und auch nicht 3x so sauber wie die Okki Nokki oder 4x so sauber wie die Nitty Gritty Basic, sieht aber im Wohnzuimmer deutlich besser aus und ist u. U. auch erheblich leiser als die beiden letztgenannten Modelle.
Ausgelutschte LPs kann keine Maschine der Welt wieder in den Ursprungszustand zurück versetzen, aber bei 90% aller Platten kann eine Wäsche eine deutlich wahrnehmbare Verbesserung bedeuten.
Waschen lohnt sich also unbedingt - wieviel man dafür ausgeben muss, ist eine andere Sache, die ggf. auch mit der "Regierung", die für den WAF zuständig ist (Wife Acceptance Factor), verhandelt werden muss.
Und der Cheap Thrill bringt einen, wenn richtig angewandt, schon sehr weit !
RunT
Stammgast
#32 erstellt: 23. Jun 2006, 14:20
etwas OT, aber ich muss jetzt nochmal meine Erfahrungen mit gebrauchten Platten bei 321 schildern:

ich habe insgesamt in den letzten 18 Monaten ca 500 Platten bei 321 durch Sammlungen ersteigert und habe inkl. Porto dafür ca 250 EUR ausgegeben. Von diesen 500 Platten sind ca 250 Platten meinem Musikgeschmack (Black)enstprechend und stehen jetzt bei mir im Regal. KEINE davon ist irgendwie _ausgenudelt_ oder hatten starke mechanische Kratzer - kleinere schon, aber die machen IMO nichts.
Einige Platten waren stark verschmutzt, die ich dann durch die Cheap-Thrill-Methode _hörbar_ gemacht habe, knistern aber immer noch etwas. Daher die DIY-PWM um auch noch das Restknistern wegzubekommen - und es funktioniert!.
Die anderen 250 Platten habe ich auch Stichprobenartig gehört und auch da ist mir nichts ausgenudeltes aufgefallen. Nur handelt es sich um Musikrichtungen, die mir nicht gefällt, Heavy oder dt Schlager, oder es hat mir halt inhaltlich nicht zugesagt und stehen jetzt im Keller.

Also habe ich mir für 1,00 EUR pro Platte meine eigene Sammlung erweitert. Ich kann wirklich keinen Nachteil daran erkennen und mir einer PWM und etwas Kleber hier und da für die Cover bekomme ich die Dinger wieder in guten Zustand!!!

Enzelne Platten habe ich bei ibäh erst eine gekauft (LINN-Records / Carol Kidd) ausgezeichneter Zustand - allerdings auch 20 EUR, aber das ist ne Ausnahme.

cu
Dualist
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 10. Jul 2006, 23:48
Moin!

Das Reinigungsprinzip bei der billigen Knosti ist doch an und für sich recht gut und effizient. Das sagt mir zumindest mein gesunder Menschenverstand: Der Schmutz wird zunächst im Lösungsmittel-Bad "eingeweicht" und löst sich - auch mechanisch mit Hilfe der beiden Bürsten, ab. Soweit, so gut. Der entscheidende Unterschied ist nun, dass beim Knosti der gelöste Schmutz nicht in einem Lösungsmittelfilm auf der Platte verbleibt, sondern in das voluminöse Lösungsmittel diffundieren kann; er wird im Bad quasi weggespühlt. Die offensichtlichen Nachteile, die auch Holger in seinem Erfahrungsbericht schildert, kann man m.E. umgehen oder zumindest mindern, indem man die Reinigungsflüssigkeit nur für - sagen wir mal 5 bis 10 Platten wiederverwendet. Aus kostengründen sollte man dann allerdings das Lösungsmittel selber herstellen. Zusätzlich könnte man noch mit reinem dest. Wasser nachspülen. Bliebe noch das Problem der fehlenden Absaugung, obwohl diese beim Knosti weniger relevant wäre (der Schutz befindet sich ja zum Großteil nicht mehr in dem Lösungsmittelfilm auf der Platte). Dennoch könnte man hier einfach Knosti mit Cheap-Thril kombinieren, sprich: mit Microfasertuch arbeiten.

Ich fedenfalls habe mich ganz bewusst für diese Kombi-Methode entschieden, habe aber noch keine Erfahrungen sammeln können; der Knosti ist aber schon bestellt.
Erfahrungsberichte dann später...

Grüße,
Dualist
majordiesel
Stammgast
#34 erstellt: 11. Jul 2006, 16:20
hi!
ich bin auch knostiker und habe wirklich super erfahrung mit der knosti! hab jetzt inzwischen mit der dritten flasche ca. 100-150 platten gewaschen, da waren sogar einige naßgespielte dabei.
@themenersteller: das knistern was du bei alten platten hörst ist in den allermeisten fällen dreck und statische aufladung, am allerwenigsten abnutzung. vinyl ist ein ziemlich haltbares robustes zeuch. hab schon über 30 jahre alte platten absolut knisterfrei bekommen! ob man dafür viel geld für eine plattenwaschmaschine ausgeben muß ist für mich aufgrund meiner erfahrung mit der knosti fraglich aber jedem das seine!!
Druide16
Inventar
#35 erstellt: 11. Jul 2006, 18:42
Mein Senf dazu:

Ich wollte meine damaligen rund 100 Platten, die alle rund 20 Jahre mit Lencoclean abgespielt wurden, wieder trocken abspielen. Also kam ich um eine Reinigung nicht herum.
Reinigen lassen kam nicht in Frage. Also musste eine Waschmaschine her.

Zur Auswahl (aus Kostengründen) standen Knosti und Nitty Gritty Basic (die Okki Nokki gab es noch nicht).
Nach lesen von Artikeln zu dem Thema und Forenbeiträgen bin ich zu dem Entschluß gekommen, daß eine Absaugung zwingend erforderlich ist.
Der Knosti traute ich nicht so richtig über den Weg. Zu hoher Reinigungsmittelvergleich, Lufttrocknung, etc. Desweiteren habe ich überlegt, daß halt durch eine evtl. vorhandene Kapillarwirkung der Rillen der Dreck nicht vollkommen ausgespült wird. Also habe ich eine NG Basic angeschafft und das Reinigungsergebnis hat mich überzeugt.
Wichtig beim Waschen ist die Einwirkzeit des Waschmittels und eine brauchbare Bürste.
Nachteile der NG Basic: Kein Plattenteller, die Platte muß von Hand gedreht werden, die Unterseite der Platte schleift ständig über den Samt am Absaugspalt und zu guter letzt wird die äußerste Rille nicht richtig abgesaugt. Das sind aber alles Dinge, mit denen ich leben kann.
Als Einsteiger-Waschmaschine kann ich die NG Basic nur empfehlen.

Edit: Ein positiver Nebeneffekt des Waschens ist, daß die Platten danach nicht mehr statisch aufgeladen sind.

Gruß,

V.


[Beitrag von Druide16 am 11. Jul 2006, 18:43 bearbeitet]
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