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Knosti Plattenwaschmmaschiene
1. ja (78.9 %, 30 Stimmen)
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Knosti Plattenwaschmaschine

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Beitrag
Molle
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Nov 2003, 20:18
Was haltet ihr davon.
Ist wenigstens noch bezahlbar.
Ich weiss aber nicht was ich von dem Ding halten soll.

RHP
Holger
Inventar
#2 erstellt: 18. Nov 2003, 20:40
Ein vernichtendes Urteil gleich zuerst :
1. Ab der zweiten Platte wäscht man bis zum Wechsel der Reinigungslösung nicht mehr mit sauberer, sondern bereits gebrauchter Flüssigkeit.
2. Die Platte muss lufttrocknen. Dabei trocknet auch Flüssigkeit - mit dem gelösten Dreck darin - wieder an.

Fazit : zwei absolute No-No's in einem Gerät vereinigt.
Und nur gerechtfertigt durch den vermeintlich ultra-niedrigen Preis.
Und dabei geht's sogar noch billiger, und dabei sogar viel besser.
>>> http://www.vinyl-lebt.de/home-vl1024/CheapThrill.htm
Molle
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Nov 2003, 20:56
Wenn aber nur wenige Platten gereinigt werden sollen und die Reinigungsflüssigkeit häufig gewechselt wird könnte ich mir vorstellen das die Knosti vieleicht doch ausreichend ist.
Was ist wenn ich die Platten nicht im Ständer trocknen lasse
sondern dort die Flüssigkeit absauge. ??


RHP
Holger
Inventar
#4 erstellt: 18. Nov 2003, 21:26
Zu 1. Bei der Füllmenge der Knosti ist ein häufiger Wechsel unrentabel, die Reinigungsflüssigkeit kostet schließlich auch was.

Zu 2. Wie denn ? Die Platte ist triefend nass und steht in einem Plastikständer, wie soll sie da abgesaugt werden ?
Volkmar
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 18. Nov 2003, 21:29
Holger,
Was ist denn von diesem Disc-Film (?) zu halten? Sprüht man auf die Platte und zieht die Folie mit dem Schmutz am nächsten Tag ab. Irgendwo habe ich davon gelesen...
Holger
Inventar
#6 erstellt: 18. Nov 2003, 22:05
Ja, der grüne Record-Film.
Den gibt's hier :
http://www.protected.de/artikel_1000/1090.htm
Wird nicht mehr produziert - aus gutem Grund.
Wenn man tatsächlich 35 Platten (= 70 LP-Seiten) damit reinigen will, kann man nur 7,14 ml pro Plattenseite auftragen, ein Witz.
Ich habe es ausprobiert, die letzten Reste sind heute noch auf der Platte.
Damit man es nach laaaanger Trockenzeit wieder rückstandsfrei abziehen kann, muss man das Zeugs recht dick auftragen, und schon wird's teuer.
M. E. keine Alternative, und es hat sich ja anscheinend auch nicht langfristig durchgesetzt, sonst würde die Produktion nicht auslaufen.
Volkmar
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 18. Nov 2003, 22:11
Hallo,

den meine ich nicht.

Ich glaube, ich habe am Montag am Flughafen in der neuen (Dezember) Audio oder Stereo von einem anderen Spray gelesen. In einer der beiden gibt es einen 'Phono-Teil' mit Berichten über einige Produkte aus der Analog-Ecke.
Mal sehen, morgen fliege ich wieder, dann schaue ich noch mal.
Holger
Inventar
#8 erstellt: 18. Nov 2003, 22:25
Ist vielleicht das hier :
http://www.protected.de/artikel_1000/1068.htm

Wahrscheinlich uch nichts anderes als eine alkoholhaltige Flüssigkeit, die dann per Tuch aufgenommen wird.
Vielleicht aber doch mit dem ultrageheimen Zusatz THX 438 aud der Raumfahrtforschung ?

Ich bleibe dabei - der "Cheap Thrill" ist besser.
HerEVoice
Stammgast
#9 erstellt: 19. Nov 2003, 07:37
Hallo

Habe mit der Knosti keine Probleme. Die beiden Gründe die
gegen sie sprächen sind aber nicht von der Hand zu weisen.

Grüße
HerEVoice
Peter
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Nov 2003, 07:40
Hallo,

bin der Dritte bei "Nein".
Holgers Auslegungen ist nichts hinzuzufügen!

Grüße
Peter
Funkster
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 19. Nov 2003, 11:18
Ich benutze die Knosti schon recht lange, mache mir meine Suppe selbst und muss sagen, dass ich sie, wegen der recht schmutzigen Gebrauchtplatten, die man so mit der Zeit ankauft, nicht missen möchte. Zur Grundreinigung versteht sich. Zu diesem Zweck werde ich sie vermutlich auch in Zukunft weiter benutzen.

Vorteile sind hier, das "Vollbad" worin sicher erstmal alles aufweicht, was nicht dahingehört mit einhergehender beidseitiger Bürstung. Dass man gebrauchte Flüssigkeit benutzt leuchtet selbstverständlich ein. Eine anschliessende Dusche mit weichem Wasser (Bidest + Netzmittel) wär nicht schlecht. Aber da fängt's dann an zu kosten.

Die Cheap Thrill-Methode scheint insofern weniger gut, als dass das Microfasertuch nur an der Oberfläche schmutzige Flüssigkeit aufnimmt. Ausserdem sind wieder eingetrocknete Tücher ja immernoch "schmutzig". Scheidet deshalb für mich aus.

Insofern werde ich mir mit der Zeit wohl mal 'ne "richtige" zulegen. Die Vorteile der Absaugung sind einfach klar!

Nur der Preis....... für 350 EUR kriegste gerade mal was, wo Du sogar die Platten noch selber drehen musst, noch dazu ohne Punktabsaugung (ála nitty gritty basic).

Find ich ziemlich lächerlich sowas.

Ich experimentier diesen Winter mit einem alten Fisher Laufwerk. Woll'n doch mal sehen, wozu so'ne Handwerksausbildung gut sein kann.
aberlouer
Inventar
#12 erstellt: 19. Nov 2003, 11:58


Ausserdem sind wieder eingetrocknete Tücher ja immernoch "schmutzig".


Also ich wasche die Tücher am Ende des Waschtages immer.
Arminschen
Stammgast
#13 erstellt: 19. Nov 2003, 11:58
Hallo!

Hab ich auch mal benutzt, allerdings nur für scheiben vom Flohmarkt die nass abgespielt waren, da brachte es ne verbesserung.

Die brühe nach dem Waschen filtern, da bleibt wenigsten ein bischen dreck im Filter und landet nicht wieder auf der Platte.

Arminschen
Funkster
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 19. Nov 2003, 12:19



Ausserdem sind wieder eingetrocknete Tücher ja immernoch "schmutzig".


Also ich wasche die Tücher am Ende des Waschtages immer.


jaja, nur, reibt man mit den Tüchern doch auch nur an der Oberfläche rum und nicht in den Rillen.
Da die Brühe dort auch nur abtrocknet kann es um soviel besser als die Ständertrocknung nach dem Knostibad auch nicht sein. Nur weil das Tuch "Microfaser" genannt wird, kann das nicht automatisch die modulierte Oberfläche der Rille sauberreiben, soviel steht fest.
aberlouer
Inventar
#15 erstellt: 19. Nov 2003, 12:30



jaja, nur, reibt man mit den Tüchern doch auch nur an der Oberfläche rum und nicht in den Rillen.
Da die Brühe dort auch nur abtrocknet kann es um soviel besser als die Ständertrocknung nach dem Knostibad auch nicht sein. Nur weil das Tuch "Microfaser" genannt wird, kann das nicht automatisch die modulierte Oberfläche der Rille sauberreiben, soviel steht fest.


Die Tücher sind nur dazu da, die Waschflüssigkeit aufzunehmen und nicht auf der Platte trocknen zu lassen.
Zu Wäsche benutze ich eine Bürste aus der Knosti.
Der Dreck in den Rillen wird durch Bürste und Flüssigkeit an die Oberfläche geschwemmt und kann dann mit den Tüchern aufgesogen werden.
Für jede Platte nimmt man neue, saubere Flüssigkeit.
Albus
Inventar
#16 erstellt: 19. Nov 2003, 14:25
Tag,

Nein - da, ich habe noch nie, seit 1958 gezählt, eine Schallplattenwaschmaschine nötig gehabt. Schallplatten gehören bei uns immer dazu. Schon immer.

MfG
Albus
Holger
Inventar
#17 erstellt: 19. Nov 2003, 15:11


jaja, nur, reibt man mit den Tüchern doch auch nur an der Oberfläche rum und nicht in den Rillen.
Da die Brühe dort auch nur abtrocknet kann es um soviel besser als die Ständertrocknung nach dem Knostibad auch nicht sein. Nur weil das Tuch "Microfaser" genannt wird, kann das nicht automatisch die modulierte Oberfläche der Rille sauberreiben, soviel steht fest.


Hi Funkster,

Diese Ausführungen können ja nur bedeuten, dass Du's nie probiert hast, und schon gar nicht so, wie ich es beschreibe.
Punkt 1 : die Platte wird nach dem Benetzen mit einer geeigneten Bürste sanft "geschrubbt", und diese Methode reinigt genauso gut wie die Bürsten, die in der Knosti eingebaut sind. Du kannst ja, wenn Du willst, sogar eine der Knosti-Bürsten dafür nehmen.
Punkt 2 : Die Brühe trocknet keineswegs auf der Platte, denn sie wird durch die starke Kapillarwirkung des Mikrofasertuches mitsamt dem Schmutz ins Tuch gesogen, sodass auf der Platte die gleiche Menge Restfeuchtigkeit zurückbleibt wie auch nach dem Absaugen mit der Nitty Gritty, die ich vorher hatte - ein "Hauch" Feuchtigkeit nur, der innerhalb von weniger Sekunden auf ghrund des hohen Alkoholanteils verdunstet.
Eine Minute nach der MF-Trocknung kann die Platte abgespielt werden.
Und natürlich wäscht man das Tuch ab und zu.
Bernd
Stammgast
#18 erstellt: 19. Nov 2003, 15:23
Wie wäre es denn mit Schleudern nach der Knosti-Wäsche?
Spanndorn in eine Bohrmaschine, mäßge Drehzahl. Dann wird die Restflüssigkeit auf schnellstem Wege von der Platte gefördert.

Bei den Microfasertüchern hätte ich Bedenken, dass zum Beispiel Fremdkörper über die Platte gezogen werden.
Holger
Inventar
#19 erstellt: 19. Nov 2003, 16:20
Naja.

Wer probiert's freiwillig und berichtet ?

Ich nicht !
Molle
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 19. Nov 2003, 20:31
Mann könnte es auch mit einem Staubsauger versuchen.

Gruss RHP
Holger
Inventar
#21 erstellt: 19. Nov 2003, 20:49
Damit nähern wir uns etwas Greifbarem.
Meine Maschine, ein Selbstbau eines Freundes, siehe Bild, verfügt über eine schwenkbare Halterung für ein modifiziertes Saugrohr, daran hängt ein Nass-Staubsauger, der links extra steht.
Dahinter übrigens der Arm, mit dem die Reinigungsflüssigkeit per Pumpe aufgebracht wird.



Natürlich kann man im Prinzip jeden Staubsauger, dessen Endrohr entsprechend umgebaut und mit Samtlippen ausgestattet wurde, zum Absaugen benutzen. Die Flüssigkeit verdunstet noch innerhalb des Schlauches, ich habe noch nie irgendwelche Flüssigkeit im Auffangbehälter meines Nass-Saugers gesehen.
Aber wenn so, dann bitte auf einem Drehteller bzw. alten Plattenspieler, und eine Seite nach der anderen.
Daher für Knosti nicht geeignet.
Funkster
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 20. Nov 2003, 09:46
... aber bitte die Schutzkleidung ned vergessen!

Ja wie, keine Flüssigkeit im Behälter?! Stimmt denn auch der Abstand der Schamlippen- ääääähhhh Samtlippen zum Plastik? Wie lang ist denn der Schlauch? Vermutlich ist die Oberfläche des Schlauches innen so gross, dass sich die Flüssigkeit erstmal zerstäubt niederschlägt (ähnlich dem Ansaugtrakt von Otto Motore). Bevor alles benetzt ist, bist Du auch schon fertig mit der Reinigung. Ich glaub wenn Du lange genug arbeitest, wird's auch was mit der dreckigen Suppe.

Abhilfe wäre vieleicht ein dünner Saugschlauch bis zum Behälter und von da erst der dicke Anschluss zur Saugpumpe (Saugstauber).

Oder aber gleich die "Punktabsaugung"

Holger, wie hälst Du den korrekten Abstand der Samtlippen zum Vinyl, bei z.B. leichter verwellung?

Gruss
Funkster


[Beitrag von Funkster am 20. Nov 2003, 09:58 bearbeitet]
Holger
Inventar
#23 erstellt: 20. Nov 2003, 12:18
Ich schätze, es liegt daran, dass es ja nur wenig Flüssigkeit ist, und zum Teil auch noch Alkohol, der eh schnell verdunstet.
Aber nach der Reinigung von zig Platten am Stück wäre wahrscheinlich etwas im Auffangbehälter, das stimmt schon.
Ich wasche eigentlich nie mehr als 4 bis 5 Platten am Stück, denn ich wasche eigentlich nur direkt vor'm Hören und veranstalte keine "Wasch-Orgien".
Die Absauglippen liegen direkt auf der Plattenoberfläche auf, so machen's alle Maschinen, die nach dieser Methode arbeiten (Nitty Gritty, VPI, Clearaudio, Moth). Nur bei den Punkt-Absaugern mit Arm muss ein definierter Abstand eingehalten werden, unter Zuhilfenahme eines Fadens.
Lupo914
Stammgast
#24 erstellt: 20. Nov 2003, 13:48
Ich trockne die Platten nach der Knosti Wäsche mit der Schleudermethode. Akkuschrauber und Feingefühl gehören dazu.
Klappt gut, sofern man nix übertreibt.
2 Gang Schlagbohrmaschinen sollte man aber im Schrank lassen.

Mit Cheap Trill habe ich bei stark verschmutzten Flohmarktplatten nichts ausrichten können. Knosti und Cheap Trill sind bei mir zwei Wascharten, die sich ergänzen.
Bernd
Stammgast
#25 erstellt: 20. Nov 2003, 16:25
Das Schleudern h a b e ich ausprobiert und keine Probleme damit. Natürlich nicht mit 2000 Umdrehungen, sonst fängt die Platte an zu flattern. So um 300 U/min hält ne Platte spielend aus, Flüssigkeit und gelöster Schmutz werden einfach durch die Fliehkraft weggeschleudert. Ich habe allerdings vorher keine Knosti genommen, sondern ne einfache Schüssel und einen feinen Pinsel mit Kunststoffborsten. Immerhin kann ich jetzt schon ca. 40 Platten trocken abspielen.
Nicht zaudern, sondern ausprobieren. Nehmt eine Akkumaschine, die dreht nicht so hoch.
Molle
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 20. Nov 2003, 19:04
Das man die Platten nicht im Knostiständer , den ich nicht kenne ,mit einem Staubsauger absaugt hab ich mir gadacht. Muss man halt ausprobieren.

Was mich interesieren würde wären die selbstgemachten Flüssigkeiten zur Reinigung.

Gruss RHP
Holger
Inventar
#27 erstellt: 20. Nov 2003, 22:24
Die Reinigungslösungen gehen alle auf drei Grund-Ingredenzien zurück : dest. Wasser, Alkohol u. Netzmittel.
Das gebräuchlichste Mischungsverhältnis liegt bei zwei Dritteln Aqua dest., einem Drittel Alkohol (z. B. n-Propanol oder Isopropyl-Alkohol) und einem Spritzer Netzmittel aus dem Fotolabor-Bereich, z.B. Agfa Agepon oder Tetenal Mirasol. Ein Spritzer Spüli tut's aber auch, schließlich geht's nur um die Eliminierung der Oberflächenspannung der Flüssigkeit.
Funkster
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 22. Nov 2003, 15:35

Das Schleudern h a b e ich ausprobiert und keine Probleme damit. Natürlich nicht mit 2000 Umdrehungen, sonst fängt die Platte an zu flattern. So um 300 U/min hält ne Platte spielend aus, Flüssigkeit und gelöster Schmutz werden einfach durch die Fliehkraft weggeschleudert. Ich habe allerdings vorher keine Knosti genommen, sondern ne einfache Schüssel und einen feinen Pinsel mit Kunststoffborsten. Immerhin kann ich jetzt schon ca. 40 Platten trocken abspielen.
Nicht zaudern, sondern ausprobieren. Nehmt eine Akkumaschine, die dreht nicht so hoch.


Ich hab die Tage irgendwo im Netz eine Maschine zum Schleudern von Platten gesehen. Die war aus transparentem Lexan gefertigt. Weiss blos nedmehr wo?! Sobald ich den Link habe poste ich ihn. Sah eigentlich recht kompakt und ungefährlich aus.

Ein Vorteil wäre z.B. dass keine Reibung an der Oberfläche entsteht, wie etwa beim Absaugen. Der Aufbau einer solchen Lösung sollte denn auch einfacher sein, als bei der Unterdruck-Methode.
DOSORDIE
Inventar
#29 erstellt: 22. Nov 2003, 16:55
Was ist eigentlich mit der altbewährten Spüli/Wasser Methode? Ich habe kein Geld für Plattenwaschmaschinen und große Probleme mit Staub, meistens sind die Platten schon staubig und statisch aufgeladen, wenn ich sie neu kaufe, von Fensterputzmittel wurde mir logischerweise abgeraten, weil es viel zu scharf ist und bei Spüli habe ich das Prob, dass ich die Rillen nicht komplett sauber kriege, weil das Zeugs viel zu dickflüssig ist, die Platten knistern danach als hätte man sie nass abgespielt, erst nach mehrmaligem Spielen wirds wieder besser, auch Angst macht mir das Trocknen mit dem Leinenhandtuch, selbst die Fusseln, ich kenne kein Tuch das nicht fusselt. Ich hab ja keine Kohle und wäre gerne auch lieber zu meinen Platten, vor allem weil ich nicht weiß wieviele ich damit jetzt schon versaut habe, aber wenn ich sie garnicht saubermache, dann hab ich teilweise schon nach nem halben Lied die Nadel voll Staub, diese scheiß Antistatic Bürsten funktionieren auch nicht, neulich ist mir eine aus der Hand gefallen und hat Kratzer auf meiner Wir sind Helden Platte hinterlassen, die hört man jetzt natürlich, und das nur weil man die so fest aufdrücken muss, allein durch das Drücken entstehen doch schon kratzer. Es muss doch eine Möglichkeit geben, die Platten billig ohne großen Aufwand und ohne was zu bauen anständig sauber zu kriegen!

CU Tobi

P.S. vom Weihnachtsgeld kauf ich mir ne Tandberg 10 X, das einzige was man da reinigen sind die Köpfe und die Andruckrolle, da staubt nix, ätsch!
Holger
Inventar
#30 erstellt: 22. Nov 2003, 18:36
Gibt’s doch – den schon angesprochenen „Cheap Thrill“ !

Man braucht 10 Euro für eine gescheite Bürste, 5 Euro für einen nicht mehr funktionierenden Plattenspieler, 5 Euro für ein paar Mikrofasertücher und noch mal ein paar Euro für die selbstgemixte Reinigungsflüssigkeit.
Dazu einen Eishockey-Puck (darf ruhig gebraucht sein, kostet bei eBay oft nur einen Euro), in den man ein Loch bohrt, zum Drehen der Platte.
Wobei man sich die 10 Euro für die Bürste durch Selbstbau auch noch sparen kann, wenn man das unbedingt will oder muss.
Die Reinigung plus Trocknung dauert pro LP-Seite etwa zwei Minuten. Dann etwa eine Minute warten, bis die Restfeuchtigkeit verdunstet ist und dann die zweite Seite behandeln (natürlich sollte der Teller weder feucht noch staubig sein, aber das kann man ja verhindern). Wenn die Platte von beiden Seiten gereinigt ist, sollte man sie natürlich NICHT wieder in die alte Hülle, in der noch jede Menge Staub drin ist, reinstecken, sondern ihr eine neue gönnen. Kostet pro Innenhülle etwa 10 bis 15 Cent.
Prima Handling und wirklich prima Reinigungsleistung.

Und Kohlefaserbürsten muss man doch nicht fest aufdrücken, die sollen ja nur lose aufliegenden Staub aufnehmen.
Einfach sanft aufsetzen und dann bei drehender Platte nach außen wegführen, dann geht das wunderbar.

Ich verstehe ehrlich gesagt das Wehklagen und die teilweise bizarren Vorschläge gar nicht, die "Cheap Thrill"-Methode ist doch sowas von einfach, bequem und vergleichsweise spottbillig und mit wirklich nur geringem Aufwand zu realisieren - und effizient dazu.
Funkster
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Nov 2003, 12:20

Ich verstehe ehrlich gesagt das Wehklagen und die teilweise bizarren Vorschläge gar nicht, die "Cheap Thrill"-Methode ist doch sowas von einfach, bequem und vergleichsweise spottbillig und mit wirklich nur geringem Aufwand zu realisieren - und effizient dazu.


... ich für meine Person probier's jetzt mit der CT-Methode!- Versprochen!
Molle
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 23. Nov 2003, 20:54
Und ich probiers mal mit der Knosti.

Gruss RHP
Holger
Inventar
#33 erstellt: 24. Nov 2003, 11:11
Und - willst Du die Platten wirklich im Abtropfständer lufttrocknen lassen ?

Holger
Inventar
#34 erstellt: 24. Nov 2003, 13:31
Ich darf zu diesem Thema noch diesen Thread im Analog-Forum der AAA empfehlen.

Sowie diesen und diesen Thread aus dem Forum von Plattenwaschen.de .

Knosti go home !


[Beitrag von Holger am 24. Nov 2003, 13:38 bearbeitet]
TTimm
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 24. Nov 2003, 14:12
Moin moin!

Also ich benutze die Knosti sehr gerne.

Ich verstehe nur nicht wieso der Abtropfständer immer als KO-Kriterium genannt wird, dass man die nasse Platte da nicht einfach so reinstellen darf ist doch wohl klar - oder?

Nach der Wäsche lege ich die Platte immer zwischen zwei Microfasertücher und trockne die Platte mit LEICHTEM Druck auf das obere Tuch, dann noch ein, zwei Minuten in den Ständer und die Scheiben sind perfekt sauber und trocken.

Ciao,
Thomas
Holger
Inventar
#36 erstellt: 24. Nov 2003, 16:08
Das kann ich akzeptieren.
Die meisten Anwender werden den Abtropfständer aber wahrscheinlich so benutzen, wie er gedacht ist, und das ist eben nicht in Ordnung.
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