Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


auslenkungen der basstreiber bei hoher lautstärke

+A -A
Autor
Beitrag
chro
Inventar
#1 erstellt: 06. Okt 2006, 19:54
Hallo analog freaks

Bin selber einer und habe das problem das bei höheren lautstärken meine basstreiber übertrieben schwingen. Je höher die lautstärke desto schlimmer die auslenkungen. Ich trau mich gar nicht lauter zumachen bis zu einem bestimmten grad, da ich angst um meine treiber habe. An was könnte das den liegen. Ich habe einen project 2.4 wood momentan noch eine vor-endstufen kombi von harman/kardon den vorverstärker ap2500 und zwei endstufe pa 2200 im biwiring( bald nen advance acoustic map 305 da2) an ein paar elac 208.2. Nun will ich den neuen verstärker auch mit lp`s richtig rocken lassen. Ich schliese mal aus das es an der vor-end kombi liegt da sie in sehr gutem zustand ist.

Bin für jede hilfe dankbar

mfg timo
pet2
Inventar
#2 erstellt: 06. Okt 2006, 20:04
Hallo,

gegen diesen Effekt wirkt ein Subsonic-, oder früher auch Rumpelfilter genannt, wahre Wunder.
Einfach entsprechende Taste drücken und der Spuk ist vorbei .

Gruß

pet


[Beitrag von pet2 am 06. Okt 2006, 20:04 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 06. Okt 2006, 21:36
Hallo!

Welches System hast du verbaut? Eventuell kommen deine Subsoner von einer ungünstigen System-Tonarmkombination. Wichtig ist natürlich auch der Aufstellungsort des Plattenspielers, er sollte wenn möglich auf einer Wandhalterung stehen damit er gut gegen Trittschall und andere Vibrationen geschützt ist. Auf jeden Fall braucht er einen stabilen Platz.


MFG Günther
Ludger
Inventar
#4 erstellt: 07. Okt 2006, 11:23
Hallo Timo,
ich kann mich nur Hörberts Meinung anschließen, es hört sich doch sehr nach einer falschen Tonarm/Systemkombination an. Wahrscheinlich hast du ein sehr weich aufgehängtes System und die Boxen sind Bassreflexboxen?
Gruß
Ludger
SirVival
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Okt 2006, 08:21
Hi,

vielleicht liegt es ja auch am falschen Biwiring. Dann könnte es zu Rückkopplungen kommen, die sich wie beschrieben auswirken können.

Gruß
Murray
Inventar
#6 erstellt: 08. Okt 2006, 08:33
Oder chro hört einfach zu laut! Es sind schließlich nur zwei 17er verbaut.

Harry


[Beitrag von Murray am 08. Okt 2006, 08:34 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Okt 2006, 09:07

SirVival schrieb:
Hi,

vielleicht liegt es ja auch am falschen Biwiring. Dann könnte es zu Rückkopplungen kommen, die sich wie beschrieben auswirken können.

Gruß


Mit Biwiring kannst Du sowas nicht verstärken, das hat damit gar nichts zu tun.

Plattenspieler rumpeln mehr oder weniger. Das ergibt tieffrequente Signale, welche die Basstreiber entsprechnd stark auslenken.
Und es gibt eine Eigenresonanz, gebildet aus Tonarmmasse und Nadelnachgibigkeit. Diese Resonanz sollte bei etwa 10 bis 15Hz liegen. Liegt sie höher, beeinflusst sie den Klang, liegt sie tiefer, führt sie zu Überhöhung der Rumpel- und Trittschall-Frequenzen und somit zu besagten starken Auslenkungen.
Abhilfe schafft eine vernünftige Arm-Systemkombination, geschlossene Boxen statt Bassreflex, keine Bassanhebung (Klangregler AUS!) und wenn das nicht reicht, Rumpelfilter.
chro
Inventar
#8 erstellt: 08. Okt 2006, 11:22
Hallo

Danke für eure promten antworten.

Das mit dem subsonicfilter leuchtet ein. Habe mir auch schon gedacht das es damit zu beheben ist da mein subwoofer einen subsonicfilter hat und diese auslenkungen nicht macht. Da aber weder mein jetziger vorverstärker noch der zukünftige verstärker einen subsonic hat möchte ich dieses prob doch gerne an der quelle lösen und nicht einen aktiven subsonic dazwischen schalten. Mein system ist ein originales project system was in dem 2.9 (nicht 2.4) wood schon verbautist gehe zumindest davon aus da vorne auf dem nadelkopf PJ steht habe allerdings die genaue bezeichnung nicht ausfindig machen können da auf dem holzkästchen des systems und der verpackung nur stand project 2.9 wood. Der tonarm ist ein 14mm langes gerades rohr mit kleinem gegengewicht hinten.Habe dem plattenspieler bei der gelegenheit auch gleich auf meinem hifi-möbel den obersten platz zugewiesen. Das grundsolide und mit sehr guten spikes entkoppelt ist zugewiesen. aber die auslenkungen sind immer noch die selben auch wenn glaube ich jetzt der plattenspieler richtig aufgeblüht ist. Vorher stand er nur auf einem ottomöbel wo jetzt der fernseher steht :). Zu lautes hören schliesse ich aus da ich schon einschätzen kann was die ls für hubs machen können und die auslenkungen mit platte sind definitiv nicht normal.

Welche systeme könntet ihr mir den empfehlen da ich ja bald den advance map 305 habe wäre mir ein mm system am liebsten da dieses sich am besagten verstärker besser anhören sollte.
Ich dachte da so an 150-250 euro

mfg timo


[Beitrag von chro am 08. Okt 2006, 11:24 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 08. Okt 2006, 16:59
Hallo!

Von Pro-Ject gibt es z.Z. zwei Systeme die eigentlich für Mittelschwere Tonarme noch recht gut geeignet sind. Räsel gibt mir dieser Satz von dir auf:


Der tonarm ist ein 14mm langes gerades rohr mit kleinem gegengewicht hinten


Einen Tonarm dieser Länge kann ich mir allenfalls bei einem Plattenspielermodell im Maßstab 1/50 vorstellen.

Ich gehe mal (mangels genauer Informationen von einem aktuellen Pro-Ject Standarttonarm aus. (Eff Masse ca 12 Gramm) und dem mir bekannten Daten der Pro-Ject Systeme. Dann wärst du bei einer Resonanzfrequenz deiner System-Tonarmkombination von ca 8 bis 9 Hz. Eigentlich dürfte es da nur bei recht hoher Lautstärke und ungünstiger Aufstellung zu so drastischen Effekten kommen, normalerweise ergäbe sich legendlich ein etwas weiches Klangbild mit leicht überzogenem Baß. Ich vermute mal daß bei dir noch einiges an ungünstigen Raummoden dazukommt. Dein Pro-Ject System wird eigentlich von der Amerikanischen Firma Grado gefertigt, falls dir das Klangbild des Systemes gut gefällt wird es schwierig ein Klanglich passendes System zu finden da Grado einen typischen "Hausklang" hat. Ansonsten solltest du ein ein wenig härter aufgehängtes System Fahren. Bei deinen Preisvorstellunen käme z.B ein Denon DL 160 in Betracht, allerdings ist das Klangbild gegenüber dem z.Z. von dir verwendeden System sehr unterschiedlich, das Denon klingt sehr klar mit ein wenig zurückgenommenem Baß und sehr klaren Mitten und einen eher dezenten Hochtonbereich.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 08. Okt 2006, 17:02 bearbeitet]
chro
Inventar
#10 erstellt: 08. Okt 2006, 18:51
Hallo Günther

Ich meinte natürlich den durchmesser des tonarms, sorry. Ja es ist der standarttonarm. Der klang gefällt mir eigentlich ganz gut. Hab gerade festgetellt das das gegengewicht falsch montiert war es war einfach zu weit in den tonarm gesteckt . Darauf hat mich aber erst deine aussage mit der masse gebracht. Peinlich, Peinlich sowas gehört eigentlich betraft. jetzt macht auch die scala auch sinn, jetzt habe ich eine ziemlich geringe auflagekraft und nur minimale auslenkungen auch bei ziemlich lauten hören.

Danke nochmal möchte aber doch auf ein mm system umsteigen da mein zukünftiger verstärker an mm besser klingen soll als an mc oder klingen mm systeme im allgemeinen besser ?


mfg timo
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 08. Okt 2006, 20:29
Hallo!

MM und MC Systeme haben unterschiedliche Meriten. Theroetisch sollte ein MC aufgrund der geringeren bewegten Masse genauer abtasten. In der Praxis hat der Unterschied im bezahlbarem Rahmen (ca. 600-700 Euro ist z.B. bei mir eigentlich die momentane Schallgrenze für ein Verschleißteil) nur geringe bedeutung. MC-Systeme sind aufgrund ihrer geringeren Nadelnachgiebigkeit für Mittelschwere und Schwere Tonarme besser geeignet. Allerdings haben sie das Manko einer sehr viel geringeren Ausgangsspannung, das erfordert natürlich hohe Verstärkungsfaktoren und somit entsprechene Qualitativ hochwertige Verstärkerstufen, sowas geht natürlich ins Geld. MM-Systeme werden leider mit wenigen Ausnahmen eher für den Low- bis Midpricemarkt hergestellt. Allerdings gibt es einige die recht gut klingen und sich auch in deinem Tonarm wohlfühlen dürften, Wenn dir Grado gefällt, was ich aufgrund deiner Antwort annehme gibt es keinen Grund nich bei Grado zu bleiben und dir ein Hochwertiges Grado-System zuzulegen. ( Im eigentlichen Sinne sind Gradosysteme eigentlich keine konventionelle MMs sondern sogenante Moving Iron Systeme die die Vorteile des MCs mit den Vorteilen der MMs zu vereinen versuchen) Sehr interresant uist z.B. die Reference Serie, allerdings ausserhalb des von dir angepeilten Preisrahmens, das günstigste Referencemodell geht bei ca. 400 Euro los. Ansonsten gibt es Beispielsweise noch die MMs von Goldring, auch sehr interresante Systeme aber ein gänzlich anderes Klangbild, ich rate dir dringend dir wenn immer möglich mal ein Goldring G 1024 irgendwo anzuhören, das G 1024 liegt mit ca 250 Euro ebenfalls etwas ausserhalb deines Wunschbugdets aber es würde sich meinens Erachtens durchaus lohnen. Hier noch die Adresse eines Internetanbieters der eine recht gute Beschreibung der Systeme auf seinen Seiten hat auch berät einen der Inhaber ein Herr Lützelberger Telephonisch in der Regel recht kompetent: http://www.phonophono.de/

MFG Günther
chro
Inventar
#12 erstellt: 11. Okt 2006, 16:14
Danke Günther du hast mir sehr geholfen

Fand deinen post sehr aufschlussreich. Vielleicht finde ich in meiner nähe einen laden wo ich ein paar systeme anhören kann. <falls das nicht geht werde ich bei grado bleiben und etwas mehr geld investieren. Da in meienm bekanntenkreis fast nur leute existieren die einen dj plattenspieler haben kann ich nicht so vergleichen.

mfg timo
Ludger
Inventar
#13 erstellt: 11. Okt 2006, 16:28
Hallo Timo,
wenn dir der Project/Grado-Klang gefällt, kann ich dir auch nur zu einem Grado Silver, evtl. Platinum raten.
Ich hatte selbst jahrelang ein Grado-Silver und habe es in der Zeit mit vielen Systemen im 100-150€ Bereich verglichen, für mich war es das in sich stimmigste und musikalischste System.
Gruß
Ludger
HiFi_Addicted
Inventar
#14 erstellt: 11. Okt 2006, 18:38
Einfauch nur grauslig ein Grado TA. Ich hatte mal ein Reference Platinum Wood.

Zu 99% ist der TA den du hast ein Project K4 / Grado Prestige Red mit erhöhter Nadelnachgibigkeit.

Wenn du verzerrten gesoundeten Klang kombiniert mit schlechten abtasteigenschaften willst grif zu ansonstengibts gibts von Ortofon, Goldring und etlichenanderen sehr gute alternativen.

MfG Christoph
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Dual DT250 - brummt bei hoher Lautstärke
verpeilo am 25.05.2016  –  Letzte Antwort am 31.05.2016  –  5 Beiträge
Meeresrauschen bei nur einer Platte trotz neu und auch dumpfer ton bei hoher Lautstärke
Freddi.lang am 21.07.2015  –  Letzte Antwort am 22.07.2015  –  3 Beiträge
Rechter Kanal gibt Brummen bei hoher Lautstärke/ Dual CS 505-4
Olaf3333 am 21.01.2016  –  Letzte Antwort am 22.01.2016  –  5 Beiträge
American Audio TTD 2400 brummt bei hoher Lautstärke
#Rapster# am 10.02.2016  –  Letzte Antwort am 06.06.2016  –  82 Beiträge
TA's mit hoher Auflagekraft < Plattenlebensdauer ?
klaus52 am 04.10.2007  –  Letzte Antwort am 06.10.2007  –  8 Beiträge
clipping bei mittlerer lautstärke
Hosenlos am 21.07.2011  –  Letzte Antwort am 21.07.2011  –  6 Beiträge
Dual 1010S Start Stop nur bei hoher Umdrehung
Phonoptica am 04.06.2015  –  Letzte Antwort am 05.06.2015  –  4 Beiträge
Wie Lautstärke anheben bei Plattenspieler?
nothingisperpetual am 25.12.2008  –  Letzte Antwort am 25.12.2008  –  11 Beiträge
plattenspieler :: hintergrundgeräusch bei höherer lautstärke
zakstarkey am 10.12.2007  –  Letzte Antwort am 11.12.2007  –  7 Beiträge
Lautstärke Problem bei Plattenaufnahme HILFE !!!
ventus1985 am 24.02.2005  –  Letzte Antwort am 27.02.2005  –  10 Beiträge
Foren Archiv
2006

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Harman-Kardon
  • Advance Acoustic
  • Elac

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.750 ( Heute: 18 )
  • Neuestes MitgliedDennis273
  • Gesamtzahl an Themen1.345.940
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.675.023