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American Audio TTD 2400 brummt bei hoher Lautstärke

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Autor
Beitrag
#Rapster#
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Feb 2016, 14:09
Hallo,

ich bin neu hier im Forum und seit kurzem Besitzer eines American Audio TTD 2400. Ich habe den Spieler geschenkt bekommen und wollte erstmal für mich raus finden ob das auch was für mich ist.

Jetzt habe ich folgendes Problem:

Bei hoher Lautstärke fängt es an sehr laut zu brummen, zunächst ist es nur im Hintergrund bis es die Musik komplett übertönt. Je nach Lied fängt es bei höherer oder niedriger Lautstärke an zu brummen. Dazu muss ich sagen ich höhre sehr Bass lastige Musik (Rap&HipHop), von daher denke ich es kommt durch die Vibrationen.

Folgende Maßnahmen habe ich schon getroffen:
-Boxen umgestellt, an und ab geklemmt um zu schauen ob eine Box ungünstig steht
-Plattenspieler mit Fahrradschlauch und Betonplatte entkoppelt (ich kann auf den Schrank schlagen und es ist kein Klopfen in den Boxen mehr zuhören)
-ansonsten habe ich schon jeden Foreneintrag zu diesem Thema gelesen den ich finden konnte
-Nadeldruck etwas erhöht

Meine letzte Vermutung ist das der günstige Spieler durch das Plastikgehäuse einfach bei hohen Bässen anfängt zu schwingen und die einzigste Lösung ein besserer Spieler mit Alu Gehäuse ist.

Ich würde mich über eure Hilfe freuen und hoffe das es doch noch einen einfachen Trick gibt der das Problem beheben kann.
akem
Inventar
#2 erstellt: 10. Feb 2016, 14:20
Hört sich nach einer Rückkopplung an. Vielleicht kann das Schließen der Haube beim Abspielen helfen.

Gruß
Andreas
#Rapster#
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Feb 2016, 14:37
Ja das habe ich auch schon versucht, dadurch wird es aber schlimmer.
RelacksMax
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Feb 2016, 15:07
Ich würde noch folgendes testen:

- Zur Sicherheit: Anderes Quellgerät anschließen.
- Testen ob das Brummen auch mit Kopfhörern bei abgeschalteten Lautsprechern vorhanden ist.
- Bitte die Wiedergabekette hier auflisten: Verstärker, wie ist der PS angeschlossen ...
- Wieder hier melden


[Beitrag von RelacksMax am 10. Feb 2016, 15:08 bearbeitet]
Albus
Inventar
#5 erstellt: 10. Feb 2016, 15:22
Tag,

dieses Brummen - ist es ein Brummen von der Art des Netzbrummens oder ein eher breiteres Rumoren oder Bollern? Sind die Tieftonmembranen dann auch in übermäßiger Hub-erei angetrieben oder ist nichts an Extrahub zu sehen?

Ich gehe davon aus, ein Stethoskop ist nicht zur Hand?

Versuchen könnte man, ausgehend, es ist ein Gemenge von unerwünschten Vibrationen im TTD 2400-Gehäuse bis Tonarm mit Tonabnehmer:
Einmal während des Abspielvorganges die rechte Hand mit den Fingerspitzen auf das Gehäuse tasten lassen - ob es Vibrationen zu merken gibt. Oder, ein mit ein wenig Wasser angefülltes Gefäß (Schale, kleines Glas) auf das Gehäuse stellen, auf Welligkeiten der Wasseroberfläche achten (während der Störung).

Probe, ob es sich etwa um elektrische Einkopplungen intern wegen schlechter Abschirmung der Module zueinander handelt:
Mit Kopfhörern einen besonders störungsträchtigen Musiktitel abhören.

Liegt die Haube direkt auf, vermutlich ja? Diese sollte seitlich und vorn durch kleine Dämpfer nur auf der Zargenkante aufliegen (siehe SL1210M5G oder ähnlich). Filzstückchen oder Türdämpfer (Spezialgummi, Elastomer) verwenden.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 10. Feb 2016, 15:23 bearbeitet]
#Rapster#
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Feb 2016, 18:51
Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Ich habe den PS am Phono eingang angeschlossen bei meinem Verstärker.

Kopfhörer habe ich gerade nicht zur Hand die an die Anlage passen würden, aber ich kümmer mich mal darum.

Es ist mehr ein bollern und sehr viel huberei bei den Tieftonmembranen. Es schaukelt sich dann auch weiter hoch sodass ich die Lautstärke schnell wieder runter drehen muss weil es mir wahrscheinlich sonst die Boxen zerlegt.
Die Haupe liegt vorne nur mit 2 kleinen Moosgummifüßen auf. Ich hab mal aufgedreht bis das dröhnen/brummen kommt man merkt mit dem Finger eine leichte Schwingung am Gehäuse.

Jetzt hab ich mal die Nadel einfach nur auf eine Platte aufgelegt und die Lautstärke höher gedreht und das brummen tritt auch auf.
Komplett entkoppelt scheint er nicht zu sein den ich habe bei aufgelegter Nadel und stillstehender Platte den Klopftest auf dem Schrank gemacht und man sieht das die Tieftöner kurz ausschlagen, aber es ist rein kein Klopfen durch die Boxen zu hören.
Das brummen bei hoch gedrehtem Lautstärkeregler ist bei stillstehender Platte auch ein höheres als bei laufender Musik.

Gruß Marc
#Rapster#
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Feb 2016, 19:03
Ansonsten hab ich mal noch mit verschiedenen Liedern und Platten ausprobiert und habe festgestellt das es bei Liedern mit extremen Bässen ab einer bestimmten Lautstärke mehr ein wummern ist und wenn ich aus diesen Liedern dann am Verstärker die Bässe raus drehe ist es auch wieder das höhere brummen das auftritt.
akem
Inventar
#8 erstellt: 10. Feb 2016, 19:25
Noch ne Idee: stehen die Lautsprecher zufällig auf der gleichen Stellfläche wie der Dreher?

Gruß
Andreas
raphael.t
Inventar
#9 erstellt: 10. Feb 2016, 19:38
... und ist der Amp neutral eingestellt, also nicht auf Loudness plus/oder extremer Bassanhebung?

Grüße Raphael
Jazzy
Inventar
#10 erstellt: 10. Feb 2016, 19:46
Das Rumpelfilter könnte auch etwas helfen.Und Dreher auf eine Wandhalterung.Auf die geschlossene Haube ein Buch zum dämpfen legen.
beeble2
Stammgast
#11 erstellt: 11. Feb 2016, 09:28
Da das Ganze doch sehr nach Rückkopplung klingt : Vorsicht sowas kann Endstufen und/oder
Boxen zerlegen !!

Ulli
MichNix0815
Inventar
#12 erstellt: 11. Feb 2016, 09:53
Aus meiner lang zurück liegenden Plattenspielerzeit und jetzigen Erkenntnissen steht der TT vermutlich genau an der Position
an der die dicksten Raummoden treffen, die Haube nimmt diese auf und das Spiel beginnt ...Rückkopplung.

Wenn möglich die Position des TT verändern, die Haube ganz abmachen.

Um elektrische Einflüsse ausschliessen zu können ne Holzkiste über den Dreher stellen.

Gruß Reiner
#Rapster#
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 11. Feb 2016, 10:07
Bei neutralen Einstellungen tritt das brummen genau so auf nur etwas später also dann kann ich auch etwas über zimmerlautstärke hören aber meine Anlage kann eigentlich viel mehr.

Das nervige ist das es halt je nach Lied bei höherer oder niedriger Lautstärke auftritt und ich halt nicht einfach mal den Raum verlassen kann weil es mir bein nächsten Track vielleicht schon die Boxen zerlegt.

Dreher steht auf einem Schrank mit der Fahrradschlauch Betonplatte konstruktion zum entkoppeln und Boxen stehen im selben Raum, der Boden ist ein Betonboden mit Pakett. An die Boxen hab ich mal die mitgelieferten Füße geschraubt damit da auch nicht so viel schwingungen auf den Boden übertragen werden.

Eine wandhalterung hab ich schon in Erwägung gezogen, aber als ich gesehen hab das so eine Halterung mehr als mein Spieler kostet direkt wieder verworfen.

Was ist ein Rumpelfilter und was würde er bewirken?

Gruß Marc
#Rapster#
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Feb 2016, 10:11
@Reiner das mit der Kiste versuch ich mal.

Ich habe die Boxen schon in mehrere Positionen gestellt, was ja mit Plattenspieler umstellen gleich kommen müsste und es hat sich nur minimal verändert. Ich sag mal die Ecke in der Spieler und die Boxen stehen ist auch nicht sehr groß von daher werden die schwingungen den PS aus egal welcher Position erreichen.
MichNix0815
Inventar
#15 erstellt: 11. Feb 2016, 10:45
Boxen umstellen ist nicht das Gleiche, der Raum erzeugt die Moden,
die treffen auf den Tonabnehmer des TT und schon hast Du einen Ping-Pong Effekt.

Ein "Rumpelfilter" oder auch Subsonicfilter genannt soll verhindern das tiefe Frequenzen(Infraschall)
erst gar nicht übertragen werden, da nicht hörbar und die Tieftöner der Lautsprecher überlasten.

Gruß Reiner
#Rapster#
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 11. Feb 2016, 11:33
Was ist da ein gutes Modell von so einem Subsonic filter und wie sicher ist es das er mein Problem lost?
Weil günstig sind die Teile ja nicht gerade wie ich auf die schnelle gesehen hab.

ich kann mal das lange chinc kabel von meinem Woofer nehmen und den Spieler in eine ganz andere Ecke stellen, dann gebe ich euch nochmal Rückmeldung. Vielleicht reicht das Kabel sogar um ihn aus dem Raum zustellen. Ich schätze mal das brummen wird dann nicht mehr auftreten, aber kann ich dann auch eine Erkenntniss gewinnen zur Behandelung meines Problems? Schließlich soll der Spieler in der Ecke wo er jetzt steht bleiben.

Gruß Marc
Albus
Inventar
#17 erstellt: 11. Feb 2016, 11:56
Tag,

ich lese die Befunde, Beobachtungen als Gemenge von elektrischen und mechanischen Fehlfunktionalitäten.
Brummen - elektrisch (bei STOP lauter als START), ursächlich sind Mängel der internen Elektronik.
Vibrationen - mechanisch, sichtbar als Pumpen der TT-Membranen. Eine Ursache: Rumpeln infolge Vibrationen oder Unwucht der Motoreinheit als Relativbewegung zwischen Tonabnehmer und Platte, Netztransformator im Gerät schlecht befestigt (häufig der Fall). Zweite Bedingung: Möglicherweise verstärkt durch mehr oder weniger wellige oder exzentrische Platten bei einem Tonabnehmer mit ungenügendem Dämpfungsfaktor (Nadelträger 'wackelt' vertikal und taumelt seitlich ungebremst gegen die Plattenoberfläche), dritte Ursächlichkeit. - Welcher Tonabnehmer ist daran montiert?

Ich halte die Situation für nicht gehörig heilbar (Tellerachse ölen?, Teller korrekt aufsetzen?), weder das Gebrumme der Elektronik noch das Gerumpel des Antriebsmechanismus. Nicht einmal für nur geringe Ansprüche so weit, dass sich der Musikhörer nicht immer wieder von neuem ärgert.

Ich schlage vor, sich um einen gehörig brauchbaren Plattenspieler zu kümmern.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 11. Feb 2016, 17:42 bearbeitet]
#Rapster#
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 11. Feb 2016, 12:24
@ Albus danke für deine Antwort.
Wie erklärt es sich das ich dann einen guten Sound bis zu einer bestimmten Lautstärke habe und das brummen erst dann auftritt bei einer Unwucht des Tellers oder welligen Platten müsste ich doch bei jeder Lautstärke ein unsauberen Klang haben.

Ich muss nach der Arbeit sofort mal weiter rum probieren mit anderen Positionen im Raum und gebe dann nochmal Feedback, aber ich vermute auch schon fast, dass wenn ich bei Vinyl bleiben will was solideres brauche.
beeble2
Stammgast
#19 erstellt: 11. Feb 2016, 14:08
Also ich denke auch das ein neuer Dreher die Lösung ist.
Allerdings weiss ich nicht wie stark du die Bässe reindrehst.
Meine Boxen haben, zumindest wenn es lauter ist, genug Bass in Nullstellung.
Ich habe einen meiner (Dual)-Dreher auch ungünstig nah an der rechten Box (Quadral Montan),
trotzdem habe ich auch bei erhöhter Lautstärke keine Rückkopplung.
(Um Kommentaren vorzubeugen : Das diese Aufstellung suboptimal ist weiss ich selber).

Zur Zerstörungsgefahr : als ich so knappe 16 oder 17 war (lange her) habe ich einem Kumple
nicht geglaubt das es sowas wie Rückkopplung zwischen TT und Boxen gibt.
Platte auf meinen 1214 (einfacher Dualspieler), Antrieb ausgekopplelt damit keine Musik kommt,
Tonarm auf die Platte und langsam immer lauter gedreht bis die tatsächlich die Rückkopplung mit
elementarer Wucht kam Ergebniss : meine für diesen Verstärker zu wenig belastbaren Boxen
waren hin und mein CV 120 hatte sich auch auf beiden Kanälen verabschiedet !
Das war mir eine bittere Lehre. Gott sei Dank war noch Garantie auf dem Verstärker und keiner hat
nachgefragt warum er starb und für vernünftige Boxen hatte ich auch schon gespart !

Ulli


[Beitrag von beeble2 am 11. Feb 2016, 15:58 bearbeitet]
Albus
Inventar
#20 erstellt: 11. Feb 2016, 14:58
Tag,
und Tag Marc,

wo steht der Lautstärkesteller, wenn die Störungen merklich werden, das ist die Frage? - Etwa so: Bei Stellung des Lautstärkereglers im unteren Bereich (Zimmerlautstärke) ist der Störteppich (Geräuschspannungsabstand im System aus Platten, Plattenspieler und Verstärker, dazu LS mit Wirkungsgrad x) möglicherweise noch unterhalb der akuten Hörschwelle; wird dann der Volumeregler für eine kernig-wuchtige Wiedergabe weiter geöffnet, gerät das Störgeräusch etwa über die Hörschwelle...und die Ansprechschwelle der LS im subsonischen Bereich.

Von Herstellers wegen ist zum Beispiel der Geräuschspannungsabstand des TTD-2400 mit höchster Wahrscheinlichkeit nach grenzwertig/schwellenwertig ungünstig gering.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 11. Feb 2016, 14:58 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 11. Feb 2016, 15:46
Hallo Themensteller,

steht der angesprochene Subwoofer in der Nähe? Dort gehört er eindeutig nicht hin. Mit einem zu starken Subwoofer-Signal kann man auch bei einen CD-Spieler Aussetzer auslösen, wenn die Positionierung beider Geräte zueinander unglücklich gewählt ist.

An einem technischen Defekt des Plattenspielers glaube ich nicht. Das Gerät ist nicht überaus hochwertig, aber störungsfreies Abspielen von Schallplatten ist damit eindeutig möglich.

Einen Grund den Plattenspieler gegen einen anderen auszutauschen gibt es bei der angesprochenen Problematik eindeutig nicht. Das Problem dürfte fortbestehen. Hier liegt ganz offensichtlich ein generelles Aufstellungsproblem bei der gesamten Anlage vor.

Ergänzende Info: bitte darauf achten, dass das Headshell ordnungsgemäß am Tonarm angezogen ist. Ist es zu locker, können Brummprobleme auftreten.

Grüße

Tauern
Albus
Inventar
#22 erstellt: 12. Feb 2016, 10:09
Tag,

mit dieser Art von Plattenspielerprodukten sind weitherum und typisch drei Probleme verbunden, eines davon - hier gut möglich mit nachteiligem Effekt dabei - aus der Reihe war noch nicht genannt worden: Der Tonarm ist entweder viel zu locker im Drehlager (vertikal und horizontal) montiert oder viel zu fest und unbeweglich fast.
Die anderen zwei sind: der ungenügend geschirmte, befestigte sowie bedämpfte, mithin irregulär streuende und vibrierende Netztransformator (wird zur Abhilfe ausgebaut), ferner der auch im Schaltzustand OFF noch wirksame Phonoverstärker der einfachsten Bauart (wird zur Abhilfe ausgebaut).

Aber, es kann im Einzelfall auch noch mehr sein.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Feb 2016, 12:58 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 12. Feb 2016, 10:31
Hallo Albus,

die genannten Fehler würden aber nicht das aufgezeigte akustische Phänomen nach sich ziehen.

Grüße

Tauern
#Rapster#
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 16. Feb 2016, 11:22
Ich war über das Wochenende weg und konnte noch nicht testen was passiert wenn ich den PS mal von meiner Analge weit weg Stelle in die andere Ecke des Raumes oder sogar vor die Tür.

Zu der Frage mit dem Sub er steht auf der anderen Seite des Raumes, ca. 4m entfernt.
@ Albus wie schon erwähnt das brummen tritt je nach Lied bei höherer oder geringerer Lautstärke auf aber immer so im Rahmen von Zimmerlautstärke oder höher. Das ist dann so die hälfte von meinem Lautstärkeregler am Verstärker. Der Verstärker ist größer Dimensioniert als meine Boxen von daher kann ich bei CDs so 2/3 aufdrehen bis es mir zu heikel wird.

@bebble2 genau so ist es bei mir auch nur das ich bisher immer rechtzeitig die Lautstärke wieder runter gedreht hab. Konntest du heraus finden woran es bei dir damals Lag oder ist es einfach normal das diese Rückkopplung auftritt?

Im Moment habe ich eine gebrauchte Wandhalterung im Auge und würde damit mal mein Glück versuchen wenn ich jetzt ausmachen kann das es eine Rückkopplung durch die Vibrationen ist.

Ich kontrolliere dann mal ob die Headshell richtig angezogen ist.

Gruß Marc
beeble2
Stammgast
#25 erstellt: 16. Feb 2016, 11:33
Ich hatte es damals drauf angelegt diesen Effekt zu erreichen !
Da war nichts im argen.
Normalerweise stehen meine Bassregler auf 0 keine Loudness drinn und die Boxen weit genug
vom Dreher weg.
Der Plattenspieler sollte auch gut genug vom Boden entkoppelt sein.

Ulli


[Beitrag von beeble2 am 16. Feb 2016, 11:33 bearbeitet]
Albus
Inventar
#26 erstellt: 16. Feb 2016, 19:37
Tag,

was kann man noch angehen? Beispielsweise versuchen, die nachteiligen Einflüsse zu separieren. Mikrofonie und Netztransformator-Vibrationen oder Einstreuungen als ursächlich für Pumpen der TT-Membranen und Gebrumme (50-200 Hz, 50 Hz und Mehrfaches).
Mikrofonie. - Nimmt man eine gesteigerte Mikrofonie-Empfindlichkeit des Plattenspielers an, meinetwegen auch durch die nahe Aufstellung bedingt, dann machte man einen gezielten Versuch mit einer direkten 'Beschallung', d.h. ein LS im Abstand von 1 m zum Plattenspieler strahlt mit 100 dBC Rosa Rauschen diesen an. Dabei liegt der Tonabnehmer auf einer ruhenden Platte, zu beobachten ist das Verhalten des Tonabnehmers (vibriert mit) sowie der LS-TT-Membranen (besser noch akustische Kontrolle per KH, Volumesteller auf übliches Niveau wie beim Zuhören).
Netztransformator. - Plattenspieler Netz EIN, Platte liegt auf, bei STOP, Tonarm abgesenkt in drei Positionen - Radius Rand 145 mm, Mitte 95 mm, innen Radius 65 mm, Verstärker EIN, Volumesteller auf Position 11:00 Uhr (Skala - 28 dB, wenn vorhanden). Zu beurteilen ist die Lautstärke des Störgeräusches, per KH gut, per LS, wenn keine KH vorhanden sind.

Danach hat man einen Eindruck, ob Mikrofonie oder Netztransformator-Störeffekte gegeben sind.

Ich habe PL im Abstand von 20, 25, 30 und 60 cm zu LS stehen, ohne Beeinträchtigungen (Wiedergabe auch bis 95 dBC). LS sind ua Yamaha NS-1000, zwei Paare.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 16. Feb 2016, 19:40 bearbeitet]
#Rapster#
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 17. Feb 2016, 08:36
Hallo,

gestern war ich durch Zufall in einem Hifi Laden und habe dort mal das Fachpernsonal gefragt.
Dort hat man Vermutet das der Verstärker ab einer bestimmten Lautstärke es nicht mehr schafft das Signal zu verarbeiten und meinte ich bräuchte eventuell einen Vorvorverstärker.
Ich rätsel jetzt schon die ganze Zeit ob das Sinn macht, weil ich meinen PS doch schon am Phonoeingang habe der das Siganl verstärkt.
Ist dieser vielleicht einfach zu schlecht und steigt aus bei hoher Lautstärke? Würde es Sinn machen mal so einen Vorvorverstärker zu testen? Aber wenn ich ihn an den Phonoeingang anschließe mach ich mir doch wahrscheinlich was kaputt oder den PS mit so einem Vorvorverstärker an einen Line Eingang?

Die Headshell hab ich angezogen daran hat es wohl nicht gelegen. Die Position des PS konnte ich immer noch nicht verändern, weil ich noch das lange Chinch Kabel von einem Freund besorgen muss.

Gruß Marc
#Rapster#
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 17. Feb 2016, 08:39
Sorry ich meinte nur Vorverstärker.
#Rapster#
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 17. Feb 2016, 08:43
Dazu wollte ich noch sagen das mein Verstärker ein Yamaha AX-397 ist und für mein Empfinden jetzt kein billig Teil was schlechte Bauteile verbaut haben sollte die solche Probleme bereiten.
Albus
Inventar
#30 erstellt: 17. Feb 2016, 11:43
Tag,

nein, nein - bitte, vergiss das Gerede des Händlers auf der Stelle. - Der AX-397 verfügt über eine gut taugliche Phono-Baugruppe, ferner ist die Machart insgesamt sowie die Leistungsfähigkeit von Vor- und Endstufe sehr ordentlich.
Die Phono-Gruppe kommt mit gängigen 47 Kiloohm Abschlusswiderstand, dazu eine brauchbar bemessene Eingangskapazität von 220 pF, die Verstärkung ist mit 60-fach (35,5 dB) gehörig hoch, Die Empfindlichkeit mit 2,5 mV gut, die Übersteuerungsfestigkeit gar vorzeigbar solide (hohe 115 mV/1 kHz), die nominelle Genauigkeit der RIAA-Entzerrung mit +/-0,3 dB besser als ehedem beim Hersteller für seine Basisverstärker (einst +/-0,5 dB).

Summe: Am AX-397 liegt's nicht, wenn's Brummt und Pumpt (aber am American Audio...).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 17. Feb 2016, 12:37 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#31 erstellt: 17. Feb 2016, 11:58
Hmmmm,

ich habe mich gerade mal über den Dreher informiert.
Wiegt fast nichts. Teller und der Tonarm werden als "wackelig" beschrieben.
Der kann bei der Aufstellung gar nicht anders als Rückkoppeln.
Besorge dir einen vernüftigen Dreher. Was willst du bei knapp 100€ Neupreis erwarten ?

Ulli
#Rapster#
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 17. Feb 2016, 12:22
Okay das habe ich mir von Anfang an auch gedacht, aber wie oben beschrieben wollte ich erst mal die Analogtechnik für mich entdecken und schauen ob es mir spaß macht.

Ich würde gerne aber ausschließen können das es an nichts anderem liegt bevor ich anfange für einen besseren PS zu sparen.

Gruß Marc
beeble2
Stammgast
#33 erstellt: 17. Feb 2016, 12:28

#Rapster# (Beitrag #27) schrieb:
Hallo,

gestern war ich durch Zufall in einem Hifi Laden und habe dort mal das Fachpernsonal gefragt.
Dort hat man Vermutet das der Verstärker ab einer bestimmten Lautstärke es nicht mehr schafft das Signal zu verarbeiten und

Gruß Marc


Das ist STUMPFSINN !

Ulli
#Rapster#
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 17. Feb 2016, 12:51
Okay danke das wollte ich hören Weil ich konnte mir auch nicht erklären wie das sein kann.
Heute werde ich endlich drum kümmern den PS mal aus dem Raum oder zumindest mal weit von den Boxen weg zustellen. Wenn das brummen dann nicht mehr auftaucht werde ich es mal auf eine Rückkopplung auf Grund des Plastikgehäuses und des wackligen Tonarms schließen. Fals es weiterhin brummt muss es an was anderen liegen und ich muss weiter forschen.

Gruß Marc
beeble2
Stammgast
#35 erstellt: 17. Feb 2016, 12:59
Ich wette dann isses weg oder kommt erst bei viel höherer Lautstärke wieder !

Ulli
MichNix0815
Inventar
#36 erstellt: 17. Feb 2016, 14:20
Sehe ich auch so, und der Verstärker ist OK !
#Rapster#
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 18. Feb 2016, 07:42
Richtig. Ich habe es gestern getestet konnte ihn bis vor meine Zimmertür stellen, zwar nicht ganz zu machen aber es hat ausgereicht damit das brummen komplett weg war und gar nicht mehr aufgetaucht ist.
Die Anlage konnte ich bis an ihre Grenzen aufdrehen. Da ich leider meinen Spieler nicht vor meine Zimmertürstellen kann werde ich wohl vorerst mit dem brummen bei höherer Lautstärke lebene müssen.

Meine letzte Frage ist jetzt ob das brummen noch eine andere Ursache haben kann wie der günstige PS selbst? Wäre mein Problem in der Zukunft dann mit einem hochwertigeren PS von Thorens, Technica, Dual, e.t.c. gelöst?

Gruß Marc
beeble2
Stammgast
#38 erstellt: 18. Feb 2016, 08:45
Mit einem besseren Dreher wird der Effekt, wenn überhaupt, erst bei größeren Lautstärken auftreten.
Ulli
#Rapster#
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 18. Feb 2016, 09:14
Vielen Dank für die ganzen Antworten.

Ich werde mich dann irgendwann in einem neuen Beitrag wieder melden wenn es um einen neuen Plattenspieler geht, aber vorerst werde ich mich selsbt schonmal umschauen.
8erberg
Inventar
#40 erstellt: 18. Feb 2016, 09:29
Hallo,

oder Du leihst Dir erst einmal entweder einschleifbare Subsonic-Filter oder einen Equalizer.

Peter
#Rapster#
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 18. Feb 2016, 10:37
Ich wüsste jetzt nicht wo ich mir so ein teil leihen kann.
Dann hört es sich für mich auch eher nach einer provisorischne Lösung an. Da spar ich doch lieber auf einen anständigen Plattenspieler.

Auch wenn es jetzt nicht mehr in diesen Beitrag gehört könnt ihr mir einfach mal ein paar PS Modelle nennen an den ich mich am besten orientiere? Also was passendes für meine Anwendung mit basslastiger Musik, ein Spieler mit massivem Gehäuse der unanfällig für Schwingungen ist.

Dann kann ich mir schonmal ein Bild machen wie lange ich sparen muss

Gruß Marc
MichNix0815
Inventar
#42 erstellt: 18. Feb 2016, 10:58
Muss es denn überhaupt unbedingt ein Plattenspieler sein ?

Gruß Reiner
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 18. Feb 2016, 11:56
Hallo,

"basslastige" Musik und Plattenspieler ist immer ein Problem... Daher hilft nur den Bass rausnehmen, unter 50 Hz ist eh bei Schallplatten wenig drauf, meist nur Störgeräusche. Daher der Ratschlag: bevor Du einen neuen Plattenspieler kaufst seh zu, dass Du diese tiefen Frequenzen bei Plattenwiedergabe rausnimmst. Daher auch die empfohlenen Subsonic-Filter, am Besten nicht 20 Hz sondern eine Oktave höher.

Es gab Diskotheken (bekanntes Beispiel "Aladin" in Bremen) da wurde garnicht von Platte abgespielt weil es immer Störungen gab.

Oder der DJ-Raum war so getrennt das der Betrieb möglich war (Beispiel "Glaspalast" in Dinslaken).

Ein neuer Dreher wird da nicht viel ändern, Feder-Masse-Systeme sind einfach alle!
Natürlich kannst Du mit hohen Auflagekräften steife Systeme an schweren Tonarmen nutzen - aber der Brüller wird auch das nicht.

Peter
akem
Inventar
#44 erstellt: 18. Feb 2016, 12:10
Ich hab mir den America Audio grad nochmal angeschaut. Kann es sein, daß der eine Filzmatte hat? Vielleicht könnte es was bringen, sie durch eine Gummimatte zu ersetzen, die den Teller etwas besser bedämpft? Kannst Du vielleicht mal so eine irgendwo ausleihen und ausprobieren?

Gruß
Andreas
MichNix0815
Inventar
#45 erstellt: 18. Feb 2016, 12:12
@akem

Gute Idee !
#Rapster#
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 18. Feb 2016, 12:46
Danke für den Tip ich schau mal im Internet ob ich so eine bekomme oder bei meinem Hifi Händler in der Nähe.

Ich hab mal noch ne kurze allgemeine Frage. Bei den Tonabnehmersystemen gibt es ja MM (Moving Magnet) und MC (Moving Coil), dabei sollte der Verstärker den entsprechenden Eingang für das jeweilige System haben. Bei meinem Verstärker sehe ich diesbezüglich nirgends eine Beschriftung. Wie kann ich es heraus finden?

Gruß Marc
Albus
Inventar
#47 erstellt: 18. Feb 2016, 12:49
Tag,

der AX-397 bietet Phono-MM an, keinen MC-Modus. - In dem Beitrag Nr. 30 stehen die Einzelheiten zur MM-Phono-Baugruppe dazu.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 18. Feb 2016, 12:49 bearbeitet]
akem
Inventar
#48 erstellt: 18. Feb 2016, 13:44
Wenn nichts dabei steht handelt es sich in aller Regel um einen MM-Eingang.
Es gibt übrigens auch MC-Systeme, deren Ausgangsspannung hoch genug ist, um an einem MM-Eingang zu laufen: sog. High-Output MCs. Deren Vorteil ist, daß ihnen die Kapazität der Phonostufe und Kabel herzlich egal ist und oftmals sind sie auch einfach hochwertiger gebaut als das Gros der MM-Systeme. Nachteilig ist, daß man die Nadel als Kunde nicht wechseln kann.
Aber ein MC würde das Rückkopplungsproblem auch nicht lösen...

Gruß
Andreas
#Rapster#
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 19. Feb 2016, 12:44
Okay.

Ich bin schon am rum schauen nach einen hochwertigeren PS und werde demnächt einen neuen Beitrag aufmachen wo ich mal um Rat frage was für mich gut geeignet ist gerade bezüglich meines Problems.

Wahrscheinlich wird es auf einen gebrauchten hinaus laufen und habe schon recht viel gefunden in meiner Umgebung.

Gruß Marc
8erberg
Inventar
#50 erstellt: 19. Feb 2016, 13:40
Hallo,

ich wette das ein anderer Dreher das Problem nicht behebt.

Peter
beeble2
Stammgast
#51 erstellt: 19. Feb 2016, 14:01
Also bei seine Aufstellung endgültig beheben eventuell nicht, aber
doch eine erhebliche Besserung erzielen.
Wie Oben schon gesagt, ich habe auch einen Dreher sehr nah,allerdings noch etwas hinter,
einem Lautsprecher stehen und da passiert nix. Ist halt ein Dual und die Boxen
(Quadral Montan) sind gegen den Boden recht gut entkoppelt.

Eventuell sollte er, wenn es geht, sich einfach mal einen Dreher leihen und austesten.

Ulli
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