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Welcher Plattenspieler?

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fork
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Nov 2003, 18:01
Hallo zusammen,

Ich möchte mir einen neuen Plattenspieler zulegen (Budget: eigentlich 1000 Euro / max 1500 Euro).

Zur Zeit schwanke ich zwischen mehreren Modellen:
Clear Audio Emotion, Clear Audio Champion (Basis), Transrotor New Classic 20/40 oder doch Rega Planar 2/3.
Als Phonopreamp ist ein NAD PP2 vorhanden.

Was meint ihr. Für einige hilfreiche Empfehlungen bin ich dankbar.

__________________
Gruß fork
Supper's_Ready
Stammgast
#2 erstellt: 18. Nov 2003, 18:24
Heisser Tip für kurze Zeit:

Pro-Ject Perspective zur Zeit wegen der 25-Jahr-Feier incl. Carbon-Tonarm 9c, Motor-Steuerung und Geschwindigkeitsumschaltung "Speed Box" und MC-System Sumiko Blue Point für 990€ anstatt 1400€.

Bei Interesse: siehe aktuelle Audio 12/2003.

Was halten denn die Analog-Gurus hier von dieser Kombi zu diesem Preis ???
fork
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Nov 2003, 19:02
Danke für den Tip. Die Idee mit dem Project Perspective ist unter Preis/Leistungs-Aspekten wahrscheinlich wirklich nicht schlecht (angehört habe ich den Perspective aber noch nicht)
Irgendwie hatte ich aber trotzdem mit einem Masselaufwerk und nicht mit einem Subchassis geliebäugelt. Aufstellungsmäßig soll der Plattenspieler übrigens auf einer Creaktiv-Rack Absorberplatte stehen.
__________________________
Gruß fork
Chris64
Stammgast
#4 erstellt: 19. Nov 2003, 14:03
Hallo fork,

ich habe selbst vor gut zwei Jahren vor der gleichen Frage gestanden. Ich habe mich damals für einen Rega P3 entschieden. Die Entscheidung als solche war im Prinzip auch ok. Mittlerweile habe ich den Rega-Arm allerdings mittels neuer Innen- und Außenkabel sowie durch ein neues Gegengewicht von Clearaudio so modifiziert, dass ich mir damals auch gleich den Clearaudio Champion hätte holen können, wenn ich das Geld gleich auf einmal ausgeben hätte. Wie gesagt, der Rega ist wirklich ein guter Plattenspieler, aber es geht halt auch besser bei gerade noch vertretbarem finanziellen Mehraufwand. Angesichts der mittlerweile verbauten Ersatzteile habe ich einen sehr guten Eindruck von Clearaudio gewonnen, so dass ich dir zu dieser Firma raten würde, es sei denn, du möchtest gleich zum Transrotor Leonardo aufsteigen. Vom Pro-Ject halte ich nicht so viel. Hatte ihn damals (wenn auch nicht den mit dem Carbon-Arm) im Vergleich mit dem Rega und er hat mir nicht gefallen - es klang alles irgendwie indifferenter, alles ein Stück neben dem Punkt (bei jeweils gleichem Tonabnehmer versteht sich). Aber das ist sicher auch ein subjektiver Klangeindruck, den andere vielleicht nicht teilen mögen. Hören geht eben über das Lesen darüber.

Gruß

Chris


[Beitrag von Chris64 am 19. Nov 2003, 14:06 bearbeitet]
Albus
Inventar
#5 erstellt: 19. Nov 2003, 15:21
Tag,

wenn Du ein so beziffertes Budget ausgeben willst, dann achte darauf, mein Rat, dass der Tonarm unkompliziert höhenverstellbar ist. Das Budget markiert eine Anspruchsklasse, in dem das Optimum der Wiedergabe Präzision beim Einbau eines Tonabnehmers voraussetzt. Ein derartiger Plattenspieler sollte langlebig sein, von daher ist mit mehreren Tonabnehmern zu rechnen, also muß der Arm unterschiedlichen Abmessungen dienen können.

MfG
Albus

PS: Masse und Klasse? Dann, kurz, prüfe doch den Thorens TD 850 (neuer Thorens), Gewicht über alles ca. 22 Kilogramm, Plattenteller 4,5 Kilogramm, Netzteil getrennt, Motorsteuerelektronik getrennt, Arm Rega RB 300 in einer einfach höhenverstellbaren Version, 2,00 m ordentliches Koax-Kabel mit ordentlichen Cinch-Steckern, Preis 1350 Euro.


[Beitrag von Albus am 19. Nov 2003, 15:55 bearbeitet]
fork
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Nov 2003, 21:17
Danke für Eure Sicht der Dinge. Habe mir mittlerweile auch den Rega P3 mal direkt gegen den Leonardo 40/60 anhören können und war wirklich erstaunt, was man in dieser Preisklasse doch noch für Unterschiede hören kann.
Der Transrotor war deutlich spritziger und lebendiger.
Allerdings sprengt der Leonardo 40/60 dann doch deutlich das Budget.

Habe auf den Rat von Albus hin auch mal versucht den neuen Thorens anzuhören (ich wollte es nicht glauben, aber den gibts im MediaMarkt!!!). Dafür, daß zwei nervige Magnat-Boxen angeschlossen waren und der Verkäufer Mühe hatte eine verkratzte Platte aufzutreiben hat er mir ganz gut gefallen. Ein fairer Vergleich war es aber nicht.

Kann irgendjemand was zu dem "kleinen" New Classic 20/40 sagen? Gibt es da deutliche Unterschiede zum Leonardo?
Was ist mit den so oft beschworenen Aufstellungsschwierigkeiten beim Clearaudio Champion?

P.S Beim P3 funktioniert die Höhenverstellung so weit ich weiß mittels Distanzscheiben. Ist die Höhenverstellbarkeit beim Champion oder New Classic ein Problem?


[Beitrag von fork am 19. Nov 2003, 21:26 bearbeitet]
redk
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 21. Nov 2003, 10:51
dazu habe ich eine frage: bist du ein professioneller DJ oder warum kaufst du ein so teures gerät. (nur aus interesse)
Holger
Inventar
#8 erstellt: 21. Nov 2003, 11:38
Man muss nicht DJ sein, um einen guten Plattenspieler zu kaufen.
Ein richtig guter Plattenspieler kostet halt u. U. richtig gut Geld. Ein DJ könnte mit den Modellen, um die es hier geht (Riemantriebler), auch gar nichts anfangen, für den zählen andere Features mehr.
fork
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Nov 2003, 16:26
@ Holger. So ist es.
@ redk Ich bin kein proffesioneller DJ sondern höre nur gerne gute Musik auf einem hohen klanglichem Niveau. Und analog geht das eben gut - ab einem bestimmten Preis.

Die Frage was teuer und was billig ist läßt sich meines Erachtens so pauschal auch nicht beantworten. Natürlich wird erst mal jeder sagen 1000 Euro sind viel Geld. Entscheidend ist aber doch wofür man das Geld ausgibt.
Selbstverständlich kann man, wofür auch immer (Auto, Schmuck, Kleidung, Essen, Wein, Musik, Kunst...) weniger oder mehr Geld ausgeben. Die Frage ist aber doch eher was einem das erworbene Gut persönlich wert ist. Für mich sind subjektiv 1000 Euro für einen Plattenspieler wesentlich weniger als die gleiche Summe für z.B. neue Alu-Felgen + super Breitreifen für einen Sportwagen. Andere mögen das sicher anders sehen.
Ich habe schon vor langer Zeit festgestellt: wenn man etwas Schönes erwirbt, worauf man vielleicht lange gespart hat, und mit dem man sich schon im Vorfeld intensiv beschäftigt hat, dann geht davon auch später ein gewisser Reiz aus. Man geht besonders pfleglich damit um und freut sich immer wenn man es sieht. Das ist definitiv nicht so bei etwas was man für die Hälfte au passant mitnimmt. Ist solches Geld nicht sogar schlechter angelegt?

fork
EWU
Inventar
#10 erstellt: 22. Nov 2003, 00:44
Hallo fork,

"Kann irgendjemand was zu dem "kleinen" New Classic 20/40 sagen? Gibt es da deutliche Unterschiede zum Leonardo?"

Das ist schwer zu sagen.Hat der Leonardo zb. den Standard Tonarm mit Goldring Eroica und der 20/40 hat einen SME 3500 mit Goldring Elite, so klingt der 20/40 besser.Sind beide gleich ausgerüstet, so ist der Leonardo etwas besser.So deutlich wie im ersten Fall, sind die Unterschiede nicht.Deutlicher wird der Unterschied erst ab Fat Bob bzw.Super Seven.
Wenn der 20/40 in dein Budget passt, würde ich den nehmen.Und zwar gleich mit einem besseren System.Standard ist ein MM-System von Goldring, ich würde ein Goldring Eroica, Mehrpreis ca.200 EUR nehmen.Aufrüsten, zB. mit einem SME Toarm, externem Netzteil kannst Du dann später noch.
Der 20/40 mit Standardtonarm (das ist ein von Transrotor modifizierter Rega)und Eroica spielt in der Oberliga.Es gibt nicht mehr viel, was besser klingt, es sei denn, du legst noch mal die gleiche Summe dazu.
Gruß EWU
xerxes
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Feb 2005, 16:02
Hallo fork,
was hast Du Dir denn schließlich für einen Plattenspieler gekauft ?
Andreas
barsik
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Feb 2005, 23:03
@xerxes:

siehe doch mal sein Profil.
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