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Wie mache ich LPs zu CDs?

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Autor
Beitrag
Hifideldei
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jan 2007, 09:37
Hallo,
dieser Thread ist eine Idee aus dem Thread "Plattenspieler mit USB-Anschluss" von hf500.
Sicher gibt es unter uns viele, die Analogmedien wie z.B. Schallplatten digitalisieren wollen, um sie im Auto zu hören oder um sie zu schonen.Wie kann man das nun in einer möglichst guten Qualitätät zu verwirklichen? Dazu Tips, Tricks und Hardwarevorschläge wären interessant.
Ich zum Beispiel ärgere mich über die Soundkarten, die meistens nicht einmal über vernünftige Anschlüsse (RCA bzwCinch)verfügen. Mit dem labbrigen Klinkenstecker kann man
sicher keinen guten Kontakt herstellen, geschweige denn gute Kabel anschließen.

Gruß Hifideldei
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 05. Jan 2007, 09:55
Hallo Hifideldei !

Ich benutze einen CD-Rekorder in meiner Hifi-Anlage.
Bin zufrieden damit und unabhängig vom PC.

Nachteil sind natürlich die teureren Audio-Rohlinge.

Gruß
Hifideldei
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Jan 2007, 10:00
Hallo,
wie setzt Du die Trackmarker? Ist das möglich und praktisch?
Eine Automatik kann sowas ja nicht wirklich richtig machen.
Ist ein Pc auch in Bezug auf Nachbearbeitung nicht komfortabler?
Gruß Hifideldei
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 05. Jan 2007, 10:49
Hallo!

@Hifideldei

Zumindestens von Creative gibt es einen Einschub mit RCA-Buchsen für diverse Soundkarten, mit Hilfe der Dokumentation deiner Soundkarte und einem Slotblech, ein Stückchen Kabel und dem entsprechenden Stecker lässt sich das wenn man nicht grade zwei linke Hände hat auch problemlos selbst nachrüsten. Programme zum Nachbearbeiten und Soundeditoren gibt es massig auf dem Netz als Open-Source. Ich denke eigentlich daß ausser dem Zeitaufwand und der begrenzten Haltbarkeit der CDRs für niemander ein Problem bestehen dürfte einen Teil seiner Plattensammlung zu Brennen. Ich selbst beschäftige mich seit ca. 95 damit und habe eigentlich von Anfang an gute Ergebnisse mit Clean von Steinberg erzielt. Allerdings sollte man gerade bei der Nachbearbeitung eher etwas zurückhaltent agieren, je weniger man tun muß um so besser ist oftmals das Ergebniss.

MFG Günther
Hifideldei
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Jan 2007, 11:00

Zumindestens von Creative gibt es einen Einschub mit RCA-Buchsen für diverse Soundkarten, mit Hilfe der Dokumentation deiner Soundkarte und einem Slotblech, ein Stückchen Kabel und dem entsprechenden Stecker lässt sich das wenn man nicht grade zwei linke Hände hat auch problemlos selbst nachrüsten


Stimmt! Gute Idee, hätte ich fast selbst drauf kommen können. Bin halt auch etwas faul in dieser Hinsicht, aber das könnte den Aufwand wert sein. Ich selbst habe auch noch nicht sehr viel digitalisiert.
Ich bin auch der Meinung, daß man mit Nachbearbeitung vorsichtig sein sollte. Aber ich habe ein paar Platten nur deswegen digitalisiert, weil sie in sehr schlechtem Zustand waren und das Abspielen mir zu gefährlich für meine Nadel war. Bei diesen konnte man das Knistern etwas reduzieren.

Gruß Hifideldei


[Beitrag von Hifideldei am 05. Jan 2007, 11:06 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 05. Jan 2007, 14:36
Hi, ich will hier nicht das ganze Thema ausbreiten, die Suchfunktion dürfte dazu viel hergeben.

Nur soviel:

Thema CD-Audio-Recorder / Teure Audio-CD-Rohlinge: Man kann sparen, indem man auf einem RW-Typ aufzeichnet, diese dann in den PC einliest und dann auf normaler CD-R brennt (ggf. nach Nachbearbeitung). Die Audio-RW kann man dann neu bespielen usw. usw.. Negative Auswirkungen auf die Qualität habe ich nicht feststellen können.

Thema Kabel / Stecker: Nach meiner Erfahrung liegt hier nicht das Problem, eher bei den für A/D-Wandlung von Musik in hoher Qualität nicht immer geeigneten Soundkarten.

Thema Nachbearbeitung: Ich arbeite seit Jahren mit Wavepurity und bin absolut zufrieden.

Gruß Silberfux
Hifideldei
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Jan 2007, 14:50
Hallo,
wer kennt die ultimative Soundkarte für digitalisieren, kann auch nur Stereo sein?
Gruß Hifideldei


[Beitrag von Hifideldei am 05. Jan 2007, 14:51 bearbeitet]
who?
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 05. Jan 2007, 15:13

Hifideldei schrieb:

Sicher gibt es unter uns viele, die Analogmedien wie z.B. Schallplatten digitalisieren wollen, um sie im Auto zu hören oder um sie zu schonen.Wie kann man das nun in einer möglichst guten Qualitätät zu verwirklichen? Dazu Tips, Tricks und Hardwarevorschläge wären interessant.
Ich zum Beispiel ärgere mich über die Soundkarten, die meistens nicht einmal über vernünftige Anschlüsse (RCA bzwCinch)verfügen. Mit dem labbrigen Klinkenstecker kann man
sicher keinen guten Kontakt herstellen, geschweige denn gute Kabel anschließen.
Gruß Hifideldei


Ich verbinde den Kopfhörerausgang des Verstärkers mittels Kopfhörerverlängerungskabel mit der Soundkarte des PC.

Die einzelnen Titel werden dann mit dem Nero-Wave Editor aufgenommen.

Außer einer allfälligen Lautstärkeanpassung brauche ich eigentlich nichts nachbearbeiten - meine Platten knistern nicht...

Diese Methode der Digitalisierung von LP's ist zwar recht einfach, aber es lassen sich wirklich gute Ergebnisse damit erzielen.

Gruß
who?
Marsupilami72
Inventar
#9 erstellt: 05. Jan 2007, 15:23
Also ideal wäre ein externer A/D-Wandler, der über Toslink optisch mit dem Digitaleingang einer PC-Soundkarte verbunden wird - so sperrt man die möglichen Störgeräusche (Masseschleife, etc.) einfach aus.

Zweitbeste Möglicheit: externe Soundkarte über USB - die gibt es auch mit Cinch Anschlüssen
synth66
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Jan 2007, 16:46
Hallo,

ich mache das folgendermaßen:

Der Plattenspieler ist an einem Phono-Pre (Trigon Vanguard 2) angeschlossen. Der Phono-Pre hängt an einem Hochpegeleingang meines Vollverstärkers. Der Vollverstärker ist über den Tape-Out-Ausgang mit der Soundkarte in meinem PC verbunden (M-Audio Delta Audiophile 2496)

Die M-Audio ist zwar eine ganz hervorragende Soundkarte, dennoch gibt es einen Wermutstropfen. Denn bei Einsatz dieser Karte kann man den Eingangspegel (zum Aufnehmen) PC-seitig nicht mehr beeinflussen, weshalb dies schon am Anfang des Signalwegs geschehen muss. Ich mach das über den Trigon, der auf der Unterseite ein "Mäuseklavier" hat, über das man den Gain in Stufen einstellen kann. Irgendwann werde ich mir mal eine Lösung beschaffen, bei der das stufenlos geht.

Aufgenommen und nachbearbeitet wird mit Cool Edit. Mit den Ergebnissen bin ich recht zufrieden.

Noch ein Wort zum Knistern. Viele meiner Platten knistern nicht bzw. nur wenig. Trotzdem ist bei allen Platten ein Laufgeräusch zu hören, dass auf den mechanischen Kontakt zwischen Plattennadel und Platte zurückzuführen ist. Wenn man über Kopfhörer hört, fällt dieses bei leisen Passagen (z. B. wenn ein Lied leise anfängt oder am Schluss beim fade-out) unangenehm auf. Da mich dieses Geräusch stört, wird es herausgefiltert.

Viele Grüße.

synth66.
lotharpe
Inventar
#11 erstellt: 05. Jan 2007, 17:16
Hallo,

die Terratec Phase X24FW ist eine gute Lösung zum Digitalisieren von Platten.

http://audiode.terra...&file=article&sid=31

Die beiden Gain Regler an der Vorderseite kann man sehr gut zum Anpassen der Aussteuerung und zum Angleichen bei kanalungleichheit verwenden.
Klanglich ist sie absolut Top, vorausgesetzt ein guter Plattenspieler, Tonabnehmer und Entzerrer dient als Quelle.
Wavelab Lite liegt als Recordingsoftware bei.

Viele Grüße
Lothar


[Beitrag von lotharpe am 05. Jan 2007, 17:17 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#12 erstellt: 05. Jan 2007, 17:52
Hi!
Ich verwende den Sony-Dat ZA5 ES.Dann geht es per Lichtleiter zum PC im Arbeitszimmer.So vermeide ich Brummschleifen und brauche im Wohnzimmer keinen PC.Außerdem finde ich den Klang des AD-Wandlers vom ZA5 sehr gut.Zur Montage nehme ich Wavelab.Zum (seltenen)Nachbearbeiten nehme ich DC5,eine Spezialsoftware für Vinyl.Dann erfolgt das Brennen mit max.16x mit Nero auf Sony-CDR im Plextor.Mit den Plextools pro kann ich die Fehlerrate kontrollieren.Für 96kHz-Brennings kann ich die Terratec Producer USB verwenden.
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 05. Jan 2007, 17:54
Hallo!

Recht gute Ergebnisse habe ich bislang mit Creative Karten erzielt. Wenn du genug Plattenplatz hast kannst du mit 24 Bit und 96 KHz aufzeichnen. (Nicht aus klanglichen Gründen sondern wegen des größeren Headrooms) und später nach der Nachbearbeitung Downsamplen, wichtig ist erst ganz am Schluß zu Normalisieren. Einige Programme bieten Metanormalisieren an, aber das Klappt nicht immer gut. Ich halte es so daß ich als ersten Arbeitsschritt nach der Aufnahme beide Plattenseiten zu einem Track zusammenlinke und alles "en Bloc" bearbeite, Ausser ich Benutze Noise Fingerprints oder baue Sampler, dann Linke ich alle Titel vor dem _Normalisieren. Als allerletzter Schritt vor dem Brennen kommt natürlich das erneute Auseinanderschneiden und Benennen der Tracks. Anschließend Brennen mit der CD-Text Option. Bei richtig verheizten Scherben muß du allerdings schon mal von Hand ran um die dicksten Kratzer rauszunehmen das kann man keiner Automatik überlassen die nimmt sonst entweder zu viel weg oder es ist hinterher immer noch was davon zu hören. Aber wenn du gute Arbeit geleistet hast lässt sich später nicht mehr feststellen das du von Platte kopiert hast, das Ergebniss ist beinahe ebensogut wie eine Orginal-CD, aber dann sitzt du wenns ein entsprechen schlechtes Exemplar von Schallplatte war auch eine gute Woche dran.

MFG Günther
lotharpe
Inventar
#14 erstellt: 05. Jan 2007, 18:31
Hallo Günther,

gibt es ein Programm, mit dem ich eine komplette LP Seite in einem Stück aufnehmen kann?
Dieses Programm muß die Pausen zwischen den Songs erkennen können und für jeden Titel eine eigene Datei erstellen. Bei meiner jetzigen Lösung muß ich jeden Song einzeln aufnehmen.

Viele Grüße
Lothar
who?
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 05. Jan 2007, 19:49

synth66 schrieb:

Noch ein Wort zum Knistern. Viele meiner Platten knistern nicht bzw. nur wenig. Trotzdem ist bei allen Platten ein Laufgeräusch zu hören, dass auf den mechanischen Kontakt zwischen Plattennadel und Platte zurückzuführen ist. Wenn man über Kopfhörer hört, fällt dieses bei leisen Passagen (z. B. wenn ein Lied leise anfängt oder am Schluss beim fade-out) unangenehm auf. Da mich dieses Geräusch stört, wird es herausgefiltert.
Viele Grüße.
synth66.


Das Laufgeräusch hast du dann aber auch wenn du dir die LP mit dem Kopfhörer anhörst - stört es dich dann nicht... ?

Man sollte halt auch bedenken, daß durch jede Art von Herausfilterung (Knacksen, Laufgeräusche, etc.) immer auch Teile der Musik selbst flöten gehen.

Gruß
who?
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 05. Jan 2007, 20:53
Hallo!

@lotharpe

Auf Automatische Trenner würde ich mich nicht verlassen, was hindert dich daran entweder am Ende eines Stückes ein Marker zu setzen oder einfach die ganze Plattenseite am Stück aufzunehmen und dann später in einzelne Tracks aufzuteilen? Ich selbst benutze Wavelab Lite 2.52 von Steinberg, der Editor erlaubt dir am Anfang oder Ende eines Stückes einen Marker zu setzen den du später zuverlässig wiederfindest. Oder hast du Probleme beim Auseinanderschneiden? Das ist eigentlich ganz einfach, aber je nach Soundeditor kann es da unterschiedliche Prozeduren geben, was immer geht ist einen neuen Leeren Track erstellen und das Stück da reinkopieren. Einzige vorrausetzung ist da eigentlich genügend RAM damit es zügig geht und dein Rechner nicht wie Blöde auf den Festplatten rumfuhrwerken muß. Schildere doch deine Swierigkeiten etwas genauer dann finden wir sicher schnell Abhilfe.


MFG Günther
cohibamann
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 06. Jan 2007, 00:48
Hi,

ich benutze als Programm Audacity 1.30. Dieses Programm gibt es kostenlos im Netz. Es ist ein gigantisches tool! Es hat sogar einen RIAA Entzerrer, d.h. du kannst sogar den Plattenspieler direkt an deinen Computer anschließen und nachträglich die RIAA-Entzerrung vornehmen, diese kannst du sogar noch nach deinen Vorstellungen einstellen. Ich nehme immer ganze Plattenseiten auf und schneide später die einzelnen Tracks heraus und speichere sie dann ab. Wenn Platten am Ende knistern blende ich sie halt aus, mit diesem Programm kannst du natürlich die ausblendzeit individuell beeinflussen.

Einziger Wermutstropfen: die erstmalige/einmalige Grundkonfiguration dauert ein wenig, da verdammt viel eingestellt wird, aber danach ist es ein Traum von Programm mit einer bemerkenswerten Geschwindigkeit.

Da es dieses Programm auch in deutscher Sprache gibt ist die einstellerei zum Glück nicht ganz so kompliziert.

Eine Anleitung gibt es auch im Netz.

Gruß Uwe
Hifideldei
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 06. Jan 2007, 05:30
Hallo,

die Terratec Phase X24FW ist eine gute Lösung zum Digitalisieren von Platten.


@lotharpe:
Die Karte macht ja einen recht guten Eindruck, ist aber wohl eher für Musiker gedacht. Hast Du das Gerät? Benutzt Du es an einer hochwertigen Hifi-Anlage? Wie verkabelst Du es? Es hat ja 6,5mm Klinkeneingänge, hast Du die Kabel selbst gelötet?

Gruß Hifidelio
lotharpe
Inventar
#19 erstellt: 06. Jan 2007, 12:00
Hallo Hifidelio,

natürlich habe ich die Phase X24FW.
Ich habe damit schon etliche Platten digitalisiert mit einem
sehr guten Ergebnis.
Lass dich von den Klinken nicht abschrecken, dafür gibt es entsprechende Adapter.

http://www.dienadel....522.1064490774,0.htm

An die Phase habe ich den Technics 1210 MK2 mit Ortofon OM-30 Super, einen Creek OBH-15 Entzerrer und den Creek OBH-22 Passive PreAmp angeschlossen.
So kann ich zwischen anderen Analogen Quellen einfach umschalten.

Viele Grüße
Lothar
Jazzy
Inventar
#20 erstellt: 07. Jan 2007, 19:56
Hi!
Ich habe die
http://audiode.terra...s&file=article&sid=6

Ist auch recht gut.Sie hat Chinchanschlüsse.
harkpabst_meliantrop
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 07. Jan 2007, 20:55

synth66 schrieb:
Hallo,
Die M-Audio ist zwar eine ganz hervorragende Soundkarte, dennoch gibt es einen Wermutstropfen. Denn bei Einsatz dieser Karte kann man den Eingangspegel (zum Aufnehmen) PC-seitig nicht mehr beeinflussen, weshalb dies schon am Anfang des Signalwegs geschehen muss.


Nanu, wieso dass denn? Die Karte hat doch einen eigenen Software-Mixer?

Die Frage ist ganz ernst gemeint, ich habe die zweikanalige M-Audio nämlich kürzlich gebraucht gekauft und installiert, aber noch nicht wirklich benutzt. Aber ich habe nach der Installation der Software ein Symbol in der Systemablage neben der Uhr, über das ich alle möglichen Pegel regeln kann.
BarFly
Stammgast
#22 erstellt: 08. Jan 2007, 01:11
Hallo,


harkpabst_meliantrop schrieb:

synth66 schrieb:
Hallo,
Die M-Audio ist zwar eine ganz hervorragende Soundkarte, dennoch gibt es einen Wermutstropfen. Denn bei Einsatz dieser Karte kann man den Eingangspegel (zum Aufnehmen) PC-seitig nicht mehr beeinflussen, weshalb dies schon am Anfang des Signalwegs geschehen muss.

Nanu, wieso dass denn? Die Karte hat doch einen eigenen Software-Mixer?
Die Frage ist ganz ernst gemeint, ich habe die zweikanalige M-Audio nämlich kürzlich gebraucht gekauft und installiert, aber noch nicht wirklich benutzt. Aber ich habe nach der Installation der Software ein Symbol in der Systemablage neben der Uhr, über das ich alle möglichen Pegel regeln kann.


Hier hab ich versucht das jemandem zu verklickern, wie das mit der M-Audio 2496 funktioniert. Er hat es wohl nicht glauben wollen

Bei mir hängt ein kleines Mischpult 'Phonic MU502' zwischen meinem 'NAD PP2' bzw. dem Receiver (bei Kassettenaufnamen) und der M-Audio 2496. Aufnehmen tu ich mit einer steinalten Version von Wavelab Lite (1.42) wg dem Peaklevelhold beim Austeuern - da sieht man gleich ob man beim Aufnehmen übersteuert hat. Bearbeiten mit Goldwave, Trennen und Brennen mit Feurio. Das Ganze mit 88,2khz/24bit. Abhören auch mit Kopfhörer.

Normalisieren tu ich allerdings gleich!
Was ist jetzt richtig? Gleich oder zuletzt?

Und wie @synth66 filtere ich auch per 'Noiseprint' das Grundrauschen raus. Ansonsten bin ich vorsichtig mit Automatiken. Bei Kratzern zoome ich rein und schneid sie raus. Ist meist nur 2-3/100stel Sekunden. Das merkste nicht beim hören. Und mit Feurio Marker setzen und Titel benennen
ist auch ganz schnell erledigt.

Edit: nach dem Bearbeiten, bevor ich es in Feurio lade kommt noch der 'Voxengo r8brain' zum runtersamplen auf 44,1khz/16Bit zum Einsatz.


[Beitrag von BarFly am 08. Jan 2007, 01:14 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 08. Jan 2007, 01:41
Hallo!

@BarFly

Da dein Rechner die Lauteste Stelle beim Normalisieren auf 0 dB setzt wird beim Nachträglichen Bearbeiten Pegel verschenkt. Zudem besteht die Gefahr daß du beim Bearbeiten (wenn du bei etwas müden Aufnahmen den Baß oder die Höhen etwas anhebst um das Ganze ein wenig aufzupeppen) übersteuerst. Deswegen ist das Normalisieren als letzter Schritt vor dem Aueinanderscheiden günstiger. Ein extra Downsamplen vor dem Brennen kannst du dir bei den meisten Brennprogrammen eigentlich sparen da dieses in der Regel ohnehin Automatisch erledigt wird und sowieso überall die gleichen Algorythmen zum Einsatz kommen.

MFG Günther
BarFly
Stammgast
#24 erstellt: 08. Jan 2007, 09:21
Hallo,


Hörbert schrieb:
Hallo!
@BarFly
Da dein Rechner die Lauteste Stelle beim Normalisieren auf 0 dB setzt wird beim Nachträglichen Bearbeiten Pegel verschenkt. Zudem besteht die Gefahr daß du beim Bearbeiten (wenn du bei etwas müden Aufnahmen den Baß oder die Höhen etwas anhebst um das Ganze ein wenig aufzupeppen) übersteuerst. Deswegen ist das Normalisieren als letzter Schritt vor dem Aueinanderscheiden günstiger. Ein extra Downsamplen vor dem Brennen kannst du dir bei den meisten Brennprogrammen eigentlich sparen da dieses in der Regel ohnehin Automatisch erledigt wird und sowieso überall die gleichen Algorythmen zum Einsatz kommen.

MFG Günther


Hört sich vernünftig an Muss ich bei der nächsten LP mal ausprobieren. Ich hab übrigens noch nie irgendwelche Frequenzen angehoben.
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass wenn ich erst nach der Bearbeitung Normalisiere, der noch vorhandene, leise Rausch/Störanteil wieder angehoben wird.
Davon mal abgesehen das es sich hierbei wohl um recht geringe Unterschiede dreht, behalte ich z.B. lieber einen, meist eh nicht störenden, Restfehler vom Vinyl, als das ich der Aufnahme mit Noisefiltern, Declickern oder Sonstigem, die Dynamik nehme.
Erst gestern hab ich mal wieder die 1. von mir zusammengestellte CD angehört. Die hat jetzt auch schon über 8 Jahre auf dem Buckel und wurde damals mit einer Soundblaster AWE32 aufgenommen. Man kann es immer noch gut anhören.
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 08. Jan 2007, 15:13
Hallo!

Bei acht Jahre alten CDRs hast du echt Glück wenn die noch Lesbar sind. Fast alle Aufnahmen älter als sechs Jahre sind bei mir inzwischen im Eimer. Filter setze ich ein wenn ich sie brauche, Decrackler, Declicker und Noisefilter finde ich recht nützlich, ebenso die Möglichkeit Höhen, Mitten und Bässe jeweils bei Bedarf anzuheben. Ab und an nehme ich für den einen oder anderen meiner Freunde und Bekannten eine Scheibe auf die ich dann soweit möglich auf ihre Stereroanlagen zuschneide. Auf Aufnahmen fürs Auto werden soweit möglich den Umständen angepasst. (da kommt dann schon mal der Dynamikkompressor zum Einsatz damit der/die Fahrer/in nicht die ganze Zeit am Lautstärkeregler rumkurbel muß) Für mich selbst passe ich die Aufnahmen ebenfalls für die Verhältnisse auf dem Diskman mit Ohrhörer zurecht. 1 zu 1 Aufnahmen brauche ich eigentlich so gut wie nie, wozu auch, da höre ich dann lieber gleich die Vinylscheibe.

MFG Günther
harkpabst_meliantrop
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 08. Jan 2007, 19:24

BarFly schrieb:

Hier hab ich versucht das jemandem zu verklickern, wie das mit der M-Audio 2496 funktioniert. Er hat es wohl nicht glauben wollen

Umpf, sollte ich da Glück gehabt haben, dass ich mir gerade einen auftrennbaren Vollverstärker zugelegt habe?
Jazzy
Inventar
#27 erstellt: 08. Jan 2007, 20:16
Hi!
DC5,welches ich benutze zum restaurieren,besitzt einen recht guten Fingerprint-Denoiser.Muss man natürlich exakt einstellen und musikdienlich verwenden.Für üble Knackser zoome ich rein in die Wellenformanzeige und kann dann interpolieren.Rausschneiden finde ich nicht so gut.Das interpolieren hört man fast nie.Den Para-EQ und den 4Band-Kompressor kann man für missratene Aufnahmen zum aufpeppen verwenden.Wenn z.B. der Bass zu dünn oder zu fett ist,die Höhen zischeln oder ähnliches.Den Tubevitalizer kann man auch zum Sounding verwenden,habe ich allerdings noch nicht getan.
sparkman
Inventar
#28 erstellt: 08. Jan 2007, 20:29

Hörbert schrieb:
Hallo!

@Hifideldei

Zumindestens von Creative gibt es einen Einschub mit RCA-Buchsen für diverse Soundkarten, mit Hilfe der Dokumentation deiner Soundkarte und einem Slotblech, ein Stückchen Kabel und dem entsprechenden Stecker lässt sich das wenn man nicht grade zwei linke Hände hat auch problemlos selbst nachrüsten. Programme zum Nachbearbeiten und Soundeditoren gibt es massig auf dem Netz als Open-Source. Ich denke eigentlich daß ausser dem Zeitaufwand und der begrenzten Haltbarkeit der CDRs für niemander ein Problem bestehen dürfte einen Teil seiner Plattensammlung zu Brennen. Ich selbst beschäftige mich seit ca. 95 damit und habe eigentlich von Anfang an gute Ergebnisse mit Clean von Steinberg erzielt. Allerdings sollte man gerade bei der Nachbearbeitung eher etwas zurückhaltent agieren, je weniger man tun muß um so besser ist oftmals das Ergebniss.

MFG Günther


gibts das fertig irgendwo? würde mich mal interessieren das ganze!!! wenn möglich bitte mit link.

danke
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 09. Jan 2007, 01:34
Hallo!

@sparkman

Wenn du ein Slotblech mit Cinchbuchsen meinst das bekommst du sicher auf Fertig verschraubt ung gelötet, allerdings ist es kein Hexenwerk sowas in zehm Minuten selbst anzufertigen, Bohrer, Schraubstock, Senker, und Lötkolben vorausgesetzt. Pfostenfeldstecker gibts bei Conrad, Cinchbuchsen auch und ein Stück Kabel hat wahrscheinlich auch jeder in Haus. Genau so einfach ist ein Fronteinschub mit zwei Cinchbuchsen zu bestücken, b.z.w. mit vier davon, das größte Problem ist eigentlich die Dokumetation der Soundkarte zu erhalten.


MFG Günther
BarFly
Stammgast
#30 erstellt: 09. Jan 2007, 09:00
Hallo,


harkpabst_meliantrop schrieb:

BarFly schrieb:

Hier hab ich versucht das jemandem zu verklickern, wie das mit der M-Audio 2496 funktioniert. Er hat es wohl nicht glauben wollen

Umpf, sollte ich da Glück gehabt haben, dass ich mir gerade einen auftrennbaren Vollverstärker zugelegt habe? 8)

Sowas soll helfn, ja.
Puuuuuh, Dein Post zeigt mir das es nicht nur an meinen Erklärungsversuchen lag

Hörbert wrote:

Decrackler, Declicker und Noisefilter finde ich recht nützlich,

klaro, verwende ich auch, aber wie gesagt nur sehr konservativ. Und was wir hier alle gerne vergessen zu erwähnen - Plattenreinigen erspart so manches
Ich bin aber auch immer wieder angenehm überrascht, wie gut ich doch, insgesamt gesehen, auf meine Platten aufgepasst hatte

1 zu 1 Aufnahmen brauche ich eigentlich so gut wie nie, wozu auch, da höre ich dann lieber gleich die Vinylscheibe.

Da ich meine Scheiben nicht mehr aus dem Haus gebe/nehme gibt es da schon verwendung für.
Auf der anderen Seite habe ich mal angefangen zu digitalisieren um die Platten zu archivieren.

Bei acht Jahre alten CDRs hast du echt Glück wenn die noch Lesbar sind. Fast alle Aufnahmen älter als sechs Jahre sind bei mir inzwischen im Eimer.

Ich hab sie mir auch wieder auf die Festplatte gerippt. Da sind sie sicherer.
Mittlerweile sieht es ja aber eher danach aus, dass die Platten an sich das stabilere Medium sind.

Jazzy schrieb:

DC5,welches ich benutze zum restaurieren,besitzt einen recht guten Fingerprint-Denoiser.
Für üble Knackser zoome ich rein in die Wellenformanzeige und kann dann interpolieren.

DC5 ist Apple?
Egal, mittlerweile gibt es schon etliche brauchbare Lösungen um den Nebengeräuschen an den Kragen zu gehen.
Die ausgeschnittenen Knackser hab ich auch noch nie vermisst.
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 09. Jan 2007, 10:26
Hallo!

@BarFly

Den Plan meine Plattensammlung zu Digitalisieren hatte ich auch mal. Nachdem ich das ganze mal durchgerechnet habe, bin ich sehr schnell davon wieder abgekommen. Bei ca. 1500-1700 Schallplatten mit jeweils etwa 45 Minuten komme ich auf eine reine Aufnahmezeit von über 1100 Stunden selbst wenn ich acht Stunden am Tag aufnehmen würde hätte ich etwa fünf Monate zu nichts anderes Zeit. Realistisch betrachtet und auf Tatsächliche Freizeit ungesetzt wäre ich mehere Jahre damit beschäftigt ganz zu schweigen von der Zeit die das Bearbeiten in Anspuch nehmen würde. Da eine Minute Musik unkomprimiert etwa 9 Mega Platz auf der HD beansprucht braüchte ich um alles zu Arcivieren auf ca. 600 Giga. Also habe ich diese Planung schon vor Jahren ad Acta gelegt. Mittlerweile nutze ich den Rechner diesbezüglich so wie früher Tape, DAT oder Tonband zur Samplererstellung oder auch um mal schnell für Bekannte /Freunde die eine oder andere Schallplatte aus meiner Sammlung mit Stücken die nie auf CD veröffentlicht wurde zu kopieren.

@Jazzy

Noise FP ist eine feine Sache, Wave Lab 2.52 hat sie auch und ich benutze sie vor allem bei der Samplererstellung um die ansonsten ständig wechelnden Hintergrundgeräuschpegel zu egalisieren, das ist besonders beim Hören mit Hopfhören sonst arg nervig. Bei Knaksern entscheide ich "vor Ort" wie ich im einzeln vorgehe, in der Regel fällt das Rausschneiden nicht auf an kritischen Stellen wird eher Extrapoliert

MFG Günther
BarFly
Stammgast
#32 erstellt: 09. Jan 2007, 11:32
Hallo,


Hörbert schrieb:
Hallo!
@BarFly
Den Plan meine Plattensammlung zu Digitalisieren hatte ich auch mal. Nachdem ich das ganze mal durchgerechnet habe, bin ich sehr schnell davon wieder abgekommen. Bei ca. 1500-1700 Schallplatten mit jeweils etwa 45 Minuten komme ich auf eine reine Aufnahmezeit von über 1100 Stunden selbst wenn ich acht Stunden am Tag aufnehmen würde hätte ich etwa fünf Monate zu nichts anderes Zeit.
MFG Günther



was ich als CD bekomme kaufe ich und die Platten die es nicht als CD gibt, das sind immer noch einige, die werden halt digitalisiert
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 09. Jan 2007, 17:18
Hallo!

@BarFly

Klar, neuere Sachen lege ich mir auch nur noch als CD zu, leider gibt es aber einen Großteil meiner Plattensammlung entweder überhaupt nicht auf anderen Medien oder aber teilweise so schlecht umgesetzt das ich die LP bei weitem vorziehe. Da meine Sammlung zu ca.80% aus klassischer Musik besteht ist für mich nicht nur das jeweilige Stüch sondern auch die Interpretation wichtig, selbst wenn ich das Stück auf CD also bekomme ist noch lange nicht gesagt daß die Interpretation gleichwertig ist. Natürlich wäre eine Musikdatenbank mit bequemen Zugriff auf alle Stücke eine sehr angenehme Sache für mich, allerdings nicht mit dem Zeitaufwand den die Sache mir abverlangen würde.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#34 erstellt: 09. Jan 2007, 20:44
Hi!
DC5,DiamondCut5,ist für Windows.Weiß nicht,obs das auch für OS X gibt.Ich nehme LPs eigentlich nur auf,wenn sie neu oder geliehen sind.Nachbearbeitung auch sehr sparsam,da man viel kaputtmachen kann.Entscheidender ist der Plattendreher plus TA und die RIAA.Außerdem der AD-Wandler.Dann noch (nur bei Bedarf!)vorsichtig nachbearbeiten,fertig.
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