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Technics SL 1210 MK2 + Goldring 1006=sinnvoll?

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fieldhippie
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Feb 2007, 16:59
Moin!
habe mir kürzlich einen sl 1210 mk2 mit dj-system bei ebay ersteigert und möchte jetzt gerne ein qualitativ besseres (für den schmalen geldbeutel) system kaufen. ein freund hat sich das goldring 1006 für seinen thorens gekauft und ist sehr zufrieden (bei hörtest gefiel es mir auch sehr gut + die möglichkeit des "upgradens" durch die nadelwahl). habe leider keine wirkliche ahnung von technik etc..

?: macht es sinn den technics mit dem goldring-system auszurüsten

möchte mich schon mal im voraus für anmerkungen bedanken. allen eine gute lp auf`m teller und ein schönes wochenende wünschen.
tobias
Capitol
Stammgast
#2 erstellt: 02. Feb 2007, 17:36
Hallo Tobias! Das Goldring passt zum Technics. Was auch noch sehr gut ist wäre für Rock und Pop Musik das Ortofon Vinylmaster Red für 115 Euro. Da kannst du auch durch Nadelwechsel den Klang verbessern.(Silvernadel) Gruss Uwe
fieldhippie
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Feb 2007, 19:31
moin uwe!
vielen dank für den tip-werde ich mich mal drüber informieren.
muß zugeben, daß mein beitrag ein bißchen schwammig formuliert ist (mein erster forumsbeitrag überhaupt). mir gings vor allem um die technischen details: wie zb.: wie verhält bzw. verträgt sich das system mit dem gewicht des tonarms?
zum stil meiner hörgewohnheiten (j. cash, beach boys, 60er psych, sea & cake, low und sowas) würde dein tip ja passen. habe mich bisher eher für die soft- (lp`s) und weniger für die hardware interessiert. es mangelt mir wohl am technischen einfühlungsvermögen-nicht besonders clever, wenn man gerne platten gehört.
würde mich über weitere tips freuen...
tobias
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 02. Feb 2007, 19:56
Hallo!

Das Goldring ist für den Technicsarm eigentlich Suboptimal da es eine etwas zu hohe Nadelnachgiebigkeit hat. Das resultiert für meinen Geschmack in viel zu weichen, mir etwas zu dicken Bässen. Optimaler finde ich z.B. das Denon DL-160 oder das Benz-Micro MC 20 E2, wobei ich bei Rock- und Popmusik klar das Benz vorziehen würde. Beide Systeme sind High-Output MCs und laufen problemlos am MM-Eingang. Die Systeme sind etwa zum gleichen Preis wie ein Goldring zu haben.

MFG Günther
Ludger
Inventar
#5 erstellt: 02. Feb 2007, 20:10
Hallo Günther,
ich weiß nicht wo du einkaufst- in der Bucht bekommt man das 1006 für 107€, das Denon für ca.110€ und das Benz für 160€.
Davon abgesehen - wie schwer ist denn der Techics-Arm?
Gruß
Ludger
fieldhippie
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 02. Feb 2007, 20:26
jo-moin!
der tonarm laut bedienungsanleitung wiegt 12g (effektive masse ohne tonabnehmer(?)).ich hoffe, daß sind die richtigen daten.
160 euro sind schon sehr viel für mich und die ersatznadeln sind ja dann bestimmt auch nicht ohne (?).
ansonsten weiterhin danke für die anregungen...
tobias
fieldhippie
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Feb 2007, 20:39
ach ja und das tonarmkopfgewicht beträgt 7,5g. zusammen also 19,5g
tobias
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 02. Feb 2007, 20:40
Hallo!

Der Tonarm des Technics SL-12xx MK II hat ohne Headshell eine eff. Masse von 12 Gramm, die Technicsheadshell wiegt 7 Gramm das ergibt in der Grundkonfiguration dann 19 Gramm. Mit einer leichteren, b.z.w. schwereren Hesadshell variiert das Ergebniss logischerweise, die leichsteste mir bekannte Carbonfaserheadshell hat incl. Tonarmkabel 5 Gramm, in dem Fall wären wir bei 17 Gramm. Mit dem Goldring kommt man mit der Standardheadshell auf eine Rersonanzfrequenz von ca. 7-8 Hz. Daß das Goldring und das Denon inzwischen um einiges günstiger sind als das Benz ist sehr betrüblich. Allerdings kannst du das Benz auch günstiger kriegen, z.B. hier: http://www.shop.pro-...277896a80b00523.html

MFG Günther
fieldhippie
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Feb 2007, 20:54
@ günther:149 euro hmm. kommt in die engere wahl und es gibt ja auch noch ein geschenk
danke für deine bemühungen
tobias
directdrive
Inventar
#10 erstellt: 02. Feb 2007, 22:26
Hallo Tobias und hallo Günther,

die Angaben zur effektiven Masse des Tonarms beziehen sich auf den Arm mit Headshell, der Technics-Arm ist mittelschwer. Klar hat auch das Gewicht der Headshell einen Einfluß auf die effektive Masse, genauso aber das Gewicht des Abtasters und vor allem auch die durchs Gewicht der Headshell-System Kombination und die erforderliche Auflagekraft bedingte Stellung des Gegengewichts.

Wenn das Gegengewicht also weit von der Achse entfernt seinen Platz findet, weil Headshell und Abtaster von hohem Gewicht sind,erhöht sich die effektive Masse erheblich - dieser Umstand macht es überhaupt erst möglich, mit dem Technics sowohl MCs niedriger Compliance wie auch MMs hoher Compliance zu betreiben.

Das Goldring passt also, womöglich besser als das Benz. Bevorzugen würde ich persönlich wohl das Denon, wobei das im recht zahmen Technics vielleicht etwas zu saft- und kraftlos spielt. DL-110 ist etwas spritziger, wäre mein Tipp.

Gruß, Brent
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 02. Feb 2007, 23:55
Hallo!

@directdrive

Das Goldring spielt im SL-12xx tatsächlich für meine Ohren etwas aufgedickt, aber das ist selbstverständlich reine Geschmackssache. Das MC 20 E2 habe ich im 12xx ebenfalls schon gehört, für meine ohren passt es da ganz gut rein Mit den 110er Denon habe ich bislang noch keine eigene Erfahrung in einem Technics gemacht, allerdings mit dem 160ger, das klingt bei Kammermusik und Klassik im 12xxer schon recht erwachsen allerdings bei Jazz oder Rock ist es auch mir zu zahm.

MFG Günther
fieldhippie
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 03. Feb 2007, 12:31
moin moin!
weiterhin danke für die beteiligung. für mich stellt sich natürlich die frage wie ich die unterschiede der einzelnen systeme festmachen soll. man wird ja kaum probehören können-da kommt euch natürlich eure jahrelange hör- und hifierfahrung zu gute. in meinen dunstkreis gibt es leider nur einen mit "höheren" hifiansprüchen (der mit dem goldring-system). der rest hört meistens punk auf leicht schrottigen anlagen oder ist völlig auf cd oder mp3 (was für mich gar nicht geht) umgestiegen.
denon kommt auf jeden fall auch auf meine liste. das neue system sollte auf jeden fall kraftvoll aber auch differenziert klingen...
gruß
tobias
51Days
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 03. Feb 2007, 13:36
Moin,

da ich als (ehemaliger) Semi-Profi-DJ immer noch zwei Technics Sl-1200Mk2 hier "rumstehen" habe und der Klang über mein Ortofon-DJ-System schon recht ordentlich geklungen hat, habe ich nun auch vor, für den "audiophileren" Teil meiner Plattensammlung den Technics mit einem HiFi-Tonabnehmer zu bestücken.

Da ich 2 Headshells habe, könnte man jede natürlich problemlos austauschen und jeweils mit einem anderen Tonabnehmer bestücken und vorher genau einmessen. Das würde schöne Klangvergleiche ermöglichen.

Wie dem auch sei, letzten Endes suche ich auch nach einem "günstigen", aber guten Tonabnehmer und habe bei Ebay usw. bereits Ausschau nach AT 95E, Linn K5 (welcher ja baugleich sein soll mit dem AT-95), Goldring und Konsorten gehalten.

Von daher finde ich diesen Thread sehr interessant.

Das Benz ist natürlich super, aber für mich preislich auch etwas zu hoch angesiedelt. Das Denon DL-110 besaß ich damals übrigens auch (allerdings an einem Dual-Dreher), und deshalb wollte ich hier noch was hinzufügen zum DL-110:

Da das DL-110 ein High-Output-MC ist, ließ es sich zwar problemlos am MM-Eingang meines NAD 3020i-Vollverstärker betreiben, ich kann mich aber erinnern, dass erst ab Lautstärkestellung knapp über 13 Uhr das System etwas mehr als nur Zimmerlautstärke ablieferte.

Vom Klangbild her ist mir das System als knackig und rund in den Tiefen, räumlich und rund in den Mitten, niemals wirklich nervig und klar in den Höhen in Erinnerung geblieben. Für damals rund 170,- DM!!! war das System auf jeden Fall gut und ist super für Rock-, Pop- und Jazz-Hörer geeignet.

Ich könnte mir vorstellen, dass das DL-110 auch am Technics, der ja einen etwas schwereren Tonarm besitzt als mein ex-Dual, sehr gut werkeln würde. Aber Directdrive u.a. haben dazu ja schon weiter oben klare Empfehlungen ausgesprochen.

So, das war mein Senf dazu...werde interessiert die Diskussionen weiterverfolgen.

Viele Grüße
Rainer aka 51Days
fieldhippie
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 03. Feb 2007, 13:56
hallo rainer!
oh, jemand mit ähnlicher "problematik". linn k5-mal wieder ein neuer name. scheint ja laut ebay nicht so teuer zu sein. vielen dank auch zu deinen persönlichen erfahrungen zum denon-system...
gruß
tobias
51Days
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 03. Feb 2007, 14:08
Hallo,

ich habe mir jetzt einfach spontan das Audio Technica AT-95E bei Ebay für nicht einmal 20 euro neu vom händler mit Garantie spontan-gekauft. Fangen wir klein an - und da ich knapp bei Kasse bin, ist dieses Angebot natürlich nicht zu schlagen. Also nicht lange gezögert.

Es soll übrigens baugleich mit dem Linn K5 sein, welches preislich höher angesiedelt ist, also warum aufs Linn warten, wo doch die letzte Auktion schon mit über 40 Euro ausgegangen ist.

Ich werde meinen ersten Hörbericht mit dem AT-95E dann hoffentlich bald hier nachliefern können.

Bei dem Preis kann man wohl nix falsch machen...ich fürchte nur fast, dass das AT-95 auch nicht viel besser klingen wird als meine Ortofon DJ-Tonabnehmer.

Viele Grüße
Rainer
fieldhippie
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 03. Feb 2007, 14:30
hallo rainer!
mensch, die entscheidung ging ja fix über die bühne. gratulation
bei mir geht`s in eine andere richtung. schaue gerade nach mc-vorverstärkern (zb. creek obh 9). obwohl, wenn das leidige thema geld nicht wäre (träum). es ist immer das gleiche: ein fass wird aufgemacht und schon findet man sich in einer verdammten brauerei wieder...
ich sollte mich wieder auf die systemsuche konzentrieren. bin auf deine neuen höreindrücke gespannt.
gruß
tobias
directdrive
Inventar
#17 erstellt: 03. Feb 2007, 15:09
Ahoi Tobias,

ich nochmal... Ich weiß nicht ob sich das lohnt, jetzt mit MC-Vorstufe und Low-output-MC anzufangen. Klar kann man so noch mehr 'rauskitzeln und der Technics ist da sicher nicht der limitierende Faktor, aber wolltest du nicht eigentlich nur um die 100,- €s springen lassen?

Bei einem Durchschnittspreis von 12,- € für 'ne LP, würde ich mir überlegen, eher ein paar Platten zu kaufen

Ich höre selbst neben PunkRock, Club und Dub auch sehr viel 60's Zeug, Protopunk & Beat etc. und die DL-110/160 Familie empfinde ich hierfür als durchaus geeignet. Allerdings muß ich Rainers Hinweis bezüglich des niedrigen Ausgangspegels leider bestätigen, je nach Verstärker kann das durchaus zu Problemen führen. An einem ollen Accuphase führte das dazu, daß ich nicht einmal genügend Pegel hatte, um ein Tapedeck auszusteuern....

Ansonsten höre ich 60er Kram durchaus auch mit 60er Jahre Equipment - das geht auch und kann richtig Spaß machen.

Das AT-95E ist tonal in Ordnung, fehlt bestenfalls 'was ganz unten 'rum, bleibt aber unsauberer und unpräziser als ein DL-110 oder auch ein AT-120E. Das liegt in erster Linie an der einfachen Machart von Nadelträger und Diamant - ein Clearaudio MM oder ein Linn K-5 hat den gleichen Generator, spielt aber ungleich besser. Und ganz nebenei: ein Ortofon Broacast E ist kein schlechtes System, kein Vergleich zu den einfachen OM Pros.

Grüße von

Brent
51Days
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 03. Feb 2007, 16:09
Hallo,

@Tobias: jawoll, bei dem Preis (19,30 inkl. Versand - ich frage mich manchmal, ob einige Ebay-Händler nicht den Markt mit ihren Preisen kaputtmachen, aber meinem Geldbeutel kommt's natürlich entgegen )hab ich nicht lange gezögert. Wie du schon sagtest - sonst "Brauerei.."

@Brent: Ja, der niedrige Pegel ist beim DL-110 beim Aufzeichnen aufs Tape und "leise aufgenommenen" Quellen zwar selten, aber halt gelegentlich ein Prob gewesen.
Oh Mann, dann bin ich ja auf den Direktvergleich meiner Stamm-DJ-Systeme Ortofon Nightclub E mit dem AT-95E gespannt.

Na ja, ich werd euch auf dem Laufenden halten. Da fällt mir ein, dass mein altes DL-110 noch irgendwo "rumfliegen" müsste....hmmm...

Viele Grüße
Rainer


[Beitrag von 51Days am 03. Feb 2007, 16:11 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#19 erstellt: 03. Feb 2007, 23:34

directdrive schrieb:
Ahoi Tobias,
(...) ein Linn K-5 hat den gleichen Generator, spielt aber ungleich besser.

Grüße von

Brent


Möchte ich bestätigen. Hatte gegenüber dem AT-95 den Eindruck, dass das K5 sauberer, etwas besser aufgelöst und mit klareren Klangfarben spielt.
Jazzy
Inventar
#20 erstellt: 04. Feb 2007, 13:05
Hi!
Laut Messungen aus den 80er Jahren hat der Technics-Arm 19,5g eff. Masse.Die Anleitung enthält ein paar Ungenauigkeiten.Drum kann man ja auch das Denon DL 103 so gut betreiben.Ich tue dies z.b. mit Erfolg und Genuss.Nur eine bessere Phonostage bräuchte ich noch,vielleicht die Lehmann Statement.
fieldhippie
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 04. Feb 2007, 15:39
moin!
@directdrive:hast natürlich recht. da mein verstärker (nad 3100) nicht für mc systeme auf den ersten blick gerade perfekt erschien (und mittlerweile auch einige jahre auf`m buckel hat), hab ich halt mal bei den vorverstärkern geschaut. außerdem wollte ich keinem punkhörer zu nahe treten. das ist nur die situation in meinem freundeskreis.
bisherige vorschläge:
ortofon vinylmaster red 115
goldring 1006
benz micro mc 20 e2 (evtl doch zu teuer)
denon dl 110/103
linn k5
würde mich auch über weitere mm-systemvorschläge freuen.
gruß
tobias
directdrive
Inventar
#22 erstellt: 04. Feb 2007, 16:40
Tach Sven,

Jazzy schrieb:
Hi!
Laut Messungen aus den 80er Jahren hat der Technics-Arm 19,5g eff. Masse.Die Anleitung enthält ein paar Ungenauigkeiten.Drum kann man ja auch das Denon DL 103 so gut betreiben.


Da täuscht Du Dich leider, ich habe das selbst noch vor geraumer Zeit ähnlich mißverstanden. Die Anleitung ist in diesem Punkt lediglich im Vergleich zu älteren Technics-Anleitungen etwas unpräziser, früher wurden Gewicht und Auflagekraft des Tonabnehmers, mit dem der Wert ermittelt wurde, ebenfalls genannt.

Brent
fieldhippie
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 05. Feb 2007, 18:36
moin!
wie verhält es sich eigentlich mit dem shure m97xe?
preislich noch so im rahmen. hat jemand schon erfahrungen damit sammeln können?
gruß
tobias
Jazzy
Inventar
#24 erstellt: 05. Feb 2007, 20:59
@fieldhippie: das DL103 ist kein MM.Ich denke,für Rock/Pop wird das VM Red am Besten sein.
2wheel
Stammgast
#25 erstellt: 05. Feb 2007, 23:16

fieldhippie schrieb:
moin!
wie verhält es sich eigentlich mit dem shure m97xe?
preislich noch so im rahmen. hat jemand schon erfahrungen damit sammeln können?
gruß
tobias


Ja, aber für Rock, Indie und Punk zu weich und zu wenig spritzig abgestimmt. Akustik-Blues, Folk bis Softrock kommen ganz gut damit.
fieldhippie
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 06. Feb 2007, 23:03
moin!
@jazzy: ich glaube beim vm red sind mir die ersatznadeln zu teuer
@2wheel: zu welchem system würdest du mir raten?
gruß
tobias
Albus
Inventar
#27 erstellt: 07. Feb 2007, 12:28
Tag,

na denn doch noch: für lebhaften Rock/Pop eben das Shure M35X, liegt so bei max. € 40; für "Ich bin ein Bass-Freak" dann noch das M44G, auch Shure, liegt bei € 50.

MfG
Albus
Jazzy
Inventar
#28 erstellt: 08. Feb 2007, 12:12
Hi!
Immer diese Geizer!Wenn man schon einen 1210er hat,sollte man ihm(und seinen Ohren natürlich)schon ein gutes System gönnen.
fieldhippie
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 08. Feb 2007, 21:12
moin!
@jazzy: hast schon recht mit dem "geiz ist geil" gefühl kommt man nicht weit. verabschiede mich auch so langsam von den billigstlösungen und das vm red liegt (was ich mir so angelesen habe) eher vorn.

wie sieht`s eigentlich mit grado prestige red/blue aus für rock/pop am technics?

gruß
tobias
Jazzy
Inventar
#30 erstellt: 08. Feb 2007, 21:16
Hi!
Ist eher ein sanftes,"analoges" System.Klassik,würde ich sagen.Evtl. auch zu hohe Compliance,weiß ich aber nicht so genau.
Ludger
Inventar
#31 erstellt: 08. Feb 2007, 22:15
Hallo Tobias,
das Grado hat eine Compliance von 20, geht also im Technics-Arm.
Und sanft, analog und was man sonst immer so hört, das kann ich nicht bestätigen, ich würde es als sehr musikalisch und auch sehr dynamisch bezeichen.
Wenn man allerdings einen hellen, sehr durchsichtigen Klang bevorzugt, wären sicherlich Audio Technica-System wie z.B. das 440er die bessere Wahl.
Letztendlich Geschmackssache, ich persönlich mag die Grados sehr. Auf meinem Thorens mit einem 17,5 Gramm schweren Arm lief das Grado Silver ohne Probleme.
Gruß
Ludger
2wheel
Stammgast
#32 erstellt: 09. Feb 2007, 02:15
Möchte mich bzgl. Grado Ludger anschliessen. Kenne zwar nur die beiden kleinsten der Prestige Serie, das Black und das Green - werde mich für meine Zweitanlage aber wegen des guten Eindrucks der beiden Kleinen bei Grado (oberhalb des "Green") noch umsehen. Bei flotter Indiemusik wie Cake , Wire usw. fand ich sie in Sachen Dynamik und Tempo weniger gebremst als das Shure M 97, letztenendes gefiel mir auch die musikalische Abstimmung "irgendwie" besser. Warm, mit eindringlicher Atmosphäre bei akustischen Sachen (nicht nur, aber auch: Cash, Johnny Cash!), aber, wie ich finde, erstaunlich flott bei höherem Tempo ( zB.:Wire-12XU). Oder eben heller und analytischer: Audio Technica. Hier kenne ich das 440er nicht, kann mich aber denjenigen anschliessen, die gerne das 120er empfehlen: Sauber, klar, gute Raumabbildung und absolut allroundtauglich, sein Geld sicher allemal wert. Von Goldring kenne und besitze ich "nur" das 1042. Die Grundabstimmung liegt etwa zwischen dem dunkleren, warmen Grado-Grundsound und dem eher hellen, typischen AT-Sound, dabei aber eher näher an Audio Technica: Tendenziell eher hell, nicht ganz so warm wie Grado, aber auch nicht so analytisch wie AT, knackig, spritzig im Vorwärtsgang. Hatte leider noch keine Gelegenheit, das VM Red zu hören, aber auch im Bekanntenkreis habe ich schon gehört, dass es ein "Preis-Leistungshammer" sei. Im Forum wurde auch schon berichtet, dass es am SL 1200 richtig gut läuft. Ich persönlich würde z.Zt. wohl eher ein kräftig klingendes System am Technics bevorzugen, damit es nicht zu "zahm" wird, wie Brent das ausgedrückt hat. Aber natürlich bietet sich der Technics 1200 durch seine Spielweise ja auch geradezu an, ihn mal in analytischer Hinsicht "auszureizen".
Du hast also die Wahl. Ich denke, der erste Schritt in die richtige Richtung war die Entscheidung, ruhig mal ca. 100 € auszugeben, langfristig wirst Du von einem System dieser Preisklasse sicher (wortwörtlich) mehr haben, als von einem Einsteigersystem, da hier die Nadeln meistens langsamer verschleissen.
51Days
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 16. Feb 2007, 00:13
Hallo,

habe heute das AT-95E bekommen, mühsam in Fummelarbeit am Headshell montiert, einmal ne Befestigungsmutter des Systems verloren und rund 45 Min. lang auf dem Teppich gesucht, wiedergefunden, das System montiert und mithilfe einer ausgedruckten Online-Schablone so gewissenhaft wie möglich justiert.

Weiß jemand (der Technics 1200 Mk2 hat ja ne Tonarmhöhenverstellung, wie hoch ich den Tonarm drehen sollte? Die Ortofon-DJ-Tonabnehmer funktionieren ja auf Nullebene) - na ja, jetzt kommt erst einmal Probehören und System einfahren....

Berichte folgen: erster Eindruck: das AT-95E klingt warm, unaufdringlich, nett, aber leicht verhalten....nicht ganz so dynamisch wie die Ortofon-DJ-Systeme...aber vielleicht Gewöhnungs- und Justagesache...warten wir's ab

Wie gesagt, ausführlicher Tonabnehmer-Bericht folgt noch.

Viele Grüße
Rainer


[Beitrag von 51Days am 16. Feb 2007, 00:14 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#34 erstellt: 16. Feb 2007, 00:18
die Tonarmhöhe wird normalerweise so gewählt, dass der Tonarm parallel zur Platte ist wenn die Nadel aufliegt. Aber man hat da einen gewissen Spielraum und wenn es anders eben besser klingt macht man es so.
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 16. Feb 2007, 00:44
Hallo!

@fieldhippie

Die Grados laufen zwar im Tonarm des SL-12xx ohne Probleme aber die Systeme können in einem Leichteren Tonarm m.E. wesentlich besser zur Geltung kommen (z.B. in einem SME 3009 imp.) sind da also nach meiner Meinung etwas Suboptimal eingesetzt. Nach meiner Erfahrung spielt der SL-12xx Arm am besten mit Systemen von 6-8 Gramm Eigengewicht und einer Compliance von ca.10-15. Aber das ist natürlich Geschmackssache, ich bevorzuge eher knackige, schlanke, konturierte Bässe, allerdings -falls du kleine Lautsprecher hast solltest du eventuell eher ein System mit einer Compliance um die 20 herum wählen da ein etwas volumöser Baßbereich den frühen Abfall im unteren Bereich kompensieren kann.

MFG Günther
fieldhippie
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Feb 2007, 21:18
moin!
endlich wieder mal im forum. hatte beruflich viel zu tun + stadiumbesuch (mit 3pkt-gewinn + ).

vielen dank für die empfehlungen. hoffe, mich jetzt stärker mit dem systemkauf wieder beschäftigen zu können. das vm red liegt bei mir leicht in führung. mal schau`n-hatte mir als zeitlimit die woche vor ostern gesetzt (urlaub).

bin weiterhin gespannt...
gruß
tobias
fieldhippie
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 18. Feb 2007, 21:27
moin 2!

@hörbert:das vm red hat eine compliance von 25 und ich beschäftige zur zeit kleine b&w boxen (und möchte aus platzmangel wohl auch bei kl. kompakten bleiben). das könnte doch passen-oder?

schöne woche
gruß
tobias
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 18. Feb 2007, 23:57
Hallo!

Das letzte Wort hat in einem solchen Fall das Experiment, ich würde eher eine etwas niedere Compliance wählen aber offenbar hast du dich ja auf das VM-red "eingeschossen." Falls die ganze Sache dann doch zu suboptimal wird weißt du wenigstens woran es liegt. Was schlußendlich an deinen Ohren ankommt muß dir eben gefallen, -zumindestens aber genügen. Immerhin kannst du im schlimmsten Fall das VM-red ohne allzugroßen Verlust wieder abstoßen, das System ist ja recht beliebt. Ich denke aber das du zufrieden sein wirst und verbessern kannst du dich ja später immer noch.

MFG Günther
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