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Tonabnehmer für SL-1210 MK2

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Autor
Beitrag
sinik
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jul 2014, 23:02
Hallo Zusammen

Nachdem mein DUAL 701 leider den Geist aufgegeben hat, konnte ich einen neuwertigen Technics SL-1210 MK2 erwerben. Nun bin ich auf der Suche nach dem geeigneten Tonabnehmer-System.

Zu meinem Setup: ich betreibe den 1210er an einem NAD C 356BEE Vollverstärker, welcher bereits mit einem Phono-Preamp ausgerüstet ist. Momentan ist ein Ortofon Concorde Pro S Tonabnehmer/Headshell am Technics dran – eher etwas für DJs. Ich werde den MK2 jedoch nur als Hi-Fi Plattenspieler gebrauchen.

Bisher habe ich sehr viel gutes über das Ortofon 2M Blue System gelesen, könnt ihr mir das empfehlen?
Falls ja, brauch ich nur den Tonabnehmer oder gleich das komplette System inkl. Headshell?

Könnt ihr mir noch andere Tonabnehmer empfehlen. Ich suche vor allem etwas, dass ein bisschen Spass beim hören macht, gerne etwas wärmer, es muss nicht ultra neutral sein. Was ich vor allem nicht will, ist ein Zischen oder nervige S-Laute wenn die Nadel den inneren Bereich der Platte erreicht...

Vielen Dank für eine kurze Empfehlung oder sonstige Anmerkungen...

Lieber Gruss
sinik


[Beitrag von sinik am 26. Jul 2014, 23:03 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#2 erstellt: 27. Jul 2014, 06:26
Du brauchst schon ein Halbzoll Headshell mit SME Anschluß, wenn das jetztige Ortofon direct mit dem Tonarm verschraubt ist.

So ein Headshell gibt es für um 12 Euro NEU in EBAY, optisch ist es genau an das ursprüngliche Technics angelegt.
http://www.ebay.de/i...&hash=item58b203afd5

Ob dir das M2blue gefällt kann ich Dir nicht beantworten, nur das mein bekannter das 2 M red hatte und es für unsere Ohren nicht gut klang. Das hängt aber u. Erfahrung nach immer von den verwendeten Player und den Verstärker ab. Ich denke das musst Du selbst raushören.

Bei "warmen" Tonabnehmer fallen mir diverse Grado Tonabnehmer ein, auch shure würde ich da nehmen wollen.

gruß


[Beitrag von highfreek am 27. Jul 2014, 06:29 bearbeitet]
**Graudiba**
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 27. Jul 2014, 07:33
Hallo und guten Morgen,
ich kann das Shure M55E empfehlen, ist ein M 44-7/G mit N55E Nadel, das von Dir genannte System habe ich nicht gehört.
Habe aber auch Vinyl Master Red und Blue, beide Systeme klingen für mich aber zu hell und schrill.

Gruß von Graudiba


[Beitrag von **Graudiba** am 27. Jul 2014, 07:34 bearbeitet]
akem
Inventar
#4 erstellt: 27. Jul 2014, 14:34
Wenn Du explizit KEINE scharfen S-Laute und ähnliche Verzerrungen willst ist das 2M Blue nichts für Dich. Der Nadelschliff gibt eine solche Verzerrungsfreiheit nicht her.
Ich würde Dir ein Denon DL110 empfehlen. Dazu dann aber nicht das einfache Billigheadshell sondern ein etwas schwereres. Mit der Serienheadshell hat der Technics Arm 12g effektive Masse, das ist für das DL110 grenzwertig. Das Technics-HS hat laut den Daten bei ebay 9,5g Gewicht und idealerweise solltest Du Dir ein HS um die 11g suchen. Oder einen Technics-Nachbau mit Gewichten zum Einschrauben...

Gruß
Andreas
highfreek
Inventar
#5 erstellt: 27. Jul 2014, 16:19

**Graudiba** (Beitrag #3) schrieb:
Hallo und guten Morgen,
ich kann das Shure M55E empfehlen, ist ein M 44-7/G mit N55E Nadel, das von Dir genannte System habe ich nicht gehört.
Habe aber auch Vinyl Master Red und Blue, beide Systeme klingen für mich aber zu hell und schrill.

Gruß von Graudiba



Habe aber auch Vinyl Master Red und Blue, beide Systeme klingen für mich aber zu hell und schrill.

Genau das habe ich gemeint

gruß
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 27. Jul 2014, 16:57
Hi sinik

Das 2M Blue habe ich selber. Es sieht sehr chic aus, klanglich jedoch ist es imho nicht über alle Zweifel erhaben. Es hat zwar ein schönes Stereobild und gutes Bassfundament, auch schrill oder zischelnd empfinde ich es nicht. Allerdings löst es auch nicht besonders gut auf - ist halt eben "nur" eine elliptische Nadel. Angesichts dessen finde ich die aufgerufenen 180.- doch relativ viel, heute würde ich das Blue nicht mehr kaufen. Wenn 2M, dann gleich 2M Bronze mit dem Fineline-Nadelschliff. Kostet so um die 300.-

Alternativ würde ich Dir ein Shure M97xe vorschlagen. Das kostet mit ca. 110.- nicht die Welt. Vielleicht gefällt Dir der Sound schon so wie es ist. Andernfalls kannst Du dieses System mit einer SAS-Nadel von Jico noch enorm aufrüsten: http://stylus.export-japan.com/product_info.php?products_id=1526 Die Nadel kostet inkl. Versand und Zoll so ca. 175.- Insgesamt käme diese Lösung preislich leicht günstiger als das 2m Bronze und Du hättest mit der M97xe-Nadel noch eine Zweitnadel für schlechtere Platten in Reserve, aber wäre das alles halt etwas umständlich mit zweifachem Bestellen (Tonabnehmer in De, Nadel in Japan).
Ich betreibe eine solche Nadel am Shure V15V-Tonabnehmer (leider längst nicht mehr erhältlich). Für mich der perfekte Tonabnehmer: Auflösung super, Sound herrlich warm.

Was hattest Du eigentlich an Deinem Dual 701 für einen Tonabnehmer? Vielleicht kann man ja den weiterverwenden und ev. mit einer guten Nadel noch aufwerten.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 27. Jul 2014, 17:02 bearbeitet]
akem
Inventar
#7 erstellt: 27. Jul 2014, 17:33
Die Auflösung des Bronce ist auch nicht so viel besser als die des Blue. Ist horizontal ja auch der gleiche Radius. Dafür ist der Mehrpreis definitiv viel zu hoch. Wenn dann gleich das Black, das aber imho unverschämt teuer ist. Da würde ich eher das VM Silver nehmen. Ähnlich teuer wie das 2M Bronce, hat aber eine Gyger Nadel und löst daher wirklich erheblich besser auf.

Das alte System des 701 könnte in der Tat vielleicht auch interessant sein, wenn es nicht ausschließlich die Dual Klick-Befestigung hat. Welches ist es denn?

Gruß
Andreas
sinik
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Jul 2014, 17:53
Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen

Mir ist bewusst, dass man so etwas vorher teste sollte, ich bezweifle aber, dass ich jede/s Nadel/System bei einem Händler testen kann, somit hätte ich einfach eins gekauft, was auf meine gewünschte Beschreibung am ehesten zutrifft.

Die Shure-Kombination (M 44-7/G mit N55E) find ich recht gut und preiswert. Auch Denon DL-110 wäre eine Überlegung wert.
Am meisten auf meine Beschreibung trifft bis jetzt das Shure M97xe und die Jico Nadel. Kriegt man die Nadel von einem europäischen Händler oder ist nur Japan Import möglich?

An dem Dual ist das Shure V15 Typ 3 Originalsystem, mit Original Nadel dran.

PS: Ich hätte noch das alte Headshell meines früheren Reloop M3D RP4000 Plattenspielers, passt das der emphelt ihr mir was anderes?
Reloop Headshell


[Beitrag von sinik am 27. Jul 2014, 18:00 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 27. Jul 2014, 19:48
Reloop-Headshell kannste ooch nehmen.
sinik
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Jul 2014, 20:15
Hallo Nochmals

Nach ein paar Online-Lektüren, bin ich mir sicher, dass das Shure M97xe gut zu meinem Setup und meiner Vorliebe für etwas wärmere Töne passen wird. Zudem gefällt mir die Möglichkeit es mit einer neuen Nadel von Jico nochmals etwas mehr ausreizen zu können.

Eine technische Frage habe ich noch: Reloop Headshell und Shure M97xe eine passende Kombination? oder brauche ich ein schweres Headshell?

Gruss
akem
Inventar
#11 erstellt: 27. Jul 2014, 20:31

sinik (Beitrag #8) schrieb:

Die Shure-Kombination (M 44-7/G mit N55E) find ich recht gut und preiswert.
--> Woher weißt Du das? Hast Du die Kombi schon mal gehört?

Auch Denon DL-110 wäre eine Überlegung wert.
--> Denke ich auch... Ich denke, für 200€ gibt es nix besseres (und ich hatte schon so einiges...).

Am meisten auf meine Beschreibung trifft bis jetzt das Shure M97xe und die Jico Nadel.
--> Das Shure Seriensystem soll dem Vernehmen nach unter hohen Serienstreuungen leiden. Rechne also damit, daß die Originalnadel schlecht bis unbrauchbar sein könnte.

Kriegt man die Nadel von einem europäischen Händler oder ist nur Japan Import möglich?
--> Die gibt's schon auch woanders. Man muß sich halt im Netz umschaun.

An dem Dual ist das Shure V15 Typ 3 Originalsystem, mit Original Nadel dran.
--> Warum nimmst Du nicht das? Ich hatte zwar noch nie eines, soll aber zumindest mit einer der besten Nadeln was richtig Feines sein. Oder hat es nur Klick-Befestigung von Dual?

PS: Ich hätte noch das alte Headshell meines früheren Reloop M3D RP4000 Plattenspielers, passt das der emphelt ihr mir was anderes?
--> Probieren geht über studieren...


Gruß
Andreas
volvo740tius
Inventar
#12 erstellt: 27. Jul 2014, 20:44
Hallo,


sinik (Beitrag #10) schrieb:
Reloop Headshell


Falls Du eine Feinwaage hast, könntest Du Teil mal wiegen. Falls es mehr wie 7,5g wiegt, würde ich von der Verwendung mit dem Shure abraten. Es hat eine relativ hohe Nadelnachgiebigkeit und Du erhöhst mit dem vermutlich schwereren Headshell die effektiv bewegte Masse des Tonarms. Ich würde dann zur originalen Technics Headshell greifen.

Gruß Thomas
Marsilio
Inventar
#13 erstellt: 27. Jul 2014, 21:00
Jico-SAS-Nadeln werden zwar ab und zu auch von hiesigen Händlern angeboten, allerdings zu massiv (!) höheren Preisen (die wollen auch was daran verdienen). Direktimport aus Japan ist keine Hexerei, zahlen geht unkompliziert über Paypal, Lieferdauer ca. 4 Wochen (bei mir war's so lange weil sie gemäss Mail die Nadel eigens für mich angefertigt haben). Kommt halt noch etwas Zoll dazu.

Eine Frage in diesem Zusammenhang in die Runde: Zwar ist die Jico-SAS-Nadel fürs M97xe wohl ziemlich dieselbe wie fürs V15V, allerdings müsste der Generator des M97 schon eine Stufe schlechter sein. Hat jemand von Euch Erfahrungen inwieweit man das mit einer SAS-Nadel dann auch hört?

Zu Deinem V15III: Ich nehme an dass das ein V15III L-M mit Klick-Befestigung für den Dual-Systemträger ist. Weiss jemand ob man diese TA auch an normalen 1/2-Zoll-Headshells befestigen kann? Falls ja wäre das für Dich die kostenmässig interessanteste Lösung; wenn die Originalnadel noch gut ist bist Du bereits bestens bedient. Zudem wäre die Jico-SAS-Nadel für das V15III ist mit 139 Dollar etwas günstiger als fürs M97xe - und ein neues System müsstest Du auch nicht kaufen.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 27. Jul 2014, 21:04 bearbeitet]
sinik
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Jul 2014, 07:06

akem (Beitrag #11) schrieb:

sinik (Beitrag #8) schrieb:

Die Shure-Kombination (M 44-7/G mit N55E) find ich recht gut und preiswert.
--> Woher weißt Du das? Hast Du die Kombi schon mal gehört?

Auch Denon DL-110 wäre eine Überlegung wert.
--> Denke ich auch... Ich denke, für 200€ gibt es nix besseres (und ich hatte schon so einiges...).

Am meisten auf meine Beschreibung trifft bis jetzt das Shure M97xe und die Jico Nadel.
--> Das Shure Seriensystem soll dem Vernehmen nach unter hohen Serienstreuungen leiden. Rechne also damit, daß die Originalnadel schlecht bis unbrauchbar sein könnte.

Kriegt man die Nadel von einem europäischen Händler oder ist nur Japan Import möglich?
--> Die gibt's schon auch woanders. Man muß sich halt im Netz umschaun.

An dem Dual ist das Shure V15 Typ 3 Originalsystem, mit Original Nadel dran.
--> Warum nimmst Du nicht das? Ich hatte zwar noch nie eines, soll aber zumindest mit einer der besten Nadeln was richtig Feines sein. Oder hat es nur Klick-Befestigung von Dual?

PS: Ich hätte noch das alte Headshell meines früheren Reloop M3D RP4000 Plattenspielers, passt das der emphelt ihr mir was anderes?
--> Probieren geht über studieren...


Gruß
Andreas


Das Tonabnehmersystem vom Dual ist doch schon recht in die Jahre gekommen, ich denke die Nadel ist komplett zu vergessen, es zischt gewaltig wenn die Nadel den inneren Radius erreicht.
Zudem wollte ich mal was neues ausprobieren. Ich werde mir nun doch das Denon 110 kaufen, dann könnte ich mir immer noch ein Shure M97xe zulegen, für einen Vergleich. Die beiden Tonabnehmer kosten zum Glück nicht die Welt. Falls du das Denon 110 auch benutzt, an welches Headshell hast du es montiert? Kannst du mir eine Empfehlung geben für ein etwas Schwereres. Ansonsten würde ich einfach das Technics-Headshell mit Zusatzgewichten nehmen...

Danke und Gruss
sinik


[Beitrag von sinik am 28. Jul 2014, 07:11 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#15 erstellt: 28. Jul 2014, 07:44
Moin,

ich empfehle dir ein AT 120 E das kostet um 125 € u. ist sein Geld wert,
später kannst du es mit der ATN 135 E Nadel verbessern.

135e min

erhältlich bei Thakker für um 130 €, diese Kombi spielt schon sehr gut
(auch auf normalem Technics HS, nimm keinen Klon, die sind zu schwer)

noch besser ist dann das AT 150 MLX eines der besten MM Systeme überhaupt im 1. Beitrag dieses Threads,
http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=17558

übrigens ist der Thread recht gut geeignet um zu sehen, was es alles so gibt


ps
das Denon DL 110 klang mir zu hell
(womöglich aber wg. dem VTA, der SL 1710 hat keinen höhenverstellbaren Tonarm)

montag

ach so, das fällt mir gerade ein,
wenn du dieses DL 110 gerne hättest .. schick mir eine pn
es hat ca. 100h gelaufen, also wie neu


[Beitrag von .JC. am 28. Jul 2014, 08:10 bearbeitet]
akem
Inventar
#16 erstellt: 28. Jul 2014, 08:07
Hell klingt das DL110 nur, wenn der Arm zu leicht ist. Nimm mal statt dem leichten Holzheadshell ein Magnesiumheadshell von Jelco, dann wird das 110 gleich anders klingen.
@ TE: Wenn Du ein schwereres Headshell kaufen willst, würde ich ein ebensolches Headshell von Jelco kaufen. Das wiegt 14g, das dürfte am Technics Arm eine effektive Masse von rund 16g ergeben. Das DL110 selbst ist mit 4,5g ziemlich leicht und damit dürfte es mit dem Gegengewicht des Technics kein Problem geben. Leider ist das Jelco Headshell nicht gerade billig. Von daher wäre es schon eine Überlegung wert, so einen Technics-Nachbau mit einschraubbaren Gewichten zu nehmen. Auch wenn solche Headshells ein bischen schlechter klingen.

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#17 erstellt: 28. Jul 2014, 08:13
Hi Andreas,

danke für den Tipp

dann probiere ich es mal an einem Technicsklon HS aus,
die sind nämlich gut 4g schwerer als das recht leichte orig. Technics HS
sinik
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 28. Jul 2014, 09:00

akem (Beitrag #16) schrieb:
Hell klingt das DL110 nur, wenn der Arm zu leicht ist. Nimm mal statt dem leichten Holzheadshell ein Magnesiumheadshell von Jelco, dann wird das 110 gleich anders klingen.
@ TE: Wenn Du ein schwereres Headshell kaufen willst, würde ich ein ebensolches Headshell von Jelco kaufen. Das wiegt 14g, das dürfte am Technics Arm eine effektive Masse von rund 16g ergeben. Das DL110 selbst ist mit 4,5g ziemlich leicht und damit dürfte es mit dem Gegengewicht des Technics kein Problem geben. Leider ist das Jelco Headshell nicht gerade billig. Von daher wäre es schon eine Überlegung wert, so einen Technics-Nachbau mit einschraubbaren Gewichten zu nehmen. Auch wenn solche Headshells ein bischen schlechter klingen.

Gruß
Andreas


Hallo Andreas

Meinst du das Jelco TK 20 Headshell? Dieses wird mit 12 gr angegeben.
Würde aber in Kombination mit einen DL110 auch passen vom Gewicht her.

Gruss
akem
Inventar
#19 erstellt: 28. Jul 2014, 09:31
http://www.dienadel.de/Jelco+High-End-Line+Headshell+TK-20.htm
Hier ist es mit 13,7g angegeben, was auch meiner eigenen Messung näher kommt. Vielleicht hat der andere ohne Fingerbügel gemessen? Wobei ich eigentlich die Variante mit festem Fingerbügel gemeint und gemessen habe.

Gruß
Andreas
sinik
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 28. Jul 2014, 09:34

akem (Beitrag #19) schrieb:
http://www.dienadel.de/Jelco+High-End-Line+Headshell+TK-20.htm
Hier ist es mit 13,7g angegeben, was auch meiner eigenen Messung näher kommt. Vielleicht hat der andere ohne Fingerbügel gemessen? Wobei ich eigentlich die Variante mit festem Fingerbügel gemeint und gemessen habe.

Gruß
Andreas


ok, ich habe hier geschaut: http://www.hifi-phon...eadshell--12857.html

ich werde mir nun das DL110 und das TK20 Headshell besorgen und dann berichten wie es gefällt.
sinik
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 08. Aug 2014, 21:10
Hallo Zusammen

Der Tonabnehmer von Denon ist bei mir eingetroffen und nun ich bin daran, alles so einzurichten, dass der Klang sich auch bestmöglich entfalten kann.

Zwei Fragen habe ich;
1. Wie definiert ihr den äusseren und den inneren Nullradius? Kann ich da einfach von 66mm und 121mm ausgehen?

2. Ich habe ein Problem bei der Senkung des Tonarmes. Und zwar kann ich den Ring, an welchem die Höhe verstellbar ist nicht drehen. Ich habe im Technics SL 1210 MK2 Manual nachgeschaut und es nach Anleitung probiert; Zuerst den kleinen Verriegelungsknopf nach links drehen und nachher den Ring versuchen zu drehen. Leider reagiert der Ring nicht und ich hab Angst, es mit viel Druck zu probieren, nicht das noch was kaputt geht... Hat jemand eine Ahnung wie ich das Problem lösen kann?

Vielen Dank und Gruss
sinik


[Beitrag von sinik am 08. Aug 2014, 21:11 bearbeitet]
LP-Fan
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 08. Aug 2014, 22:29
Hallo Sinik,

zu 1:

66 mm und 121 mm passen wohl nicht, weil der Technics SL-1210-Tonarm hat eine andere Geometrie hat. Gem. Vinylengine sind die Nulldurchgänge bei 58,8 mm und 113,5 mm. Du kannst sie auf einer vorhandenen Schablone einzeichnen und zur Einstellung benutzen. Einfacher geht es mit der Technics-Überhanglehre, es ist das weiße Plastikteil vom Zubehör. Die Technics-Bedienungsanleitung enthält eine Beschreibung.

zu 2:

Da könnte das Schmierfett im Gewinde der Tonarm-Höhenverstellung verharzt sein und das Gewinde regelrecht verkleben. Probiere mal, mit etwas Nachdruck zu drehen (bitte aber keine Gewaltanwendung), ob es sich nicht doch löst. Bei einem meiner beiden fast 30 Jahre alten Technics-Dreher war es so. Die Höhenverstellung war danach zwar etwas schwergängiger als beim anderen Dreher, aber stets funktionsfähig. Vielleicht können andere Forumsmitglieder mit Tipps zum Lösen der Verharzung helfen.

Grüße
Gunter
sinik
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 09. Aug 2014, 11:08
Vielen Dank Gunter

Habe es nun nochmals probiert. Aber es funktioniert einfach nicht, es macht eher den Anschein, dass der Drehregler und Tonarm "eine" Einheit sind und sich gar nichts verstellen lässt. Da müsste ich es wohl schon mit einer Zange versuchen... Übrigens gilt dies für beide Plattenspieler (2x 1210er), die beiden Dreher wurden 2004 gekauft, fast nie benutzt und vor zwei Wochen von mir erworben....

PS. Kann mir jemand sagen für was die mitgelieferte Gegengewichtsscheibe des Denon DL-110 gut sein soll?


[Beitrag von sinik am 09. Aug 2014, 11:09 bearbeitet]
akem
Inventar
#24 erstellt: 09. Aug 2014, 15:21
Das DL110 hat mit 4,5g ungewöhnlich wenig Eigengewicht. Damit kommt so mancher Tonarm nicht klar. Deswegen packt Denon diese kleine Scheibe bei, die man zwischen Tonabnehmer und Headshell montieren kann. Damit steigt das Taonabnehmergewicht aus Sicht des Tonarms auf 5,5g und damit kommen die meisten Arme zurecht.
Abgesehen davon kann man das kleine Gewicht dazu verwenden, die effektiv bewegte Masse des Tonarms um 1g zu erhöhen, was sich klanglich durchaus positiv bemerkbar machen kann.

Gruß
Andreas
sinik
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Aug 2014, 12:29
Also nun ein kleiner Hörbericht von meinen zwei neu gekauften Tonabnehmern; Shure M97 X & Denon DL-110

Das Shure M97 X habe ich an ein Reloop Headshell montiert und das Denon DL110 an einem Jelco TK20. Getestet wurde mit einem Beyerdynamic T70p Kopfhörer mit welchem ich über den NAD 356 CBEE Verstärker (mit eingebautem Phono-Pre) höre.

Denon DL110: Unglaubliche Auflösung! Es wirkt alles sehr aufgeräumt und die einzelnen Instrumente sind sehr gut separiert. Nebengeräusche sind fast nicht mehr hörbar und man kommt dem "CD-Hören" schon sehr nahe wie ich finde. Vor allem die Stimmen kommen super voluminös und ohne nervende S-Laute zur Geltung. Was dem Denon etwas fehlt ist der Bass. Ich habe neben der empfohlenen Auflagekraft von 1,8g von 1,5g bis 2,5g alles probiert, aber der Bass ist wirklich sehr spärlich. Wo beim neuen Little Dragon Album (Nabuma Rubberband) sonst voluminös der Bass einsteigt, will er hier einfach nicht in die Gänge kommen. Das ist auch der einzige aber grosse Kritikpunkt, Dort wo es knallen soll knallt es nicht.

Shure M97 X: Für den Preis sicherlich ein guter Tonabnehmer. Die Separation gelingt dem Shure jedoch bei weitem nicht so gut wie dem Denon. Das Stereobild bewegt sich im Gegensatz zum Denon, wo alles schön von links nach rechts spielt, etwas komisch – eher im rechten Bereich. Störgeräusche gibt es auch dieses mal nicht, jedoch klingt alles etwas dumpfer, was sich vor allem von den Mittleren bis zu den tiefen Tönen bemerkbar macht. Der Bass ist beim Shure etwas mehr vorhanden als beim Denon auch wenn er etwas akzentuierter sein könnte.

Fazit: Ich weiss noch nicht genau ob ich mein Tonabnehmer gefunden habe. Das Denon ist qualitativ zwar echt eine andere Liga, der fehlende Bass ist jedoch wirklich ein Problem. Das Shure ist für den Preis ein guter Tonabnehmer, mit dem man auch Platten von nicht so guter Qualität hören kann, hat aber im Direktvergleich zum Denon klar das Nachsehen, was Separation und Auflösung betrifft.


[Beitrag von sinik am 10. Aug 2014, 12:33 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#26 erstellt: 10. Aug 2014, 12:41
Hi,


sinik (Beitrag #25) schrieb:
Das Denon ist qualitativ zwar echt eine andere Liga, der fehlende Bass ist jedoch wirklich ein Problem.


sag ich doch

mit dem AT 120 E wärst du besser bedient
vor allem an eher bassschwachen LS wie den Spendor
akem
Inventar
#27 erstellt: 10. Aug 2014, 13:05
Dafür hast Du keine Auflösung...
Wenn das DL110 im Bass schwächelt stimmt irgendwas nicht. Hast Du irgendwo ein Subsonicfilter drin, von dem Du vielleicht nix weißt? Weil ohne Subsonicfilter ist das DL110 einfach nur neutral. Klar gibt es Leute, die gar keine Neutralität suchen. Das hat dann aber nix mit Hifi zu tun. Und solche Geschmäcker sollte man dann per elektronischen Hilfsmitteln bedienen, da absichtliches Sounding bei elektromechanischen Wandlern (Lautsprecher, Tonabnehmer und Mikrofone) auch andere Probleme mit sich bringt. Siehe das Shure: es macht einen lauteren Baß, dafür fehlte es an Präzision. Das ist dann wie bei einem Lautsprecher im Baß eine Form von Schwingkreis, dessen Resonanzgüte einfach zu hoch ist.

Gruß
Andreas
sinik
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 10. Aug 2014, 17:32
Ein Filter hab ich soweit ich weiss nicht drin, ich habe weder an den Boxen noch am Verstärker etwas gebastelt. Wenn ich die LPs über KHs anhöre geht es einigermassen, sobald ich aber über die Lautsprecher höre macht sich der dünne Bass bemerkbar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an der Musik liegt, sprich; nicht mehr Bass vorhanden ist auf der Aufnahme, der Bass kommt extrem mager daher. Vielleicht braucht die Nadel ja noch etwas Zeit. Sonst werde ich mir für das hören über Lautsprecher ein anderes System anschaffen und die DL-110 fürs KH hören gebrauchen.

Es ist schon so, dass die Spendor vor allem in den Mitten reichlich hat. Dafür etwas weniger Bass. Vielleicht brauch ich dafür ein System, dass dem etwas "entgegenwirkt"...

@ EPMD wie würdest du das AT 120 E sonst noch beschreiben? Spielt es unkritisch bei Zischlauten und Verzerrungen im inneren Plattenbereich?

Gruss


[Beitrag von sinik am 10. Aug 2014, 17:34 bearbeitet]
akem
Inventar
#29 erstellt: 10. Aug 2014, 17:51

sinik (Beitrag #28) schrieb:
Wenn ich die LPs über KHs anhöre geht es einigermassen, sobald ich aber über die Lautsprecher höre macht sich der dünne Bass bemerkbar.

@ EPMD wie würdest du das AT 120 E sonst noch beschreiben? Spielt es unkritisch bei Zischlauten und Verzerrungen im inneren Plattenbereich?


Dann haben die Boxen ein Baßproblem und nicht der Tonabnehmer

Und zu den Verzerrungen: je nach Musikmaterial wirst Du beim AT120 Verzerrungen hören (und das nicht nur im Innenbereich), weil die Nadel aufgrund ihres horizontalen Radius keine Verzerrungsfreiheit hergibt. Nach meiner Erfahrung muß der horizontale Radius 6µm oder kleiner sein, das AT 120 hat 8µm. Nicht umsonst empfehlen viele Leute, die dieses System empfehlen, im gleichen Atemzug eine bessere Nadel dafür (die 135E oder besser). Nur hat man dann die Nadel 120 umsonst gekauft, was das Preis-Leistungsverhältnis nicht gerade verbessert...
Edit:
Außerdem macht das AT120 (auch mit einer anderen Nadel) nicht mehr Baß als das DL110, im Gegenteil. Alle Audio-Technika MMs halten sich im Baß eher zurück (wie überhaupt fast alle MMs). Das einzige mir bekannte MM, das richtig reinhaut, ist das hier: http://www.reson.de/de/MM/reson-Tonabnehmer/Plattenspieler/reca1 Der Preis steht daneben... Auch das Goldring 2500 klingt eher dunkel, was Dir vielleicht entgegenkommen könnte. Aber sonst?

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 10. Aug 2014, 17:58 bearbeitet]
sinik
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 10. Aug 2014, 18:14

akem (Beitrag #29) schrieb:

sinik (Beitrag #28) schrieb:
Wenn ich die LPs über KHs anhöre geht es einigermassen, sobald ich aber über die Lautsprecher höre macht sich der dünne Bass bemerkbar.

@ EPMD wie würdest du das AT 120 E sonst noch beschreiben? Spielt es unkritisch bei Zischlauten und Verzerrungen im inneren Plattenbereich?


Dann haben die Boxen ein Baßproblem und nicht der Tonabnehmer

Und zu den Verzerrungen: je nach Musikmaterial wirst Du beim AT120 Verzerrungen hören (und das nicht nur im Innenbereich), weil die Nadel aufgrund ihres horizontalen Radius keine Verzerrungsfreiheit hergibt. Nach meiner Erfahrung muß der horizontale Radius 6µm oder kleiner sein, das AT 120 hat 8µm. Nicht umsonst empfehlen viele Leute, die dieses System empfehlen, im gleichen Atemzug eine bessere Nadel dafür (die 135E oder besser). Nur hat man dann die Nadel 120 umsonst gekauft, was das Preis-Leistungsverhältnis nicht gerade verbessert...
Edit:
Außerdem macht das AT120 (auch mit einer anderen Nadel) nicht mehr Baß als das DL110, im Gegenteil. Alle Audio-Technika MMs halten sich im Baß eher zurück (wie überhaupt fast alle MMs). Das einzige mir bekannte MM, das richtig reinhaut, ist das hier: http://www.reson.de/de/MM/reson-Tonabnehmer/Plattenspieler/reca1 Der Preis steht daneben... Auch das Goldring 2500 klingt eher dunkel, was Dir vielleicht entgegenkommen könnte. Aber sonst?

Gruß
Andreas


Vielen Dank

Ich glaube nicht, dass es nur an den Boxen liegt. Mit dem Concorde Pro Sysytem, gabs da schon ordentlich wumms. Auch als ich das Shure zum ersten Mal getestet habe entsprach es mehr oder weniger dem was ich hören wollte.

Zum Shure M 97X noch eine Frage; Anfänglich hatte ich keine Probleme mit dem System, nachdem ich es jedoch neu justiert habe nach der Audio-Schablone ist das Stereobild komischerweise eher auf der rechten Seite. Vor allem bei den Stimmen macht es sich bemerkbar. Ich habe nicht in Erinnerung, dass der Nadel etwas passiert sein soll. Nun bin ich etwas ratlos wie ich überprüfen soll was nicht stimmt mit dem System/Nadel...
akem
Inventar
#31 erstellt: 10. Aug 2014, 18:35
Dem Shure sagt man hohe Qualitätstoleranzen nach. Inwiefern das auf Dein Exemplar zutrifft, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Aber ich denke, Du solltest einen Umtausch versuchen. Wenn es sein muß auch mehrfach umtauschen. Natürlich nur, wenn Du noch Garantie drauf hast...

Vorher kannst Du noch versuchen, das Antiskating zu optimieren. Wenn der Klang rechts lauter ist als links (so hab ich Dich jetzt zumindest verstanden), kann es sein, daß eine kleine Verringerung des Antiskatings hilft. Beim Anheben des Tonarms muß die Nadel auch senkrecht aus der Rille kommen, ohne sich von einer Seite Richtung Mitte zu bewegen. Und beim Absenken darf sie natürlich auch nicht zur Seite wegziehen. Wenn die Nadel immer senkrecht bleibt, stimmt die Einstellung des Antiskatings schon ziemlich genau. Dann kann es sich bestenfalls noch um Nuancen handeln.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 11. Aug 2014, 06:07 bearbeitet]
sinik
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 10. Aug 2014, 20:12

akem (Beitrag #31) schrieb:
Dem Shure sagt man hohe Qualitätstoleranzen nach. Inwiefern das auf Dein Exemplar zutrifft, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Aber ich denke, Du solltest einen Umtausch versuchen. Wenn es sein muß auch mehrfach umtauschen. Natürlich nur, wenn Du noch Garantie drauf hast...

Vorher kannst Du noch versuchen, das Antiskating optimieren. Wenn der Klang rechts lauter ist als links (so hab ich Dich jetzt zumindest verstanden), kann es sein, daß eine kleine Verringerung des Antiskatings hilft. Beim Anheben des Tonarms muß die Nadel auch senkrecht aus der Rille kommen, ohne sich von einer Seite Richtung Mitte zu bewegen. Und beim Absenken darf sie natürlich auch nicht zur Seite wegziehen. Wenn die Nadel immer senkrecht bleibt, stimmt die Einstellung des Antiskatings schon ziemlich genau. Dann kann es sich bestenfalls noch um Nuancen handeln.

Gruß
Andreas


Vielen Dank Andreas

Das Antiskating ist es nicht, die Nadel senkt sich weich und gerade in die Rille. Bei den ersten drei Platten habe ich noch nichts falsches gehört, erst nach der neuen Justierung klang es falsch. Zudem habe ich ein zweites Slipmap auf den Teller gelegt um die Höhe des Tonarms auszugleichen. Es klingt wirklich sehr sehr falsch, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es von der Justage kommt. Wie auch immer, ich werde den Tonabnehmer nochmals vom Headshell abmontieren und wieder dranschrauben und dann nochmals testen. Wenn dass nichts bringt ist es wohl wirklich bereits kaputt gegangen... zum Glück hab ich noch Garantie.
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 10. Aug 2014, 20:29
Hi Andreas,


akem (Beitrag #29) schrieb:

Außerdem macht das AT120 (auch mit einer anderen Nadel) nicht mehr Baß als das DL110, im Gegenteil.


ich mag deine Fachkompetenz bei Plattenspielern.
Aber hier liegst du total falsch.

Wir reden über einen SL 1210 MKII
Wie du weißt sind die Tonarme der großen SLs recht ähnlich.
(also die verchromten Stahlrohr S - Tonarme)
Das DL 110 bekommt daran (!) einfach keinen Bass hin (s.o.)

Das AT 120E löst für den Hausgebrauch schon recht gut auf, mit richtig Bass (fast schon zuviel).
Tauscht man die Nadel zu der ATN 135E dann hat man einerseits die Auflösung ähnlich wie beim DL 110
andererseits aber das echte Bassfundament dieses Generators.

Ich hatte die ATN 150 E auf dem SL 1710 laufen, das war sehr schön.
Nur gibt es sie nicht mehr, aus, Ende, vorbei.

Rechne mal so: AT 120 E um 125 € plus die ATN 135 E für 135 € minus 50 € für die 120 E als neu weiterverkauft
bist du bei 210 € damit höre ich in SB sehr zufrieden

hier in CH eine Klasse besser mit dem AT 150 MLX (auch am SL 1710, aber am Aikido, usw...)
LP-Fan
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 10. Aug 2014, 21:15
Hallo sinik,

zu Deinem Problem mit der festsitzenden Höhenverstellung des Tonarms findest Du hier vielleicht hilfreiche Infos: http://www.analog-fo...C3%B6henverstellung/

Grüße
Gunter
akem
Inventar
#35 erstellt: 11. Aug 2014, 06:33
Hallo EPMD,

ich hatte den Generator auch schon an mehreren Armen laufen. Und besonders Baß hab ich an keinem Arm bekommen. Das waren alles mittelschwere Arme, also weder besonders leichte noch besonders schwere Arme. Was macht Deiner Meinung nach einen Arm aus, an dem das AT120 "zu viel" Baß macht?

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#36 erstellt: 11. Aug 2014, 07:34
Moin Andreas,


akem (Beitrag #35) schrieb:
Hallo EPMD,
ich hatte den Generator auch schon an mehreren Armen laufen. Und besonders Baß hab ich an keinem Arm bekommen. Das waren alles mittelschwere Arme, also weder besonders leichte noch besonders schwere Arme. Was macht Deiner Meinung nach einen Arm aus, an dem das AT120 "zu viel" Baß macht?

Gruß
Andreas


Damit wir uns über den Bass klar werden: am SL 1210 MKII ist der Bass des AT 120 E (orig.) leicht kräftiger,
als ein Ortofon Blue am gleichen Arm, (Phonopre, etc.), also hörbar aber nicht gravierend.

An welchen Drehern hattest du das AT 120 E laufen ? (Dual?)
Hast Du direkt ggü. zum DL 110 getestet?
Bei allen Versuchen von mir (immer auf Technics SL) war mit dem DL 110 der Bass klar weniger.

Was einen Arm ausmacht?
Na, alles halt, ich tippe hier aber auf die Tonarmlager.

Gruß Bernd
akem
Inventar
#37 erstellt: 11. Aug 2014, 08:06
Ein Dual war auch dabei, ein 635 oder so ähnlich. Den Dreher hab ich aber nicht mehr.
Ansonsten: Universum 2029 oder wie der heißt (also so ein OEM-Mikro-Seiki), Rega RB300, Mikro Seiki CF-1, Thorens TD-280 und Dual 1218. Überall hat es mehr oder weniger laut gebrummt, während andere MMs absolut still waren. Auch andere ATs.

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#38 erstellt: 11. Aug 2014, 08:35

akem (Beitrag #37) schrieb:
Überall hat es mehr oder weniger laut gebrummt, während andere MMs absolut still waren. Auch andere ATs.


das deutet aber ziemlich klar auf einen Defekt hin...

Ich habe mehrere AT 120 E (u. ein 150 MLX) im Einsatz,
da brummt nirgendwo nichts.
akem
Inventar
#39 erstellt: 11. Aug 2014, 12:46
Komisch. Ich hatte zwei (und habe noch eines davon) und beide haben gebrummt...

Gruß
Andreas
volvo740tius
Inventar
#40 erstellt: 11. Aug 2014, 20:32
Hallo,

akem (Beitrag #37) schrieb:

Ansonsten: Universum 2029 oder wie der heißt (also so ein OEM-Mikro-Seiki),


F2095
Dann hast Du scheinbar zweimal Montagsware erwischt zu haben.

Gruß Thomas
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