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Tonarm für Lenco L78 - Decca oder SME?

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Beitrag
torbi
Inventar
#1 erstellt: 03. Apr 2007, 11:20
Liebe Gemeinde ,

ich brauche einmal Euren Rat. Und zwar, wie der Titel schon sagt, baue ich gerade einen Lenco L78 neu auf. Da der Originalarm eh Schrott war und nicht den besten Ruf geniesst, stellt sich die Frage: Welchen Tonarm am besten?

Damals, als es zum Lenco "klassischen" Decca-Arme in Holland noch billig gab (ich hab den letzten bekommen, hehe), habe ich mir einen besorgt. Der passt super. Jetzt habe ich hier daheim noch einen SME 3009 "improved" mit festem Headshell "rumliegen", der nach Demontage der "screening can" und der Halter für den 4-Pol-Anschluss auch prima in das vorhandene Montageloch passt. Hier müsste ich allerdings die Kabel (hier liegen noch schöne Thorens Silber-Phonokabel) direkt anlöten (lassen).

Nach extrem überschlägiger Messung mit Schönschablone scheinen beide Arme gut zu passen.

Tonabmehmersystem soll ein Shure V15 III werden.

Jetzt die Frage: Zu welchem Arm würdet ihr mir raten?

Ich danke schon einmal für Eure Tips!

Torben
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 03. Apr 2007, 11:44
Moin auch,

Ganz klar:

Nimm den SME.
Dann kannst du den Decca-Arm, den du mir widerrechtlich vor der Nase weggeschnappt hast, doch noch seinem rechtmäßigen Besitzer zukommen lassen!!



[Beitrag von GandRalf am 03. Apr 2007, 11:45 bearbeitet]
köllealaaf
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Apr 2007, 12:34
Hi Torben,

aaalso: wenn es wirklich das Shure sein soll, könnte der SME besser passen, weil er weniger effektive Masse hat. Das Shure und der SME sind als Doppelpack zusammen oft verkauft worden. Der Decca ist ein mittelschwerer Arm, der obendrein noch etwas Pflege braucht.
Es ist eigentlich immer so, dass die Tonarmkabel erneuert werden müssen, was eine elende Frickelei bedeutet. Die Isolierung des alten ist ausgehärtet.
Wenn man ihn denn hinbekommt und das passende System draufhat, kann er auch erstaunlich gut klingen, vielleicht auch mit dem Shure, aber das hab ich noch nicht probiert.
Allerdings finde ich ihn etwas billig aussehend, aber das ist Geschmackssache.

Viele Grüsse,

Jürgen
torbi
Inventar
#4 erstellt: 03. Apr 2007, 13:39
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten

GrandRalf, das tut mir natürlich leid , dass ich Dir noch zuvorgekommen bin. Konnte das zuerst auch kaum glauben, irgendwie müssen die Kollgen in Holland eine ganze Garage voller Decca-Tonarme gehabt haben. Irre Story

Köllealaaf, ja das mit dem "etwas billig aussehend" stimmt leider, es ist schon etwas Plastik dabei - genau aus diesem Grund beäuge ich das Teil auch etwas skeptisch. Ich hatte den Lenco mit Decca und V15 schonmal provisorisch aufgebaut (noch in Originalzarge ), und da war der Klang schon erschreckend gut. Was ich damit sagen mächte - sooo schlecht kann der Arm nicht sein. Hat mich ehrlich gesagt auch gewundert. Gottlob ist ein Kollege geade dabei, mir den Arm neu zu verkabeln - den Spass mit spontan abbrechenden KOntakten am Headshell hatte ich schon...

Lg (köllealaaf: Zusatz hier - aus Düsseldorf)
Torben
raphael.t
Inventar
#5 erstellt: 04. Apr 2007, 06:20
Hallo Torbi!

Das hilft dir ja nicht unbedingt weiter, aber als Ösi muss ich halt auch meinen Senf (Mostrich) dazugeben.
Momentan begeistert mich einer meiner L 75, den ich versteift, gedämmt und viel gestreichelt habe, mit einem Linn Akito.
Hätte ich dem alten Lenco nicht zugetraut, diese Spielfreude mit dem Linn-Arm!
Egal, für welchen Arm du dich entscheidest, es wird ein Schritt nach vorne, da bin ich sicher.
Ich besitze einen wunderschönen L 78 in Palisanderfurnier, den habe ich original belassen. Innen ist er schon gedämmt, und den Originalarm habe ich mit Teflon-Lagern für die Vertikalbewegung versehen.
Außerdem stelle ich bei Lenco-Armen die Auflagekraft mit dem Hauptgewicht ein und nicht mit dem seitlichen Reiter, was sich bei mir bewährt hat.
Die alten Lencos kann ich als nur empfehlen, nicht nur als willige Tuningobjekte, sondern auch als robuste Arbeitstiere.
Viel Erfolg noch bei deinen Basteleien!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
torbi
Inventar
#6 erstellt: 04. Apr 2007, 07:10
Hallo Raphael,

das kann ich Dir sehr nachfühlen. Ich hatte auch zuerst die Originalzarge belassen, jedoch von innen gedämmt und mit 2cm-Bodenplatte (und die Federung ausgebaut). Mit dem Decca-Tonarm steckte das meinen TD160 (mit allem Drum und Dran) bereits in die Tasche. Als ich mir das eingestanden hatte, habe ich eine massive Zarge in Auftrag gegeben, wo NICHTS mehr schwingen kann. Das wird dem Lenco -hoffe ich- noch etwas "Laufkultur" beibringen.

Ich denke, ich versuchs tonarmseitig erstmal mit dem Decca - auf SME umrüsten kann ich ja immer noch. Hier läge auch noch ein schöner Tesla-Arm aus einem Lenco L450, der SME des Ostens... auch so ein Kandidat, dafür müsste ich aber auch noch am Chassis rumbohren. Tjaja, die Qual der Wahl.

Ein Linn Akito ist mir - das sei erlaubt - zu teuer. Ist der SO gut? Kann ich mir bei der LINN-Preispolitik (ich sag nur LP12) nicht vorstellen, dass er sein Geld Wert ist, oder?

Lg,
Torben
raphael.t
Inventar
#7 erstellt: 04. Apr 2007, 15:25
Hallo Torben!

Den Linn Akito habe ich mir gekauft, als ich noch jung, schön und reich war, heute, als Pensionist, schön falten- und sorgenreich, bastle ich mir meine Arme selber.
Gegenwärtig habe ich einem japanischen Standardarm, der S-förmig war, das Endrohr entfernt und ein gerades Glasrohr mit 9 mm Durchmesser eingebaut. Glas ist starr wie nur was, dann schnitzte ich eine Headshell aus Palisander, zog einen Schrumpfschlauch übers Glasrohr und verklebte die Teile.
Die Verkabelung besorgte ich mit verdrilltem Kupferlackdraht.
Momentan bin ich dabei, das mit Bohrlöchern malträtierte Tonarmbrettchen meines Thorens TD 150 zu füllen und neu zu lackieren. Den Lift und die Tornarmstütze muss ich noch adaptieren und eine Antiskatingvorrichtung bauen.

Zu den original Lenco-Armen:
Irgendwann habe ich mal vor einen Lencoarm mit einem anderem Endrohr und einer Headshell zu versehen, die nicht aussieht wie ein Panzerbestandteil. Die Messerausleger sollen bleiben, nur will ich dazu Vertikallagerchen aus Bronze versuchen.
Mal sehen, was dabei herauskommt!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
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