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Lenco L78 Tonarm demontieren

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Baracuda88
Neuling
#1 erstellt: 28. Apr 2016, 16:37
Servus zusammen

Ich habe mir einen lenco l78 gekauft, folgende Fragen:
- wie kann ich den Tonarm zerlegen, das ich an die Lager hinkomme für die seitliche Stabilität dessen
- wo bekomme ich ersatzlager her
- meine Tonnadel is defekt und wollte somit gleich ein neues abnahmesystem kaufen, habt ihr da Tips ?

Besten Dank im Vorraus

Mfg Markus


[Beitrag von Baracuda88 am 28. Apr 2016, 16:37 bearbeitet]
maicox
Stammgast
#2 erstellt: 28. Apr 2016, 17:23
Hallo,

Hier bekommst Du z.B. die V-Blöcke: Link

Hinten am Tonarm ist eine kleine Schraube. Diese ist mit einem "Halbmond" dort eingeschraubt. Ist die Schraube raus und Gewichte usw. demontiert, kann man die verchromte Kappe vorsichtig nach oben abziehen. Dort findest Du dann auch die beiden Lager- Blöcke.

Was für ein Tonabnehmer ist denn montiert?
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 28. Apr 2016, 17:49
Hallo!

Der Tonarm ist ein recht schwerer Prügel, hier würde sich ein MC geradezu anbieten.

Wegen den Messerlagern würde ich allerdings keine allzu scharfen Schliffe verwenden elliptische Schliffe oder Fine-line bietet sich hier an.

Allerdings sollte das Reibrad noch top in Schuß und nicht verhärtet sein sonst sind hochwertige Abtaster eigentlich für die Katz, m.E. wäre ein DL-110 ein optimaler Partner für den Lenco-Tonarm.

Wenn es allerdings günstiger sein soll wäre möglicherweise ein Shure M-44/7 oder M-44/G eine gute Wahl.

MFG Günther
maicox
Stammgast
#4 erstellt: 28. Apr 2016, 18:59
Hallo,

Ich kann Günther da nur zustimmen.

Wenn das Treibrad in Ordnung ist und Du den Dreher einmal ordentlich gewartet hast (Motorlagerungen, Tellerlager, Treibradlagerung), kannst Du da schon wirklich gut mit Musik hören.

An meinem L75 hing damals ein altes ADC 550 XE. Dieses passte recht gut zur "Bahnschranke". Aber auch mit einem Shure M44G konnte sich der Dreher gut hören lassen. Steckt man dann noch eine Shure N55E- Nadel aufs M44, passt es noch besser.


Gleiches gilt meiner Meinung nach für die alten Treibradler von Dual (u.a. 1219, 1229)
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 28. Apr 2016, 19:44
Hallo!

Reibradler sind halt eine Welt für sich, ich selbst ziehe zwar den unkomplizierteren Direktantrieb vor aber ich kann die "Reibradfraktion" gut verstehen.

Jedenfalls würde ich keine High-End-Mimose von Abtaster in den Tonarm montieren sondern eines der grundsoliden härter aufgehängten Brot- und Buttersysteme aus der unteren Mittelklasse. Die Geräte waren zu ihrer Zeit als Arbeitspferde konzipiert und wurden z.B. auch im Rundfunk eingesetzt.

Auch der Tonarm des Lenco ist wenn er in Ordnung ist eher auf zuverlässigkeit als auf -"ich höre das Gras wachsen" konzipiert, da ist es kein Fehler diese Linie mit einem entsprechendem Abtaster fortzusetzen.

MFG Günther
maicox
Stammgast
#6 erstellt: 28. Apr 2016, 19:55
Hallo,

Ich hatte damals mit verschiedenen Lagern experimentiert. Über Holz, verschiedener Kunststoffe bis hin zu Messing und Aluminium. Ich bin dann später bei einem relativ hartem Radiergummi geblieben.

Ja, die olle "Bahnschranke" ist recht grob. Optisch mag ich den Tonarm, auch wenn er nicht zu den Feingeistern gehört.

USER2187

USER2191

USER2192
Compu-Doc
Inventar
#7 erstellt: 29. Apr 2016, 10:38
Die Radiergummi-Lösung ist wohl die preiswerteste Mit Geschick und guten Messern sollte das auch für den Laien schnitzbar sein, oder?
maicox
Stammgast
#8 erstellt: 29. Apr 2016, 12:26
Hallo,

Ja, das ist nicht wirklich ein Problem.

20141006_092524_LLS
kinodehemm
Inventar
#9 erstellt: 29. Apr 2016, 12:34
Moin

ah, ein richtiger Plattenspieler

..an meinem L78 läuft ein DL103, das ich in ein Edelstahlgehäuse verpflanzt hab und das nun 15gr wiegt.
Der schiebt, das es ne helle Freude ist!

Wie schon geschrieben, ist der Arm nichts für TA mit ner hohen compliance
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