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DECCA Tonarm - Lateralbalance?

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Beitrag
torbi
Inventar
#1 erstellt: 08. Sep 2007, 18:55
Schönen guten Abend zusammen,

ich "betreibe" (=habe am Laufen ) einen schönen Lenco L78 in einer dicken Riesenzarge mit Decca-Arm. Über diesen verhältnismässig preisgünstigen Player wurde ja viel im Netz geschwärmt, wehalb ich mir auch einen gebaut habe.

Am (ungedämpften) Tonarm hängt ein recht weich aufgehängtes Philips 412 II, tatet bei 1g super ab + der Klang ist auch schwer in Ordnung (kein Wunder bei dem Gewicht )

Aufgefallen ist mir allerdings, dass sich das System lateral nicht ganz ausbalancieren lässt - es hängt ein wenig nach links, die Libelle auf dem Headshell bekomme ich nicht mittig eingestellt, obwohl die Lateralbalance am "Anschlag" ist. Gegen Ende der LP ungefähr so weit, dass die Blase fast am rechen Rand der Wasserwaage "anstösst". Klanglich merke ich nix, aber optimal ist das sicher nicht.

Nun die Fragen:
- Wer kennt das Problem und hat es gelöst? Oder alles halb so wild und einfach weiterhören?
- Geht das Problem weg, wenn man den Arm dämpft? Oder ist das bei MM-Systemen (Philips, auch mal V15) eher nicht anzuraten?

Ich danke Euch schon einmal für Eure Antworten!

Lg,
Torben
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Sep 2007, 13:03
Durch die nicht genau senkrecht stehende Nadel geht zuerst mal die Kanaltrennung zurück. Nur wenn das System genau senkrecht steht, kann es durch die 45 Grad zur Plattenoberfläche geneigten Systeme die Kanäle optimal trennen. Sobald dieser Winkel nicht mehr stimmt, verschlechtert sich die Kanaltrennung. Dies ist aber die einzige, stärkere Auswirkung.

Die Rille der Platte ist mit einem totalen Öffnungswinkel von 90 Grad geschnitten, die Nadelform aber ist so geschliffen, dass selbst bei einem Fehlwinkel von 10 Grad keine unzulässigen Berührungen zwischen Nadel und Platte entstehen.

Ich würde aber auf jeden Fall die magnetische Dämpfung aktivieren, weil ohne diese der Arm um den einen Lagerpunkt pendeln könnte, was zumindest klanglich nicht optimal ist.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Sep 2007, 17:19
Hallo Torben,

ich kenne zwar den Arm nicht, habe aber schon mit selbstgebastelten Holzarmen und einem aus Messing gespielt.
(auch Einpunkt "gelagert")

Die Lateralbalance
(kannte das Wort in diesem Zusammenhang nicht, habe die Bedeutung aber verstanden)
hängt auch von der Ausbalancierung des Systems und seinem Gewicht ab.

Also auch vom Überhang und der Ausrichtung. (Spurwinkel)

Wenn die Lateralbalance per Gewicht eingestellt wird, könntest du dieses vergrössern (oder verkleinern, je nach Konstruktion).

Die Tatsache, dass sich die Schieflage zur Mitte hin vergrössert, deutet für mich aber darauf hin, dass evtl. am Antiskating oder mit den evtl. verhärteten Isolierungen der Tonarmkabel etwas nicht stimmt. (ziehen dann am Ende mehr am Arm)

Gruss, Jens

(der keine Ahnung hat, aber manchmal Ideen)
GandRalf
Inventar
#4 erstellt: 11. Sep 2007, 09:29
Moin auch,

Auf Probleme mit der sehr "derben" Verkabelung wird im Zusammenhang mit dem Decca Arm häufiger verwiesen.
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