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Thorens 160 (TP16)

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Autor
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pombaer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jun 2007, 20:35
Hallo zusammen,

seit einigen Tagen bin stolzer Besitzer eines TD 160 mit dem Ur TP16 Arm. Drauf ist ein Stanton 500. Über Ebay - perfekter Versand :-). System hat es mehr als hinter sich. Daher meine erste Anschaffung ein Riemen und neues System. Jetzt bleiben allerdings noch einige Fragen offen:

1) Ich lese immer wieder von Öl (Voodoo oder nicht Voodoo Sorte) im Tellerlager. Ziehe ich den Teller heraus sehe ich nur dickes Schmierfett - Öl stelle ich mir anders vor ??? Was tun ?

2) Der Arm hat meines Erachtens recht viel Spiel. Wieviel ist für einen Ur TP normal ? Gibt es einfache Tauglichkeitstests ?

3) Das Pe macht bei aufgelegtem Riemen kein Geräusch - ohne Riemen jedoch nehme ich eine Unwucht wahr. Normal ?

4) Goldring 1042 zu sensibel für einen TD 160 dieses' Alters ?


Zu guter letzt sagte mir mein Hifi-Händler, dass vor dem Goldring Kauf die Überlegung anstehen sollte, einen Project Dreher mit einfacherem System im Bundle zu kaufen - Soll sehr viel besser klingen - Unsinn ?

Grüeß,
Ralf
Rillenohr
Inventar
#2 erstellt: 26. Jun 2007, 21:34
Glückwunsch zum Neuerwerb. Ein Plattenspieler dieses Alters bedarf so gut wie immer einiger Wartungsarbeiten. Ich möchte nur auf Punkt 1 und 2 eingehen.

Ich würde mal das Lager säubern, d.h. das alte Öl aufsaugen und am besten gleich polieren, sowohl Tellerachse wie auch Lagerbuchse. Das geht ganz gut mit handelsüblichen Metallreinigern. Anschließend mit Alkohol alles entfetten. Dann Öl besorgen. Es geht auch Motoröl 10W30 o.ä., oder sonstiges Leichtlauföl für den Modellbau. Du kannst natürlich das von Joel angebotene Ölset ordern. Das beruhigt vielleicht. Dennoch, wer behauptet, er könne die Ölsorte gehörmäßig unterscheiden, hat m.E. ein wenig tief ins Glas geguckt.

Das Spiel am Arm lässt sich mit Hilfe der beiden seitlichen Schrauben am Kardangelenk einstellen. Vorher Kontermutter lösen, nach dem Einstellen wieder anziehen. Kein Problem, es ist nur etwas Fingerspitzengefühl notwendig. Es sollte nach dem Einstellen noch ein minimales Spiel vorhanden sein.
SchPh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Jun 2007, 22:45
Hallo,

ein sehr schöner Spieler, Glückwunsch!

1. Öl solltest du nachfüllen, ein ehemaliger Thorensmitarbeiter verkauft das Passende. Bei eBay heisst er Joel-td, hier im Forum violette.
3. Pe? Meinst du den Pulley? Der sollte kein Geräusch machen, mit einem Imbus (1,5 mm) kannst du den Pulley auseinander nehmen. Das Strecken der Feder schafft meist Abhilfe.
4. Das Goldring ist ein sehr guter Abtaster, passt aufgrund seiner hohen Compliance aber nicht zum mittelschweren Arm (16,5g eff. Masse). Das Alter des Arms ist überhaupt kein Hindernis, ein gutes System anzubringen.
Ich würde ein Denon DL-160 empfehlen (120 Euro), evtl. auch den DL-103, passender Phonopre vorausgesetzt.

Dein Händler möchte dir natürlich einen neuen Dreher verkaufen, da er vermutlich mehr daran verdient, als wenn er dir nur ein System verkauft...
Ich behaupte dass du min. 500-600 Euro für ein Neugerät ausgeben müsstet, um die Qualität des Thorens zu erreichen.

Gruß, Philipp


[Beitrag von SchPh am 26. Jun 2007, 22:47 bearbeitet]
pombaer
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Jun 2007, 10:04
Danke an Euch Beiden.

SchPH: ist ein Lehmann Black Cube Statement für das Denon ausreichend ?

Mir ist ein weicher runder Klang bei Platte wichtig. Daher das Goldring (übrigens Empfehlung vom gleichen Händler.) Denon nicht zu hart im Klang ?


Macht es eigentlich Sinn, das innenliegende Netzteil rauszuwerfen und auf ein externes umzurüsten ?

Ralf
plattenmax
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jun 2007, 10:55
Hallo Pombaer,
Auch von mir erst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem Dreher.
Zum Glück besitze ich auch einen.
Zu der Sache mit dem Netzteil kann ich Dir nur sagen: Never change a running System. Mein TD160 läuft seit dem ich ihn kenne (1978, er ist Bj.1974) rund und ohne Probleme.
Auch nach einer Großrestauration bei der die Zarge erneuert wurde änderte sich nichts, außer das er sich nur noch besser anhörte. Den TP16 würde ich auf diesem Dreher ebenfalls nie ändern weil er meiner Ansicht nach die beste Wahl für diesen Dreher ist was Klang und Handling angeht. Optik ist ja Geschmackssache.
Grüßé und noch viel Spaß mit deinem Thorens, Tim.
Rillenohr
Inventar
#6 erstellt: 27. Jun 2007, 11:12
Hallo Ralf, bist du sicher, dass du "Netzteil" meinst? Nach deinen Angaben (TD 160, Ur TP16) schließe ich auf einen TD 160 der ersten Generation. Diese Spieler haben kein Netzteil. Bei den Motoren handelt es sich um Synchronmotoren, die von der Netzspannung direkt versorgt werden, bzw. von 110 V, je nachdem, wie man an der Klemme anklemmt.
Es sei denn, du hast ein neueres Modell (TD 160 MK II, MK III usw.). Dann dürfte es sich aber auch um einen Tonarm mit abnehmbarem Rohr handeln.
pombaer
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Jun 2007, 11:37
Hallo,

es ist ein Ur TD160
wenn ich in den Spieler reinschaue, geht die Netzleitung in einen grauen kleinen Kasten - von dort erst an den Motor etc..

Daher meine Annahme, dass es sich dabei um eine Art Netzteil handelt, das ich verlagern kann. Unter diesen Umständen werde ich wohl nur die Zuleitung tauschen.

Ralf
Rillenohr
Inventar
#8 erstellt: 27. Jun 2007, 12:14
Das ist kein Netzteil, das ist eine Klemme mit zwei Kondensatoren und einem Widerstand. Diese Teile dienen, einfach gesagt, dazu, die Drehzahl, abhängig von der Netzfrequenz, sowie die Spannung, 110 V oder 220 V, abhängig von der Klemmenbelegung, einzustellen.
M.W. haben alle späteren Thorense mit Niederspannungsmotor externe Netzteile.
Ich habe in alle meine Geräte ein Netzbuchse eingebaut, das hat sich bewährt.
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