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Dual oder Luxman oder?

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Macra
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Okt 2007, 12:00
Hallo zusammen,

ich überlege, mir einen neuen Plattenspieler zuzulegen, da ich bisher nur einen recht billigen hier stehen habe.
Ich könnte nun relativ günstig (<200€) einen Luxman PD284 bekommen. Nun meine Frage: Ist dieser Spieler z.b. einem Dual 1249/721 oder Thorens TD160 vorzuziehen?
Danke für eure Antworten :).

Gruß,
Macra


[Beitrag von Macra am 19. Okt 2007, 12:24 bearbeitet]
Tänzer_Ffm
Gesperrt
#2 erstellt: 19. Okt 2007, 12:14
HI!

Ich persönlich würde Thorens bevorzugen!

Gruß vom Tänzer
WenigWatt
Stammgast
#3 erstellt: 19. Okt 2007, 12:41
Hallo Macra,
habe mir gerade mal das Manualvom Pd 284 angesehen. Als eventuelles Manko fiel mir nur auf, daß der Tonarm nicht höhenverstellbar zu sein scheint. Für mich wäre der Lux sowohl optisch,als auch wegen des Direktantriebs, die erste Wahl.
Wenn Du ein gutes Gerät das auch Tuningpotenzial mitbringt suchst,weil Du basteln,aufrüsten oder modden willst,wäre ein TD160 vorzuziehen. Das soll aber nicht heissen, daß ein Thorens im originalen Zustand kein gutes Gerät sei.
Möchtest Du einen soliden Automaten, so ist Dual die richtige Adresse.
Meiner Ansicht nach geht es also um persönliche Vorlieben und Bedürfnisse. Gute Plattenspieler sind wohl alle drei.
Gruß Micha
Macra
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 19. Okt 2007, 12:51
Hallo Micha,

hmm..es geht mir halt darum, einen Spieler mit möglichst gutem Klang zu bekommen. Der Luxman würde mich um die 160€ kosten, einen Dual 704 z.B. kann man auch für weniger als 100€ bekommen.
Thorens kann ich eigtl designmäßig schon nicht so leiden, klingt aber sofern richtig eingestellt und mit dem richtigen System sicherlich ziemlich genial.
Und soviel Ahnung einen Spieler richtig einzustellen und zu justieren habe ich leider nicht.
Der PD284 hat soweit ich weiß ein System von Goldring montiert (Elan? Kann das sein?). Ein Standard 704 ein Shure V15-III.

Lg,
Macra
torbi
Inventar
#5 erstellt: 19. Okt 2007, 13:01
Hallo Macra,

für meine Begriffe sind die Thorens 14x-16xer total überteuert. Man muss sich nur einmal die Mühe machen, das Gerät "von unten anzusehen", und dann den Dual daneben. Ich halte den für solider. Den Luxman kenne ich nicht.

Klanglich hängt es mE hauptsächlich am Tonabnehmer, aber auch hier gilt "3 Professoren, 5 Meinungen". Dass ein Thorens per se "genialer" klingt, halte ich für ebay-Propaganda. Das wird gerne erzählt.

Tonarmhöhenverstellung finde ich nach zahlreichen nervraubenden VTA-Experimenten nicht sooo wichtig. Aber auch hier gibt es stark abweichende Meinungen. Manche schwören darauf, den Tonarm millimerterweise verstellen zu können.

Das Shure V15 III am Dual ist für mich ein sehr gutes System, das nehme ich auch. Gibt sogar mittlerweile sehr gute Nachbaunadeln mit konstanter Top-Qualität. Alleine das sollte zeigen, welche Wertschätzung das System nach 30 Jahren geniesst.

Fazit: Wenns nicht unbedingt "Thorens sein muss", einer von den anderen. Beim Dual sollte die Automatik in Ordnung sein, sonst treten lustige Effekte auf, wie bei meinem 701.

Hope that helps.

Liebe grüsse,
Torben
WenigWatt
Stammgast
#6 erstellt: 19. Okt 2007, 13:14
Hallo Macra,
einen Plattenspieler einzustellen ist kein Hexenwerk, alle Informationen die Du brauchst findest Du im Netz und auch hier im Forum (Suchfunktion)
Für 160€ müsste ein 7xxer Dual aufzutreiben sein. Das V15/III ist ein ausgezeichnetes System, für das allerdings Original- nadeln sehr schwer erhältlich sind. Meiner Meinung nach ist ein 7xxer Dual einem PD284 vorzuziehen. Gerade Dual hat eine sehr große Fangemeinde und Du wirst bei fast jedem Problem kompetenten Rat bekommen. Entweder hier im Forum,siehe auch Dual Tutorial und Kaufberatung,oder im Dual-Board
Gruß Micha
Yorck
Gesperrt
#7 erstellt: 26. Okt 2007, 12:52
Hallo,
Dual 701 MK1 (CS70) mit Shure V15/3 und guter VN35E Nadel in
funktionstüchtigem Zustand mit funktionierendem (!) doppelt wirksamen Tonarm-Antiresonator (Das Teil ist der Hammer und wäre heute unbezahlbar) und einem Rumpelabstand der erst heute von 8000 Euro teuren Transrotoren übertroffen wird, ist technisch nahezu jedem bezahlbaren Thorens oder auch Luxman oder Sansui usw... überlegen.
Geht bitte nicht nach dem Glitzer Pseudo-Edel-Look...am Dual 701 ist
(bis auf die fehlende Tonarmhöhenverstellung die man mit dem V15/3 nicht braucht) alles bedacht was auch nur im Entferntesten bedenkenswert wäre.
Dafür sind deutsche Professoren und Doktoren der Elektroakustik fast draufgegangen, so sehr haben sie geforscht die Schwaben.
Da wurde für über 1000 DM pro Gerät nur Technik reingesteckt (Eine Umsumme 1975) kein Nonsense und kein Design und Vodoofirlefanz.
Pure bauhausartige "You get what you see" Qualität die kaum eine qualitative Entsprechung auf dem Plattenspieler Consumer Weltmarkt hat.
Der Tonarm hat eine höhere Abtastfähigkeit als sämtliche 9 Zoll Sony oder SME High End Arme..ein heutiger Scheu oder Graham für über 10.000 Euro kann es (trotz Millionen mehr Einstellmöglichkeiten) um kein Deut besser, hat aber das nötge "MAXIMUMAUFWAND FETT WIE EIN BORDGESCHÜTZ Appeal".
Die nicht mehr zu verbessernde Abtastfähigkeit wurde in damaligen Tests bewiesen und stellte mehrfach klar, dass das Medium Schallplatte selbst in Direktpressungen vom DUAL in seinen Fähigkeiten weit übertroffen wird...(das Gerät wird nicht mal Ansatzweise ausgereizt!)
Nach Umrüstung auf Cinch und nunmehr getrennter Signal-Masse und einem perfekt justierten Tonabnehmer (verlasst euch nicht auf die Dual Voreinstellung!)
ist das Gerät absolut brummfrei im Signal und legt einen Klang an den Tag der einen Linn LP 12 von 2005 in Maximum Ausbaustufe und zigtausend Euro MC alt aussehen lies...den Vergleich habe ich schon gemacht---der Linn versagte kläglich mit einem nervend vergeistigt zirpigen blutleeren Klang- der Dual 701 klang musikalisch linear, unaufgeregt, exakt und 100% korrekt. Nichts wird betont und nichts wird unterschlagen....
Man muß den Dual 701 unter die besten Consumer-Plattenspieler aller Zeiten rechnen und zwar ganz vorne. Die Amis haben das schon Spitz gekriegt, ein
überholter 701 kostet da mal eben 450 Dollar.
Eine Ebenholz-50 Kilozarge kann man sich ja, wenn man es unbedingt haben will und leisten kann anfertigen lassen..(fürs gute Gewissen, nötig ists nicht)

Wenn jemand auf etwas mehr (gemogelten) Drive im Bass wert liegt, so ist er mit einem PE2020 bestens bedient...dieses Traum-Gerät ist in meinen Ohren der beste Plattenspieler den ich jemals gehört habe. (Geht auch hier nicht nach dem Look) Klar ist er vom Rumpelabstand etwas schlechter als ein 701..ich mag aber den Reibrad-Bass und die feine Auflösung den dieses Gerät mit einem Philips Spitzen-Tonabnhemer GP 412 /2 zusammen erzeugt.
Auch hier: DIN STRIPPE weg, Masse auftrennen und Cinchkabel mit der korrekten Kapazität...original mit der billigen DIN Strippe und wohlmöglich noch einem brummenden DIN-CINCH Billigadapter von Conrad klingt kein 701 oder Pe2020...

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 26. Okt 2007, 13:14 bearbeitet]
Macra
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 19. Nov 2007, 00:54
Hallo Dirk,

sorry dass erst so spät eine Antwort kommt, hatte recht viel zu tun im Moment.

Geworden ist es mittlerweile ein Dual 704 mit Shure V15III, leider mit Nachbaunadel die schon recht fertig zu sein scheint. Muss ich mal sehen ob ich da nicht einen Ersatz finde.
Original Din-Kabel ist auch noch dran incl. DIN-Cinch Adapter. Cinch alleine würde ich gerne haben.. aber dazu reichen meine Fähigkeiten nicht aus denke ich


Gruß,
Macra
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