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Tuning des Thorens TD 146 MK VI

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dobro
Inventar
#1 erstellt: 07. Feb 2008, 22:17
Hallo,

ich habe vor ein paar Monaten den Thorens TD 146 MK VI mit dem TP 50-Tonarm in einem recht guten Zustand bekommen. Einzig das alte Stanton 500 brachte nicht mehr annähernd den gewünschten Klang. Ich habe den Thorens zu einem hiesigen Händler gebracht, der sich auf Hege und Pflege von Thorens-Drehern versteht. Ich habe dem Thorens ein Ortofon Vinyl Master Red gegönnt und die alte Gummi-Matte gegen einen dicken Filz getauscht. Die Lager wurden zudem noch gepflegt. Fertig war eine enorme Klangsteigerung für knappe 170 €. Nach Aussagen des Händlers lohnt mehr allerdings nicht. Die Zeitschrift STEREO hat auch in der Ausgabe 10/2007 zum Tuning von "alten" Drehern interessante Aussagen getroffen.

Gruss
Peter
Rillenohr
Inventar
#2 erstellt: 08. Feb 2008, 09:20
Zeitschriften bringen laufend "interessante" Aussagen, sonst würde sie ja niemand kaufen.
Ich hab mir damals das Blatt durchgeblättert. Was da drinnen stand, findet man überall.
Dass dir dein Händler nicht mehr aufgeschwatzt hat, spricht für ihn. Die Klangverbesserung geht natürlich auf das neue System zurück. Die Wirkung der Filzmatte ist schon sehr fraglich. Hast du damit keine Antistatikprobleme? Die meisten Leute kehren nach einiger Zeit von Filz, Kork oder sonst was wieder zur Originalmatte zurück, das entnehme ich jedenfalls vielen Statements zu dem Thema.
jottklas
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 08. Feb 2008, 09:28

Rillenohr schrieb:

Die Wirkung der Filzmatte ist schon sehr fraglich. Hast du damit keine Antistatikprobleme? Die meisten Leute kehren nach einiger Zeit von Filz, Kork oder sonst was wieder zur Originalmatte zurück, das entnehme ich jedenfalls vielen Statements zu dem Thema.


Und das zu Recht, da laut Aussagen eines ehemaligen Thorens Technikers nur (schwere) Gummiauflagen die Resonanzen des Plattentellers genügend dämpfen. Filzmatten sind aufgrund ihres zu geringen Gewichtes dazu nicht in der Lage und deshalb für solche Schwingchassis-Laufwerke ungeeignet! Ich betreibe meinen TD 166 deshalb mit der Original-Gummiauflage.

Jürgen
Rillenohr
Inventar
#4 erstellt: 08. Feb 2008, 09:37

jottklas schrieb:
... Ich betreibe meinen TD 166 deshalb mit der Original-Gummiauflage.


Ich meine Geräte natürlich auch.


[Beitrag von Rillenohr am 08. Feb 2008, 09:37 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#5 erstellt: 08. Feb 2008, 09:41
...

doppeolter post


[Beitrag von TomSawyer am 08. Feb 2008, 09:46 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#6 erstellt: 08. Feb 2008, 09:45
Hallo


jottklas schrieb:

Und das zu Recht, da laut Aussagen eines ehemaligen Thorens Technikers nur (schwere) Gummiauflagen die Resonanzen des Plattentellers genügend dämpfen. Filzmatten sind aufgrund ihres zu geringen Gewichtes dazu nicht in der Lage und deshalb für solche Schwingchassis-Laufwerke ungeeignet! Ich betreibe meinen TD 166 deshalb mit der Original-Gummiauflage.


... und auch das Lagerrumpeln wird gedämpft.

LG

Babak
Rillenohr
Inventar
#7 erstellt: 08. Feb 2008, 09:48
Das größte Problem sehe ich eigentlich in der statischen Aufladung, die ich bei anderen Materialien immer hatte.
dobro
Inventar
#8 erstellt: 08. Feb 2008, 21:45
Hallo,

Antistatik-Probleme habe ich bislang nicht. Ich bin allerdings auch gerade dabei, meine alte Plattensammlung mit dem guten alten Knosti-Gerät mit der Original-Lösung zu waschen. Zudem gönne ich den Scheiben die Nagaoka Anti-Static Sleeves. Wegen der Filzmatte bin/war ich auch nicht wirklich sicher, war eher eine Empfehlung. Ich bin auch davon überzeugt, dass das Ortofon klanglich auf jeden Fall das allermeiste brachte. Ich habe mir auch eine neue Vor-/Endstufenkombination von Rotel gegönnt (980/981er) die auch schon recht gute MM-Vorverstärker mitbringen. Vorher hatte ich den Dreher an einem Harman Kardon 6500 laufen; klanglich ganz ordentlich aber der Phono-Teil war gegenüber der Rotel-Vorstufe - für mein Empfinden - schlechter.

Gruss
Peter
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 09. Feb 2008, 08:28
Hallo!

Ich denke auch daß das VM red den größten Teil der Veränderung bewirkt. Zumal bei Rockmusik ist das System wirklich gut. Mir Persönlich wäre das System zwar mit 7,3 Hz Resonanzfrequenz im TP 50 etwas zu tief abgestimmt aber es liegt gerade noch in dem Grenzbereich den man als Grauzone betrachten kann, für die (wirklich recht seltenen) Dröhner gibt es zum Ausgleich einen sehr satten Baß. Der Umstieg auf eine Filzmatte hat m.E. keine nagativen oder positiven Auswirkungen, das ist einfach eine Designfrage. Die Filzmatte als Zugabe anstelle einer Gummimatte bei Zeitgenössischen Plattenspieler ist wohl eher eine Kostenfrage, man überlege sich nur mal was hundert Quadradmeter Gummimatte und was hundert Quadradmeter Filzmatte kosten dann wird das Verhältniss klar. Noch günstiger als Filz wäre wahrscheinlich nur eine Pappscheibe aus Recylingpapier.

MFG Günther
Soulific
Stammgast
#10 erstellt: 09. Feb 2008, 10:07

Hörbert schrieb:
Noch günstiger als Filz wäre wahrscheinlich nur eine Pappscheibe aus Recylingpapier.


Klingt nach Ringmat.

Lieben Gruß,
Sebastian
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